Der Schmerz der Veganer*innen

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Folge 045 - Der Schmerz der Veganer*innen

In dieser Folge spreche ich über Vystopie, einen Begriff den die Psychologin Clare Mann geprägt hat.

Ich habe davon in diesem Interview in der Psychologie heute gelesen.

Sie spricht dabei über die Traumatsierung der Veganer*innen und ihre stetige Neu-Traumatisierung, da sie mit dem Grund, warum sie vegan geworden sind, immer und immer wieder konfrontiert werden.

Jede einzelne Situation kann starke Hilflosigkeit bis hin zu Panikattacken oder Schockstarre auslösen.

Und genau das ist einer Veganerin passiert, die aufgrunddessen von ihrer Hausärztin an eine Therapeutin überwiesen wurde, weil sie ihre Reaktion für unverhältnismäßig hielt.

Nun ist es völlig in Ordnung und sinnvoll Hilfe anzunehmen und auch eine Therapie zu machen halte ich für sinnvoll. Trotzdem halte ich eine Panikattacke für keine unverhältnismäßige Reaktion auf ein traumatisierendes Erlebnis.

Da aber die Hausärztin keine Veganerin ist, argumentiert sie aus dem System des Karnismus heraus und kann die Gefühl einer Veganerin daher nicht nachempfinden- aus ihrer Sicht ist die Reaktion also unverhältnismäßig, aus Sicht einer Veganerin keinesfalls.

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