Folge 118 - Wenn Eltern vegan werden

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Folge 118 - Wenn Eltern vegan werden

In dieser Folge

  • sprechen wir über unsere Erfahrungen als nicht-vegane Eltern, die dann vegan wurden,
  • erzählen wir Dir von unseren Herausforderungen und Hindernissen und
  • erklären wir Dir, warum wir auch heute noch nicht "fertig" sind.

Von Veganer*innen, die Eltern werden, habe ich schon viele Erfahrungsberichte gelesen.

Wir wollen in dieser Folge Einblick in unsere Erfahrungen als Eltern geben, die erst nach der Geburt ihres Kindes vegan geworden sind.

Wenn Dein Wertesystem sich ändert und Du Deinem kleinen Kind erklären musst, warum es ab heute keine tierlichen Produkte mehr gibt, ist das definitiv herausfordernd. Aber hör einfach selbst...

Vollständiges Transkript

Stefanie In der aktuellen Folge wagen wir einen erneuten Anlauf zu einem Thema, über das wir, glaube ich, schon dreimal gesprochen haben. Einmal habe ich die Aufnahme aus Versehen gelöscht. Einmal war die Folge doof. Vielleicht haben wir auch erst zweimal darüber gesprochen.

Carsten Das ist jetzt das dritte Mal, das dritte Mal. Ja.

Stefanie Und zwar ist das Thema „Wenn Eltern vegan werden“. Also nicht, wenn Veganer Eltern werden, sondern andersrum.

Carsten Du bist schon Elter.

Stefanie (lacht) Genau, du bist schon älter, du weißt, schon 60 plus und dann wirst du vegan. Also Scherz beiseite, du bist Vater oder Mutter eines oder mehrere Kinder und dann auf einmal merkst du, du möchtest vegan leben. Darüber möchten wir heute reden.

Carsten Genau. Also jetzt auf unsere persönlichen Erfahrungen bezogen. Weil genau diesen Weg haben wir ja gemacht. Oder gehen noch immer noch.

Stefanie Wir gehen ihn immer noch. Es war ja damals so, wir erzählen dir mal einen Schwank.

Carsten aus unserer Jugend

Stefanie aus der Jugend... Also damals vor drei Jahren, da war es ja so, dass unser Kind schon fast drei war. Als wir angefangen haben vegan zu leben, war er noch ein bisschen jünger als drei. Also sagen wir mal 2 3/4 und das hat uns schon vor einige Herausforderungen gestellt. Und ich habe in den letzten Jahren immer wieder darüber nachgedacht, weil es viele Eltern gibt, die darüber berichten, wie sie ihre Kinder vegan aufziehen und ernähren, wo die Eltern aber schon vegan gelebt haben, bevor das Kind zur Welt kam.

Carsten Also ja, die haben diesen Bruch nicht, dass du vorher auch ein anderes Wertesystem hast.

Stefanie Genau. Und ich bin der Meinung, dass wir einfach auch die Herausforderung hatten, dass wir erst einmal unser eigenes Wertesystem neu entdeckt und neu entwickelt haben und einfach da sich ganz viel getan hat und wir aber gleichzeitig ja unserem Kind Werte vermitteln, automatisch und auch diesen Anspruch haben, gewisse Werte zu vermitteln. Und natürlich ist er vorher zwar vegetarisch ernährt worden, aber das hat irgendwie ja nur die Ernährung betroffen und das vegane Leben hat dann wiederum wirklich das ganze Leben betroffen bei uns und sich so einiges geändert hat und wir halt immer wieder Situationen uns gestellt haben, wo wir dann unsicher waren oder nicht genau wussten, wie wir damit umgehen sollen.

Carsten Ja, also Klassiker war damals ja diese Milchbrötchen Thematik.

Stefanie Ja, wobei das war jetzt erst mal nur so die Ernährung, denke ich. Das war so der Anfang. Ich finde diese ganzen ethischen Fragen, also mit dem Tierpark und wie ich damit umgehe, mache ich Ausnahmen, mach ich keine Ausnahmen und so, das finde ich viel schwieriger. Ja, der Anfang war das Milchbrötchen, das haben wir.

Carsten Das war sogar das Käsebrötchen.

Stefanie Käsebrötchen, stimmt.

Carsten Wie komme ich jetzt auf Milchbrötchen?

Stefanie Milchbrötchen gab es auch. Ja, also, ich habe als Kind mich auch immer, bis ich halt vegan geworden bin, mich ständig von Milch- und Käsebrötchen ernährt. Und Croissant. Also jetzt nicht ausschließlich, aber jedenfalls das war bei mir Standard und das habe ich natürlich an mein Kind weitergegeben. Das heißt, die natürliche Ernährung meines Kindes bestand auch nur ausschließlich... Nein, aber jedenfalls, er kannte das alles, und du hattest ja dann da auf dem Markt auch immer dieses Ritual.

Carsten Ja, genau, das war so das Wochenendeinkaufsritual, wo ich ihn dann gerne mitgenommen habe und er aber auch wusste, es gibt da einen bestimmten Stand, wo er jeden Samstag, wenn wir einkaufen gehen, da ein Käsebrötchen bekommt. Er durfte sich das dann selber aussuchen und das hatte sich so eingebürgert. Und wie das halt bei Kindern in dem Alter ist, die freuen sich dann darauf.

Stefanie Ja.

Carsten Für die ist das vielleicht mit ein Grund einkaufen zu gehen. Keine Ahnung, was seine Hauptmotivation war, aber das hat sich dann natürlich geändert. Also wir sind dann vegan geworden, hinterfragen das dann und sind für uns dann eigentlich klar: nee, so was kaufen wir nicht, so was essen wir auch nicht. Aber erzähl das mal so einen 2-jährigen oder Zweieinhalbjährigen.

Stefanie Ja, genau das am Anfang, das hatten wir, glaube ich, auch in unserer Pilotfolge mal erzählt, dass wir das auch so gemacht haben, dass wir für ihn dann eben noch diese Ausnahme gemacht haben, weil er es einfach noch nicht verstanden hat in dem Alter. Und das würde ich auch nach wie vor so machen. Wenn ich jetzt noch mal diese Umstellungsphase hätte, denn das muss auch irgendwie an das Alter des Kindes angepasst sein, was du ihm vermitteln willst. Weil so ein Kind, also ein unter dreijähriges Kind, einfach das auch nicht wirklich verstehen kann, warum du ihm das jetzt nicht mehr kaufst. Und bei uns hat sich das einfach von selbst geregelt, weil wir dann ihn nicht mehr aktiv darauf hingewiesen haben oder eben das aktiv gekauft haben und dann einfach ihm Alternativen angeboten haben. Und die hat er dann auch genommen und dann war es eigentlich okay.

Carsten Er hat das dann irgendwann auch gar nicht mehr vermisst, weil die Alternativen halt da waren. Genau. Aber es musste schon so ein bisschen rauswachsen. Das war jetzt nicht so, dass wir einen harten Bruch hatten und von Heute auf morgen gesagt haben: Jetzt darfst du nicht. Nein, weil er das tatsächlich nicht mehr verstanden hätte: Ja, also wo kommt denn jetzt der Sinneswandel her? Warum hat Papa sonst immer und jetzt auf einmal nicht mehr? Und ja, da ganz klar, in dem Alter bin ich fest von überzeugt, können die das in der Tragweite auch noch nicht wirklich verstehen.

Stefanie Ja.

Carsten Aber das würde ich auch weiterhin so machen oder empfehlen, dass man einfach um diesen Übergang hinzubekommen, genügend Alternativen anbietet. Ja, dem Kind halt nichts nehmen, sondern wir versuchen das Ganze irgendwie auszutauschen mit etwas, was dem Kind eben auch in der Hinsicht lecker schmeckt.

Stefanie Und da dann eben auch geduldig sein. Ich weiß, am Anfang, wenn du beginnst, vegan zu leben, dann informierst du dich ganz viel und du weißt ganz viel. Und dann willst du das natürlich auch alles so umsetzen und so ein kleines Kind, das versteht es halt einfach noch nicht. Das hat diese Motivation noch nicht. Und ich habe dann in der Zeit auch ganz viele Videos gesehen von 3-jährigen, die dann da ihr Statement abgegeben haben, warum sie vegan leben und was weiß ich. Und also bei uns war das nicht so. Unser Kind ist heute, würde ich behaupten, drei Jahre später, immer noch nicht an dem Punkt, dass er wirklich versteht warum wir das machen.

Carsten Nein, er macht es halt mit, weil wir es leben. Ja und das ist für ihn im Grunde genommen ja gelebtes Leben. Er adaptiert es unhinterfragt. Ja, aber wahrscheinlich nicht aus Desinteresse, sondern ich glaube auch, dass das in dem Alter so die kognitiven Leistungen noch nicht ausreichen, um solche schwerwiegenden moralischen Fragen irgendwie zu begreifen.

Stefanie Also es fängt jetzt so langsam an. Er stellt schon viele Fragen, auch schon länger sehr komplexe Fragen und er akzeptiert es aber einfach, weil wir das so leben, akzeptiert er es. Ich hatte eine Situation letztens, zu Ostern, als wir eigentlich noch Osterhasen für Oma und Opa kaufen wollten und Oma und Opa ja eben nicht vegan leben. Und es gab keine veganen Osterhasen mehr, nur noch nicht-vegane. Und dann habe ich gesagt: Guck mal, es gibt nur noch nicht-vegane, dann kaufen wir keine. Und wo er dann sagte: Wieso, ist doch für Oma und Opa, die essen das doch. Und wo ich dann da stand und überlegt habe: was sag ich denn jetzt? Und dann habe ich gesagt: Du, das kaufe ich aber nicht. Und dann bin ich auch irgendwie so ein bisschen pampig geworden, weil ich jetzt so in die Defensive gedrängt worden bin. Und das sind halt tatsächlich so Situationen, wo ich immer noch wieder mit mir selbst das abwägen muss, was sage ich denn jetzt zu ihm, also so, wo ich dann irgendwie natürlich auch erwarte, naja, er muss das doch eigentlich verstehen und aber offensichtlich kann er das noch nicht so verstehen und abstrahieren.

Und für ihn ist es natürlich auch so, er lebt jetzt in diesen verschiedenen Welten, sag ich mal, zu Hause ist es so, dass wir vegan leben und es gibt auch nur was Veganes und er erkennt jetzt auch das Veganlabel überall und er kann das auch schon lesen, also vegan, wenn es in Großbuchstaben ist, das kann er erkennen und das heißt, er orientiert sich auch danach und isst nur das und isst auch überall nur vegan und fordert es auch so ein. Aber natürlich wird er damit konfrontiert, dass die meisten anderen, so wie auch Oma und Opa, eigentlich nicht vegan leben. Und das muss er ja für sich auch irgendwie hinkriegen, dass er diese beiden, dass das irgendwie so zusammenkommt. Wir sagen natürlich auch nicht: ja die anderen, die sind alle böse, weil die nicht vegan leben, sondern wir thematisieren das halt gar nicht, es sei denn, er spricht es an. Aber wir haben noch nie so ein Gespräch gehabt.

Carsten Nein, wir haben weder so ein Gespräch gehabt. Und ich glaube auch, dass das nicht viel bringen würde, wenn wir jetzt versuchen würden im schlimmsten Fall die andere Seite, schlecht zu reden oder so.

Stefanie Also das ist halt einfach so. Wir leben als Veganer·innen in einer nicht-veganen Welt.

Carsten Und ich glaube, das ist tatsächlich bei den Kindern wichtiger, die eigenen Werte zu leben. Dass im Alltag einfach keine Alternative da ist, im Haus oder im Elternumfeld oder bzw. im elterlichen Bereich, dass man da einfach integer ist, das vertritt und durchzieht, keine Ausnahmen macht. Und dann bekommt das Kind das halt mit, das wird vom Kind ja auch gar nicht hinterfragt. Ja, und unser Glück ist halt, was Du schon sagtest, dass wenn er woanders ist, dann kriegt er eigentlich immer etwas Veganes. Also Oma und Opa kochen dann vegan und das ist ganz klar total toll.

Stefanie Das finde ich auch. Ein großes Danke - sollten Oma und Opa diese Folge hören - ein großes Danke, dass ihr das macht, weil es auch nicht selbstverständlich ist. Also ich finde es total super, das noch mal so als kleinen Schlenker. Ich fand das total toll, dass deine Mutter, als sie das letzte Mal hier war, diesen Simply V Frischkäse mitbrachte und meinte: Ja, guck mal hier, den kaufen wir uns jetzt immer. Hast du den auch schon probiert? Also so da, wo ich gedacht habe: Hä? Also wir haben ihnen nie gesagt, sie müssen vegan leben oder so. Wir haben halt nur gesagt, das Kind, wenn das bei euch ist, muss das vegan ernährt werden. Das ist so und sonst darf das Kind nicht bei euch sein.

Carsten Und dann Hilfestellung gegeben.

Stefanie Wir haben Rezepte gegeben. Wir haben gesagt, wo kannst du das einkaufen und das alles und so und es ging aber immer nur ums Kind. Wir haben nie gesagt, ihr müsst es auch. Aber natürlich kocht Oma dann nicht zweimal, sondern kocht dann halt einmal vegan und und es funktioniert wirklich super. Da kann ich mir jetzt total drauf verlassen, dass das so ist bei Oma und Opa kriegt er was Veganes und die sind auch total eingespielt. Die wohnen zwar auf dem Land, aber sie fahren auch mal in die nächstgrößere Stadt, um Dinge zu besorgen und so. Und das ist wirklich, wirklich ganz, ganz toll. Und da sind wir auch echt total dankbar für.

Carsten Bis hin zum Nachtisch, das Eis, da geht dann eben auch ein Sojaeis oder ein Eis, was da gerade da ist, die vegane Variante genommen. Und ja, das erleichtert uns ganz klar den Umgang mit diesem ganzen Thema. Ja, und im Kindergarten haben wir natürlich auch den Vorteil, dass wir ja, ich sag jetzt mal teilweise veganes Essen dort angeliefert bekommen. Das bietet der Caterer. Das finde ich total klasse.

Stefanie Ja, das ist jetzt super. Das ist auch noch nicht so lange so, dass es so gekennzeichnet ist. Das war nicht von Anfang an so, aber jetzt ist es mittlerweile so. Es ist halt immer gekennzeichnet vegan, vegetarisch oder halt mit Tier, also da ist dann entweder Fisch oder Hähnchen oder Rind dabei. Ich weiß gar nicht, ich glaube, Schweinefleisch haben die gar nicht. Ich bin mir nicht sicher. Aber jedenfalls. Ja, da hatten wir auch schon mal in einer Folge drüber gesprochen, dass es wirklich so ist, dass das Essen von einem Caterer in verschiedenen Boxen angeliefert wird. Und wenn es jetzt Hähnchen mit Reis gibt, dann wird der Reis extra angeliefert und dann kann ich unserem Kind wirklich dann da noch eine Soße zu dem Reis geben und dann kann er den Reis vom Kindergarten essen und kriegt eine vegane Soße dazu. Und so kann man das ganz gut komponentenmäßig machen. Also das ist echt super.

Was ich jetzt zum Thema Kindergarten aktuell hatte, war, dass die eine Erzieherin den Kindern zu Ostern Schoko-Osterhasen geschenkt hat und die waren nicht vegan und eine andere Erzieherin, die dann auch da war, hatte mich dann zur Seite genommen und gesagt Du, die besagte Erzieherin - ich will jetzt hier keinen Namen nennen. Nennen wir sie Erzieherin A - Erzieherin A. hat hier Schokohasen verschenkt oder es waren sogar Schoko Eichhörnchen oder so, also jedenfalls Schokolade, nicht vegan, und dein Kind hat auch in seinem Rucksack so einen Hasen oder so ein Schokoteil, nur dass du Bescheid weißt. Da meinte ich erst okay. Ich wollte nur wissen hat er das schon gegessen oder nicht? Weil ich mich das immer interessiert, wie geht er damit um? Macht er das? Macht er das nicht? Ich spreche ihn dann da auch gar nicht drauf an und ich verurteile das auch nicht. Ich will einfach nur wissen, wie weit ist er? Isst er das einfach unbesehen oder denkt er darüber nach? Also ist es für ihn eine Entscheidungsmöglichkeit und wir haben dann darüber gesprochen. Also unser Kind und ich. Ich habe ihn dann gefragt: Du weißt, dass das nicht vegan ist. Was wollen wir jetzt damit machen? Und dann hat er gesagt - das fand ich so süß, weil wir das in letzter Zeit öfter gemacht haben, wenn er so nicht-vegane Schokolade geschenkt bekommt - er möchte das an jemanden verschenken, der weniger hat als wir und am liebsten - wir haben hier in Hamburg die Straßenzeitschrift Hinz und Kunzt und wir kaufen die auch immer und er ist da immer auch mit dabei und wir geben da immer ein bisschen mehr Geld - und am liebsten wollte er das dann einer Hinz und Kunzt Verkäuferin, die bei uns vorm Edeka steht, geben und die war aber nicht da. Und dann habt ihr letztens den Hasen….

Carsten Beim Wocheneinkauf haben wir ihn mitgenommen und dann einem Obdachlosen gegeben.

Stefanie Genau. Er gibt es dann aber freiwillig weg, ich habe nicht gesagt: „Hör mal, rück das Teil raus!“ oder so, sondern wir sprechen darüber, was machen wir damit? Wenn er jetzt gesagt hätte, ich will es unbedingt essen, hätte ich es ihn auch essen lassen.

Carsten Ja, aber er wollte es gar nicht essen. Und der Vorschlag, es zu verschenken, kam ja von ihm. Und er wollte auch nichts dafür als als Gegenleistung. Also nicht so nach dem Motto: Ja, dann schenke ich das jetzt irgendjemand anderen. Aber dafür würde ich jetzt irgendwie einen veganen Osterhasen haben oder so was. Er war einfach: Ich verschenke das und dann war gut.

Stefanie Genau. Und das liegt bei uns aber eben auch daran, dass er bei uns ausreichend vegane Alternativen hat. Denn das braucht er schon. Er braucht immer eine Alternative, dann auch. Also er möchte jetzt auch nicht, dass er dann zu wenig hat. Aber was ich generell sagen wollte zu dieser Aktion war, dass mich dann Erzieherin A beiseite genommen hatte am nächsten Tag und gesagt hat Du, ich habe ja hier dieses Schokoteil verschenkt. Also ich glaube, es war so ein Eichhörnchen.

Carsten Das war ein Eichhörnchen.

Stefanie Also so ein Schokoeichhörnchen verschenkt. Und es ist ja so schade, dass dein Kind das nicht essen kann und ihr macht da keine Ausnahmen, oder? Und dann habe ich nur nein gesagt, weil ich in dem Moment einfach nicht irgendwie zu mehr in der Lage war. Und ja, das wäre ja so schade, weil er dann so ausgeschlossen würde von der Gemeinschaft und so und ich habe dann da später nochmal drüber nachgedacht und habe gedacht, das ist tatsächlich so, wenn ich jetzt eine Ausnahme machen würde, dann, ja, dann wären wir moralisch flexibel.

Carsten Ja, thank you for smoking. Genau.

Stefanie Das hatte der Kinderbuchautor Udo Taubitz in dem Interview mit dem Jens Herrndorf vom „Ich bin jetzt vegan“ Podcast und dem Blog gesagt, dass er, wenn er jetzt Ausnahmen machen würde, also wenn er seinen Kindern sagen würde: „Hey! Okay, zu Hause essen wir vegan, aber wenn du jetzt unterwegs bist, dann kannst du ruhig nicht-vegan essen, ist okay.“ Dann wäre das eigentlich so, als würde er sagen: „Okay, zu Hause schlagen wir uns nicht, aber draußen kannst du richtig reinhauen.“ Etwa so in der Art und dieser Vergleich, der hat mir das nochmal vergegenwärtigt, wie das eigentlich ist, weil ich auch so eine Phase hatte, wo ich gedacht habe, das kann ich ja nicht machen und das arme Kind, und wo ich dann genauso gedacht habe wie Erzieherin A dass mein armes Kind ausgeschlossen wird von der Gruppe.

Carsten Interessanterweise muss man ja auch dazu sagen, dass dieses Gefühl, das Kind könnte ausgeschlossen werden, eigentlich eher bei der Erzieherin festzumachen ist. Die hat sich die Sorgen gemacht. Unser Kind.

Stefanie Dem ist es total egal.

Carsten Er ist total souverän damit umgegangen. Das war für ihn gar kein Thema. Der hat sich nicht irgendwie ausgeschlossen gefühlt.

Stefanie Ja, das ist viel, was wir mit uns rumtragen und was wir dann auf das Kind wieder projizieren. Was du natürlich in anderen Fällen auch kennst, dass du jetzt irgendwie keine Ahnung, wenn Kinder sich auf dem Spielplatz streiten und so und du dann gleich irgendwie denkst „dieses blöde andere Kind und mimimi“ oder ich weiß gar nicht, ich hatte mal so einen Moment, das ist schon ganz lange her, da war unser Kind vielleicht anderthalb oder so oder ein Jahr alt oder so. Also ja, irgendwie so zwischen eins und anderthalb, da haben wir noch ganz woanders gewohnt und da war das so eine Spielstraßensituation, und da waren ganz viele Nachbarskinder und da ist er dann mit denen rumgerannt und da hatte er eigentlich mit dem einen Nachbarskind immer viel gespielt und dann hatten sich zwei Nachbarskinder zusammengetan und das eine Kind hat zu unserem Kind gesagt: „Du darfst heute nicht mitspielen.“ Und unserem Kind, war es total egal. Also wie gesagt, er war anderthalb. Also der hat dann halt mit mir gespielt und ihn hat es gar nicht gestört und mich hat das aufgeregt und ich hab gedacht unverschämt, dieses blöde Kind, wie kann das nur? Und das war auch irgendwie nur 3 Jahre alt oder so. Also es war nicht viel älter oder zwei, keine Ahnung. Und ich habe das dann reflektiert und habe dann gedacht: Hey, das ist alles das, was ich früher erlebt habe, das habe ich jetzt da reinprojiziert, das bin alles ich. Das hat mit der Situation eigentlich gar nichts zu tun und es stört unser Kind überhaupt nicht. Und das ist viel auch so, was wir jetzt erleben, anderen Erwachsenen ist es unangenehm, wenn unser Kind anders behandelt wird.

Carsten Ja, und sie schließen dann darauf, dass dieses unangenehme Gefühl auch beim Kind sein müsste. Und das ist halt nicht der Fall.

Stefanie Ja, und das ist halt wirklich so was, was aber bei uns definitiv ein Lernprozess ist. Also immer noch die ganze Zeit. Wir leben jetzt seit über drei Jahren vegan. Wir hatten natürlich auch so eine Anfangszeit, wo wir immer noch nicht so komplett vegan gelebt haben. Aber wir leben jetzt eben diese Zeit vegan und trotzdem ist es immer noch ein Anpassungsprozess und es wird wahrscheinlich auch noch eine ganze Zeit lang dauern und es ist auch viel so was, zum Beispiel das Thema Tierpark. Wir hatten ja damals, als unser Kind noch so klein war, noch bis zu dem Zeitpunkt, als er drei war, noch ein bisschen länger, diese Jahreskarte für den Tierpark hier in Hamburg und ich bin da mit unserem Kind sehr häufig hingegangen. Du bist da an den Wochenenden häufig hingegangen.

Carsten War so ein Sonntagsritual also phasenweise. Ja, aber das war schon relativ häufig.

Stefanie Es war für ihn normal und als wir das letzte Mal hingegangen sind, kam mir das halt schon so komisch vor und ich hatte auch so ein komisches Gefühl mit den Löwen, dass sie so eingesperrt waren und ich fand es so traurig, dass die nur so wenig Platz hatten. Und die lagen da rum und habe mich angeguckt. Und ich habe die Löwen angeguckt und ich habe gedacht, nee, das kann es nicht sein. Aber das dann dem Kind zu vermitteln, dass er die ganze Zeit Spaß hatte und am liebsten auch da zu dem Spielplatz gegangen ist mit der Riesenrutsche und keine Ahnung was. Das ist bis heute noch schwierig.

Carsten Ja, er hat das ganz lange Zeit nicht verstanden. Jetzt thematisiert er das kaum noch. Zumindest mir gegenüber kommt die Frage relativ seltenst.

Stefanie Ja, aber es ist immer noch so, dass er dann spielt. Also wir hatten eine Situation, ist jetzt ein paar Monate her oder so wo er dann gespielt hat und dann ein Käfig gebaut hat für irgendwelche Tiere also alles gespielt und ich dann gesagt habe, es ist sehr schade, dass sie eingesperrt sind und dann hat er extra eine Tür reingebaut für mich und gesagt guck mal, die können auch rein und raus. Aber für ihn ist es nicht präsent. Also er kann es immer noch nicht so verstehen. Jetzt machen sie mit dem Kindergarten auch einen Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge und im Wildpark gibt es so eine Greifvogelschau. Das ist für mich auch nicht mehr okay. Und es sind auch Gehege, auch wenn sie teilweise größer sind. Aber es sind auch Tiere, die nicht in Deutschland eigentlich heimisch sind. Und das sind eigentlich auch Tiere in Gefangenschaft und ich habe allerdings jetzt nicht gesagt, du darfst dann nicht hingehen. Und er ist auch mit Oma und Opa schon in den Zirkus gegangen, obwohl ich es eigentlich nicht mehr gut finde. Aber das sind so Dinge, wo ich immer noch nicht sicher bin in dem, wie ich ihm das vermitteln will und wie ich für mich kongruent sein kann. Also ich werde mit ihm da nicht hingehen und du natürlich auch nicht, Carsten. Also wir werden mit ihm dann nicht hingehen, aber wenn er halt mit anderen hingeht, ist es im Moment der Stand, dass wir es akzeptieren.

Carsten Ja, vielleicht muss man da so ein bisschen differenzieren. Wenn Verwandte hingehen, mit denen kann man dann noch reden. Dann kann man sagen okay, müsst ihr denn tatsächlich? Und mit denen kann man ja auch über die Beweggründe sprechen.

Stefanie Aber wenn Du es nicht weißt vorher. In dem einen Fall mit dem Zirkus, da wussten wir überhaupt nichts davon, dass er in den Zirkus gegangen war. Und es war auch ein Zirkus mit Tieren. Und ja, und da haben wir halt im Nachgang davon erfahren, da kann man natürlich gar nichts mehr machen. Und dann halt zu sagen: wie konntest du nur oder so. Das macht überhaupt gar keinen Sinn.

Carsten Natürlich, das bringt überhaupt nichts, das wird ihn verunsichern. Ja, aber du hast da zumindest so prinzipiell die Möglichkeit, ein Gespräch zu führen und zu sagen: okay, das sind so Sachen, die finden wir nicht gut, wenn ihr das als Freizeitaktivität macht und das möchten wir aus den und den Gründen halt nicht.

Stefanie Genau, aber das mit dem Zirkus hatten wir bisher noch nicht thematisiert.

Carsten Das haben wir nicht thematisiert. Und was anderes sehe ich dann, wenn die vom Kindergarten zum Beispiel, in Zukunft vielleicht von der Schule, aus etwas unternehmen. Aber schwieriger wird es wahrscheinlich beim Kindergarten. Da jetzt zu sagen nee, möchte ich nicht, weiß ich nicht, würde ich mich auch gar nicht trauen, weil dann hätte ich tatsächlich so den Eindruck, dass er bei solchen Aktivitäten komplett außen vor ist.

Stefanie Ich hatte jetzt eigentlich auch überlegt, ob ich mit ihm darüber rede, ob er das denn möchte oder nicht und hab dann aber mich dazu entschlossen zu sagen. Also ich habe ihn tatsächlich gefragt: Möchtest du diesen Ausflug mitmachen oder nicht? Und weil er das wollte, habe ich dann gesagt okay. Ich merke einfach, er ist da noch nicht so weit, dass er das versteht. Und das kommt dann irgendwann. Also ich bin mir ganz sicher, weil ich ja auch dieses Aha Erlebnis hatte und ich eben auch viele, sagen wir mal neun, zehn, 11-jährige kenne, die dann wirklich das verstehen. Und es gibt auch Kinder, die mit acht Jahren Vegetarier·in geworden sind. Also von daher, ich denke, das kommt jetzt und das wird jetzt in den nächsten zwei, drei Jahren spannend, wie sich das entwickelt.

Carsten Ja, das denke ich auch, dass das dann so eine Phase sein wird, wo er auch vielleicht auch aktiv das Thema dann anspricht. Ja, dann werden mit Sicherheit Fragen kommen. Es wird ihn beschäftigen, denke ich.

Stefanie Genau. Aber was ich halt jetzt so wichtig fand, weswegen ich jetzt diese Folge hier machen wollte, ist einfach noch mal eine Lanze für uns Eltern zu brechen, die eben vorher noch nicht ihr Wertesystem klar hatten, bevor sie Eltern geworden sind, sondern die eben erst, während sie schon Eltern sind und während sie ihren Kindern schon einiges vermittelt haben, dann merken: Hey du, das ist doch nicht so das Tollste - ich hätte jetzt schon fast das Gelbe vom Ei gesagt. Also unsere Sprache... - das ist eben doch nicht das, was ich eigentlich vermitteln möchte. Und das ändert sich alles. Und dass das einfach eine besondere Herausforderung ist, wenn du gerade selbst für dich herausfindest, wie du eigentlich leben möchtest und was dann dein Leben bestimmt. Das dann deinem Kind zu vermitteln, vor allem deinem kleinen Kind. Also ich denke, dass es vielleicht bei einem Teenie wieder ganz anders ist, weil ein Teenie ja sowieso die eigenen Entscheidungen trifft.

Carsten Schon ja, auch wenn er dann in so einer Kontraphase sein sollte, glaube ich, dass er vom Verstand her in der Lage ist, dass man da mit ihm reden kann. Ja.

Stefanie Aber so bei einem kleineren Kind, so wie es bei uns jetzt eben der Fall war bis hin, ich denke wirklich so acht, neun sind, ich weiß es nicht. Es ist jetzt so meine Vermutung. Wir können das erst in drei Jahren klären, ob ich mit dieser Vermutung recht gehabt habe, aber jedenfalls erst so in diese Richtung. Wenn die Kinder älter werden, werden sie es wirklich verstehen können. Und bei uns ist es halt immer noch so ein Ausprobieren. Also wir machen definitiv noch ganz viele Fehler.

Carsten Ja, und ich denke, wenn die Schulzeit jetzt kommen wird, in Zukunft wird es neue Herausforderung geben. Da wo wir uns jetzt vielleicht sicher gefühlt haben und die dann da wieder sich anders darstellen. Ja, da müssen wir mal gucken, wie wir damit umgehen. Aber ich glaube, das Wichtigste ist einfach, dass wir jetzt tatsächlich für uns diese Entscheidung auch beibehalten und konsequent leben, dass es da keine Ausnahmen gibt im privaten Umfeld.

Stefanie Genau. Also definitiv, ja. Und ich hoffe, dass du hier ein bisschen was für dich rausnehmen konntest. Also definitiv sind wir jetzt nicht perfekt und auch keine Schablone dafür, dass du jetzt einfach das machen kannst, was wir machen und dann läuft alles super. Es ist alles total individuell. Es hängt alles davon ab, wie du dich fühlst, an welchem Punkt du jetzt eigentlich stehst, wie lange du schon vegan lebst und ob du jetzt erst darüber nachdenkst und wie alt dein Kind ist. Also ganz, ganz viel hängt davon ab, wie alt dein Kind ist. Wenn es ein Säugling ist, ist es natürlich wieder anders. So, aber so, bei uns war es eben wirklich diese Phase, dass das Kind schon was verstanden hat und auch bestimmte Dinge, die es gegessen hat. Und die sind jetzt einfach weggefallen und wurden dann aber eben durch neue Sachen ersetzt. Und ja, es ist und bleibt ein weites Feld von Trial und Error.

Ich kann dir empfehlen, geduldig zu bleiben mit dir selbst und natürlich auch mit deinem Kind und auch viel darüber zu reden - aus der Ichperspektive - warum fühle ich mich jetzt so? Warum mache ich das so? Das zu erklären, warum ist das denn jetzt alles so? Warum entscheidest du so? Warum willst du nicht mehr in den Tierpark gehen? Warum isst du das nicht mehr? Warum trinkst du das nicht mehr? Warum ist es so was? Wie fühlst du dich dabei? Und dann halt natürlich auch möglichst kindgerecht, es zu erklären, dass du halt einfach nicht willst, dass die Tiere sterben oder wie auch immer deine Erklärung dafür lautet.

Und ich hatte auf der Veggienale in Hannover eine Begegnung mit einem einer jungen Frau, würde ich sagen, Anfang 20 allerhöchstens, die sagte, dass sie eigentlich vegetarisch schon aufgewachsen ist, aber dann, weil ihre Mutter nie gesagt hat, warum sie vegetarisch lebt, sie dann halt angefangen hat Fleisch zu essen, weil sie nicht verstanden hat, was das soll. Und dieses Warum, denke ich, ist total wichtig, dass du darüber sprichst und je gefestigter du bist mit deinen Werten und je sicherer du bist, desto einfacher wird es auch darüber zu sprechen. Aber ich finde es halt auch wichtig, dass du dann zum Beispiel sagst: Hey, ich weiß es im Moment einfach noch gar nicht. Also auch deine Unsicherheit zugibst, also dass du sagst: Du, ich hab da noch gar keine Antwort auf diese Frage, aber ich fühl mich einfach irgendwie so. Also ich habe so dieses Gefühl.

Ich habe auch zu unserem Kind gesagt: „Du, also so mit dem Tierpark, ich weiß, wir sind da früher hingegangen und es war auch schön und alles, nur jetzt fühle ich mich irgendwie schlecht, wenn ich da hin gehe. Ich werde so traurig wenn ich die Tiere da sehe und die sind alle eingesperrt.“ Und er hat da ganz viele tolle Ideen, wie er die alle freilässt. Also da kommen ganz viele Möglichkeiten aus dem rausgesprudelt, die alle jetzt nicht so wirklich zielführend sind, sag ich mal, aber ich denke, dass es ganz ganz wichtig ist, ins Gespräch zu gehen und dass du halt über deine Gefühle sprichst und über deine Art, wie du jetzt die Welt siehst, damit dein Kind einfach auch versteht, was da los ist.

Carsten Genau. Natürlich interessieren uns jetzt auch deine Erfahrungen, die du gemacht hast oder die du jetzt gerade vielleicht aktiv noch durchlebst. Vielleicht hast du ja auch eine ähnliche Konstellation, dass du vorher nicht vegan warst und jetzt auch mit ähnlichen Problemen konfrontiert wirst, wie wir sie jetzt geschildert haben. Schreib uns gerne und schildere einfach mal wie gehst du damit um, was für Probleme hast du? Und vielleicht auch was für Lösungsansätze?

Stefanie Ja klar, wir sind natürlich auch immer für Tipps offen. Schreib uns gerne. Und dann würde ich sagen, wir enden natürlich nicht, ohne uns zu bedanken. Wir könnten auch mal wieder anfangen uns am Anfang zu bedanken. Aber in diesem Fall.

Carsten Machen wir es jetzt.

Stefanie Genau.

Carsten Vielen, vielen, vielen Dank für all die netten Leute, die uns auf Steady finanziell unterstützen und diesen Podcast von der Motivation her noch mal richtig befeuern.

Stefanie Genau. Und die eben das auch erreicht haben, dass wir jetzt die Hostinggebühren tatsächlich über diese Unterstützung zahlen können. Und ja, wir sammeln natürlich noch weiter, damit wir endlich unsere Tonqualität verbessern können. Wir sitzen zwar hier unterm Regenschirm, um die schon bei der Aufnahme zu verbessern, aber es geht natürlich alles noch viel besser. Und vielleicht könnten wir uns dann auch nochmal ein anderes Mikro leisten, das nicht über den Rechner aufnimmt, also den Computer, dass also mein Computer unabhängig davon wäre, sondern wirklich direkt ein Aufnahmegerät da drin hat, das ist nur relativ teuer und naja - Sachspenden nehmen wir natürlich auch entgegen, also solltest Du ein tolles Mikrofon haben, so ein Portables sind wir nicht abgeneigt. Also das kannst du uns gerne schicken. Die Adresse steht im Impressum.

Carsten Genau, aber bitte nur tolle Mikros.

Stefanie Genau. Schick uns bitte nicht einen defekten Schrott. Wir sind nämlich nicht so begabt es zu reparieren. Also bring das bitte zum Repair Cafe. Okay, Dankeschön. So, also ja und wir bedanken uns natürlich auch bei allen, die uns schon auf iTunes rezensiert haben. Wenn du Lust hast, schick uns doch noch eine Rezension, dann werden wir besser gefunden und noch mehr Menschen können hören, wie viel wir reden.

Carsten Wollen wir das?

Stefanie Ja, unbedingt. Wir wollen das, ja, unbedingt. Und Ja. Und dann freuen wir uns natürlich auch, dass du uns einfach zuhörst und dass du uns E Mails schickst und und einfach, dass du da bist.

Carsten Ja, vielen Dank. Ganz toll.

Stefanie In diesem Sinne.

Carsten In Hamburg sagt man Tschüss.

Stefanie Und auf Wiederhören.

Links zur Folge

Das Interview mit Udo Taubitz bei "Ich bin jetzt vegan"
http://www.ichbinjetztvegan.de/podcast010/

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