Folge 091 - Shinrin Yoku: Im Wald baden

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Folge 091 - Shinrin Yoku: Im Wald baden

Waldbaden fasziniert mich schon länger und seit ich einen riesigen Wald fast vor der Haustüre habe, keimt in mir der Wunsch mich in dieser Richtung fortzubilden.

Shinrin Yoku heißt es in Japan und wird dort schon seit Jahrezehnten praktiziert. In Europa ist das Waldbaden bisher noch nicht so bekannt, nimmt aber in letzter Zeit an Bekanntheit zu.

2016 wurde in Heringsdorf auf Usedom Europas erster Kur- und Heilwald staatlich anerkannt. Ein Ausflugsziel, das auf meiner Liste weit oben steht.

Baumwipfelpfade gibt es auch schon einige in Deutschland, wobei diese eher Lehrpfade sind und im engeren Sinne nichts mit Shinrin Yoku zu tun haben.

Denn beim Waldbaden geht es auch um Achtsamkeit und Meditation und darum den Wald bewusst mit allen Sinnen zu erleben.

In dieser Folge stelle ich Dir einige wissenschaftliche Fakten und drei Bücher zum Waldbaden vor.

Vollständiges Transkript

Herzlich willkommen zu dieser neuen Folge des Von Herzen Vegan Podcasts, der dir hilft, dich gelassen und souverän durch deinen veganen Alltag zu bewegen. Ich bin Stefanie und ich möchte in dieser Folge über das Waldbaden sprechen.

Vom Waldbaden habe ich das erste Mal in dem Buch „Gamify Your Life“ von Jane McGonagall gelesen, das mich ja so stark inspiriert hat zu meinem Ansatz und zu meiner Arbeit. Und dort war Waldbaden eines von vielen Power-Ups, das Jane McGonagall empfohlen hat. Und sie hatte eigentlich nur geschrieben: „Gehe in den Wald, setz dich unter Bäume, setz dich einfach nur unter Bäume, vielleicht auch in einem Park oder auf einem Friedhof und verbringe ein bisschen Zeit dort.“

Das war, was sie dazu geschrieben hat und was für mich bis zu diesem Zeitpunkt Waldbaden war. Mittlerweile bin ich jetzt auf verschiedenen Wegen immer wieder mit dem Begriff Waldbaden in Kontakt gekommen und habe mich ein wenig mehr belesen. Es juckt mir so ein bisschen in den Fingern, dass ich da noch eine Ausbildung zu machen wollen würde, aber das passt momentan einfach nicht in mein Budget und deshalb habe ich mir jetzt erst mal Wissen angelesen und reingeschnuppert in die Übungen und all das, was sich hinter dem Begriff Waldbaden verbirgt. Dieses Wissen möchte ich jetzt in dieser Folge mit dir teilen, mit der Einladung: geh in den Wald, halte dich dort lange auf und mach das so oft du es kannst.

Waldbaden wird in Japan Shinrin Yoku genannt und es ist dort schon seit langer Zeit, seit Jahrzehnten etabliert. 1982 ist in Japan der erste Heil- und Kurwald ins Leben gerufen worden, also zertifiziert und benannt worden. Das ist in Deutschland erst 2016 passiert. Europaweit ist in Heringsdorf auf Usedom der erste Kur- und Heilwald eröffnet worden.

Ich war selbst noch nicht dort, aber ich habe es auf meiner Ausflugsziel-Liste gesetzt, wobei Ausflugsziel etwas weitergefasst ist. Ich habe mal geschaut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauche ich 5,5 Stunden bis dorthin, also von daher ist es kein Tagesausflug für mich, aber vielleicht ja für dich oder eben als Urlaubsziel. Und Usedom lohnt sich ja auf jeden Fall auch immer als Urlaubsziel. Und gerade in diesem Sommer, wo wir doch eigentlich am besten innerhalb von Deutschland Urlaub machen sollten, sind solche Urlaubsziele wunderbar.

Und auch wenn du vielleicht nicht in diesen Kur- und Heilwald gehen möchtest, so sind doch alle anderen Wälder in Deutschland genauso interessant, nur dass du dort eben ohne Anleitung im Wald badest. Aber die Wirkung des Waldes ist überall gleich und hat verschiedene gesundheitliche Wirkungen auf dich.

“Der Aufenthalt im Wald reduziert Stresshormone, reguliert den Blutdruck sowie den Blutzuckerspiegel, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, stärkt das Immunsystem und unterstützt die Krebsprophylaxe. Überdies hilft er bei Atemwegserkrankungen, Arthrose und Problemen wie Schlafstörungen oder Hyperaktivität.“

Diesen Text habe ich einem Buch zum Thema Waldbaden entnommen, ich habe da drei Bücher bis jetzt zu gelesen und dieser Text stammt aus dem „Kleinen Buch vom Waldbaden“ von Bettina Lemke. Dort sind sehr viel Theorie, Informationen über einige Bäume und deren Heilwirkung, aber auch einige Übungen enthalten. Und im Grunde sind die Informationen, also die wissenschaftlichen Hintergrundinformationen in all den Büchern natürlich sehr ähnlich, weil das alles auf Forschungen beruht, die in Japan stattgefunden haben von einem Professor Qing Li, der schon seit 2012 zu diesem Thema forscht und gemeinsam mit anderen Forscher·innen in Japan dazu Studien durchgeführt hat, wie der Wald als Medizin für Menschen wirken kann, also wie der Wald uns heilen kann.

Die Empfehlungen von Professor Qing Li werden in den Büchern unterschiedlich wiedergegeben. Der gemeinsamen Nenner ist auf jeden Fall, dass die größte gesundheitliche Wirkung erzielt werden kann, wenn du an zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen für zwei bis vier Stunden mindestens im Wald verweilst. Dabei musst du keinen Sport treiben oder irgendwelche Übungen machen, sondern es geht darum, dass du dich in dieser Zeit im Wald aufhältst.

In den Büchern werden verschiedenste Achtsamkeitsübungen und Yoga und Meditationen, Qi-Gong und solche Dinge alle noch gezeigt. Das kannst du alles machen, ist aber keine Voraussetzung für diese Heilwirkung.

Das heißt, es geht erst einmal darum, dass du dich an zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen im Monat für zwei bis vier Stunden pro Tag mindestens im Wald aufhältst und dann hält diese gesundheitliche Wirkung für einen Monat an, also für 30 Tage ungefähr.

Hier wird vor allem von der Krebsprophylaxe gesprochen und zwar, dass die natürlichen Killerzellen, die in unserem Organismus produziert werden, durch den Aufenthalt im Wald angeregt werden und die höchste Wirkung erzielt du eben, wenn du an diesen zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen zwei bis vier Stunden im Wald dich aufhältst, dann wird die Produktion, die Bildung dieser natürlichen Killerzellen, den NK-Zellen auf 50 Prozent erhöht. Wenn du dagegen nur einen Tag so für vier Stunden im Wald verweilst, dann hält die Wirkung nur für eine Woche an und die natürlichen Killerzellen erhöhen sich auch nur auf ungefähr 25 Prozent.

Allerdings werden bei einem Tag im Wald schon die Stresshormone, Cortisol und Adrenalin um 50 Prozent reduziert. Das heißt, es ist auf jeden Fall sinnvoll in den Wald zu gehen, egal wie lang. Es hat immer eine gesundheitliche Wirkung auf dich, nur die Höchstwirkung erzielt du quasi bei diesen zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen. Denn vielleicht hast du einfach auch nicht die Möglichkeit, jeden Tag für drei, vier Stunden in den Wald zu gehen. Ich denke, das ist den wenigsten von uns vergönnt, dass sie diese Möglichkeit haben. Und da ist es ja schon ganz interessant zu wissen, dass du vorbeugend einfach einmal im Monat so einen Kurzurlaub im Wald einlegen kannst und dann für einen Monat wieder aufgetankt bist, quasi, gewappnet für die Unwägbarkeiten in deinem Leben.

Und ich empfehle Waldbaden weiterhin als Power-Up, was du unbedingt ausprobieren solltest. Ich gehe jetzt seit Anfang der Corona-Krise jeden Tag in den Wald und habe natürlich das Glück, dass der Wald bei mir fast vor der Haustür beginnt, also dass ich einen riesigen Wald zur Verfügung habe, in den ich einfach hineinspazieren kann. Und nach diesen drei Monaten jetzt, das sind ja schon mehr als drei Monate, bin ich jetzt fast schon so ein bisschen abhängig, dass ich das Gefühl habe, ich will jeden Tag in den Wald, ich muss jetzt in den Wald. Das kann dir also auch passieren, dass du ein gewisses Abhängigkeitsgefühl entwickelst, was aber ja eigentlich bei jeder Sportart so der Fall ist.

Jetzt ist in den Wald gehen nicht direkt eine Sportart, aber Bewegung. Und zum Beispiel beim Joggen ist es ja auch so, dass wenn du einen gewissen Punkt erreicht hast, du einfach diesen Drang auch verspürst, jeden Tag dann joggen zu gehen und dich schlecht fühlst, wenn du es dann nicht tust. Nicht zu verwechseln mit einer Sucht.

Sport kann ja durchaus auch süchtig machen und kann andere Süchte dann ersetzen. Kennen vielleicht einige, wenn sie sagen, sie wollen abnehmen, machen sie mehr Sport und dann fangen sie auf einmal an, super exzessiv Sport zu machen, weil das einfach diese inneren Zwänge, die dich dazu geführt haben, mehr zu essen, ersetzen soll.

Und wie ich eingangs erwähnt habe, habe ich drei Bücher zum Thema Waldbaden gelesen und das waren alles ganz unterschiedliche Bücher tatsächlich, obwohl sie das gleiche Thema hatten, aber sie sind einfach ganz unterschiedlich damit umgegangen.

Und Anna Cavelius nennt in ihrem Buch „Waldbaden“ folgende zehn Zutaten für ein Waldbad. „Schlendern, Rasten, alle Sinne weit öffnen, staunen, Achtsamkeit, Meditation, Atmen, sanfte Bewegung, Augenentspannung und Solozeit“.

Diese zehn Zutaten zeigen nochmal, dass es jetzt nicht darum geht, dort irgendwie Sport zu treiben oder einfach nur spazieren zu gehen, sondern dass Waldbaden dann auch noch beinhaltet, dass wir gewisse Regeln befolgen, die uns dann helfen, noch mehr in den Wald einzutauchen. Und der Begriff „Baden“ im Waldbaden bezieht sich gar nicht so sehr auf die Blätter, die da um uns herum sind, sondern um die Duftstoffe, die Botenstoffe, die die Bäume untereinander austauschen, die sie aussenden, die Phytonzide, von denen es Tausende gibt. 2.000 wurden bisher entschlüsselt und es gibt noch viel mehr Botenstoffe, Duftstoffe, die die Bäume untereinander austauschen, um sich zum Beispiel vor Schädlingen zu schützen oder miteinander zu kommunizieren. Und wenn wir Menschen diese Phytonzide einatmen, dann hat es eine heilsame Wirkung auf unseren Organismus.

Und letztlich können wir uns das Waldbaden also so vorstellen, dass wir eintauchen in diese unglaublich vielen Teilchen, die dazwischen den Bäumen herum schweben, die wir aber nicht sehen und in diesen Botenstoffen, den Terpenen baden. Dabei haben Nadelbäume eine eher energetisierende Wirkung und Laubbäume eine eher beruhigende Wirkung. Das fand ich nochmal ganz interessant zu wissen, denn je nachdem wie es dir geht und was du für einen Effekt erzielen willst, kannst du dann gezielt eher unter Nadelbäumen spazieren gehen oder dir einen schönen Laubbaum suchen und darunter eine Stunde entspannen.

Das Buch „Waldbaden“, aus dem ich die zehn Zutaten des Waldbadens vorgelesen habe, empfehle ich dir, wenn du mit Kindern in den Wald gehen möchtest. Du kannst es natürlich auch lesen, wenn du keine Kinder hast, aber die Autorin hat tatsächlich sehr viele Tipps eingebaut, die auf das Waldbaden mit Kindern ausgerichtet sind. Wie du dich von Kindern führen lassen kannst durch den Wald, ohne daraus eine Lehrstunde zu machen und von ihnen zu verlangen Bäume zu benennen oder so etwas. Und nach der Lektüre dieses Buches hatte ich das Gefühl, nochmal mir rückwirkend auf die Schulter klopfen zu können, dass mein Kind einen Waldkindergarten besucht hat und es dadurch dann auch gesundheitlich besonders gut versorgt war, weil es damals täglich mehrere Stunden im Wald verbracht hat. Also wenn du die Möglichkeit hast, dein Kind in einen Waldkindergarten zu geben, dann gibt es viele gute Gründe dies zu tun und einer davon ist eben die positive gesundheitliche Wirkung des Waldbadens.

Das dritte Buch, was ich gelesen habe, heißt „Im Wald baden“ von Jörg Meier und Jörg Meier beansprucht für sich den Titel des ersten deutschen Shinrin Yoku Coaches und der Untertitel seines Buches lautet „Der Heilpfad zu Glück und Gesundheit“. Und auch hier gibt es natürlich Theorie, einen theoretischen Hintergrund, aber nicht so ausführlich wie es im „Kleinen Handbuch zum Waldbaden“ von Bettina Lemke zu finden ist. Und trotzdem ist dieses Buch, das „Im Wald baden“ im Moment mein Lieblingsbuch von diesen Dreien.

Einfach deswegen, weil Jörg Meier mir dort eine Anleitung an die Hand gibt, wie ich selber einen Shinrin Yoku Pfad in meinem Wald quasi, also in dem Wald, den ich hier immer aufsuchen kann, mir anlegen kann. Das heißt nicht, dass ich da mir einen Barfußpfad anlege in der Art, also dass ich etwas im Wald verändere, sondern er spricht von den sieben Bäumen, die seinen Pfad ausmachen und das wäre dann zuerst der Baum der Motivation, dann der Körperbaum, der Baum der mentalen Stärke, der Baum der Liebe, der Familienbaum, der Baum der Erkenntnis und der Wunschbaum.

Und er zeigt in dem Buch, wie du einen Shinrin Yoku Pfad für dich auswählen kannst, indem du diese sieben Bäume in deinem Wald für dich findest, also ganz individuell. Und ein Shinrin Yoku Pfad sollte maximal vier Kilometer lang sein und du solltest ihn in vier Stunden gehen. Du merkst also, es geht nicht um Schnelligkeit bei diesem Pfad, sondern darum an den einzelnen Stationen zu verweilen und dort auch zum Beispiel verschiedene Übungen zu machen oder einfach nur dort zu rasten.

Jörg Meier stellt in seinem Buch auch verschiedene Übungen vor, die du dann an den einzelnen Stationen machen kannst und ich fand es sehr spannend, wie er verschiedenste Achtsamkeitsübungen oder Rituale, die ich schon kenne, mit diesen Bäumen im Wald verbindet. Während die anderen beiden Bücher zwar auch Übungen hatten und deswegen nicht rein theoretisch waren, hat mich dieses Buch aber noch ein Stück weitergeführt, weil mich dieses Ritual, dieser Vorgang, einen eigenen Pfad zu kreieren, einfach gerade sehr stark inspiriert und ich möchte das jetzt auch ausprobieren.

Und wenn du diese Folge hörst, werde ich auch schon meinen ersten Schritt auf meinem eigenen Shinrin Yoku Pfad gegangen sein, denn ich habe mir vorgenommen, eine Woche Urlaub zu nehmen, in der ich jeden Tag in den Wald gehen möchte und zwar für den ganzen Tag, so lange, wie es mir gefällt, also nicht unter Zwang, sondern wirklich einfach so lange, wie ich es möchte und tatsächlich mal eine Woche nicht zu arbeiten und keine Podcast-Folgen aufzunehmen, nichts im Clan zu tun und auch sonst keine Inhalte für dich bereitzustellen. Und ich möchte mir diese eine Woche gönnen und von Carsten inspiriert werde ich in dieser Woche auch fasten und schauen, wie sich das vereinbaren lässt mit der Entwicklung meines Shinrin Yoku Pfads.

Da es da ja jetzt nicht um Marathon-Leistungen geht oder besonders viel Sport zu treiben, sondern langsam durch den Wald zu schlendern und verschiedene Stationen herauszufinden, für mich zu entdecken, neugierig zu sein, zu erforschen und einfach da zu sein, kann ich mir gut vorstellen, dass ich das mit dem Fasten vereinbaren kann.

Und die nächste Folge wird dann mein Erfahrungsbericht sein, wie diese Woche für mich war und was für Erkenntnisse ich dir mitgebracht habe, was ich mit dir teilen kann. Und so möchte ich diese Folge als theoretischen Teil zum Waldbaden beenden, mit der Einladung weiterhin, geh in den Wald, probier es aus, bade im Wald, bade in den Terpenen, in diesen Duftstoffen, die dich gesund machen können, die deinen Stresspegel senken können, die dich beruhigen oder energetisieren, je nachdem was du gerade brauchst, verbringe Zeit im Wald. Genau das tue ich jetzt, wenn du diese Folge hörst, weißt du, ich werde im Wald sein, ich werde jeden Tag in den Wald gehen und dort Zeit verbringen.

Und in der nächsten Folge wirst du von mir hören, wie das für mich war. Und dann danke ich dir fürs Zuhören und ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.

Links zur Folge

Buch: "Im Wald baden" von Jörg Meier
z.B. bei buch7.de

Buch: "Waldbaden" von Anna Cavelius
z.B. bei buch7.de

Buch: "Das kleine Buch vom Waldbaden" von Bettina Lemke
z.B. bei buch7.de

Kur- und Heilwald in Heringsdorf auf Usedom
https://www.heilwald-heringsdorf.de/

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