Folge 11 - Kuhmilch: Grundlegendes zum Grundnahrungsmittel

Ein Beitrag

Kuhmilch Fakten

In dieser Folge

  • geben wir Dir einen kurzen Überblick über das Thema "Kuhmilch",
  • sprechen wir über die ethischen Aspekte und die allesbestimmende Wirtschaftlichkeit,
  • die gesundheitlichen Fakten
  • und auch die Historie des Milchtrinkens.

Gegen Mitte/Ende der Folge ist ein merkwürdiges Klickgeräusch im Hintergrund zu hören, das ich (Stefanie) bei der Bearbeitung der Folge nicht entfernen konnte. Ich bitte hiermit um Entschuldigung, dass die Tonqualität damit leicht eingeschränkt ist- bei der nächsten Folge wirds wieder besser :-)

Links zur Folge

Transkript (Korrektur gelesen von Rupert)

Stefanie Heute geht es um Milch, und weil Milch so ein extrem umfassendes Thema ist, haben wir gedacht, wir bieten jetzt erstmal nur einen Abriss.

Carsten Genau, wir müssen auf alle Fälle in weiteren Folgen wirklich ins Detail gehen, aber wir haben im Vorfeld einfach mal so die für uns wesentlichen Punkte zusammengetragen und festgestellt, das ist ein Thema, was sich quasi so nie erschöpft.

Stefanie Genau, wir haben auch schon mal eine Vorgängerfolge quasi aufgenommen und die wieder verworfen, weil die immer länger wurde und länger (lacht)

Carsten Und deswegen haben wir uns jetzt zu teilen entschieden, und heute wie gesagt der grundlegende Überblick. Wie wir zu Milch stehen, was wir über Milch in Erfahrung gebracht haben und was uns

Stefanie Und warum Veganer jetzt eigentlich keine Milch trinken

Carsten Genau.

Stefanie Und eigentlich so die grundlegenden Fakten, und ich denke, wir fangen einfach mal mit der Ethik an

Carsten Genau.

Stefanie So warum trinken Veganer keine Milch, aber Vegetarier schon?

Carsten Ja, das ist eigentlich eine gute Frage, die uns auch betrifft. Um ehrlich zu sein habe ich die, solange ich vegetarisch gelebt habe, komplett ausgeblendet. Ich war mir dieser ethischen Dimension so gar nicht bewusst.

Stefanie Genau, da war, also vor allem du warst ja immer sowieso eigentlich eher gesundheitlich motiviert, und ich ja mehr ethisch, und ich ja, ich habe das auch auf meiner Seite geschrieben und auch in meinem, ich muss jetzt hier dafür mal Werbung machen, für meinen neuen Emailkurs „Von vegetarisch zu vegan in sieben Tagen - endlich vegan leben!“ ja, total kostenlos, da kann man auf meiner Startseite sich direkt anmelden.

Carsten Und richtig gut.

Stefanie (lacht) Ja, voll unparteiisch hier, und also ganz, ganz objektiv natürlich bewertet. Vor allem, du weißt ja auch noch gar nicht alles, du bist erst bei Tag 4, glaub ich.

Carsten Genau, ich bin bei Tag 4.

Stefanie Ja, aber wenn du also jetzt noch vegetarisch lebst, und dir überlegst, du müsstest jetzt mal vegan werden, und da sind noch ganz viele Hürden, mach doch einfach mal diesen Emailkurs mit. Und wenn du Menschen kennst, denen du diesen Emailkurs gerne ans Herz legen möchtest: Herzlich gerne, denn ich möchte einfach nur helfen, ich brauch da auch noch Feedback dafür.

Carsten Es ist eine hervorragende Begleitung, um diesen Schritt vom Vegetarischen ins Vegane zu machen und.

Stefanie Genau.

Carsten Milch wird dort auch behandelt

Stefanie Sehr objektiv, ne, (lacht) hier diese Bewertung von Carsten, total die super Begleitung, hier dieses Produktes, ja, also es ist kostenlos. So aber jetzt genug Werbung gemacht, zurück zur Ethik, also im Grunde, als mir das eben klar wurde, dass es ethisch eigentlich korrekter ist, auf Milch und Käse und so zu verzichten, Ja, bin ich, du immer noch nicht, ich bin durch tiefe Täler der Schuld gegangen, also ich habe wirklich gelitten, weil ich gemerkt habe, ich wollt ja, ich habe auf Fleisch verzichtet, weil ich nicht wollte, dass Tiere wegen mir sterben. Ja und Fakt ist halt einfach, so eine Milchkuh in der heutigen Zeit, wenn man erstmal nur die Milchkuh sieht, ja, die hat, erlebt 5 - 6 Schwangerschaften höchstens, und dann stirbt sie. Wobei es heißt, dass sie nur 5 - 6 Jahre alt wird, sie wird natürlich nicht sofort nach der Geburt schwanger. Das heißt, es kann sein, dass sie dann auch nur 4 Schwangerschaften erlebt und dann stirbt, weil es kommt halt auf die Kuh an, wie weit die so gehalten wird. Und das ist bei Bio auch nicht viel anders. Vielleicht lebt die da zwei, drei Jahre länger. Aber das Grundprinzip ist das Gleiche, und dann natürlich, es muss eine Kuh immer wieder schwanger werden, damit sie eben ausreichend Milch gibt und eben wirtschaftlich ist.

Carsten Sie gibt also nicht per se Milch, wie wir vielleicht anfangs auch naiver Weise gedacht haben, weil es heißt ja auch Milchkuh, nein, eine Kuh muss schwanger sein.

Stefanie Und ja.

Carsten Schwangerschaft ist halt ein extremer, ein Extrem in jeder Lebensphase, das wird jede Mutter, auch wenn ich jetzt nicht als Mutter spreche, aber du wirst mir beipflichten

Stefanie Du als Mutter, du weißt es auch, wie das ist, wenn die Milch in die Brust schießt und so du so als Mutter erzähl mal (lacht)

Carsten Ich als Mutter ja.

Stefanie So also nein aber klar, dass, da kann ich dir beipflichten, auch ich ja kann mein Kind nur stillen, wenn ich eben schwanger geworden bin, und so ja auch früher Soja (lacht)

Carsten Da sind wir schon bei Alternativen.

Stefanie Genau dann früher die Armen, da habe ich auch gar nicht drüber nachgedacht, aber deine Cousine hat mich letztens darauf aufmerksam gemacht, dass eine Amme, die früher eben diese Kinder gestillt hat, musste vorher ja logischerweise auch ein Kind bekommen haben. Und ich habe da nie drüber nachgedacht. Also dann das heißt, sie hatte selber ein Kind, was sie gerade gestellt hat, und hat daneben noch ein zweites mit gestillt.

Carsten Oder hat halt nie wirklich abgestillt

Stefanie Ja, genau, ja nur.

Carsten Oder ihr eigenes abgestillt und dann das nächste weitergestillt so lang.

Stefanie Nur eben, es ist bei jedem Säugetier so, dass irgendwann die Milchleistung in Anführungsstrichen nachlässt, so und da eine Kuh durchschnittlich 20 Jahre alt wird, und ein Mensch durchschnittlich weiß ich nicht 80 Jahre alt wird, ist es natürlich so, dass ja proportional die Milchleistung bei der Kuh schneller nachlässt als beim Menschen. Und deswegen ist diese Kuh nach einem Schwangerschaftszyklus schon wieder, ja, sie muss das Kalb gebären und sofort wieder geschwängert werden, damit die Milchleistung nicht nachlässt.

Carsten Genau, so, und dieser Zyklus ist so kräftezehrend, dass diese Hochleistungskühe tatsächlich nur ja eben diese minimale Anzahl an Schwangerschaften wirklich überstehen.

Stefanie Genau, und dann lässt aber eben, dann lässt einfach ihre Milchleistung nach

Carsten Sie wird unwirtschaftlich, und damit landet sie dann auf dem Schlachthof und

Stefanie Und stirbt eben dann auch

Carsten Und stirbt eben auch

Stefanie Und das ist eben halt kein schönes Leben, die Kuh lebt nicht auf der Alm und wird dreimal am Tag irgendwie dann die Alm hinab getrieben, um dann da gemolken zu werden und dann wird sie wieder hoch getrieben oder so, sondern es ist wirklich so, dass die meisten Kühe einfach nur im Stall leben.

Carsten Genau, anders wäre auch gar nicht, könnte man diese riesigen Mengen an Milch und Milchprodukten, die konsumiert werden, gar nicht realisieren, also mit einer Almkuh, die wirklich dreimal am Tag da irgendwie gemolken wird und auf der Alm steht und hin und her ja getrieben wird von der Alm in den Stall, Schlall, in das Schlamassel, in den Stall, das würde sich gar nicht wirtschaftlich lohnen. Also dementsprechend ist das ein industrieller Apparat, der da im Hintergrund arbeitet mit allen Facetten, die da eben noch einreichen. Was wir sehr bestürzend fanden war auch die Tatsache, dass das Kälbchen nach der Geburt von der Mutter getrennt wird.

Stefanie Natürlich, es wird direkt weggenommen, weil du, ja die Milch ist ja nicht für das Kälbchen bestimmt, sondern für uns Menschen. Wir wollen die ja trinken, und wenn jetzt das Kälbchen die Milch trinken würde, wäre ja keine Milch mehr für uns da. Und es geht eben auch nicht, das irgendwie aufzuteilen, weil dann wieder zu wenig da ist, dann ist es wieder nicht wirtschaftlich genug. Und das Kälbchen, wenn es ein weibliches Kälbchen ist, dann wird es später auch zur Milchkuh. Aber egal, was für ein Geschlecht das Kalb hat, das wird weggenommen. Und separiert und in diese Kälberboxen gesperrt, von denen ich mich in meiner ja also Naivität, als ich zuerst mal so Kälberboxen gesehen und gedacht habe, es sind etwas große Hundeboxen also, die sind wirklich nicht groß.

Carsten Sehen auch genauso aus.

Stefanie Ja sehen so aus wie so Hundetransportboxen und ja, und wenn es eben ein männliches Kälbchen ist, dann geht es entweder, geht es dann zum Mästen, zur Kälbermast und wird dann so im Alter von höchstens anderthalb Jahren geschlachtet, vielleicht sogar noch früher. Oder was wir jetzt Erschreckenderweise feststellen mussten, wird es sofort nach der Geburt getötet, weil es eben sowas von unwirtschaftlich ist und für das Fleisch von so einem Milchkuhkalb quasi nicht wirklich was gezahlt wird.

Carsten Und der Begriff Ramschkuh, oder Ramschkälber

Stefanie Ramschkälber

Carsten Ist da aufgetaucht mit dem Vergleich, das ein Kalb, ein männliches Kalb genauso viel bringt wie oder genauso viel Erlös bringt wie ein Turnschuh, so irgendwie der Wertvergleich.

Stefanie Ja, also, es war 45€ für so ein Kalb, und das kommt dann, da war auch gezeigt, also das ist eine NDR Doku, die wir auch gerne verlinken, über die wir gerade gesprochen haben, also klar und dann eben diese krassen Sachen, dass wenn eine Milchkuh keine Leistung mehr bringt und die ist gerade schwanger, wird sie trotzdem geschlachtet, und das Kalb, was im Mutterleib ist, verendet dann, weil es nicht mitbetäubt wird, wenn die Kuh geschlachtet wird, sondern das erstickt einfach, das ungeborene Kalb. Ja also, es sind schreckliche Gedanken, und also bei mir hat es sehr viel Schuld ausgelöst, und mich hat es ziemlich fertiggemacht. Und ja, weiß nicht, wie war es bei dir?

Carsten Ja, bei mir selber ist das noch auf der emotionalen Ebene nicht ganz so tief angekommen. Ich merk, dass es mich belastet, aber ich bin wahrscheinlich von meinem Werdegang her zu stark mit diesen landwirtschaftlichen- und Massentierhaltungsaspekten groß geworden. Deswegen habe ich, wenn ich nur darüber nachdenke oder berichte oder lese eigentlich nicht so diese Schuldgefühle. Problematisch wird es natürlich, wenn ich so konfrontierende Bilder oder Videomaterial sehe, das dringt schon zu mir durch, und da kommt schon so ein Schuldkomplex, aber jetzt nicht so rückwirkend, dass ich sage, was habe ich all die Jahre lang für Blödsinn getrieben, sondern eigentlich eher so auf, dass mein jetziges Verhalten gemünzt, dass ich sage nee, das möchte ich absolut nicht mehr mittragen, das kann ich nicht, das kann ich auch von mir selbst nicht verantworten. Es sind natürlich Extremsituationen, die sich dort abspielen. Die haben allerdings Methode und sind, ja wie sagt man, so systemimmanent, das sind also keine Einzelfälle, über die dort berichtet wird.

Stefanie Das muss so sein, weil es wirtschaftlich ist, und es ist ja nun mal auch so, dass die Milchbauern das auch nicht wirklich freiwillig machen, das ist, sie haben sich ja nicht gedacht hihi ich finde das voll lustig, so ein Kalb jetzt zu töten und ich finde das irgendwie total toll, sondern die müssen auch überleben. Genau, und deswegen machen die diesen ganzen Wahnsinn einfach mit. Eigentlich eben, weil der Konsument ja günstige Milch haben. Der Konsument möchte einfach billige Milch, billigen Käse, alles billig, und dadurch hat der Bauer eben das Nachsehen.

Carsten Und muss halt in einer Art und Weise handeln, wo ich persönlich für mich einfach die Entscheidung getroffen habe, das möchte ich nicht. Ich möchte weder das Tier da sehen, wo es dann am Ende landet, noch möchte ich den Landwirten dazu zwingen, so zu handeln, wie er handeln muss, und meine Entscheidung ist einfach, ich verzichte darauf. Ich bin an der Stelle der Nachfrage und.

Stefanie Und du hast ja auch die Macht, also du

Carsten sowohl als auch du Zuhörerin, Zuhörer hast die Macht als Konsument, Konsumentin. Wenn du sagst, ich trinke die Milch nicht mehr, ich mach das nicht mehr mit, ich kauf mir jetzt die Sojamilch oder die Mandelmilch oder die Hafermilch oder was auch immer, dann ja, wirst du das stoppen können, denn wenn wir alle das zusammen machen, dann wird der Bauer auch sagen gut, da gibt es kein Geschäft mehr, da mach ich nicht mehr mit. Ich überleg mir was Anderes, der ist ja nicht dann hilflos und geht dann zugrunde, sondern der Bauer oder der Landwirt oder die Landwirtin hat er jetzt nicht nur Viehwirt gelernt oder Milchkuhbetrieb gelernt, sondern der weiß ja viel mehr.

Carsten So, die werden halt das produzieren, was nachgefragt wird. Genau. Wenn Milch nachgefragt wird, dann ist das System eben darauf ausgelegt, dass sie eben Milch produzieren. Ja so also eine Nachfragesteuerung. Jetzt haben wir diesen ethischen Aspekten besprochen. Es gibt ja auch noch eine gesundheitliche Ebene, weswegen Milch nicht unbedingt so dieses Wundermittel ist, was so in der Werbung beschrieben wird. Das hatte mich damals tatsächlich dazu bewogen, vegan zu werden. Ja also diesen Aspekt mitzubekommen

Stefanie . Mythos Milch (lacht)

Carsten . Mythos Milch, genau

Stefanie Wieder unsere Lieblings Podcastfolge, wobei ich die immer noch nicht gehört hab ne.

Carsten Ja, es lohnt sich aber.

Stefanie Ja, aber dafür bin ich sicher, dass du da die gesundheitlichen Aspekte.

Carsten Wir verlinken auch nochmal auf diesen Podcast, wo der herkommt. Was mich aber damals, als ich diesen Podcast gehört habe, also Mythos Milch, diesen Podcast gehört habe, wirklich schockiert hat war einfach der Aspekt, dass Milch extrem negativ auf das Immunsystem wirkt. In diesem Podcast wurde eben berichtet, dass ein ganz bestimmtes Milchprotein dazu führt, dass die weißen Blutkörperchen diesen Milchbestandteil wie ein Allergen betrachten und dann erstmal ja quasi versuchen, dieses Allergen irgendwie einzufangen, loszuwerden, zu verstoffwechseln, und das führt eben letztendlich dazu, weil eben dieses Protein nachher eben im Darmbereich verarbeitet wird, dass das Immunsystem mehr oder weniger nur noch im Darm aktiv ist. Ja, ich habe mir überlegt Mensch, was mache ich hier eigentlich für ein Blödsinn? Ich versuche eigentlich, meine Ernährungsweise dahingehend zu optimieren und auszubauen, dass ich möglichst gesund werde, und gleichzeitig sorge ich eben durch den hohen Milchkonsum dafür, dass meine weißen Blutkörperchen im Darm sitzen und ja eigentlich im Rest des Körpers überhaupt nicht mehr Spalier stehen können, also wenn dann irgendwie Erkältungsviren oder was auch immer ja, es ist da dieser Soldatenbegriff.

Stefanie Ja, du weißt schon das, was du so. Ach so, das ist da angeführt worden. Ich dachte was ist das, was ist der so blutlich der Soldatenbegriff.

Carsten Ne, wie das Immunsystem solche Soldaten, die Soldaten des Immunsystem sowie die Blutkörperchen beziffert und die würden sich dann halt im Darm sammeln und hätten dann eben den kleinen Nachteil, weil das hätte den kleinen Nachteil, dass das im Rest des Körpers nicht mehr in der Art und Weise und Funktionsweise zur Verfügung steht, wie man sich das eigentlich wünschen würde. Zur Abwehr von Krankheitskeimen, aber auch und das wird in diesem Podcast auch nochmal beschrieben, durchaus zur Reaktion auf Krebszellen. Was heißt Krebszellen? Krebstumore würden halt vom körpereigenen Immunsystem nicht mehr so attackiert werden können, wie man sich das eigentlich wünschen würde, weil eben diese ganzen weißen Blutkörperchen stärker sich um dieses Milchprotein kümmern müssen. So, das hat bei mir natürlich irgendwo einen Schalter umgelegt, da habe ich gedacht ok, dem muss ich jetzt mal nachgehen, und ich möchte dementsprechend auch keine Milch mehr konsumieren. Irgendwie war das zündende Argument. Gleichzeitig wurde aber auch noch mal darauf hingewiesen, dass dieses ja dieser Mythos, dass Milch dieses Kalzium Elixier schlechthin.

Stefanie Deswegen wahrscheinlich Mythos Milch.

Carsten Ja, dass das nur die Hälfte der Wahrheit ist. Ja, Milch enthält extrem viel Kalzium, auch im Vergleich zu anderen Lebensmitteln. Aber dieses Calcium kann von der Milch gar nicht so aufgenommen werden.

Stefanie Von der Milch? (lacht)

Carsten Äh, von dem Körper, Entschuldigung

Stefanie Das Kalzium kann von einem Milch nicht so aufgenommen? Ja, von dem Körper.

Carsten Da sagt heute sogar die Weltgesundheitsorganisation, dass eigentlich der Vorteil dieses hohen Kalziumgehaltes in der Milch durch den hohen Anteil der tierischen Proteine, die gleichzeitig mit zugeführt werden, eigentlich wettgemacht wird.

Stefanie Wir haben zu viel Protein, ist doch auch negativ, tierisches Protein.

Carsten Genau, also ich mache es nur ganz abgekürzt, aber im Endeffekt ist es so, dass wenn sehr viel tierisches Protein zu sich genommen wird, wird dadurch die Vitamin D Produktion, ich sage jetzt mal gehemmt, Vitamin D ist aber notwendig, um Kalzium aufzunehmen und in den Knochen einzuspeichern. Das hat natürlich jetzt wieder den kleinen Nebeneffekt, dass ich, wenn ich jetzt Milch zu mir nehmen, eigentlich sehr viel Kalzium zu mir nehme. Das kann aber nicht verstoffwechselt werden, weil eben durch diesen hohen Proteingehalt das Vitamin D fehlt, und der Körper versucht sich dann im Endeffekt so zu arrangieren, dass er diesen Kalziumüberschuss ausscheiden muss, und dieser ganze Stoffwechselvorgang führt letztendlich ganz stark abgekürzt dazu, dass tatsächlich Kalzium aus dem Knochen und aus den Zähnen herausgenommen wird, um eben diesen ganzen Verarbeitungsvorgang durchzuführen. Und das soll unter Umständen eine der Quelle für Osteoporose sein.

Stefanie Ja, ne dann, ja du. Das, was dir ja beim ersten Mal hören, du hast doch gesagt du hast den Podcast irgendwie dreimal gehört ne? Beim ersten Mal hören ist dir ja gar nicht aufgefallen, dass Maria Rollinger mit ihrem Buch „Milch besser nicht“ da eine große Rolle spielt, die unabhängig fundiert, ich wusste ja noch gar nicht von Maria Rollinger, hatte ich mir dieses Buch ja schon gekauft, und ich habe, allerdings muss ich ja zugeben, ich lasse diese gesundheitlichen Aspekte, die da drinnen sehr differenziert aufgelistet sind für dich noch, die darfst du lesen (lacht). Ich habe das also bis jetzt nur so überblättert. Über das Buch, wenn ich damit irgendwann fertig bin, wollen wir auch noch mal eine extra Folge machen, weil das ist wirklich sehr reichhaltig ist, und da ist es ja auch so. Also in diesem Buch wird die Historie der Milch und des Milchtrinkens eigentlich gezeigt, und es ist tatsächlich so, dass die ersten 1500 Jahre nach Christus sozusagen ja Milch und Käse eigentlich als ja, als schlecht, als gesundheitsgefährdend gesehen wurden.

Carsten Das war damals so die medizinische Lehrmeinung, einfach zu sagen, oder dass, das Milch an der Stelle gar nicht, ja eigentlich eher schädlich ist.

Stefanie Ja, das war ja dieser Galen von Pergamon, ich muss immer auf unseren Zettel blicken, der 200 nach Christus Arzt in Rom war und nichts von Milch hielt, und er machte eben Milch und Käse für viele Krankheiten verantwortlich. Da ist so eine ganz lange Liste in dem Buch, die wir jetzt nicht vorlesen, aber es ist halt sehr interessant, weil er eben 1500 Jahre lang als absolute medizinische Autorität galt, auf die sich Ärzte und Naturwissenschaftler beriefen. Und na ja, also wir leben jetzt im Jahre 2016. Und naja, er lebte 200 nach Christus, und das heißt, bis 1700 war er dann

Carsten War das die vorherrschende Lehrmeinung.

Stefanie Genau, und dazwischen muss irgendwas passiert sein, dass jetzt auf einmal Milch ein Grundnahrungsmittel ist.

Carsten Wobei, jetzt darfst du natürlich nicht den Eindruck erwecken, dass Milch jetzt schon seit über 200 Jahren so dieses.

Stefanie Über 200 Jahre, also von 1700 bis jetzt. Ja, es sind ja 200 Jahre.

Carsten Ich habe gesagt über 200 Jahre. Genau, diesen absolut gesundheitlichen Aspekt als vordergründig oder dass das so angesehen wurde.

Stefanie Das es ein Grundnahrungsmittel ist.

Carsten Das es ein Grundnahrungsmittel ist, das ist nicht der Fall, das ist extrem kurz ist, das hat mich selber gewundert, wie kurz diese Zeitspanne ist, seitdem Milch so als Grundnahrungsmittel oder als gesundes Grundnahrungsmittel betrachtet wird.

Stefanie Das sind ja keine hundert Jahre jetzt, nicht, also ich hab das ja auch in dem Buch gelesen, und ich finde es halt sehr interessant, dass Milch ja bis 1960 eigentlich noch als eklig galt, also Milch trinken, jetzt nicht die Butter und der Käse, das wurde und Quark, Butter, Käse und Quark, das waren so Dinge, die schon früher verwendet wurden. Und Käse wurde auch von den Römern schon als lecker betrachtet, aber eben als ungesund, so wie wir jetzt auch nicht sagen würden, dass irgendwie Gummibärchen total gesund sind, aber trotzdem kann man die lecker finden, würde ich jetzt mal so vergleichen

Carsten Aber auch nicht so in diesen Mengen wie wir sie heute, das war Luxusgüter.

Stefanie Genau das waren Luxusgüter, und das war auch nur in gehobenen Klassen, und auch also jetzt Familien, die Anfang des 20. Jahrhunderts gelebt haben, die ja hatten kaum Milch auf dem Speiseplan, also Milch kam ja erst später dazu, weil einfach Anfang des 20. Jahrhunderts gab es einfach noch nicht so viele Milchkühe. Und auch noch nicht diese vielen Betriebe, also war noch nicht so viel Milch zur Verfügung. Und erst durch die Industrialisierung, also auch tatsächlich erst so nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch dieses Haltbarmachen dann die Milch mehr verbreitet.

Carsten Genau.

Stefanie Und dann ja, dies ist mit dem Ekel, ich finde das voll interessant, weil da stand halt, so bis 1960 ungefähr war, dass also wirklich so ein Ekel vor dem Milch trinken herrschte, ähnlich wie ein Ekel vor Blut trinken. Und dass dieser Ekel erstmal überwunden werden musste, das heißt die Menschen mussten erstmal da dran trainiert werden, Milch zu trinken, und das wurde dann eben im Laufe der Jahre mit ganz viel Propaganda geschaffen, mit Werbung.

Carsten Vorher galt das eben als Körpersekret, wie Blut trinken oder so, so auf dieser Ekelskala war das

Stefanie Habe ich gerade schon gesagt, Blut trinken.

Carsten Ich wiederhole das noch mal, weil es für mich

Stefanie Blut trinken. Du weißt schon, Blut trinken? Ja, wie halt die Vampire unter uns, die machen das ja auch so gerne. Oh Gott ja, also jedenfalls. Das finde ich ja total interessant. Ich habe jetzt auch, so mein nächstes Projekt, was ich angehen will, zu erforschen, wie die Werbung das geschafft hat, aus dieser Milch, die damals als eklig galt und eigentlich auch nicht wirklich als Grundnahrungsmittel, wie daraus ein Grundnahrungsmittel werden konnte. Also wie haben die das geschafft, dass ja Milch so populär geworden ist, und das ja eben so kurzer Zeit Also das ist auf jeden Fall ein Werbekunststück, und die Milchindustrie hat da bestimmt ordentlich Geld investiert. Und ich habe ja auch gelesen, dass also im Zweiten Weltkrieg also Nazideutschland da auch schon ordentlich Geld investiert hat in diesen Wirtschaftszweig, weil die eben gesehen haben ey, da ist noch ordentlich Kohle zu machen.

Carsten Ja, und vom heutigen Standpunkt aus muss man natürlich sagen, dass die Milchwirtschaft einen der größten Lebensmittelwirtschaftszweige überhaupt darstellt. Wenn man sich mal überlegt, wo überall Milch und Milchpräparate, Milchprodukte drin sind. Das ist ja, das ist kaum vorstellbar, heute in einen Supermarkt zu gehen und zu sagen oder alle Produkte zu streichen, wo irgendwo Milch oder Milchbestandteile drin.

Stefanie Ja, das ist ja wieder, sogar, entschuldige, aber ich muss das nochmal loswerden. Sogar in den Chips, die ich ne Weile lang gegessen habe war Molke drin. Und das mit der Molke das ist nämlich auch so cool, Molke ist ja so eigentlich nur ja ein Abfallprodukt von der Käseherstellung, und das ist halt so lustig, dass das eben die sich überlegt haben, die Industrie: Mist, Molke kann ich nicht ins Abwasser einführen, weil das sonst lässt es nämlich die Fische verenden. Das darf ich nicht, da muss ich ganz viel Geld dafür zahlen, dass ich das loswerde, also mach ich daraus jetzt mal einen Hypeprodukt, total gesund, und jetzt machen wir Molkekuren, und Molke, und ich hab früher auch so Molkezeugs getrunken. Das war aber nie pure Molke, ne, das war ja immer mit irgendwas versetzt.

Carsten Irgendwelchen Aromen, oder?

Stefanie Wenn ich jetzt darüber nachdenke, was ich da getrunken hab, uuh, aber im Grunde war es, es ist ja immer noch so, es ist ja nicht so, als wäre es vorbei. Es ist ja immer noch so, dass es diese Actimel und Yakult Fläschchen, das sind ja auch nur so kleine, das ist jetzt nicht Molke, aber das sind das ist das ist alles nur ein Werbegag, ne?

Carsten Ja klar.

Stefanie Das ist totaler Schwachsinn.

Carsten Richtig gut Geld damit verdienen.

Stefanie Ja genau, das ist einfach nur eine Werbemasche, und ja also es hat nichts mit Gesundheit zu tun, sondern höchstens Gesundheit der Verkäufer, weil die halt ordentlich Geld damit verdienen, und das ist halt ziemlich krass. Das ist einfach ne Augenwischerei, ne?

Carsten Ja definitiv, genau. Ja, du hattest vorhin so den Bereich Bio nochmal kurz angesprochen, ganz am Anfang, dass Bio auch nicht anders ist. Also ich denke, das sollten wir mal wirklich klarstellen, dass das, was wir gerade geschildert haben, auch von diesen ethischen Aspekten bei Bio definitiv auch der Fall ist.

Stefanie Bei Bio ist halt das Futter anders, ne, die haben halt

Carsten Es ist das Futter anders, vielleicht bleiben die Kälber einen Tacken länger war den Müttern, kommt immer ganz drauf an, ich habe da unterschiedliche Sachen geführt, aber es ist definitiv nicht so, dass, ich sag jetzt mal eine natürliche Mutter, oder eine

Stefanie Ja das ginge ja eben einfach gar nicht.

Carsten Kuh-Kalb-Bindung entstehen kann.

Stefanie Es geht ja nicht, das Kalb bei der Kuh zu lassen, weil sonst keine Milch mehr für den Menschen da ist.

Carsten Genau, auch Biobauern müssen wirtschaftlich arbeiten, und ein wirtschaftlicher Milchprodukte- oder Milchproduzent kann halt nur dann die entsprechenden Mengen Milch produzieren, wenn sichergestellt ist, dass diese Milch halt nicht beim Kalb ankommt, sondern eben in den normalen Produktionszyklus landet. Und ja so hart es klingt, am Ende des Tages, wenn die Kuh ausgedient hat, erschöpft ist, der komplette Körper entkräftet ist: Die landet im gleichen Viehtransporter am gleichen Schlachthof wie auch eine konventionelle Kuh.

Stefanie Ja, das ist ja auch tatsächlich so, am Ende landen sie alle am gleichen dunklen Ort, ne? Also es ist ja so, das Ende ist bei denen allen gleich. Ja, ich will da gar nicht im Moment so viel darüber nachdenken, das ist sind einfach die Fakten.

Carsten Genau. Ja, wir haben jetzt einen rudimentären Überflug über das ganze Thema durchgeführt. In den Shownotes werden wir noch einiges verlinken an weiterführenden Informationen, da wo wir uns selbst bedient haben, wo du dich dann nochmal im Detail schlau machen kannst. Du hast jetzt schon gemerkt, dass dieses Thema relativ umfangreich ist. Wie gesagt, wir werden das eine oder andere Thema oder den einen oder anderen Aspekt definitiv nochmal in zukünftigen Folgen behandeln und hoffen aber trotzdem, dass du an der Stelle schon mal einen ganzen Deut schlauer geworden bist als vorher.

Stefanie Ja, wir wollen dich ja jetzt eigentlich so nicht so stehen lassen, also was du machen kannst, ist ja auf jeden Fall eben jetzt keine Milch mehr zu trinken, keinen Käse mehr zu essen, kein Joghurt und was auch immer alles. Und einfach Milch kannst du total simpel ersetzen gegen Pflanzenmilch, da gibt es eine riesen Auswahl, Joghurt auch, falls du da drauf angewiesen bist, sag ich mal, das einzige ist eben der Käse. Käse ist wirklich ein Schwachpunkt der veganen Ernährung, weil alles was es so gibt, schmeckt einfach nicht so wie richtiger Käse in Anführungsstrichen, und da haben wir ja auch in unserer Brotaufstriche-Sendung schon mal, boah Sendung, wir sind voll cool (lacht), ja in unserer Sendung darüber gesprochen, also ich jedenfalls, dass wir ja den Käse jetzt gar nicht mehr vermissen. Es ist wirklich eine Gewöhnungssache, Geschmacksgewöhnungssache und jetzt mal ehrlich, wenn du jetzt das Gefühl hast, dass du am Anfang ja ab und zu dir noch ein Stück Käse gönnen musst, dann ist es halt so, dann ist dein Prozess einfach noch nicht so weit, dass du diesen Schritt gehen kannst. Wir sind ja auch nicht an dem Tag, an dem du den Podcast gehört hast, sofort hundert Prozent vegan geworden.

Carsten Nein, nein, Ich muss sagen, ich habe letztens noch ein Foto gesehen, wo wir gekocht haben

Stefanie Ich dachte schon, du hast ein Foto gesehen, ich dachte schon, ich hab letztens noch ein Stück Käse gegessen also (lacht)

Carsten Nein, aber das Foto, das war glaube ich aus März oder April letzten Jahres, und den Entschluss, auf Käse, also auf Milch zu verzichten, den haben wir Ende Dezember Anfang Januar gemacht. Auf dem Foto war aber ich glaub entweder Schmand oder saure Sahne zu sehen.

Stefanie Uih, ja, ich weiß, da haben wir noch damit gekocht, ja.

Carsten Genau, das war noch so eine Übergangsphase.

Stefanie Oder war das Sojadings, also ich meine, das wäre auch so ein

Carsten Nee, nee, das waren Becher. Biobecher

Stefanie Biobecher aus.

Carsten Was wir machen, ich glaube saure Sahne war es. Also wir haben auch einen Moment gebraucht, um da rauszukommen, aber um nochmal an diese Käsethematik anzuknüpfen: ich glaube, das ist eine Geschmackssache. Wenn du genügend Alternativen hast, die dir ganz viele neue Geschmacksnuance bieten und neue Geschmackswelten eröffnen, dann fällt es dir irgendwann relativ leicht zu sagen, oder was heißt, das war bei uns noch nicht mal eine bewusste Entscheidung, jetzt komplett auf ändern, das ist einfach rausgewachsen.

Stefanie Ja, genau du, es geht ja darum, jetzt Neues zu entdecken, zuzulassen, mutig zu sein und einfach mal zuzulassen, dass du auch, dass es neue Dinge gibt und nicht immer nur diese 3 verschiedenen Käsesorten, die du dir kaufst oder so. Es ist jetzt nur mal so zugespitzt gesagt, ich habe ja keine Ahnung, was du dir sonst so gekauft hast, aber einfach zu sagen: So, ich lass mich jetzt darauf ein, und ich guck jetzt mal was es so gibt, und dann experimentiere ich mal. Also ich hatte heute Abend wieder diesen sehr leckeren Avocadoaufstrich und muss dann immer stark an mich halten, den nicht komplett aufzuessen, und das ist ja wirklich total simpel. Einfach nur die Avocado zerdrücken, ein bisschen Salz, bisschen Sojasauce und total lecker, ist ja sogar Rohkost.

Carsten Absolut.

Stefanie Ne also, ich meine, den habe ich schon in unserer Brotaufstrichesendung genannt, aber wie gesagt, ich finde den so lecker, das ist so simpel, und das kriegt man halt ganz einfach hin, ne so und es gibt so viele neue Sachen. Also wenn es dir eben hilft, dich da entlang zu hangeln und immer das vegane Produkt von dem zu suchen, was du jetzt vorher gegessen hast, dann ist es ja auch ok. Nur wir möchten dich ermutigen, wirklich mal neue Schritte zu machen und weiterzugehen, einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Exprimm...

Carsten Experimentieren.

Stefanie Experimentierfreudig zu sein, wollte ich sagen exprimm…(lacht) also ja, mit meiner Stimme geht es zu Ende, mit meinem Hirn auch, also beenden wir das jetzt. Also sei experimentierfreudig, sei neugierig. Und wenn du noch Fragen hast, nicht zu vergessen, kannst du dich gerne bei uns melden. Und wir freuen uns natürlich auch über Feedback und naja, wenn du unseren Podcast gut findest, dann freuen wir uns natürlich auch darüber, wenn du zum Beispiel bei itunes eine Rezension für uns gibst. Das wäre ganz klasse.

Carsten Eine super schöne Bewertung

Stefanie Genau, und wenn du uns blöd findest, darfst du uns aber auch schreiben, aber bitte keine Rezension bei itunes (lacht). Also wenn du was doof findest, dann sag uns Bescheid, wir sind natürlich offen dafür.

Carsten Genau, dann ändern wir das.

Stefanie Genau wir, wir machen das ja hier nur für dich. Deswegen sitzen wir abends hier und.

Carsten Berichten über unseren Werdegang.

Stefanie Genau, also.

Carsten In diesem Sinne.

Stefanie In Hamburg sagt man Tschüss.

Carsten Und auf Wiedersehen

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