Folge 27 - Die Initiative Milch sagt: "Die Kuh ist kein Klimakiller" - Teil 2

Ein Beitrag

Folge 27 - Die Initiative Milch sagt: "Die Kuh ist kein Klimakiller"

Mit dem Erstarken der Klimabewegung im vergangenen Jahrzehnt kam eine neue Bedrohung für die Milchwirtschaft auf: die Kuh als Klimakiller.

Dies war einer der Gründe, warum sich 2021 Milchbäuer·innen und Molkereien zur "Initiative Milch" zusammenschlossen.

In der vorangegangen Folge habe ich die Initiative allgemein in die Historie der Milchwerbung eingeordnet. In dieser Folge beleuchte ich die Nachhaltigkeitsargumente der "Initiative Milch".

Dabei unterziehe ich unter anderem folgende Argumente einem Faktencheck:

  • "Die Kuh ist kein Klimakiller"

  • "Das Methan aus der gesamten Tierhaltung in Deutschland macht nur circa 3,7 Prozent der Gesamtemissionen aus."

  • "5% der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland macht die Nutztierhaltung aus."

  • "Die Milch [hat] eine Schlüsselposition im geschlossenen Ernährungskreislauf der Zukunft.“

Links zur Folge

Magazin "Tierbefreiung"
https://www.tierbefreiung.de/magazin/

St.Pauli Klartext Übersetzungs-Tool
https://einfachesprache.xyz/

Webseite der "Initiative Milch"
https://www.initiative-milch.de

Interview mit Prof. Dr. Windisch
https://www.initiative-milch.de/articles/wir-brauchen-nutztiere-f%C3%BCr-eine-nachhaltige-lebensmittelproduktion/

PDF Faktencheck: Methanemissionen in der Rinderhaltung
https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/dbv/faktenchecks/Methanemissionen_in_der_Rinderhaltung/Faktencheck_MethanemissionenRinderhaltung.pdf

So schnell tickt die CO2-Uhr
https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html

Anteil der Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft
https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas

ZEIT Artikel zum Treibhausgas Methan
https://12ft.io/proxy?q=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2021%2F33%2Fmethan-treibhausgas-klimawandel-weltklimarat-anstieg-klimagas-erderwaermung-forschung

Spektrum der Wissenschaft zum Treibhausgas Methan
https://www.spektrum.de/news/methan-steigt-2021-staerker-als-je-zuvor/2007682

Artikel "Milch und Methan - zwei Seiten einer Medaille"
https://www.innovations-report.de/fachgebiete/agrar-forstwissenschaften/milch-und-methan-zwei-seiten-einer-medaille/

Artikel "Methan-Ausstoß durch Rinder: Welche Wege es zur Reduzierung gibt"
https://www.br.de/nachrichten/wissen/methan-ausstoss-durch-rinder-wege-zur-reduzierung,TcdR2Au

Böll Stiftung Mooratlas
https://www.boell.de/de/2022/11/17/mooratlas-2023

Erklärvideo von KlimavorAcht zum Thema Moore und Klimaschutz:
https://yt.oelrichsgarcia.de/watch?v=9EgVVLYPyPU&list=PLN0Vh2iSinasgcRvOHTo5G6-eTvourlnz&index=0

Biozyklisch-Veganer Anbau e. V.
https://biozyklisch-vegan.org/

Klimafakten
https://www.klimafakten.de/

Buch: „Wir sind das Klima“ von Jonathan Safran Foer, 2019

Transkript

Schön, dass du wieder dabei bist bei Milchgeschichten, dem Podcast rund um die Kuhmilch. Ich bin Stefanie und das hier ist der zweite Teil zur "Initiative Milch".

Während es im ersten Teil um die Milchpropaganda der "Initiative Milch" allgemein ging, stelle ich jetzt hier die Nachhaltigkeitsargumente vor. Denn neben der immer lauter werdenden Kritik am Tierwohl ist das Bild der Kuh als Klimakiller mit die größte Bedrohung für die Milchwirtschaft.

Und so wundert es dann nicht, dass die "Initiative Milch" versucht, Kuhmilch als klimafreundliches Produkt aus der Region zu positionieren. Kuhmilch ist nun nicht mehr nur gesund und schmeckt gut, sondern auch besonders nachhaltig. Die "Initiative Milch" beweist mit diesem Ansatz, wie kreativ sie mit Zahlen und Fakten umgehen kann.

Auf ihrer Webseite schreibt die "Initiative Milch" unter dem Punkt „Verantwortung - Nachhaltige Milchwirtschaft“: „5 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland macht die Nutztierhaltung aus.“

Und das ist auch so weit korrekt. Ich verlinke dir dazu die Statistik vom Umweltbundesamt, auf die sich auch die "Initiative Milch" bezieht. Diese 5 % werden dort genannt. Allerdings muss man dazu sagen, dass diese Zahl und die Art und Weise, wie das zusammenkommt, stark vereinfacht und sehr komplex ist. Die Zahl klingt natürlich gut und wenig, aber es funktioniert nur, wenn einiges nicht mitgerechnet wird.

Zum Beispiel Emissionen, die durch mobile und stationäre Verbrennung entstehen. Soll heißen zum Beispiel landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Heizungen. Ställe müssen auch geheizt werden. Zum Beispiel dann auch die indirekten Lachgas Emissionen, die vor allem natürliche oder naturnahe Ökosysteme belasten, die nicht unter landwirtschaftlicher Nutzung stehen.

Lachgas entsteht vor allem bei der Düngung, alles, was da entweder durch die Luft entweicht und dann vom Wind auf Flächen getragen wird, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden, oder , wenn es in den Boden versickert, ins Grundwasser und dort weitergetragen wird oder generell sich auf irgendeine Art und Weise weiterverbreitet.

Dann auch noch zum Beispiel Abholzung von Wäldern und Trockenlegung von Mooren, um Agrarflächen zu schaffen. Auf die Moore komme ich später noch mal zu sprechen. Und das sind hier tatsächlich nur einige wenige Punkte, die in diesen 5 % der gesamten Treibhausgasemissionen nicht mitgerechnet werden.

Wenn zumindest die indirekten Lachgas Emissionen und die Emissionen für landwirtschaftliche Fahrzeuge, Heizungen so was in der Art, mitgerechnet werden würden, wären es noch mindestens 2 bis 3 % mehr.

Jetzt sagst du, das klingt doch immer noch total wenig. Also wo ist das Problem? Und das sagt die "Initiative Milch" auch wenn sie dann unter der Überschrift „Die Kuh ist kein Klimakiller“ weiter schreibt: „Bereiche wie Mobilität und Energie sind mit sehr viel mehr Emissionen verbunden als etwa eine Portion Butter auf dem Brot.“

Ja, auch das stimmt auf jeden Fall. Das ist keine Lüge, denn natürlich ist eine Portion Butter auf dem Brot nicht vergleichbar mit ganzen Bereichen wie Mobilität und Energie. Das ist ein sehr unpassender Vergleich. Es geht um viel mehr als nur Butter auf dem Brot. Und Milch und Milchprodukte sind sicherlich auch mehr als Butter auf dem Brot.

Ich merke das immer wieder bei meinen Kursen. Wenn wir über Butter sprechen, hat Butter im Vergleich zu allen anderen Nahrungsmitteln einen sehr hohen CO2 Fußabdruck und das schindet natürlich Eindruck. Vielleicht hat die "Initiative Milch" deswegen jetzt gesagt, „aber eine Portion Butter auf dem Brot ist doch gar nicht so schlimm wie ganze Bereiche wie Mobilität und Energie“. Das kann sein. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr unpassender Vergleich, der uns hier wieder in die Irre führen soll und noch mal unterstreichen soll „Ach komm, 5 %, das ist doch überhaupt nicht viel. Und es gibt ganz andere Wirtschaftsbereiche in Deutschland, die viel eher etwas tun sollten.“

Und dieses Argument erinnert doch ganz stark an das „Aber China!“- Argument. Also im Sinne von: „Aber es gibt doch noch andere, die viel mehr tun als wir oder viel schlimmer sind als wir. Die sollen zuerst was machen.“

Und da empfehle ich dir sehr die Seite klimafakten.de. Da sind solche Argumente von Menschen, die die Verantwortung von sich weisen wollen oder den Klimawandel leugnen oder die Diskussion verwässern aufgeführt und werden dort demontiert. Und das, was wir jetzt hier mit der "Initiative Milch" erleben, ist ein ähnliches Argument, das im Englischen als „Whataboutism“ bezeichnet wird.

Und ich habe mir das mal von dem tollen Übersetzungstool vom FC St. Pauli in Einfache Sprache übersetzen lassen. Und da heißt es: „Whataboutism bedeutet man weicht einer Kritik aus, indem man auf Fehler von anderen zeigt. Es ist, wie wenn jemand sagt: ‚Du hast auch Fehler gemacht.‘ Es ist also eine Art, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Es ist kein gutes Verhalten in Gesprächen. Es ist wichtig, dass jeder seine Fehler einsieht und nicht nur auf die Fehler von anderen zeigt.“

Und nichts anderes macht die „Initiative Milch“ hier. Sie zeigt auf die Fehler von anderen, um von ihren eigenen Fehlern abzulenken. Und in diesem Stil geht es dann auch weiter, wenn die "Initiative Milch" auf ihrer Webseite schreibt: „Das Methan aus der gesamten Tierhaltung in Deutschland macht nur circa 3,7 % der Gesamtemissionen aus.“

Auch das ist tatsächlich ein Fakt, auch wenn es vielleicht eher 4 % oder noch ein bisschen mehr sind. Und klar, es wirkt wieder total wenig. Wir müssen aber auch das wieder in Relation setzen, denn der Anteil an den Gesamt Emissionen in Deutschland von Methan beträgt 6 %. Und von diesen 6 % können mehr als 2/3 der Landwirtschaft zugeordnet werden, nämlich laut Umweltbundesamt im Jahr 2022 76,3 %.

Jetzt könnten wir natürlich sagen: Ach, ob das 3,7 % sind oder 4,2 %, der Anteil ist doch relativ gering. Wir sollten uns doch besser auf das ganze CO2 konzentrieren, was den höchsten Anteil mit fast 90 % ausmacht. Aber, du ahnst es schon, das Ganze ist etwas komplexer, denn wir müssen auch die Klimawirksamkeit, also die Schädlichkeit der einzelnen Gase mitbedenken. Und Methan ist deutlich schädlicher als CO2.

Dazu möchte ich einen kleinen Ausschnitt aus einem Zeitartikel zitieren: „Mit rund zwölf Jahren verweilt Methan zwar deutlich kürzer in der Atmosphäre als CO₂; laut IPCC heizt das farb- und geruchlose Gas die Erde im Vergleich aber viel stärker auf: 28-mal stärker über einen Zeitraum von 100 Jahren und sogar 81-mal stärker innerhalb der ersten 20 Jahre. Außerdem trägt Methan zur Ozonbildung in Bodennähe bei und damit zur Luftverschmutzung vor allem in Städten.

Und der Bericht zeigt auch: Methan ist ein hochwirksamer Hebel, um die Klimaerwärmung abzubremsen. "Eine sofortige und nachhaltige Reduktion des Methans aus anthropogenen Quellen kann eine Erwärmung um 0,8 Grad bis Ende des Jahrhunderts vermeiden", sagt Astrid Kiendler-Scharr, Atmosphärenforscherin im Forschungszentrum Jülich und Mit-Autorin des neuen IPCC-Berichts. Das heißt, dass jede nicht ausgestoßene Tonne Methan unmittelbar eine positive Wirkung auf das Klima und auf die Luftqualität hat.“

Ergänzen möchte ich das noch mit einem Zitat aus der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft: „Methan gehört zu den kurzlebigen klimawirksamen Schadstoffen, abgekürzt SLCP: Die von ihnen ausgelöste Erwärmung endet, sobald man aufhört, sie in bedeutsamen Mengen zu produzieren.“

Es sind also nicht nur 3,7 %, über die wir hier sprechen, sondern es steckt ein großes Potenzial in diesen 3,7 %, um den Klimawandel abzubremsen. Denn wir müssen jetzt handeln. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Uns rennt die Zeit davon. Wenn wir das 1,5 Grad Ziel einhalten wollen, dann haben wir nicht mal mehr fünf Jahre Zeit, um unsere Gewohnheiten und unser Verhalten zu ändern. Die Landwirtschaft könnte da mit gutem Beispiel vorangehen, weil wirklich da ein riesiges Einsparpotenzial vorhanden wäre, nicht nur durch das sehr klimaschädliche Methan, sondern auch durch das noch schädlichere Lachgas.

Lachgas ist 298 mal so schädlich wie CO2 und auch das produziert die Landwirtschaft in großen Mengen. Wenn man sich den kompletten Fußabdruck der Landwirtschaft anguckt und dann schaut, die Anteile der Treibhausgase an den Emissionen der Landwirtschaft 2022 in Deutschland, dann macht diesen Gesamt Fußabdruck 61,6 % Methan aus und 33,6 % Lachgas. CO2 sind nur mit 4,6 % vertreten.

Lachgas entsteht vor allem durch das Ausbringen von Kunstdünger, Gülle und Mist und Methan vor allem durch die Verdauungsprozesse von Wiederkäuern. In diesem Fall die berühmt berüchtigte Milchkuh, die Methan ausrülpst und pupst. Was dazu geführt hat, dass die Kuh als Klimakiller denunziert wurde. Und was die "Initiative Milch" jetzt widerlegen möchte, was aber einfach nicht widerlegbar ist, außer dass wir vielleicht sagen können, dass die Kuh an sich natürlich nicht das Problem ist. Das Lebewesen ist nicht das Problem, sondern dass der Mensch dieses Lebewesen auf diese Art nutzt.

Wie gesagt, die Landwirtschaft könnte da mit gutem Beispiel vorangehen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die 3,7 %, die von der "Initiative Milch" auf ihrer Webseite genannt werden, verlinken als Quelle auf ein Dokument vom Deutschen Bauernverband. Und dort zeigt auch der Deutsche Bauernverband, dass er kreativ mit Zahlen und Fakten umgehen kann.

Und so schreibt er zum Beispiel hier „Methan ist ein kurzlebiges Treibhausgas, das zu CO2 und Wasser zerfällt. Bei biogenen Methan, wie es Wiederkäuer bei der Verdauung ausstoßen, bedeutet dies, dass kein zusätzliches CO2 der Atmosphäre und damit kein Temperatureffekt hinzugefügt wird, da das CO2 zuvor von den Futterpflanzen aufgenommen wurde.“

Das ist schon eine sehr kreative Umdeutung von der Klimaschädlichkeit von Methan. Denn zugespitzt war fast alles CO2 mal biogen und stammt aus Pflanzen, die über einen langen Zeitstrahl jetzt in Form von fossilen Energieträgern vorliegen. Die Herkunft ist tatsächlich weniger entscheidend als der Verbleib. Das sich durch Methanausstoß bildende CO2 ist so lange unkritisch, wie es in den Futterpflanzen verbleibt und erhält den klimaschädlichen Effekt erst durch die Verstoffwechslung durch die Kuh.

Jetzt also zu behaupten, dass der Atmosphäre dann kein Temperatureffekt hinzugefügt wird, weil es sich ja um biogenes Methan handelt, das zuvor in diesen Pflanzen gesteckt hat und jetzt durch die Wiederkäuer ausgeschieden wird funktioniert vielleicht auf dem Papier, wenn ich das da so aufmale. Aber in der Realität funktioniert es tatsächlich nicht. Ganz im Gegenteil.

Ich erinnere noch mal daran: Laut IPCC heizt Methan die Erde im Vergleich zu CO2 in den ersten 20 Jahren 81 mal stärker auf. Das gespeicherte CO2 der Futterpflanze wird also von der Kuh in ein viel klimaschädlicheres Gas umgewandelt.

Um die Problematik nochmal zu verdeutlichen, möchte ich ein kleines Beispiel aus dem Buch „Wir sind das Klima“ von Jonathan Safran Foer zitieren. Das befindet sich im Anhang des Buchs, ist also nicht von dem Autor selbst geschrieben, sondern auch ein Zitat von ihm:

“Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einem heißen Sommertag im Freien. Jemand gibt Ihnen eine Decke und sagt, die sollen Sie zehn Stunden lang umhängen. Während der ersten beiden Stunden ist die Decke eine Heizdecke, die dreimal stärker wärmt als eine normale. Dann wird der Strom abgestellt. Ob man Emissionen auf zwanzig oder hundert Jahre rechnet, entspricht den Fragen: »Wie heiß war Ihnen während der ersten zwei Stunden unter der Decke?« und »Wie heiß war es Ihnen darunter insgesamt?«.

Jetzt stellen Sie sich vor, Ihr Körper könnte die durchschnittliche Hitze über zehn Stunden zwar aushalten, aber die ersten beiden Stunden wären derart heiß, dass man Sie mit einem Hitzschlag ins Krankenhaus einliefern müsste, bevor die dritte Stunde anbräche. Da uns weniger als zwanzig Jahre bleiben, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, empfehlen einige Wissenschaftler, besser mit dem kurzfristigen Treibhauspotenzial zu rechnen. Zwei Grad Erwärmung markieren den Punkt, nach dem Rückkopplungseffekte den Klimawandel unaufhaltsam machen, was unser Ende bedeuten würde.“

Dieses Beispiel stammt aus dem Jahr 2012. Heute bleiben uns noch weniger als zehn Jahre statt der hier im Beispiel genannten 20 Jahre.

Die Broschüre vom Deutschen Bauernverband kommt dann zu dem Schluss: „Ziel muss es sein, die Milch möglichst klimaschonend zu erzeugen, also das bei der Verdauung entstehende Methan auf eine möglichst große Milchmenge zu verteilen.“ Das wird illustriert mit einer Grafik, die zeigt, dass es immer weniger Kühe geben soll, die immer mehr Milch geben.

Das klingt erst einmal plausibel. Weniger Kühe, mehr Milch. Dadurch verteilt sich dann auch der Methanausstoß, der ohnehin anfällt, dann auf mehr Liter als vorher pro Kuh. „Doch“, und hier zitiere ich jetzt aus einem Artikel vom Bayerischen Rundfunk, „in der Praxis zeigt sich, dass der Liter Milch bei einer mittleren Milchleistung von gut 7.000 Litern Milch unter Umständen nicht klimaschädlicher produziert wird als bei einer sehr hohen Milchleistung. Denn zahlreiche weitere Faktoren spielen eine Rolle: wie effizient wird gedüngt? Steht die Kuh auf der Weide? Dann muss kein Futter mit dem Traktor geholt werden. Und weil sich auf der Weide Kuhfladen und Harn nicht vermischen, entsteht aus den Exkrementen weniger Methan.“

Die Rechnung des Deutschen Bauernverbandes geht also auch hier nicht auf.

Ein weiteres Beispiel für die Kreativität der "Initiative Milch" beim Auslegen von Fakten ist die Behauptung, dass Milchkühe für eine grüne Zukunft unerlässlich seien. Diese Aussage war auch Teil der Plakatkampagne zum Tag der Milch 2023, jetzt im Juni 2023. Und ich möchte darauf jetzt etwas detaillierter eingehen.

Die "Initiative Milch" hat dazu auch ein schönes Faktenblatt zum landwirtschaftlichen Nährstoffkreislauf erstellt, um zu zeigen, dass die Milchkuh ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Kreislaufs ist. Und wenn wir uns dieses Faktenblatt anschauen, dann sieht das auch alles total stimmig aus. Aber eigentlich sind es nichts als aneinander gereihte Behauptungen, die nett aufgemacht sind in Form einer Grafik.

Gehen wir das mal Schritt für Schritt durch. Als erstes fällt natürlich gleich auf: Warum sollte die Milchkuh denn ein unverzichtbarer Bestandteil des Nährstoffkreislaufs sein, wenn es die Milchkuh in der Art vor 150 Jahren noch gar nicht gab? Die Milchkuh, wie wir sie heute kennen, ist ja ein Produkt, schon fast gar kein Lebewesen mehr, sondern mehr eine Maschine, die in den letzten 150 Jahren hochgezüchtet wurde zu dieser Milchleistung, die sie heute erbringt.

Wenn also Professor Dr. Windisch in einem Interview auf der Seite der "Initiative Milch" sagt: „Wiederkäuer und Grasland bilden eine ökologische Einheit, ein Ökosystem, das so schon seit Tausenden von Jahren existiert“, dann kann er damit nicht die heutigen Milchkühe meinen, von denen laut der "Initiative Milch" die große Mehrheit in Deutschland in offener Laufstall Haltung lebt.

Dazu möchte ich auch noch einmal Robert Godland und Jeff Anhang zitieren, die 2009 für Worldwatch einen Bericht mit dem Titel „Livestock and Climate change - What if the key actors in climate change are … Cows, pigs and chickens?“ verfasst haben. Das Zitat stammt aus dem Buch „Wir sind das Klima“ von Jonathan Safran Foer und lautet wie folgt: „Im Gegensatz zu den Büffelherden des präkolonialen Amerikas gehört Nutzvieh nicht zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf - besonders, wenn man berücksichtigt, wie viel CO2-fressender Wald vernichtet wurde, um Platz für Tiere und den Anbau ihres Futters zu schaffen. Nutzvieh kann kein natürliches Gleichgewicht mit den fotosynthetischen Prozessen der Erde mehr bewahren.“

Dazu möchte ich auch noch die Wichtigkeit der Moore ergänzen. Zuvor aber noch kurz der Hinweis, dass Professor Dr. Windisch ebenso behauptet, dass Milchkühe unsere Kulturlandschaft erhalten und die Biodiversität, also das Grünland, fördern. Diesen Fakt mit dem Grünland finden wir auch wieder auf dem Faktenblatt, nämlich als ersten Punkt Grünland für die Kuh:

“Etwa 30 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland sind Dauergrünland. Was das kann? Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre binden und viel CO2 über und unter der Erde speichern. Es ist ein nahrhaftes Futtermittel für die Kuh, die Pionierin des NOFoodWaste ist.“ Letzteres ist dann der zweite Punkt, auf den ich gleich noch eingehen werde. Jetzt aber erst mal zum Thema Grünland, denn das klingt natürlich toll. Und dann haben wir auch wieder Milchkühe im Kopf, die die ganze Zeit auf der Wiese grasen und damit dann einfach die Kulturlandschaft und die Biodiversität erhalten.

Was ein bisschen beeinträchtigt wird durch den Fakt, dass 90% der Milchkühe in Deutschland ein offener Laufstallhaltung lebt und nur 1/3 aller Milchkühe regelmäßigen Weidegang hat. Und regelmäßig ist dann auch wieder eher so ein Euphemismus. Es ist je nach Bundesland unterschiedlich, wie häufig die Milchkühe auf die Weide kommen. Ob sie überhaupt auf die Weide kommen, ist dann auch wieder je nach Betrieb unterschiedlich, denn jede·r Landwirt·in kann das selbst bestimmen.

Aber zurück noch mal zu den Fakten und vor allem auch zu den Moorböden. Dazu möchte ich einmal aus dem Mooratlas der Heinrich Böll Stiftung zitieren. Der ist ganz frisch erschienen 2023 und enthält viele interessante Fakten. Unter anderem, dass in Deutschland die entwässerten Moore rund 7 % der gesamten Treibhausgasemissionen verursachen. Und der größte Teil dieser klimaschädlichen Emissionen stammt von landwirtschaftlichen Flächen. „In Deutschland machen trockengelegte Moore weniger als 10 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus. Laut Zahlen aus dem Jahr 2020 verursachen sie aber 37 % aller Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Bodennutzung.“

Und auch diesen Fakt müssen wir bei dem Kreislaufargument berücksichtigen. Ich hatte ja vorhin Robert Goodland und Jeff Anhang zitiert, die die Vernichtung von Wald benannt haben. Die Trockenlegung und Entwässerung von Mooren und landwirtschaftliche Nutzung dieser Flächen kommt dann noch hinzu. Und wenn wir jetzt wieder auf dieses Argument schauen, dass unsere Kulturlandschaft erhalten wird, durch die Milchkühe und die Biodiversität, das Grünland gefördert wird, möchte ich noch einen Teil aus dem Mooratlas zitieren.

„Nicht nur Äcker sind schädlich für das Klima, sondern ebenfalls Intensivgrünland auf entwässerten Moorböden. Diese Flächen werden zum Beispiel für Milchkühe genutzt, die hohe Anforderungen an die Qualität ihres Futters und dessen Energiegehalt stellen. Dabei lassen leistungsstarke Gräser, hohe Düngergaben und eine Schnitthäufigkeit von vier oder mehr Schnitten pro Jahr artenarmes Einheitsgrünland entstehen. Hinzu kommen durch die Entwässerung die Emissionen der Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO₂) und Lachgas (N₂O) – bei Intensivgrünland jedes Jahr 20 bis 50 Tonnen pro Hektar.“

Artenarmes Einheitsgrünland wird nicht nur auf trockengelegten Moorflächen entstehen, sondern überall dort, wo Futter auf Grünland für Milchkühe angebaut wird. Denn die Milchkühe haben ja überall den gleichen Bedarf und der hängt jetzt nicht vom Moorboden ab. Das heißt, wir können daraus ebenso ableiten, dass das Argument, es würde die Artenvielfalt und Kulturland erhalten, damit widerlegt werden kann.

Was stimmt, ist, dass extensive Rinderhaltung schützenswerte Grünlandlebensräume für bedrohte Arten von Tieren und Pflanzen erhalten kann. Das sind dann aber keine Milchkühe mit ihrem besonderen Futterbedarf, sondern Mastrinder oder sogenannte alte Nutztierrassen, die zur Landschaftspflege gehalten werden. Und es sind dann natürlich auch nicht 3,8 Millionen Kühe überall in Deutschland, die dann da draußen auf den Flächen gehalten werden, sondern nur noch ein Bruchteil.

Kommen wir mal zum nächsten Argument, der Kuh als Pionierin des No Food Waste. Die "Initiative Milch" schreibt auf ihrem Faktenplakat: „Denn Milchkühe sind Wandlerwunder. Sie fressen neben Gras auch bei der Lebensmittelverarbeitung anfallende Pflanzenreste. So enden beispielsweise Rückstände wie Braugerste oder Rübenschnitzel nicht als Abfall. Im Gegenteil. Die enthaltenen Restnährstoffe werden veredelt zu leckerer Milch.“

Und auch Professor Dr. Windisch sagt in seinem Interview: „Werden die Pflanzenreste nicht an Tiere verfüttert, entsteht am Ende ein Nettoverlust an Nahrung, der etwa so groß ist wie die vegane Produktion selbst.“ Und wenn ein Professor Doktor das sagt, dann ist das ja auch erst mal ein Autoritätsargument.

Das sich aber leicht widerlegen lässt. Denn gerade bei dem Verdauungsvorgang der Milchkuh, gerade bei dieser Veredelung der Nährstoffe hin zu dem tollen Produkt Kuhmilch, entsteht ja das klimaschädliche Methan. Und auch wenn die Verwertung von für den Menschen nicht nutzbaren Pflanzenstoffen eine tolle Leistung von der Milchkuh ist, können das auch ganz andere Tiere: nämlich Regenwürmer und Mikroorganismen.

Wir brauchen den Umweg über das sogenannte Nutztier gar nicht. Es ist genauso wie bei B12, wenn Veganer·innen gesagt wird, dass sie Pillen schlucken müssen und dass es sehr viel einfacher wäre, das Tier zu essen. Nein, so ist es nicht, denn das B12 kommt ja nicht ursprünglich aus dem Tier, sondern aus dem Boden und den Mikroorganismen. Und wir nehmen es dann nur über den Umweg des Tiers auf. Und genauso ist es hier auch. Die nicht verwertbaren Pflanzenstoffe können sehr gut von Regenwürmern und Mikroorganismen in wertvollen Humus umgewandelt werden. Das dient dem Bodenaufbau und ist viel nachhaltiger und auch viel natürlicher als der Umweg über die Mägen der Milchkuh.

Ich möchte dazu abschließend noch einmal aus den FAQ des biozyklisch veganen Anbauvereins, also von deren Webseite, zitieren: „Echte Kreislaufwirtschaft wird durch biozyklisch-veganen Anbau eigentlich erst möglich. Die verbreitete Vorstellung, Landwirtschaft funktioniere nicht ohne den Einsatz sogenannter Nutztiere, übersieht, dass die Rückführung tierischer Exkremente auf das Feld in Form von tierischem Dung mit hohen Nährstoff- und Energieverlusten verbunden ist im Vergleich zum Nährstoff- und Energiegehalt, den die zur Aufzucht dieser Tiere notwendigen Futtermengen pflanzlicher Herkunft enthalten. Dabei gibt es vier Ebenen, auf denen Kreisläufe geschlossen werden können: die betriebliche, die lokale, die regionale und die globale.

Da jede Form landwirtschaftlicher Produktion mit dem Abtransport von Biomasse vom Feld verbunden ist, sind die Rückführwege je nach Entfernung des Abnehmers von der Produktionsstätte unterschiedlich lang. Dementsprechend eng bzw. weitläufig sind auch die zu schließenden Kreisläufe. Auf Betriebsebene können bereits wesentliche Nährstoffkreisläufe durch die Rückführung von Ernterückständen und den Anbau von Leguminosen zu Düngezwecken geschlossen werden. So kann z.B. die Versorgung mit Stickstoff und organischer Substanz auf diesem Wege fast vollständig sichergestellt werden.

Darüber hinaus spielt der Einsatz von voll ausgereiftem Kompost und der daraus entstehenden Humuserde, welche über eine gezielte Rotteführung und Nachreifebehandlung von rein pflanzlichem Kompost erzeugt wird, eine wichtige Rolle.“

Und dann geht es hier noch weiter ins Detail, wie der Kreislauf weiterhin aussehen kann. Ich verlinke das für dich, Du kannst es dort dann weiterlesen. Ich empfehle, wenn dich das interessiert, sowieso, dich einmal dort auf der Webseite umzusehen.

Und es lohnt sich natürlich auch ein Blick Richtung Permakultur. Dort werden nicht für den Menschen verwertbare Pflanzenstoffe zum Beispiel als Mulchmaterial verwendet. Und ein weiteres Stichwort hier bei No Food Waste wäre noch der Bokashi Eimer, in dem du auch gekochte Lebensmittel Reste zum Beispiel fermentieren kannst und dann später versanden. Und dadurch entsteht dann auch wieder tolle Erde für den Bodenaufbau.

Damit haben wir dann auch gleich dieses Argument der Düngung durch den Mist der Kuh, der dann auch entsteht, durch den Verdauungsprozess, widerlegt. Denn was die Kuh kann, können Regenwürmer und Mikroorganismen schon lange. Und das ganz ohne Milchkuh.

Schauen wir uns noch das Argument an, dass ja diese vom Menschen nicht verwertbaren Pflanzenreste Abfallprodukte quasi von der Kuh in ihren Mägen zu wertvoller Milch veredelt werden, die wiederum den Menschen mit Nährstoffen versorgt.

Ich hatte in der vorangegangenen Folge schon mal kurz über Ernährung gesprochen. Wie gesagt, ich gehe hier nicht auf die gesundheitlichen Aspekte ein, aber im Grunde geht es ja nur darum, dass wir unseren Körper mit bestimmten Nährstoffen versorgen müssen. Und diese Nährstoffe müssen nicht aus der Kuhmilch kommen oder aus Kuhmilchprodukten, sondern wir können sie auch auf rein pflanzlichem Weg gewinnen.

Ich wiederhole das noch mal, was ich in der vorangegangenen Folge gesagt habe, einfach der Vollständigkeithalber: Kuhmilch ist für den Menschen kein lebensnotwendiges Nahrungsmittel. Es ist nicht so wie Wasser oder Sauerstoff, was wir zum Überleben brauchen, sondern es ist einfach eins von ganz vielen Nahrungsmitteln, das bestimmte Nährstoffe liefert. Und wir können diese Nährstoffe auch über rein pflanzliche Wege bekommen und uns ausgewogen damit ernähren. Es gibt keinen Grund, an der Kuhmilch festzuhalten.

Außer natürlich für die Milchwirtschaft, die ganze Branche, deren Existenz an diesem Produkt hängt. Es ist also ausschließlich ein wirtschaftlicher Grund, warum Kuhmilch hier als unverzichtbar für den Menschen inszeniert wird.

Und nichts anderes als eine Inszenierung ist auch dieses Kreislaufargument. Ja, natürlich ist das ein Kreislauf, der entsteht, wenn die Kuh das Gras frisst und auch für den Menschen nicht verwertbare Pflanzenstoffe und dann die Kuh geschwängert wird, das Kälbchen geboren wird, die Milch fließt und diese Milch dann für den Menschen, für Produkte verwertet wird, die Kuh auch immer wieder Kuhmist produziert, dann damit die Felder gedüngt werden... und so weiter und so fort. Das ist natürlich auch ein Kreislauf, klar. Also von daher ist nichts Falsches an diesem Kreislauf. Aber die Aussage, dass Milchkühe für eine grüne Zukunft unerlässlich sind, ist einfach falsch.

Was die „Initiative Milch“ hier macht, ist eigentlich vergleichbar mit der Tabakindustrie, die versucht hat, ihre Produkte als gesundheitlich einwandfrei darzustellen. Genauso versucht die "Initiative Milch" hier ein klimaschädliches Produkt als besonders nachhaltig zu positionieren.

Und da hilft es auch nicht, dass sie auf ihrer Webseite schreiben „Wir nehmen die Auswirkungen der Milchwirtschaft auf das Klima sehr ernst. Daher treiben wir Innovationen aktiv voran, um die CO2 Emissionen zu verringern. Diese reichen vom leichtverdaulichen Futter für die Tiere, um den Methanausstoß zu verringern, bis zum Einsatz von Biogasanlagen, um aus Gülle Strom und Wärme zu gewinnen.“

Das ist ungefähr so, als würden wir über plastikfrei fliegen sprechen. Denn das Fliegen mit dem Flugzeug allein ist schon klimaschädlich. Wenn ich jetzt versuche, das irgendwie klimafreundlicher zu machen, indem ich keinen Plastik-Einweggeschirr mehr benutze, dann ist das zwar sehr löblich, in diese Richtung zu denken, aber eigentlich sollte ich einfach gar nicht fliegen.

Und so ist es auch hier mit der Milchindustrie, der Milchwirtschaft. Es ist sehr lobenswert, dass da versucht wird, die Milchwirtschaft klimafreundlicher aufzustellen. Aber das Produkt an sich ist das Problem. Das Produkt an sich kann einfach nicht nachhaltig sein. Und da komme ich auch bei diesem zweiten Teil wieder zum gleichen Schluss wie beim ersten Teil: Dieses Produkt ist für uns Menschen nicht lebensnotwendig. Am besten wäre es, wir würden die Kuhmilch den Kälbern lassen und sie nicht weiter für uns nutzen.

Und damit möchte ich auch diese Folge beenden. Ich könnte jetzt noch viel detaillierter auf all die Argumente, Behauptungen und Fakten eingehen, die die „Initiative Milch“ auf ihrer Webseite und in ihren Medienkanälen nutzt. Ich denke aber, dass ich die wichtigsten Punkte besprochen habe. Sollte dir noch irgendetwas auffallen und du hättest gerne meine Meinung noch zu irgendeinem Punkt oder sagst das fehlt aber, da möchte ich auf jeden Fall noch was zu wissen, dann meld dich einfach bei mir, schreib mir eine Email an, post @ vonherzenvegan.de

Und dann danke ich dir fürs Zuhören. Vielleicht wird es ja noch eine weitere Folge geben. Das weiß ich noch nicht. Im Moment sehe ich das Thema wieder als abgeschlossen an.

Zurück

Quellen

Einen großen Teil meiner Informationen beziehe ich aus der Bibliothek der ehemaligen Milchforschungsanstalt in Kiel.

Max Rubner-Institut
Hermann-Weigmann-Str. 1
24103 Kiel

Webseite

Diese Bibliothek beherbergt einen wahren Schatz an Dokumenten zur Milchwissenschaft und direkt gegenüber ist auch noch der Unverpacktladen- sehr praktisch :-)

Weitere Quellen

ROLLINGER, Maria, 2013: Milch besser nicht. 5. Auflage Trier: JOU-Verlag | Meine Rezension zum Anhören.

Die Milch : Geschichte und Zukunft eines Lebensmittels / hrsg. im Auftr. der Stiftung Museumsdorf Cloppenburg, Niedersächsisches Freilichtmuseum von Helmut Ottenjann ... [Museumsdorf Cloppenburg, Niedersächsisches Freilichtmuseum], Cloppenburg : Museumsdorf Cloppenburg, 1996.

FINK-KEßLER, Andrea, 2013: Milch - Vom Mythos zur Massenware. 1. Auflage München: oekom

HAHN, Christian Diederich, 1972: Vom Pfennigartikel zum Milliardenobjekt - 100 Jahre Milchwirtschaft in Deutschland. 2. Auflage Hildesheim : Verlag Th. Mann OHG

SCHWERDTFEGER, Curt, 1956: Milch, Wunder der Schöpfung, Quelle der Gesundheit : Ein dokumentar. Bildwerk über d. Milch u.d. Milcherzeugnisse. 2. Auflage Hildesheim : Verlag Th. Mann

WIEGELMANN, Günter, 1986: Unsere tägliche Kost. Geschichte und regionale Prägung. 2. Aufl. Münster: F. Coppenrath Verlag

BROCKS, Christine, 1997: Die Kuh - die Milch : eine Publikation des Deutschen Hygiene-Museums Dresden

Grafes Handbuch der organischen Warenkunde, Vol. 5 Halbbd. 1 (ab S. 306)
http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN832533432

Lebendiges Museum online: http://www.dhm.de/lemo