Einladung zum Schreibclub über eine gerechte Zukunft

Ein Beitrag

Einladung: Lass uns gemeinsam aus einer klimagerechten Zukunft berichten.

Transkript (nur grob Korrektur gelesen)

In dieser Folge bin ich wieder allein und das ist auch tatsächlich hier nur eine kurze Frage an dich als Podcast-Hörer·in.

Du weißt ja, dass ich im Experimentarium schon länger anbiete mit mir in eine klimagerechte Zukunft zu reisen, sonntags immer für eine Viertelstunde und dir damit die Möglichkeit biete, quasi meditativ dir vorzustellen, wie es in einer klimagerechten Zukunft aussehen würde oder könnte und zwar dann nicht in irgendeiner klimagerechten Zukunft, sondern deiner klimagerechten Zukunft, in der ein gutes Leben für alle Lebewesen möglich ist.

Und seit ich das mache und eben auch immer mehr Folgen von Rob Hopkins Podcast „From what if to what next“ höre, ist in mir dieser Wunsch entstanden eine Art Schreibclub zu gründen, in dem wir uns gegenseitig Geschichten aus einer klimagerechten Zukunft erzählen, in dem wir Geschichten aufschreiben, Fragmente, uns untereinander austauschen und durch dieses Aufschreiben und Austauschen miteinander quasi eine klimagerechte Zukunft auf dem Papier zumindest erschaffen.

Dieser Wunsch schwelt schon länger in mir und ich wollte schon längst mal nachfragen, auch auf Mastodon und generell mal im Experimentarium, aber da bisher die Resonanz noch nicht so groß war auf all meine Versuche, dich dazu zu bewegen, mir deine Vision einer klimagerechten, einer veganen Zukunft zu erzählen, war ich jetzt einfach unsicher, ob das überhaupt etwas wird.

Aber ich dachte mir jetzt egal, dieser Wunsch wird in mir immer stärker und vielleicht finden sich ja tatsächlich Menschen, die mit mir zusammen schreiben wollen, die daran Freude haben und sich gerne mit mir darüber austauschen wollen. Ich denke, dass das was ganz Großes werden kann, was ganz Tolles, denn wir brauchen einfach eine Zukunftsvision, die in uns das Verlangen und die Sehnsucht entfacht genau dorthin gehen zu wollen, also für diese Zukunft zu kämpfen und aufzustehen und vielleicht auch Dinge zu verändern.

Als ich jetzt am Wochenende morgens wie immer meine Runde um den See gelaufen bin, da halte ich immer am See dann zum Ende hin noch einmal an, um ein bisschen ja so Dehnübungen zu machen und auch ein bisschen zu meditieren. und das ging jetzt beide Tage überhaupt nicht, weil dort alles zugemüllt war, also nicht komplett, aber es lag ziemlich viel Müll dort herum und viele Menschen hatten anscheinend am Abend vorher viel Spaß dort, haben aber ihren Müll nicht weggeräumt. Es lag Müll im See und eben daneben und dann musste ich erstmal aufräumen und habe mich dabei natürlich geärgert.

Du kennst das bestimmt also „Muss ich jetzt hinter denen her räumen“ und vor allem ich als Frau „bin ich jetzt hier wieder die Putzfrau für alle, sind wir Frauen, die Putzfrauen, die die Erde aufräumen“ - um das mal etwas weiter zu fassen. Aber jedenfalls solche Gedanken gingen mir durch den Kopf, aber ich wollte einfach auch, dass es für mich soweit ertragbar sauber ist, dass ich eben dort auch die Ruhe genießen kann und einfach am See sein kann.

und diejenigen, die dort gelagert hatten und den Müll hinterlassen haben, die konnte ich ja sowieso nicht mehr erreichen und wusste auch nicht, wer das war. Die habe ich nicht in flagranti ertappt. Und deswegen blieb mir ja auch einfach gar nichts anderes übrig, entweder den Müll liegen zu lassen oder ihn einzusammeln.

und am Sonntag habe ich dann überlegt, dass diesen Menschen offensichtlich die Verbindung zu ihrer Mitwelt fehlt, denn Menschen, die respektvoll mit ihrer Mitwelt umgehen würden, würden einfach keinen Müll hinterlassen oder den einfach so in den See schmeißen. Also da fehlen ganz offensichtlich Werte, die wir erst wieder lernen müssen, die meisten von uns und offensichtlich indigene Weisheit, die Menschen, die lange, lange, lange vor uns gelebt haben, alle intuitiv beherrscht haben, die wir jetzt uns wieder aneignen sollten.

und ich dachte für mich, damit es mir besser geht und ich mich nicht ständig aufrege über solche Menschen und mir an den Kopf fasse, ist es besser, wenn ich von dieser klimagerechten, sozialgerechten und auch veganen Zukunft schreibe und davon schreibe, wie es sein wird oder wie es dann da ist und aussieht und welche Werte dort gelebt werden.

Zum Beispiel existiert in meiner klimagerechten Zukunft gar kein Müll mehr, weil wir, so wie wir's im Mittelalter schon gemacht haben, dort tatsächlich wieder gelernt haben, Ressourcen wertzuschätzen und Müll an sich ist eben so gut wie gar nicht existent, weil wir uns auch dadrauf wieder zurückbesonnen haben, wie wertvoll das um uns herum ist, was uns umgibt, unser Planet, die Erde, unser Lebensraum und wir das, was früher vor allem für indigene Völker selbstverständlich war, wieder erlernt haben.

Und da habe ich für mich wieder gemerkt, ja ich würde so gerne mit anderen Menschen gemeinsam diese klimagerechte Welt auf dem Papier zumindest schaffen und mit dir, wenn du dich angesprochen fühlst, mich austauschen und immer mal wieder vielleicht einmal die Woche, vielleicht auch zeitunabhängig immer mal wieder eintauchen in diese wunderbare klimagerechte, sozial gerechte, vegane Zukunft in der ein gutes Leben für alle Lebewesen möglich ist.

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, schreib mir gerne eine E-Mail an post@vonherzenvegan.de

Links zur Folge

Die neue Onlinecommunity: "Gemeinsam in eine klimagerechte Zukunft"
https://experimentarium.stefanie-rueckert.de/

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