Wann werden wir politisch aktiv?

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Folge 086 - Wann werden wir politisch aktiv?

Was motiviert einen Menschen dazu politisch aktiv zu werden? Was ist der Auslöser, der Menschen für die eigenen Rechte und die anderer eintreten lässt?

Im Von Herzen Vegan Clan haben wir darüber gesprochen, ob wir aus der Coronakrise für den Klimaaktivismus lernen können.

Was mir ganz klar aufgefallen ist, ist, dass Menschen bereit sind sich einzuschränken und auf ihre Grundrechte zu verzichten, wenn es um ihre Gesundheit geht. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich so pauschalisieren kann, aber es wirkt auf mich so.

Für das Klima sind weit weniger Menschen bereit auf ihre Privilegien zu verzichten, während die Menschen im Laufe der Coronakrise bereit waren, um andere Menschen zu schützen - noch nicht einmal unbedingt, um sich selbst zu schützen - zu Hause zu bleiben. Natürlich gibt es auch hier uneinsichtige Menschen. Aber doch viel weniger, als wenn es ums Klima geht.

Vielleicht können wir aus der Krise lernen, dass die Bereitschaft etwas zu ändern da ist, dass Menschen generell die Fähigkeit in sich tragen, etwas zu ändern und sie unter bestimmten Umständen aktiviert werden kann.

Nur wie? Was hat die Menschen dazu gebracht, sich der Krise angemessen zu verhalten? Dazu teile ich einige Gedanken mit Dir in dieser Podcastfolge.

Vollständiges Transkript

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Von Herzen Vegan Podcasts, der dir hilft, dich gelassen und souverän durch deinen veganen Alltag zu bewegen. Ich bin Stefanie und ich möchte in dieser Folge einige Beobachtungen mit dir teilen.

Ich hatte im von Herzen Vegan Clan unter anderem die Frage gestellt, was wir aus der Corona-Krise lernen können für den Klimaaktivismus, ob wir da vielleicht etwas draus ableiten können, weil ja tatsächlich viele Menschen bereit waren, ihre Persönlichkeitsrechte einzuschränken für andere aufgrund des Virus. Menschen waren auf einmal bereit Dinge zu tun, wie zum Beispiel auf Flüge zu verzichten oder gar nicht mehr zu reisen oder eben eher zu Hause zu bleiben, als rauszugehen, weniger zu konsumieren und haben das tatsächlich auch getan, mal mehr, mal weniger mit Murren, aber auch vor allem eben für andere und nicht direkt für sich selbst.

Und das ist ja etwas, was wir in Bezug auf den Veganismus und auf den Klimawandel überhaupt gar nicht beobachten können, dass die meisten Menschen sich dessen tatsächlich auch einfach irgendwie immer noch nicht bewusst sind, dass es wichtig ist, etwas für das Klima zu tun und sie nicht dazu bereit sind, ihre Privilegien einzuschränken für das Klima und in diesem Fall eben auch für andere, denn der Klimawandel findet schon statt. Wir nehmen ihn nur hier im globalen Norden noch nicht richtig wahr, sondern die Menschen im globalen Süden leiden schon darunter, nur sehen wir das halt nicht direkt vor Ort. Und ich denke, dass jetzt gerade die Gesundheit betroffen war von den Menschen hier vor Ort, hat viele Menschen wachgerüttelt, die dann sich solidarisch gezeigt haben, was für mich irgendwie auch gezeigt hat, dass die Bereitschaft zum Handeln tatsächlich da ist, aber anscheinend nur durch bestimmte Faktoren aktiviert werden kann.

Und diese Frage, wann handelt jemand für andere oder tritt für die eigenen Rechte ein oder wird politisch aktiv, was es ja tatsächlich dann in jedem Falle wäre, die beschäftigt mich schon länger und ich habe in letzter Zeit einige Filme geschaut, in denen jetzt in diesem Fall vor allem Frauen für ihre Rechte eingetreten sind und in denen diese dann auch politisch aktiv geworden sind, obwohl sie es eigentlich ursprünglich überhaupt nicht vor hatten. Und das, was alle gemeinsam hatten in diesen Filmen, war, dass sie persönlich betroffen waren. Und ich mach das am besten mal an konkreten Beispielen fest.

Einen Film, den ich mir angeschaut hatte, war „Die Göttliche Ordnung“. Da geht es um das Frauenwahlrecht in der Schweiz, das tatsächlich erst 1971 in die Verfassung aufgenommen wurde. Und die Protagonistin, die Hauptdarstellerin, wird erst dann politisch aktiv, setzt sich für die Rechte ein, als ihr Mann ihr verbietet, wieder arbeiten zu gehen. Vorher fühlt sie sich gar nicht unterdrückt, obwohl sie die ganze Zeit dieses klassische Hausfrauendasein fristet und für alle den Haushalt schmeißt und ihre beiden Söhne machen nichts, weil sie halt „Jungs sind und keine Mädchen“ und so weiter und sofort. Also das Rollenbild hat sie völlig in sich aufgesogen und stellt es auch nicht in Frage, aber sie stellt es dann in Frage, als ihr Mann ihr verbietet, wieder arbeiten zu gehen und sie dann zeitgleich auch in Kontakt kommt mit Aktivist·innen, die für das Frauenwahlrecht eintreten. Und so politisiert sie sich quasi und wird dann zur Stimme in ihrem Dorf für das Frauenwahlrecht. Der Auslöser ist hier aber tatsächlich, dass sie persönlich sich in ihren Rechten nicht wahrgenommen fühlt. Also sie fühlt ein Unrecht, was ihr persönlich geschieht und dann wird sie aktiv.

Genauso bei dem Film „Suffragettes“, wo es um den Kampf um das Frauenwahlrecht in Großbritannien geht, viele, viele Jahre früher, Anfang des 20. Jahrhunderts. Und auch da wird die Geschichte einer Arbeiterin, einer Wäscherin erzählt, die eigentlich überhaupt gar nichts mit diesen Suffragetten zu tun haben will und die nur ihre Arbeit macht und sich eigentlich nur um ihr Auskommen, um ihren Sohn und den Mann kümmert und eben arbeitet. Da ist es ein anderes Verhältnis als in dem Film „Die Göttliche Ordnung“, wo die Frau nicht arbeiten soll. Hier ist es so, dass die Frau arbeiten muss, weil sie sonst nicht genügend Geld verdienen und das Kind wird fremdbetreut. Und da gerät die Protagonistin durch Zufall in Kontakt mit einigen Suffragetten und wird damit reingezogen in den Kampf um das Frauenwahlrecht und will sich das einfach nur mal angucken. Sie wird dann aber gleich schon bei einer Demonstration ins Gefängnis gesteckt und dann zu ihrem Mann zurückgebracht, der ihr das verbieten will, daran teilzunehmen und ihr auch in Aussicht stellt, dass sie dann ihren Sohn nicht mehr sehen darf. Und letztlich will sie eigentlich einfach nur für die Rechte der Frauen dann einstehen, will einfach nur friedlich auf die Straße gehen, wird aber wieder von der Polizei aufgegriffen und ihr Mann schmeißt sie dann von zu Hause raus und sie darf ihren Sohn nicht mehr sehen und das politisiert sie dann letztlich komplett. Sie ist erst noch so ein Kippkandidat quasi, dass sie erst noch überlegt, soll sie es machen, soll sie nicht, aber das ist letztlich der ausschlaggebende Punkt, weswegen sie wirklich zu einer überzeugten Suffragette wird, ist, dass ihr der Sohn weggenommen wird, dass sie keine Rechte hat, dass ihr Mann darüber bestimmen darf, was mit ihrem Sohn geschieht. Und das macht sie dann zur Kämpferin und das lässt sie dann über sich selbst hinauswachsen und für die Rechte aller Frauen zu kämpfen.

Dann habe ich mir noch den Film „Hidden Figures“ angeguckt, Unerkannte Heldinnen heißt er auf Deutsch und da geht es um drei schwarze Frauen bei der NASA, die dort Karriere machen und für ihre Rechte einstehen auf ganz unterschiedliche Art und Weise, je nachdem wie es ihrem Temperament entspricht. Und auch hier geht es tatsächlich darum, dass sie für ihre Rechte eintreten, weil es sie persönlich betrifft. Bei der einen Protagonistin geht es darum, dass sie sieht, dass ein Computer, der große IBM Computer, ihr wahrscheinlich ihren Arbeitsplatz wegnehmen wird und aber auch den der anderen Frauen, die da arbeiten, weswegen sie dann im Selbststudium sich die Programmiersprache beibringt und sich da einarbeitet und es so schafft den Arbeitsplatz für sich und ihre Kolleg·innen zu sichern.

Bei der anderen Protagonistin geht es darum, dass sie sich erkämpft, dass sie als People of Color in einer weißen Hochschule studieren darf, was - es spielt in der Zeit, in der die ersten Raketen ans All geschossen wurden und damals gab es dann in den USA immer noch diese Rassentrennung - was mich die ganze Zeit über, während ich den Film geschaut habe, so schockiert hat. Ich wusste das zwar alles schon, aber das nochmal wieder so zu sehen ist so, ja, also es ist ein ständiges mit dem Kopf schütteln, was wir Menschen uns gegenseitig antun und dass wir meinen, dass einige Menschen besser sind als andere Menschen, aber gut, das führt zu weit. Jedenfalls war es bei ihr auch dieser ausschlaggebende Punkt, dass sie sich ungerecht behandelt gefühlt und dann allen Mut zusammengenommen hat und vor Gericht gegangen ist und sich diesen Hochschulplatz erkämpft hat.

Und die dritte Protagonistin in diesem Film, die als geniale Mathematikerin bei der NASA gearbeitet hat, war zwar eigentlich immer sehr zurückhaltend, hat aber genau dann immer ihren Mund aufgemacht, wenn sie gesagt hat: okay, ich werde ungerecht behandelt und ich sage jetzt was dazu. Und sie hat auch dafür gesorgt, dass es ganz klare Veränderungen in der NASA dann letztlich gegeben hat.

Dann habe ich noch einen Film geschaut, „Self Made: Das Leben von Madam C.J. Walker“ heißt der, das ist so eine Netflix-Miniserie, wo es auch um eine schwarze Frau geht, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gelebt hat und als erste Selfmade-Millionärin in den USA in die Geschichte eingegangen ist. Und auch bei ihr war dieser ausschlaggebende Punkt, dass sie sich gedacht hat: „okay, jetzt mache ich weiter, jetzt erst recht, jetzt geht es los“, dass sie sich ungerecht behandelt gefühlt hat und dass sie einfach für ihre Rechte eintreten wollte. Bei ihr ging es darum, dass sie Haarpflegemittel hergestellt hat. Eigentlich war der Ausgangspunkt, dass ihr selbst die Haare ausgefallen sind, dann kam eine Frau vorbei und hat ihr ein Haarpflegemittel angeboten und das hat bei ihr so gut gewirkt, dass sie dafür Werbung machen wollte und sie hat dieser Verkäuferin angeboten für sie diese Produkte zu verkaufen. Die hat aber abgelehnt, weil sie der Meinung war, dass die Hauptdarstellerin nicht attraktiv genug ist für dieses Geschäft und daraufhin hat die Hauptdarstellerin das erst mal auf eigene Faust verkauft. Das fand die Verkäuferin nicht gut und hat ihr dann die Meinung gesagt, woraufhin die Hauptdarstellerin dann richtig wütend geworden ist und gedacht hat: okay, dann mache ich das jetzt selber. Und dann hat sie selber ihre Haarpflegemittel angemischt und ausprobiert und ist so Schritt für Schritt immer weitergegangen und hat sich dann ein Imperium aufgebaut mit vielen Mitarbeiter·innen und viel Geld, denn sonst wäre sie ja nicht Selfmade-Millionärin geworden.

Sie hat dann eine Villa neben Rockefeller bezogen und alles mögliche geschafft, was sie sich in den Kopf gesetzt hat, hat sich gegen viele, viele Probleme durchgesetzt, die einfach nur dem Umstand entsprungen sind, dass sie eine Frau war und schwarz und hat das aber alles wirklich durchgesetzt, hat einen eisernen Willen bewiesen, hat zwischendurch natürlich auch gezweifelt und Sorgen gehabt, ist aber immer weitergegangen. Und wie gesagt der ausschlaggebende Punkt, dass sie das wirklich so durchgezogen hat, war, dass die andere Person sie gekränkt und ihr gesagt hat, sie sei nicht gut genug und sie würde das sowieso nicht schaffen und sie bräuchte die nicht. Dabei hatte sie ihr halt angeboten, wir können das gemeinsam machen, ich würde mit dir zusammen das alles verkaufen, aber die andere Person wollte das nicht.

Und bei all diesen Filmen und ich habe auch schon so viele Bücher gelesen, in denen vor allem Frauen ihren Weg gehen und gab es ganz klar einen Auslöser, der sie vor allem eben auch persönlich betroffen hat. Oder es sind Personen, die einen starken Ethos in sich tragen und dieses Gefühl haben, ich möchte etwas bewirken in der Welt, die dann Schritt für Schritt vorangehen und auch nicht aufgeben, wo es aber eben meistens einen persönlichen Grund gibt, warum sie sich letztlich dazu entschlossen haben diesen Weg zu gehen.

Und meine These ist jetzt tatsächlich, dass es genau das ist, was Menschen brauchen, um aktiv zu werden, um sich für das Klima einzusetzen, denn bei Corona war es ja etwas, was einen selbst existenziell betroffen hat, die eigene Gesundheit war betroffen, jetzt merken wir das ja auch schon wieder - bei mir ist es ja auch so, ich bin auch nicht betroffen und im näheren Bekanntenkreis ist auch niemand betroffen, so breitet sich in einem selbst das Gefühl aus, okay, es ist alles gar nicht so schlimm und deswegen muss ich gar nicht mehr so aufpassen und in manchen Bundesländern ist dieses Gefühl offensichtlich etwas größer und es breitet sich eine Sorglosigkeit wieder aus, die nicht sein sollte. Ich muss mich auch immer wieder ermahnen - ich bin momentan kaum unter Menschen - wenn ich unter Menschen bin, dass ich dann wirklich auch weiterhin Abstand halte und möglichst eben keine Berührung durch Hände schütteln oder so zulassen.

Und im Fall von Corona ist wahrscheinlich der Auslöser das Gefühl gewesen: „meine eigene Gesundheit ist bedroht, also muss ich jetzt was tun.“ Da waren auf einmal die meisten Menschen selbst zugänglich und haben super reagiert. Nur im Fall vom Klimawandel ist die Bedrohung anscheinend noch nicht groß genug, dass die Menschen sich persönlich angegriffen fühlen oder in ihren Rechten beschnitten, so dass sie etwas tun. Ich glaube, dass es auch viel mit Privilegien zu tun hat, dass wir hier vor allem in Europa, im nördlichen Europa und hier in Deutschland das Gefühl haben, unsere Privilegien seien so etwas wie Menschenrechte und deswegen müssen wir diese auf jeden Fall eher schützen, als dass wir global betrachtet schauen, wie können wir alle, alle Menschen auf diesem Planeten gemeinsam leben und auch alle Lebewesen.

Stellt sich natürlich jetzt die Frage, ob es erst so weit kommen muss wie im Film „Carnage“, wo eine Protagonistin da drüber geklagt hat, das bei ihr jetzt schon zum xten Mal das Haus unter Wasser steht, weil es eben immer wieder zu Überschwemmungen kommt aufgrund des Klimawandels und die damals in diesem Film sehr viel Hilfe erfahren hat und dann im Laufe der Zeit zu einer Stimme für den Klimaschutz geworden ist und dann kamen Aggressionen hoch gegen sie und so weiter und so fort, aber die dadurch, dass das greifbar war, das Problem, das auch noch mehr in die Medien gebracht hat und ob es wirklich so weit kommen muss, dass wir erst hier Überschwemmungen in großem Riesenausmaß haben müssen und überhaupt es wirklich schon extrem sein muss, bevor wir handeln.

Vielleicht kennst du das auch von dir selbst, dass du eher motiviert bist für irgendwas einzutreten, wenn es dich persönlich betrifft. Ich weiß noch, als wir noch in Finkenwerder gewohnt haben und ich da immer mit der Fähre gefahren bin, um das Kind zum Kindergarten zu bringen, da hat mich das tierisch genervt, dass die Menschen, die Touristen vor allem, dass die da nicht sich ganz normal anstellen konnten am Fähranleger, sondern in so einer Riesentraube sich da so ran gepflockt haben an die Fähre, so dass, wenn du aussteigen wolltest, du dich da quasi mit Ellbogen durchkämpfen musstest, weil die alle schon reingeströmt sind und du kamst gar nicht mehr aus der Fähre raus und es war fürchterlich. Das Kind ist regelmäßig fast überrannt worden und es war einfach kein Zustand und das hat mich so radikalisiert, dass ich da wirklich auch bei der HADAG angerufen habe, also bei der zuständigen Behörde und darüber mich beschwert habe, beziehungsweise gefragt habe, was wir da denn machen können, ob man da nicht mehr irgendwie so ein Zwei-Wege-System oder irgendwie so was einführen kann und ich weiß, dass sich da viele regelmäßige Pendler darüber beschweren, aber bisher ist noch nie was passiert.

Ich war schon länger nicht mehr da, ich weiß nicht, ob da mittlerweile was passiert ist, aber das ist ein Zustand, der da von denen, die da schon ewig pendeln, auch als ewig beschrieben wird. Die sich damit teilweise schon abgefunden haben oder halt die ganze Zeit die Leute nur noch anschreien. Das ist für mich aber auf jeden Fall auch ein Beispiel dafür, dass wenn es dich persönlich betrifft, du sehr bereit bist dagegen etwas zu unternehmen.

Also wäre die Überlegung, wenn wir jetzt auf den Klimawandel und den Klimaschutz schauen, ob es tatsächlich da nicht Punkte gibt, die unsere Mitmenschen persönlich betreffen, die sie in ihren Privilegien vielleicht beschneiden und wir sie darauf aufmerksam machen können, dass, wenn sie diese Privilegien weiter nutzen wollen, sie dann doch etwas für den Klimaschutz tun sollten. Ich weiß nicht, ob es so funktioniert, das sind jetzt erst mal so Gedanken, die ich hier einfach mal äußern möchte und vielleicht inspirieren sie dich zu Ideen und wenn du magst, kannst du sie gerne mit mir teilen, dann freue ich mich auf jeden Fall darüber. Du kannst mir eine E-Mail zu schreiben an post [at] vonherzenvegan.de.

Ich denke, wenn wir da gemeinsam mal darüber nachdenken, was könnten die persönlichen Punkte sein, die persönlichen Kipppunkte vielleicht, an denen Menschen bereit sind zu handeln, dann finden wir vielleicht Punkte, die wir ansprechen können, die wir thematisieren können und womit wir noch mehr Menschen mit uns ins Boot holen, die fürs Klima eintreten wollen, damit auch für alle Lebewesen und natürlich auch für den Veganismus.

Vegan zu leben ist einfach ein Teil, was du für das Klima tun kannst und nur wenn wir wieder im Einklang mit unserer Umwelt und den anderen Lebewesen leben, können wir überhaupt alle gemeinsam hier auf dieser Erde überleben. Und das ist ja momentan immer noch fraglich, werden wir es schaffen, dass sich die Erde nicht so weit erhitzt, dass genügend Fläche für alle Menschen auf dieser Welt, auf diesem Planeten übrig bleibt und damit auch genügend Fläche, um diese Menschen zu ernähren, wird das ausreichen? Also nicht nur für die Menschen, sondern auch die anderen Lebewesen, die hier noch leben. Und aus meiner Sicht reicht das alles schon aus, um mich fürs Klima zu engagieren, aber offensichtlich leben sehr viele Menschen immer noch in ihrer Blase voller Privilegien, die sie nicht loslassen wollen. Und wenn du da irgendwelche Ideen hast, dann freue ich mich natürlich sehr, wenn du sie mit mir teilst.

Und soweit erstmal für heute und dann freue ich mich, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.

Links zur Folge

Film: "Die göttliche Ordnung"
>> über filmfriend schauen

Film: "Suffragettes"
>> Infos über Wikipedia

Film: "Hidden Figures"
>> Infos über Wikipedia

Film: "Self-made"
>> Infos über Wikipedia

Film: "Carnage"
>> Film über archive.org anschauen

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