Nimm Dir Zeit innezuhalten und zurückzublicken

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Folge 109 - Nimm Dir Zeit innezuhalten und zurückzublicken

In dieser Folge lade ich Dich ein innezuhalten und auf das Jahr 2020 zurückzublicken.

Es war für uns alle kein Jahr wie jedes andere und gerade aus diesem Grund ist es sinnvoll sich Zeit zu nehmen und den Fokus auch auf die guten Dinge zu lenken, die mit Sicherheit ebenfalls passiert sind.

Es geht nicht darum alles in ein positives Licht zu rücken, sondern durchzuatmen und das Jahr in Ruhe Revue passieren zu lassen. Die Fragen, die ich mir bei dieser Gelegenheit stelle, erzähle ich Dir in dieser Podcastfolge.

Und ich lade Dich auch dazu ein, Dir zu überlegen, was Du Dir für das kommende Jahr wünschst.

Vollständiges Transkript

Herzlich Willkommen zu dieser neuen Folge des Von Herzen Veganen Podcasts, der dir hilft, dich gelassen und souverän durch deinen veganen Alltag zu bewegen. Ich bin Stefanie und passend zur letzten Folge im Jahr 2020 möchte ich dich einladen auf das Jahr 2020 zurück zu blicken und einen Ausblick zu wagen auf 2021.

Jetzt zwischen den Jahren ist eine perfekte Zeit um inne zu halten. Der Weihnachtswahnsinn liegt hinter uns. Ich nehme die Folge jetzt vor den Weihnachtsfeiertagen auf, deswegen stimmt das im Moment noch nicht für mich, aber dieses Jahr ist ja sowieso alles anders. Wir bekommen keinen Besuch und ich werde nur mit Carsten und dem Kind alleine die Weihnachtsfeiertage verbringen. Wir haben schon alle Geschenke per Post bekommen und vielleicht wagen wir es mit den Schwiegereltern uns online zu treffen, wobei wir das noch nie probiert haben und bin mal gespannt, ob das mit der Technik klappt.

Die Feiertage liegen also hinter uns. Vor uns liegen noch ein paar Tage bis das neue Jahr beginnt und das ist für mich klassisch die Zeit, in der ich zurück schaue. Zum einen was mein Unternehmen angeht und zum anderen auch privat, dass ich mich mit Carsten zusammen hinsetze und schaue wie ist das Jahr gelaufen und es gibt da sehr viele Reflexionsbögen und Möglichkeiten zu reflektieren und wenn du da im Internet dich umschaust, wirst du jede Menge Angebote finden. Wenn du magst, schau doch einfach mal da, was dich da anspricht.

Ich reduziere meinen Rückblick tatsächlich immer auf die folgenden Fragen: Was macht 2020 besonders für dich? Wofür bist du dankbar? Warum hat dich 2020 stärker und weiser gemacht? Was hast du gelernt? Was möchtest du von 2020 mit nach 2021 nehmen? Was hat funktioniert? Und als letzte Frage, was lasse ich los?

Diese Fragen stelle ich mir jetzt schon seit einigen Jahren regelmäßig, die habe ich einmal von einem Coach bekommen und habe sie für mich übernommen als jährliches Ritual und zum einen ist es einfach schön, inne zu halten, anzuhalten, still zu halten und zurück zu blicken auf das, was war. Denn oft rennen wir ja immer weiter und weiter und weiter und nehmen gar nicht wahr, was wir alles geschafft haben, was wir gelernt haben, wo wir tatsächlich weiser geworden sind und schleppen teilweise auch Dinge mit, die wir besser loslassen sollten. Daher helfen mir diese Fragen jedes Jahr aufs Neue zu reflektieren, sowohl eben im beruflichen Kontext als auch im privaten Umfeld.

Und interessant ist es natürlich, wenn du das dokumentierst und Jahr für Jahr dann diese Fragen beantwortest und dann später durch die Jahre blättern kannst sozusagen und schauen kannst, wie sich das alles entwickelt hat, auch im privaten. Da wird dann deine Lebensgeschichte auch noch viel deutlicher.

Ich finde, das ist immer spannend, alles so zu sehen, als wäre es eine Geschichte und deine Hürden, die du überwinden musstest, die Dramen, die du gemeistert hast, die Täler, durch die du gegangen bist, aber auch die Berge, die du erklommen hast und die Erfolge, die du gefeiert hast. All das kannst du in diesen Jahresrückblicken dann in ein konzentrierter Form anschauen und es ist schön zu sehen, gerade wenn du im Moment vielleicht das Gefühl hast zu verzweifeln oder dich nicht so gut fühlst, was auch nicht im Moment sein muss, sondern es gibt eben Momente, in denen wir uns nicht so gut fühlen. Wenn wir dann zurückblicken können und schauen können, dass es schon viele Dinge gab, die wir gemeistert haben, dann kann uns das Vertrauen geben, Vertrauen in unser Können, in unsere Fähigkeit auch die kommenden Dinge zu meistern.

Und ja, dieses Jahr war besonders turbulent für uns alle und es hat viel nach oben gespült und vielleicht ist es dann gerade dieses Jahr gut, wenn du dir Zeit nimmst und zurückblickst.

Ergänzend zu diesem Ritual mache ich zwischen den Jahren jetzt seit zwei Jahren ein Ritual, dass ich nämlich in den Rauhnächten Wünsche verbrenne. Und letztes Jahr habe ich das erste Mal mein Mann und mein Kind in dieses Ritual mitgenommen und wir haben gemeinsam jeder für sich 13 Wünsche aufgeschrieben und haben sie in den zwölf Rauhnächten jeden Abend feierlich verbrannt. Der 13. Wunsch, der übrig bleibt ist dann der, dem du dein Jahr widmest, also die zwölf Wünsche, die du verbrennst, die übergibst du durch das Verbrennen quasi an das Universum und um den 13. kümmerst du dich selbst.

Und ich mag einfach diese Magie, dieses mystische da dran und ja, du kannst da noch viel tiefer einsteigen. Es geht bei mir dann nicht um Glauben oder um religiöse Gefühle, sondern um meine Faszination von Geschichten und Sagen und Mythen und einfach allem, was so mystisch angehaucht ist. Und deswegen mag ich das solche Rituale zu praktizieren und mir das auch nicht nehmen zu lassen und diese Faszination solcher Rituale. Natürlich kannst du jetzt sagen, das ist doch alles Quatsch. Das ist was, woran du glauben musst und es funktioniert nicht und es ist nicht faktenbasiert, aber ich finde es einfach ein schönes Ritual und das ist auch etwas, was mir wieder hilft, einen Fokus zu bekommen.

13 Wünsche für das nächste Jahr aufzuschreiben, ist erstmal eine Hausnummer. Da muss ich mich erstmal hinsetzen und wirklich konzentriert überlegen, was wünsche ich mir denn? Und gerade das, wenn du eher so nüchtern unterwegs bist und sagst Magie, das ist auch alles Quatsch, kannst du das Ritual auch ohne das Verbrennen und ohne das Mystische drumherum machen, indem du dir Zeit nimmst und aufschreibst, was du dir wünschst fürs nächste Jahr und dann auch einfach 13 Wünsche aufschreibst. Du musst sie ja nicht verbrennen, sondern es geht einfach nur darum, dass du dich damit beschäftigst und dass du es aufschreibst tatsächlich, nicht nur darüber nachdenkst, sondern gerade dieses bewusste Niederschreiben, macht etwas mit uns und dadurch wird das in deinem Bewusstsein mehr fokussiert. I

Ich mag das gemeinsame Verbrennen und das Zusammensein dabei, die Stille, also dass wir das dieses Jahr auch wieder machen. Wenn du diese Folge hörst, sind wir schon mittendrin im Ritual und wir werden dann jeden Abend zusammen rausgehen und unsere Zettel verbrennen. Das Kind freut sich da schon sehr drauf, das fand das letztes Jahr total toll, jeden Abend eine kleine Nachtwanderung zu machen und dann diesen Zettel zu verbrennen und es ist mittlerweile schon zu alt, dass es da an den Weihnachtsmann oder das Christkind glaubt und ist deswegen auch so ein bisschen entmystifiziert sozusagen, was Wünsche von Sternschnuppen und alles angeht, aber es ist wie ich doch immer noch fasziniert von dem Zauber, der davon ausgeht und deswegen sind wir einfach offen dafür und finden es einfach schön als Ritual.

Und jetzt wünsche ich dir erstmal eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir hören uns dann nächste Woche wieder und ich danke dir fürs Zuhören und freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.

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