Folge 108 - Das nützt doch eh alles nichts...

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Folge 108 - Das nützt doch eh alles nichts...

In dieser Folge teile ich wieder Erfahrungen aus meinem Bildungsurlaub für die VHS Hamburg mit Dir.

Ich hatte schon einmal in einer Folge über das Gefühl alleine nichts bewirken zu können gesprochen und komme in dieser Folge wieder darauf zurück.

In meinem beiden Kursen waren nämlich Teilnehmer·innen, die schon sehr lange unterwegs waren für die Umwelt, sich teilweise schon seit Jahrzehnten dafür engagierten und nun müde waren, weil sich ja doch nichts tut.

Wie ich schon in der Folge zum Movement Action Plan im Einfach vegan Podcast erläutert habe, ist das völlig normal. Das Gefühl des Scheiterns gehört zum Aktivsein dazu, denn Aktivismus ist ein Marathon und kein Sprint.

Um dafür ausreichend gewappnet zu sein, ist es essentiell gut für Dich zu sorgen.

Ich bin und bleibe der Meinung: aufgeben ist keine Lösung. Wir können es uns schlicht nicht mehr leisten das Handtuch zu werfen, wir sind mitten drin, ob wir wollen oder nicht.

Vollständiges Transkript

Herzlich Willkommen zu dieser neuen Folge des Von Herzen Vegan Podcasts, der dir hilft, dich gelassen und souverän durch deinen veganen Alltag zu bewegen. Ich bin Stefanie und ich möchte in dieser Folge über das Gefühl reden, ja doch nichts bewirken zu können und über Menschen, die sagen, dass das ja bei uns hier gerade jetzt nicht funktionieren kann. Was auch immer es ist, aber es kann nicht funktionieren.

In der letzten Folge habe ich auch schon über meine Erfahrungen mit den Bildungsurlauben für die VHS gesprochen und in dieser Folge möchte ich da anschließen. In der letzten Folge ging es um eine Teilnehmerin, die sehr verbittert war und in dieser Folge möchte ich über meine Erfahrungen aus beiden Wochen sprechen, wo ich jeweils Teilnehmer·innen dabei hatte, die schon länger sich für den Umweltschutz zumindest einsetzen, die teilweise schon 20, 30 Jahre dabei sind und jetzt einfach das Gefühl haben, dass sich ja doch nichts bewegt und dass sie auch nichts bewirken können und dass es eigentlich ja auch schon zu spät ist.

Ich befürchte, ich bin da selber so ein bisschen mit schuld an diesen Gedanken, dass es schon zu spät ist, denn ich habe am Anfang jeweils einen Vortrag von Will Steffen gezeigt, der sagt, hey bis 2020 müssen wir die Kurve gekriegt haben. Wenn wir das nicht schaffen, dann steuern wir auf ein 4 Grad Ziel zu und das kann verheerende Folgen haben. Unter anderem, dass nur noch eine Milliarde Menschen Platz findet auf diesem Planeten von den eventuell noch kommenden 10 Milliarden. Also alle anderen Schreckensszenarien und so weiter, die er gezeigt hat, kannst du dir gerne da nochmal in dem Video anschauen. Ich habe das Video jetzt so oft gesehen. Es ist auf jeden Fall keine schöne Welt und wir sollten jetzt wirklich handeln und klar, diese Aussage im November 2020 zu sagen, hey wir müssen bis 2020 gehandelt haben, kann durchaus demotiviert werden.

Ja, wir sind mittendrin im Klimawandel und wir werden auf keinen Fall den Klimawandel rückgängig machen können. Wir können nur versuchen, ihn zu stoppen und tatsächlich dieses 2 Grad Ziel noch irgendwie zu erreichen. Und das geht eben nur, indem wir verschiedene Dinge tun, die ich dann im Laufe des Bildungsurlaubs auch noch angesprochen und vorgestellt habe natürlich. Aber es klang die ganze Zeit eben nach, hey wir müssen jetzt handeln, wir haben keine Zeit mehr. Und da die Balance zu halten zwischen kleinen Schritten, du weißt, ich bin die Verfechterin der kleinen Schritte, der kleinen Trippelschritte und dem Druck, dass wir eigentlich alle jetzt handeln sollen. Das ist natürlich ein bisschen schwierig und da kam dann von denen, die schon länger dabei sind, dass sie das Gefühl haben, es bringt ja doch nichts. Es funktioniert einfach nicht und das ist eigentlich egal. Ich laufe die ganze Zeit mit meinem Jute-Beutel hier rum, seit 30 Jahren, aber es tut sich nichts. Und ich hoffe, dass sie Teilnehmerinnen am Ende doch das Gefühl hatten, dass sie was tun können. Ich habe zumindest die Rückmeldungen in beiden Kursen bekommen, dass sie jetzt motiviert sind. Aber ich kann es natürlich verstehen, wenn du schon so lange dabei bist, dass dich das dann demotiviert.

Da sind wir dann wieder bei dem Movement Action Plan von Bill Moyer, den ich schon mal im einfach veganen Podcast vorgestellt habe, also den Plan, nicht Bill Moyer. Wo es tatsächlich darum geht, dass Bill Moyer, auch ein Aktivist, einen Plan vorgestellt hat, schon 1980 oder so, es ist schon ein bisschen älter, der die Phasen von sozialen Bewegungen nachzeichnet. Und da gibt es einfach eine Phase, die sich überschneidet, nämlich von Aktivist·innen, die schon lange dabei sind und das Gefühl haben zu scheitern, da tut sich einfach nichts. Und dem Punkt, an dem das Thema der sozialen Bewegung, in unserem Fall jetzt der Klimawandel, immer mehr Akzeptanz oder immer mehr Raum in den Medien auch einnimmt und in der Öffentlichkeit.

Und an dem Punkt sind wir eigentlich jetzt auch gerade. An dem Punkt, dass es in den Medien immer stärker präsenter wird. Ich habe jetzt so ein paar Sendungen in der ARD-Mediathek geschaut zum Thema Klimawandel und durch Greta und die Fridays for Future Bewegungen ist alles nochmal hochgekocht. Natürlich haben wir jetzt das Problem mit Corona, dass es alles wieder so ein bisschen ins Hintertreffen geraten ist, aber jetzt kommt es wieder hoch und mit einer Vehemenz, die stark ist und die auch so sein muss.

Aber wenn ich halt aus der Perspektive von jemandem gucke, der oder die schon seit 30 Jahren unterwegs ist, ist es nicht genug und es fühlt sich an wie scheitern. Und das ist völlig normal und das sind Zeiträume in diesem Modell, die über Jahrzehnte hinweggehen können. Dass Menschen sich schon ewig dafür engagieren und gefühlt tut sich kaum was, aber dann tut sich eben doch was. Dann gibt es noch ein auslösendes Ereignis, was das nochmal hochpuscht und dann wenn diese Schwelle überwunden wurde, dann ist die Öffentlichkeit bereit und es treten immer mehr für diese soziale Bewegung ein, bis das dann eine soziale Norm in der Öffentlichkeit geworden ist, das normal geworden ist.

Und an dem Punkt sind wir noch nicht, aber wir sind halt schon kurz davor, wobei kurz davor, die Frage ist: wie lang ist dieser Zeitraum kurz davor? Es können Jahre sein, es können Jahrzehnte sein, aber das können wir uns jetzt eben nicht mehr leisten. Und in dieser Situation zu sein und zu sagen, ich mache doch schon so lange und das Gefühl es tut sich nichts und wir müssen jetzt aber alle, da ist es klar, dass viele sagen, ich kann ja doch nichts tun.

Für mich gibt es aber die Option aufgeben nicht, denn wir müssen alle was tun. Deswegen mache ich auch weiter, ich gebe weiterhin Bildungsurlaube und ich werde weiterhin versuchen, so viel wie möglich aufzuklären auf die verschiedenste Art und Weise und dich auch zu unterstützen, vegan zu leben und auch immer nachhaltiger zu leben und dich dazu anzustiften, das auch weiter zu geben.

Denn wenn du an diesem Punkt angekommen bist und das Gefühl hast, ich mache schon so lange was und es bewegt sich einfach nichts, ist es gut, wenn du dich mit anderen vernetzt, die auch etwas tun. Also zum Beispiel die Transition Bewegungen sind da eine sehr gute Anlaufstelle oder halt Ortsgruppen von Tierrechtsorganisationen. Und sich da anzudocken und zu schauen, okay, da sind Aktivist·innen, die machen was, die sind dabei auf verschiedenste Art und Weise und die tragen dich dann weiter. Ich hatte eine Teilnehmerin dabei, die sagte, okay, der Bildungsurlaub hat sie jetzt motiviert, endlich wieder einige Projekte aufzunehmen, die sie hat schleifen lassen, weil sie allein war. Sie war allein mit diesen Nachhaltigkeitsgedanken und mit der Idee, etwas für den Planeten zu tun und hat zwar bei der Arbeit so ein kleineren Austausch gehabt, aber war sonst eigentlich allein damit und ich habe sie dazu ermutigt, dass sie sich einer Transition Gruppe anschließt und dort dann hoffentlich mit Gleichgesinnten dann mehr bewegen kann.

Denn ich wiederhole mich, ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber es muss einfach immer wieder gesagt werden: es waren schon immer Einzelpersonen und kleine Gruppen, die etwas bewegt haben. Es gibt so viele Beispiele in der Geschichte, jüngstes Beispiel, schau dir Greta an, die sich einfach dahin gesetzt hat mit dem Schild, was sie als Einzelperson für eine riesige Bewegung ausgelöst hat. Als positives Beispiel. Schau dir als negatives Beispiel Trump an, was er als Einzelperson für Leid über die Welt gebracht hat, ist unbeschreiblich. Negativ Beispiele von Einzelpersonen haben wir natürlich auch in unserer deutschen Vergangenheit und so weiter und so fort. Also es gibt viele Beispiele für Menschen, für Einzelpersonen und kleinere Gruppen, die etwas bewegen können.

Wichtig ist nur, dass wir etwas tun und nicht sagen, hey, ich kann ja doch nichts tun. Du bist wichtig, du verändern die Welt, egal was du tust, du veränderst sie die ganze Zeit und warum sie dann nicht zum Guten verändern oder einfach aufhören, sie zu verändern? Warum nicht deine Energie dafür einsetzen, dass wir den Klimawandel stoppen, dass keine Tiere mehr gegessen und genutzt werden und da gibt es so viele Möglichkeiten. Ich bin mir sicher, dass du da etwas finden wirst, was deinen Möglichkeiten entspricht und sei es halt einfach nur Vorleben in deinem Bekanntenkreis, in deiner Familie und offen zu sein für Fragen und neugierig zu bleiben.

Denn das ist ja der andere Punkt, das mir jetzt in diesen beiden Bildungsurlauben aufgefallen ist - vor allem in der zweiten Woche und ich habe einfach das Gefühl, dass es an der einen Teilnehmerin lag, die am ersten Tag so schlechte Stimmung verbreitet hat, aber es kann natürlich auch sein, dass die einfach irgendwie eher so drauf waren- da wurde gesagt, ziemlich häufig und auch teilweise von allen zusammen: „ja, das ist ja interessant, dass es da und da funktioniert, aber bei uns wird das nie funktionieren, bei uns werden wir das nie schaffen.“ und mit der Einstellung kommen wir einfach nicht weiter, wirklich nicht. Das tut mir leid, aber es wird einfach nicht funktionieren, wenn wir bei allem sagen, „oh nee, also ja, es ist ja ganz nett da drüben, aber bei uns funktioniert es einfach nicht“, dann werden wir stagnieren, werden wir einfach hier stehen bleiben und der Klimawandel wird uns vielleicht ausradieren, wer weiß, aber es wird sich nichts tun und wie viel schöner ist es doch, wenn wir sagen können: hey, ich bin aktiv, ich habe was getan, ich kann meine Selbstwirksamkeit spüren, ich weiß, wenn ich jetzt mich da beteilige, und zum Beispiel bei einem Urban Gardening-Projekt mitmache oder bei der Wandelwoche mitmache mich engagiere oder eben bei verschiedensten kleinen Projekten, dass ich dann etwas bewirken kann und sei es auch nur im Kleinen, bei einer Person oder bei zwei Personen und trotzdem habe ich was getan.

Gerade Gärtnern ist ja etwas, wo du gleich merkst, dass du etwas getan hast, es hat natürlich auch viel mit Geduld zu tun, aber es sind Fertigkeiten, die du lernen kannst - ich wollte gerade sagen, relativ einfach, aber es ist ja nicht alles einfach, also ich will dir nicht das Gärtnern als Profession nieder reden - sondern es ist etwas, was ich mit meinen Händen mache, was ich mir aneignen kann, ich bin draußen, ich bin mit der Natur verbunden und vielleicht auch mit anderen Menschen zusammen. Es ist definitiv, wenn du richtig anfängst zu Gärtnern, um Essen zu produzieren, harte Arbeit, auf jeden Fall, aber es ist etwas, was du machst, was du bewirkst, was du mit deinen eigenen Händen geschaffen hast und das ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Und ich glaube, wir haben dieses Gefühl von Selbstwirksamkeit und dieser Neugier und Offenheit verloren, wenn wir sagen, „ne bei uns funktioniert das nicht und ich kann ja eh nichts machen und das ist alles sowieso zu spät und ja, ich mache einfach weiter wie bisher“ und was ich mir wünsche ist, dass du und ich, dass wir uns unsere Neugier und Offenheit beibehalten, dass wir sie kultivieren und immer wieder versuchen, neugierig zu sein und rauszuschauen in die Welt und vielleicht auch was Neues ausprobieren und immer wieder versuchen offen zu sein und wertschätzend auf andere Menschen zuzugehen. Natürlich machen wir uns dadurch verletzlich und natürlich werden wir Rückschläge erleiden und natürlich wird es nicht immer zu einem schönen Erlebnis führen.

Und da, ja, ich weiß, ich wiederhole mich, kommt wieder dein Selbstfürsorge-Netz zu tragen, dass du gut auf dich achtest, dass du dich mit Verbündeten umgibst, die wissen, was du brauchst, mit denen du dich austauschen kannst und die für dich da sind, wenn du sie brauchst. Dass du dir überlegst, wann du Pausen brauchst, dass du dir überlegst, wie viel Energie du hast und wofür du sie aufwenden möchtest und individuell das alles auf dich zu schneidest. Nur weil xy ständig rausgeht und auf der Straße steht und demonstriert und an Ständen mithilft und noch eine Fernsehshow hat und ein Podcast und Interviews gibt und alles Mögliche - das habe ich mir jetzt gerade so ausgedacht, also wer auch immer das ist, xy ja - heißt das nicht, dass du das so machen musst und das heißt auch nicht, dass xy besser ist als du, sondern es heißt einfach nur, dass xy seine oder ihre Energie dafür verwenden kann. Und vielleicht ist xy ja auch ausgebrannt irgendwann oder fühlt sich eigentlich gar nicht mehr gut, wir können ja nicht in die Menschen hineingucken und wir sehen ja häufig auch nur ein Bruchteil von dem, was die Menschen über sich preisgeben. Und gerade in den sozialen Medien wird es ja alles stark geschönt.

Also nicht den Fokus auf andere richten, was die alles für tolle Sachen machen, sondern den Fokus auf dich richten und genau ausloten, was du tun kannst und ja, ich wiederhole mich die ganze Zeit, aber ich finde es wichtig. Es ist wichtig zu schauen, dass das ganze auch Phasenabhängig ist, es wird Phasen geben, wenn du mehr Energie hast, es wird Phasen geben, wenn du weniger Energie hast und es ist auch Lebensumstände-abhängig. Vielleicht bist du erst Single und dann hast du ganz andere Möglichkeiten, dann bist du in einer Beziehung und hast ganz andere Möglichkeiten, dann hast du vielleicht Kinder und dann wird wieder alles ganz anders, es ist ja ständig im Wandel.

Vielleicht bist du krank, vielleicht hast du einen Unfall und auf einmal sitzt du im Rollstuhl oder was auch immer, das soll natürlich alles nicht passieren, es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, vielleicht bist du blind, vielleicht bist du taub. Wer weiß, was mit dir ist und was du für Möglichkeiten hast, was für Kapazitäten, vielleicht brauchst du mehr Zeit für dich, vielleicht bist du eher introvertiert oder eher extrovertiert und so weiter, es ist total wichtig, dass du schaust, wie du in der Welt stehst und nicht schaust wie die anderen in der Welt stehen, denn diese Vergleiche - das muss ich mir auch immer wieder sagen, denn auch ich vergleiche mich ständig - die bringen uns nicht weiter, sie bringen uns einfach nicht weiter.

Umgib dich mit Menschen, die dich wertschätzen und die dich mögen, das ist schon mal ein gutes Polster, achte gut auf dich, mach deine Power ups regelmäßig und überleg dir, wie du für dich Momente schaffen kannst, wo du deine Selbstwirksamkeit fühlst, wo du fühlst, dass du etwas bewirken kannst, denn ich glaube, wenn wir offen und neugierig bleiben und wenn wir immer wieder weitergehen, immer wieder aufstehen, selbst wenn wir hinfallen und auch wenn wir mal länger liegen bleiben, dass wir dann trotzdem uns irgendwann aufrappeln und weitergehen, dann haben wir nicht das Gefühl, dass wir als Einzelne nichts bewirken können und wir haben dann auch nicht das Gefühl, dass das jetzt, was da gezeigt wird, bei uns halt nicht funktioniert, sondern wir denken dann eher: okay, lass es uns ausprobieren, lass uns einfach mal schauen, was passiert, vielleicht funktioniert es tatsächlich nicht, aber vielleicht funktioniert es doch oder in irgendeiner abgewandelten Form. Lass uns einfach nur die Möglichkeiten offenhalten.

Ja, die Realität kann sehr erdrückend sein und ja, auch ich hadere immer wieder damit und auch ich habe immer wieder dieses Gefühl, dass ich am liebsten alleine irgendwo wohnen würde, noch höchstens mit Mann und Kind, aber sonst niemanden anderen, irgendwo auf einer einsamen Insel und nichts mehr mit der Welt zu tun haben möchte.

Allerdings ist ja das Problem aufgrund des Klimawandels, dass sich die ganze Welt global verändern wird und es gibt einfach keinen Fluchtort. Alles verändert sich und alles ist im Wandel aufgrund unserer Taten, dass wir die ganze Zeit CO2, Lachgas, Methan in die Atmosphäre pumpen und unsere Lebensgrundlage damit zerstören und das eben global, es ist ja nicht irgendwie jetzt auf Deutschland beschränkt oder auf Europa oder auf die reichen, westlichen Länder, sondern es wirkt sich ja global aus und das heißt, es gibt einfach keinen Fluchtort, es gibt ihn nicht, wir können nirgendwo hin fliehen, es wird uns immer erreichen und überrollen.

Und ich befürchte, wir leben in einer Zeit, wo wir uns dieser Realität stellen müssen und ja, es wird uns nichts anderes übrig bleiben als immer wieder aufzustehen und uns dem Ganzen entgegenzustellen und zu sagen: ja, ich bin da und ich kümmere mich, ich kümmere mich darum, dass ich zumindest etwas tue und wenn ich die Kraft dazu habe, dann gebe ich mein Wissen auch weiter und dann danke ich dir fürs Zuhören und ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.

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Das Experimentarium gibt es seit Dezember 2022 nicht mehr.

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