Das Gewissen als Herausforderung

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Folge 034 - Wenn das Gewissen zur Herausforderung wird

Auch diese Folge widme ich wieder einer Herausforderung, die mir eine Hörerin zugesandt hat.

Und zwar schreibt sie:

"Viele Veganer werden ja in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen bewusster und so geht es auch mir selbst. Ich versuche stets die ethisch bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, aber seit einiger Zeit belastet mich das auch sehr.

Zum Beispiel habe ich mit meiner Mutter vor ein paar Tagen Anzuchtserde für unsere Setzlinge gekauft. Wir kaufen die Blumenerde seit sehr vielen Jahren immer im gleichen Gartencenter und sie hat sich bewährt. Allerdings ist mir zu Hause dann aufgefallen, dass die Erde zum Großteil aus Torf besteht, dessen Abbau ja sehr umweltschädlich ist und natürliche Moore zerstört.

Wir haben uns nun bereits etwas umgeschaut und informiert, welche Alternativen wir in Zukunft verwenden könnten.

Mittlerweile sind mir, initiiert durch den Veganismus, die Probleme sehr vieler Lebensbereiche bewusst geworden und ich habe das Gefühl zunehmend unter dem Druck zu stehen, alles hinterfragen zu müssen, um "falsche" Entscheidungen zu vermeiden. Oft werden Veganer ja auch mit der Erwartungshaltung konfrontiert, bei jeder Problematik die richtige Entscheidung treffen zu müssen (z.B. Zero-Waste, etc.). Weil ich stark zum Perfektionismus neige, fordere ich das zunehmend auch von mir selbst.

Mich würde sehr interessieren, ob du dieses Problem auch kennst und wie du damit umgehst."

Vollständiges Transkript

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Von Herzen Vegan Podcasts, der dir hilft, dich gelassen und souverän durch deinen veganen Alltag zu bewegen.

Ich bin Stefanie und ich möchte in dieser Folge eine Leser·innen/Hörer·innen/Clanmitglied Frage beantworten. Denn die Dame, die mir diese Frage geschickt hat, ist tatsächlich alles zusammen. Dazu lese ich die Frage erst einmal vor.

“Viele Veganer werden ja in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen bewusster und so geht es auch mir selbst. Ich versuche stets, die ethisch bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Aber seit einiger Zeit belastet mich das auch sehr. Zum Beispiel habe ich mit meiner Mutter vor ein paar Tagen Anzuchterde für unsere Setzlinge gekauft. Wir kaufen die Blumenerde seit sehr vielen Jahren immer im gleichen Gartencenter und sie hat sich bewährt. Allerdings ist mir zu Hause dann aufgefallen, dass die Erde zum Großteil aus Torf besteht, dessen Abbau umweltschädlich ist und natürliche Moore zerstört. Wir haben uns nun bereits etwas umgeschaut und informiert, welche Alternativen wir in Zukunft verwenden könnten. Mittlerweile sind mir, initiiert durch den Veganismus, die Probleme sehr vieler Lebensbereiche bewusster geworden und ich habe das Gefühl, zunehmend unter dem Druck zu stehen, alles hinterfragen zu müssen, um „falsche“ Entscheidungen zu vermeiden.Oft werden Veganer ja auch mit der Erwartungshaltung konfrontiert, bei jeder Problematik die richtige Entscheidung treffen zu müssen, zum Beispiel sowas etc.. Weil ich stark zum Perfektionismus neige, fordere ich das zunehmend auch von mir selbst. Mich würde sehr interessieren, ob du dieses Problem auch kennst und wie du damit umgehst.“

Also erst einmal ja, ich kenne das Problem sehr gut und ich denke, dass es vielen anderen Veganer·innen auch so geht, die sich nicht nur auf die Ernährung beschränken, sondern dann auch sich weiter umschauen. Und ich kenne auch diesen Anspruch der Umwelt an Veganer·innen, dass sie irgendwie immer alles perfekt machen sollen. Mir ist es am Anfang so ergangen, als ich vegan geworden bin, dass ich mir erst mal diese Eingangsfrage gestellt habe WWas kann ich denn jetzt noch essen?“ Und dann hat sich mir diese Frage eigentlich immer und immer wieder gestellt: „Was kann ich denn jetzt noch essen, auch in Bezug auf Palmöl oder auf Verpackung?“ Oder ja, die verschiedensten Dinge dann auch „Was kann ich noch kaufen? Wie ist es denn mit Kleidung?“ Und ja, wie jetzt in dem Beispiel natürlich auch mit Erde. Je nachdem, wie ich mich verhalte.

Und viele dieser Fragen habe ich in Podcastfolgen für den Einfach Vegan Podcast umgemünzt. Da habe ich natürlich ein sehr praktisches Ventil, um damit umzugehen. Denn tatsächlich geht es mir da wie der Hörerin, dass ich auch immer alles immer weiter hinterfrage und das für mich auch ganz normal ist, weil ich neugierig bin. Und für mich ist es auch so ein bisschen eine Ausgrabung meiner Werte, die durch die Umwelt und die Normen, die mir da mitgegeben wurde, dann verschüttet worden sind und die ich jetzt Stück für Stück wieder ausgrabe und immer wieder nach diesem Kompass Mitgefühl ausrichte und schaue: Okay, was ist mir wichtig und was ist auch ethisch vertretbar? Was ist meine Ethik und was kann ich tun und was kann ich nicht tun?

Perfektion ist da tatsächlich sehr, sehr hinderlich, weil wir uns dadurch natürlich stark unter Druck setzen. Und ich verstehe das total. Ich habe auch einen starken Hang zum Perfektionismus gehabt, kann ich tatsächlich sagen, denn mittlerweile habe ich diese innere Ruhe gefunden, dass ich nicht perfekt sein muss. Und zwar, weil ich ein Mensch bin. Tatsächlich. Also wir Menschen, wir sind nicht perfekt, wir machen Fehler und das ist menschlich. Das entschuldigt natürlich jetzt nicht irgendwie ein total unethisches Verhalten. Ich gehe jetzt nicht hin und schubse alte Damen vor den Bus, weil ich sage: Naja, ich bin ein Mensch, ich mache halt Fehler, sondern das nimmt mir einfach diesen Druck, immer alles richtig zu machen zu müssen. Und es ist ja auch die Frage, was ist richtig? Denn es ist ja immer auch ein Abwägen.

Ich denke, das Grundproblem liegt eben darin, dass wir in einer Welt leben, die nicht perfekt ist und die auch in großen Teilen nicht unseren Werten entspricht. Wir sind als Veganer·in aus diesem Gesellschaftssystem ausgetreten, das uns Werte vermittelt hat, die wir jetzt nicht mehr leben können, weil sie sich einfach unserer Ethik entgegenstellen. Und da wir aber als Veganer·in eine Minderheit bilden, sind wir eben zwangsläufig relativ allein damit und müssen irgendwie damit zurechtkommen in dieser nicht perfekten Welt. Versuchen, unseren Werten zu folgen. Das endet immer wieder in einem Dilemma, wo ich abwägen muss: Was ist mir jetzt wichtiger?

Natürlich wäre es für die Umwelt perfekt, wenn wir in allen Bereichen perfekt wären. Aber das können wir einfach nicht leisten. Dafür sind die Voraussetzungen einfach nicht da. Wenn wir eine Welt hätten, in der alle nach unseren Werten streben würden und möglichst plastikfrei, möglichst konsumarm, möglichst verpackungsarm, müllarm zu leben, dann auch wirklich in allen Idealen danach streben würden, dann hätten wir eine ganz, ganz andere Welt. Und müssten uns diese Fragen auch gar nicht mehr stellen. Wir haben uns dazu entschieden, vegan zu leben. Aus ethischen Gründen. Und das hat uns eben in dieses Dilemma gestürzt. Meine Art, damit umzugehen, ist tatsächlich ein ewiges Abwägen. Was ist jetzt wichtiger? Und es gibt Grundwerte, die bei mir nicht verhandelbar sind. Und ich versuche immer, möglichst integer zu sein und diesen Werten zu entsprechen.

Das bedeutet aber auch, dass es durchaus sein kann, dass ich Dinge kaufe, die in Plastik verpackt sind, dass es sein kann, dass ich mal irgendwas erwische, wo Palmöl drin ist, dass es sein kann, dass ich mal etwas im Internet bestelle, weil ich einfach gerade keine Alternative dazu finde, die ich hier vor Ort kaufen könnte. Dass ich auf dem Wochenmarkt trotzdem Gemüse kaufe, das nicht aus der Region ist, weil einfach gerade Winter ist. Und ich mir diesen Luxus leisten möchte eine Gemüseauswahl zu haben. Dass ich Tiefkühlgemüse kaufe oder Tiefkühlbeeren. Das kann bedeuten, dass ich mir auch mal eine neue Hose kaufe anstelle von einer gebrauchten Hose. Ich wäge es tatsächlich immer ab. Für mich ist es wichtig, dass ich auf dem Weg bleibe und nicht sage „Ach, die anderen machen ja eh alle nicht mit und deswegen ist es ja sowieso alles egal. Dann kann ich das jetzt auch alles lassen.“ Und für mich ist es tatsächlich wichtig, dass ich dabei bleibe und dass das nur Ausnahmen sind. Und dass ich das ganz selten mache. Es kommt aber wirklich ganz darauf an.

Also wenn wir das alles in Relation setzen, dann können wir schon allein durch unsere vegane Ernährung ganz viel bewirken, was zum Beispiel den Klimaschutz angeht. Wir können dann noch mehr bewirken, indem wir aufs Auto verzichten, in einer möglichst kleinen Wohnung wohnen, weniger Wasser verbrauchen, weniger Strom verbrauchen, möglichst wenig Müll produzieren, auf Plastik verzichten, keine Coffee to go Becher kaufen. Es gibt so vieles. Aber schon alleine dadurch, dass du vegan lebst, machst du schon was. Du bist nun gut dabei. So, also diese Zuversicht hast du auf jeden Fall. Ich bin keine Befürworterin, das eine gegen das andere abzuwiegen. Sondern ich möchte damit einfach sagen, dass wenn du in so eine Situation kommst, wo du das Gefühl hast, du musst irgendwie perfekt sein und du stehst vor einem Dilemma, weil du jetzt gerade einfach eine Entscheidung treffen musst, die nicht in deinen ethischen Kompass passt und die du sonst eigentlich anders treffen würdest, aber in dieser Situation geht es halt nicht anders, dann ist es okay. Denn es ist ja nicht das, was du generell machst, sondern das ist die Ausnahme. Und ich bin der Meinung, so lange es die Ausnahme bleibt. Wie gesagt, sei es, sei es, sei es. Dann ist es okay. Und wenn du in dich reinspürst und überlegst: Was sind meine Grundwerte, was ist das, was nicht verhandelbar ist? dann ist es bei mir zum Beispiel eben, dass ich einfach, egal was kommt, keine Tiere oder keine tierlichen Produkte esse. Und da kann dann auch die Pizza mit nicht veganem Käse serviert werden. Dann ist mir das einfach wichtiger, das nicht zu essen als die Nachhaltigkeit. Wenn ich dann weiß, es wird weggeschmissen, dann nehme ich das in Kauf. Das sind meine Grundwerte und ich weiß, dass es nicht okay ist, wenn Lebensmittel weggeschmissen werden. Und das nehme ich dann in Kauf. Und vielleicht gibt es ja dann jemanden, der die Pizza noch isst oder so. Das kann ja alles sein. Aber wenn wir jetzt mal diese ganz extreme Situation nehmen und die Pizza würde tatsächlich weggeschmissen werden, wenn ich sie nicht esse, dann würde ich sie halt trotzdem nicht essen, weil das einfach meine Grundwerte sind. Die sind nicht verhandelbar und ich stehe dazu. Und dann darf man mich auch gerne als Klimaschänder beschimpfen. Aber ich werde diese Pizza nicht essen und vielleicht kannst du da einmal in dich hineinhören und überlegen, was ist bei dir nicht verhandelbar, was ist dir wichtig und wo kannst du Kompromisse eingehen?

Das wird sich mit der Zeit auch alles verändern. Das ist tatsächlich im Prozess. Es kommt ganz darauf an, was du alles noch lernst, was du siehst, was du erlebst und wie es dir damit geht. Und dementsprechend wirst du das auch immer wieder anpassen, was dir wirklich wichtig ist. Und du hast diesen Grundkompass in dir, der auf das Mitgefühl zeigt. Und dann gruppierst du darum deine Werte und schaust wirklich: Was kann ich akzeptieren und was nicht?

Ein Teil der Frage war auch noch: „Wie gehe ich damit um, wenn andere von mir diese Perfektion verlangen, weil ich ja vegan lebe? Deswegen muss ich halt perfekt sein.“

Da denke ich, ist es halt sehr wichtig – da kommen wir wieder zu dem von innen heraus stärken - da ist es total wichtig, dass du gut für dich sorgst. Denn je sicherer du innen bist, viel sicherer du zu deinen Werten stehst, je integerer du bist und je authentischer, desto weniger greifen dich die anderen an und desto weniger macht der Angriff dir etwas aus. Du weißt dann, wie du damit umgehen kannst. Und du bist nicht verantwortlich für das Leben der anderen, es sei denn, du hast ein Kind oder mehrere Kinder. Dann bist du natürlich verantwortlich für das Leben deiner Kinder. Aber du bist nicht verantwortlich für das Leben deiner Mitmenschen, die nicht deine Kinder sind. Was die anderen von dir denken, was sie von dir verlangen und was sie alles wollen, das ist alles deren Sache. Das liegt nicht in deiner Verantwortung. Du machst dein Ding, du lebst dein Leben, du bist du. Du bist gut so, wie du bist. Du bist toll und du lebst dein Leben. Du gehst deinen Weg und du bist ein Mensch. Du wirst Fehler machen. Du bist nicht perfekt.

Und was auch dazugehört: Du kannst es nicht allen recht machen. Und du kannst auch nicht von allen geliebt werden. Viel liegt ja auch da drin. Ich kenne es auch von mir selber, dass wir geliebt werden wollen. Wir wollen Anerkennung und deswegen macht es uns so viel aus, wenn andere uns sagen, dass wir nicht perfekt sind oder uns irgendwie angehen, weil wir in ihren Augen irgendetwas falsch machen. Und wenn du dich dann von innen stärkst und zum Beispiel deine Powerups machst und gut für dich sorgst, dann wirst du merken, dass du innerlich eine Standfestigkeit entwickelst und solche Argumente und solche Menschen dich weniger stark berühren. Und was auch automatisch passiert, je fester dein Stand wird, desto weniger wirst du auch von außen angegangen, weil die anderen dich überhaupt nicht mehr angehen wollen. Du strahlst dann nämlich so stark nach außen, dass sie sich das gar nicht trauen oder dann gar nicht darauf kommen, weil du einfach du bist und du bist so und da lohnt es sich überhaupt nicht, dich irgendwie anzugehen und dir zu sagen „Hey, das ist aber nicht perfekt, jetzt hast du da schon wieder was mit Palmöl gekauft“ oder so.

Also du verstehst schon, meine Erfahrung mit Perfektion und diesem Anspruch an uns selbst perfekt zu sein, ist, dass es dich krank macht. Es macht dich wirklich krank. Wenn du immer versuchst, perfekt zu sein, wirst du notgedrungen scheitern, weil du einfach nicht perfekt sein kannst. Es wird immer irgendetwas geben, was du nicht perfekt machen kannst und das macht dich krank. Das macht dich wirklich krank. Und das habe ich auch selbst erlebt. Ich habe auch versucht, es allen recht zu machen und ich bin krank geworden. Und der Schlüssel liegt für mich tatsächlich darin, diesen Anspruch loszulassen. Das hört sich jetzt so einfach an, ich weiß, dass es nicht einfach ist. Es ist nicht einfach. Ich versuche es wirklich immer wieder. Es kommt zwischendurch tatsächlich immer noch mal hoch. Aber. Die meiste Zeit ist es mittlerweile tatsächlich bei mir verschwunden. Und das, weil ich mir immer wieder vorsage, dass ich ein Mensch bin. Ich bin ein Mensch. Hey, ich bin nicht perfekt. Und natürlich auch dadurch, weil ich mich so stark mit mir beschäftige. Weil ich versuche, gut für mich zu sorgen, gut für mich da zu sein. Und ich sage: versuche. Weil ich es natürlich immer noch nicht perfekt mache. Denn du weißt, ich bin ein Mensch. Ja.

Vielleicht magst du es auch versuchen. Vielleicht möchtest du auch diesen Weg gehen und sagen: Ja, ich bin ein Mensch, ich bin nicht perfekt. Ich mache Fehler. Es ist wirklich sehr herausfordernd, sich selbst zu verzeihen. Wir reden mit uns selbst oft so unverschämt und gemein, wie wir nie mit jemand anderem reden würden. Mit uns selbst gehen wir so hart ins Gericht. Wir machen uns so fertig. Und wenn du dir vorstellst, du würdest das Gleiche zu deinem Kind sagen, wie würde es deinem Kind gehen? Könntest du es überhaupt? Oder wenn du kein Kind hast, wenn du das zu deiner besten Freundin oder deinem besten Freund sagen würdest, dann hättest du bald keinen besten Freund oder keine beste Freundin mehr. Wir gehen so hart mit uns ins Gericht. Wir machen uns so fertig. Wir verlangen von uns Dinge, die wir von anderen nie verlangen würden. Und das macht uns krank. Das macht uns wirklich krank. Und ich möchte dich dazu einladen, wirklich Mitgefühl auch mit dir selbst zu haben. Denn es geht uns darum, wir haben Mitgefühl mit den anderen Lebewesen, wir haben Mitgefühl mit allen Lebewesen. Wir versuchen, Mitgefühl mit unseren Mitmenschen zu haben, aber wir vergessen darüber das Mitgefühl mit uns selbst. Und das ist total wichtig.

Also wenn du dieses Problem hast, dass dich dieser Perfektionsanspruch bedrückt, dann versuch wirklich ein bisschen in diese Richtung zu gehen. Versuche Mitgefühl mit dir zu haben, versuch dir zu verzeihen. Verzeih dir für all die Male, wo du nicht perfekt warst. Verzeih dir, dass du nicht die ethisch beste Entscheidung getroffen hast. Du bist gut so, wie du bist. Du bist auf dem richtigen Weg. Du machst es super. Du bist unterwegs. Das ist das Wichtigste. Du bist unterwegs. Du hast es verstanden. Und du machst alles, was in deiner Macht steht. Und das ist mehr, als die meisten Menschen auf der Welt tun. Und das ist doch wunderbar.

Vielleicht magst du heute einen ersten Schritt gehen in Richtung Mitgefühl und vielleicht setzt du dich einfach mal hin und schließt die Augen. Atme tief ein und aus in den Bauch und sagst dir selbst: „Ich verzeihe mir.“ Und dann schaust du, wie es dir damit geht, was da für Gefühle hochkommen und denkst vielleicht auch an einen Augenblick, wo du der Meinung bist, du hättest nicht perfekt gehandelt und sagst „Ich verzeihe mir, ich verzeihe mir.“ Und dann schaust du, wie dich das berührt und was da hochkommt. Und du bleibst einfach sitzen und beobachtest das. Beobachten, ist sowieso wunderbar. Einfach beobachten. Einfach da sein und beobachten. Und das kann der erste Schritt sein auf dem Weg weg von der Perfektion, hin zu Ruhe und Gelassenheit.

Und ich könnte jetzt hier noch ewig weiterreden, aber die Folge ist jetzt schon so lang. Deswegen möchte ich einfach damit schließen und dich einladen, diesen ersten Schritt tatsächlich zu gehen. Und ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.

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