Folge 5 - Ungewollter Gewichtsverlust bei veganer Ernährung

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Folge 5 - Ungewollte Abnahme

In dieser Folge

  • erzählt Carsten von seinen Erfahrungen mit ungewolltem Gewichtsverlust bei der Umstellung auf die vegane Ernährung
  • reden wir über die generellen Mechanismen zum Ab- und Zunehmen
  • und geben Dir Tipps, wie Du Dein Gewicht halten kannst.

Links zur Folge

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Vegan in Topform das Kochbuch - Brendan Brazier
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Joyful Vegan mit Colleen Patrick-Goudreau
http://www.joyfulvegan.com/

Veganer Kraftsportler - Strongman Patrik Baboumian
http://www.patrikbaboumian.de/

Vegan leben und laufen - der Blog für vegane LäuferInnen
http://www.bevegt.de/

Jetzt sind wir neugierig...

Wie ist es Dir bei der Umstellung auf die vegane Ernährung ergangen? Hast Du ungewollt Gewicht verloren?

Schreib uns von Deinen Erfahrungen gerne in den Kommentaren!

Wir freuen uns auf dich...

Carsten & Stefanie

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Kommentare

Kommentar von Olaf |

Hallo Stefanie und Carsten,
mir ist es genauso ergangen, ich hatte letztes Jahr im Dez. begonnen meine Ernährung umzustellen, bin immer satt gewesen von der grünen Natur und habe trotzdem mehrere Kilos abgenommen. Ich hatte mir im Dez aber auch schon vorgenommen im März eine Woche zu fasten (was ich auch wieder durchgezogen habe), danach sah ich aus wie ein Magersüchtiger oder ein Unterernährter. Ich habe es wieder geschafft ein paar Kilos drauf zu packen aber mir fehlen noch 3 kg zu meinen wohl fühl Gewicht von 83 kg (1,92 m). Es ist für mich gar nicht so leicht Gewicht aufzubauen, wenn ich satt bin, mag ich halt nichts mehr Essen. Und in meinen Umfeld reden dann viele immer "du mußt was gescheites Essen" aber ich bin sehr zufrieden mit dem was ich Esse...
Viel Spaß euch beiden noch, weiter so, Gruß Olaf

Antwort von Carsten

Moin Olaf,

schön zu lesen, dass Du trotz der Gegenstimmen hinter Deiner Ernährungsumstellung stehst. Es dauert einfach eine gewisse Zeit, bis sich das eingependelt hat. Es gibt ja auch in der pflanzlichen Ernährung genügend energiedichte Auswahl. Wenn ich da nur an Nüsse, Samen oder auch verarbeitete Produkte wie Tofu u.ä. denke... Da läßt sich der Speiseplan schon ordentlich mit anreichern.

Du scheinst ja schon auf einem sehr guten Weg zu sein, wenn die ersten Kilos wieder drauf sind. Dann drücke ich Dir die Daumen, dass Du das Wunschgewicht auch schnell erreichst :)

Viele Grüße
Carsten

Kommentar von Michael |

Finde es schade dass Stefanie Carsten immer wieder ins Wort fällt. Ich glaube dass dadurch einige interessante Information verloren gegangen sind. Mich hätte im Detail interessiert, durch welche Lebensmittel es Carsten geschafft hat, wieder zuzunehmen. In 20min. wurden lediglich Soja und Bohnen genannt. Fühlt sich für mich, der aktuell das gleiche Problem hat, leider nach vergeudeter Zeit an. Lg

Antwort von Carsten

Moin Michael,

ich muss an dieser Stelle klarstellen, dass Stefanie mir nicht ins Wort gefallen ist. Auch nach nochmaligem Hören dieser Folge hatte ich einen völlig anderen Eindruck, als Du. Stefanie greift dort ins Gespräch ein, wo ich "Hänger" hatte oder den Satz nicht komplett beendet hatte.  Für uns ist das ein völlig normaler Gesprächsfluss. Und das ist gut so.

Die Podcast-Folge beeinhaltet auch deutlich mehr, als das von Dir angesprochene Soja und Bohnen. Ich habe im Vergleich viel mehr Gesprächszeit verwendet, um den Verbrauch und Bedarf an Kalorien zu thematisieren. Also, dass ein Zunehmen unabhängig von bestimmten Lebensmitteln nur dann möglich ist, wenn mehr Kalorien aufgenommen werden, als der Körper benötigt. In diesem Zusammenhang habe ich dann auch über das Thema Gewichtsverlust gesprochen.

Auch haben wir über selbst gemachte Powerriegel gesprochen, die mir damals als Zwischenmahlzeiten sehr geholfen haben.

Du darfst auch nicht vergessen, dass wir in dieser Podcastfolge unsere persönlichen Erfahrungen schildern. Wir haben deshalb auch nicht über spezifische Lebensmittel gesprochen, die vielleicht hinsichtlich einer Gewichtszunahme geeignet wären, aber kein Bestandteil unserer Ernährung waren. Wir sind keine Ernährungsberater oder -experten. Da gibt es genügend andere Medien und Quellen, aus denen Du spezifische Informationen beziehen kannst.

Letztendlich läßt sich meine Erfahrung sehr kurz darauf reduzieren, dass ich einfach mehr essen musste. Öfter, aber auch betreffend der Gesamtmenge. Wie und womit ist letztendlich im wahrsten Sinne des Wortes Geschmackssache.

Was Deine aktuelle Problemlage betrifft kann ich Dir abschließend noch empfehlen die Lebensmittel anzuschauen, die Du aktuell im Speiseplan hast. Obst und Gemüse bieten ein großes Volumen und sättigen deshalb schnell, besitzen aber eine niedrige Energiedichte (wenig Kalorien per 100g); also viel Wasser und Faserstoffe. Du könntest prüfen, ob Du mehr Lebensmittel mit höherer Energiedichte in Deine Ernährung einbeziehst. Kartoffeln, Reis, Pasta, Tofu, Hülsenfrüchte, Brot, fallen mir da spontan ein.

Solltest Du verstärkt auf Rohkost setzen, solltest Du gezielt nach Personen mit einem "dortigen Erfahrungshorizont" suchen. Da finde selbst ich noch meine persönlichen Grenzen, auch wenn ich heute einen sehr hohen Rohkostanteil in meiner Ernährung habe. Aber dann muss ich extrem große Mengen essen und eine Mahlzeit kann dann durchaus mal 45 Minuten dauern (reine Essenszeit). Das ist im Alltag nicht immer integrierbar.

Grüße

Carsten

Kommentar von Michael |

Hallo Carsten,
so oder so, vielen Dank dass Du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich auf meinen Kommentar zu antworten. Habe die ein-oder andere Info daraus entnehmen können. Danke!
Lg Michael

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