Gesund vegan leben mit Dirk Meyer

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Folge 134 - Gesund vegan leben mit Dirk Meyer

Diese Folge ist auf Wunsch unseres Steady-Enthusiasten Thomas entstanden.

Thomas hat uns Anfang des Jahres geschrieben: "Neujahresvorsatz. Durch viele einfache, vegane Gerichte mit Nudeln und Reis habe ich bedauerlicherweise die letzten Monate merklich zugenommen. Was gibt es für Wege gleichzeitig den Tieren und dem Bauchumfang gerecht zu werden?"

Um diese Frage zu beantworten, habe ich den Ernährungsberater Dirk S. Meyer hinzugezogen, der Dir in dieser Folge nun verrät, wie Du gesund vegan leben kannst, ohne zuzunehmen.

Hör doch gleich einmal rein...

Links zur Folge

Ernährungsberatung mit Dirk Meyer
www.einfachsovegan.de

Coaching mit Dirk Meyer
www.herz-plus-verstand.de/coaching

Dirks Podcast "Resonanz"
www.herz-plus-verstand.de/podcast

Bücher:

  • Dr. Greger – Das HOW NOT TO DIE Kochbuch: Mehr als 100 Rezepte, die helfen Krankheiten vorzubeugen und zu heilen
  • Dr. McDougall – Die High-Carb-Diät: Abnehmen Mit Den Richtigen Kohlenhydraten
  • Julia Lechner & Anton Teichmann – High Carb Vegan: Die gesunde Low Fat Küche
  • Alfons Grabher – Vegan ohne Fett+Öl? Ein paar wissenschaftliche Fakten, kurze Geschichten und sehr einfache Rezepte

Maria Sanchez - Sehnsucht und Hunger
https://www.sehnsuchtundhunger.de/

Vollständiges Transkript (Korrektur gelesen von Hanna B.)

Stefanie Diese Folge ist eine extra Folge für unsere Steady Unterstützer:innen. Und zwar hat Thomas diesmal eine Frage gestellt. Und weil weder Carsten noch ich gesundheitlich so toll bewandert sind, dass wir ihm diese Frage beantworten könnten, habe ich mir diesmal wieder Unterstützung gesucht. Und zwar habe ich Dirk Meyer eingeladen. Jetzt darf Dirk sich noch einmal vorstellen. Hallo Dirk.

Dirk Hallo Stefanie und auch hallo Thomas, der das hoffentlich hören wird und auch Hallo an alle weiteren Zuhörer:innen dieses schönen Podcasts. Ich bin der Dirk. Ich bin 29, wohne in Köln, bin auch gebürtiger kölsche Jung und beschäftige mich jetzt seit 2008 mit dem Thema Ernährung, habe Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität Bonn studiert und bin seit 2014 selber vegan unterwegs, halte Vorträge auf vegetarisch/ veganen Veranstaltungen und an Universitäten, gebe Ernährungsberatung und bin gespannt, was die Frage ist.

Stefanie Genau die Frage lautet nämlich Neujahresvorsatz. „Durch viele einfache vegane Gerichte mit Nudeln und Reis habe ich bedauerlicherweise die letzten Monate merklich zugenommen. Was gibt es für Wege, gleichzeitig den Tieren und dem Bauchumfang gerecht zu werden?“

Dirk Ähm ja, gibt es auf jeden Fall einige Wege, wie man das Bauchfett bzw. Fett, im generellen Körperfett, reduzieren kann. Die klassische Ernährungswissenschaft würde mir jetzt sagen, dass man einfach weniger Kalorien essen muss, als man verbraucht. Ich weiß aber selber aus meiner Erfahrung und aus den Büchern und Studien, die ich aktuell frequentiere und auch aus meinen persönlichen Beratungserfahrungen mit Klient:innen, dass es ganz so einfach nicht ist. Also eine Kalorie scheint nicht eine Kalorie zu sein. Aus meiner persönlichen Lebensgeschichte weiß ich, dass ich mich vor meiner veganen Zeit kohlenhydratarm ernährt habe. Teilweise sehr kohlenhydratarm, also unter 30 Gramm Kohlenhydrate pro Tag, eine ketogene Ernährungsweise hatte.

Und ich habe damals meine eigenen Kalorien auch in so Online-Programmen erhoben, um mal zu gucken, wo ich so ankomme. Hab die auch berechnet, um da entsprechend den Gewichtsverlust zu erreichen. Das hat so einigermaßen funktioniert, nur ich musste auch wirklich auf 1.800 Kalorien am Tag runter, teilweise sogar auf 1.500 Kalorien am Tag runter und habe trotzdem nur so gerade Gewicht verloren. Ich bin dahingegen jetzt mit einer veganen kohlenhydratreichen Ernährung in der besten körperlichen Zusammensetzung meines Lebens, zähle keine Kalorien, kann ziemlich genau so viel essen, wie sich für mich gut anfühlt und weiß aber, dass wenn ich meine Kalorien nachhalte, ich auf zweieinhalbtausend ungefähr komme am Tag. Das als kurze Einleitung, dass vielleicht eine Kalorie nicht genau gleich eine Kalorie ist. Da gibt es auch ein schönes Buch von Gary Taubes: Good Calories, Bad Calories. Das wäre mal interessant zu lesen.

Und aus der Frage von Thomas glaube ich jetzt schon herausgehört zu haben, dass er die Kohlenhydrate als Übeltäter für seine Gewichtszunahme vermutet, denn er hat ja speziell Reis und Nudeln angesprochen als Hauptübeltäter für seine bisherige Bauchumfangs-Zunahme. Die meisten Gewichtszunahmen entstehen entweder durch eine Lebensstil-Veränderung, das heißt ich habe meinen körperlichen Job oder meine sportliche Tätigkeit aufgegeben, esse aber weiter so wie bisher. Oder aus einem Ungleichgewicht zwischen Kohlenhydraten und Fetten. Das lösen nur sehr viele Leute mit einer kohlenhydratarmen Ernährung, vor allem Fleisch lastig sich ernährende Menschen im Fitnessbereich machen dann ketogene Ernährung oder anabole Ernährung oder Paleo-Ernährung oder Low Carb. Also Hauptsache wenig Kohlenhydrate. Das halte ich weder für langfristig gesundheitlich tragbar. Man sieht auch, dass die Erkrankungsraten für Diabetes, die Erkrankungsraten für Darmkrebs hauptsächlich und auch für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei diesen Low Carb Ernährungen über mehrere Jahre hinweg sehr kritisch sind. Dr. Atkins selber ist glaube ich an einem Herzinfarkt gestorben und sah auch zum Ende seiner Karriere nicht gesund und vorbildlich aus.

Der Grund, warum die meisten Low Carb Ernährungen und oder auch die Paleo-Ernährung zu so starkem Gewichtsverlust führen, ist nicht, weil sie auf Getreide verzichten oder Hülsenfrüchte ausschließen oder Obst reduzieren. Das sind so neben Begleiterscheinungen, sondern weil sie raffinierte Kohlenhydrate, also Weißmehl und weißen Reis und verarbeitete Produkte ausschließen, meistens auch Milchprodukte. Was noch dazukommt als positiver Nebeneffekt. Das funktioniert, um Gewicht zu verlieren, weil es den Körper in einen Fastenzustand bewegt, in die Ketose und oder in Ketose ähnliche Zustände. Zum reinen Gewichtsverlust funktioniert eine Low Carb Ernährung, aber es ist kein langfristig gesundheitlich tragbares Ernährungskonzept, was man daran sieht, dass es Millionen von Veganer:innen gibt, aber sehr, sehr wenige Leute, die längerfristig eine Low Carb Ernährung durchhalten ohne sogenannte Cheatdays, Schummel Tage, einzuführen.

Liegt einfach daran, dass unser Organismus darauf gemünzt ist, Kohlenhydrate zu konsumieren. Deswegen können wir zum Beispiel auf einen halben Kilometer Entfernung Mandarinen, die orange sind, in einem Baum sehen. Das kann ein reiner Karnivore nicht. Der ist von seiner Sicht her auf Bewegung getrimmt und nicht auf verschiedene Farbwahrnehmungen. Obst sieht für uns instinktiv lecker aus. Der Geruch ist angenehm, der Geschmack ist angenehm und eine Ernährungsweise, die Kohlenhydrate verbietet, würde auch Obst verbieten. Das halte ich für relativ unwahrscheinlich. Eine Reduktion von raffinierten Kohlenhydraten wie Weißmehl-Produkte und weißen Reis, vielleicht sogar Kartoffeln, kann sinnvoll sein, wenn man davon zu viel ist.

Ich propagiere aber tatsächlich auch in Zusammenarbeit mit meinen Ernährungsberatungs-Klient:innen einen ganz anderen Ansatz, nämlich einen High Carb Low Fat Ansatz, das heißt eine kohlenhydratreiche, fettarme Ernährung. Das liegt unter anderem daran, dass die meisten gesunden Lebensmittel kohlenhydratreiche Pflanzen sind. Das sind die ganzen Vollkorngetreide-Produkte, das sind die Gemüsesorten, das sind die Hülsenfrüchte und die ganzen Obstsorten. Wenn ich sage, dass ich mich kohlenhydratarm ernähre, ist das einfach nur ein sprachliches Hintertürchen, um zu sagen, ich möchte wenig Pflanzen essen. Kein:e vernünftige:r Ernährungsberater:in hält das für eine gute Idee, weniger Pflanzen zu essen. Jede Ernährungsgesellschaft auf der ganzen Welt empfiehlt weniger Fleisch, weniger Fisch, weniger Milchprodukte, weniger Eier, mehr Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Das hat einen bestimmten Grund.

Und wenn man den konsequent zu Ende denkt, kommt man auch eigentlich zu dem Punkt, wo man sagt, ich möchte eine vollwertige, pflanzenbasierte und vielleicht sogar fettarme Ernährung. Warum jetzt fettarm? Weil einfach die Nährstoffdichte pro Kalorie in fettreichen Lebensmitteln sehr gering ist. Ausnahme würden jetzt hier zum Beispiel die Nüsse und Saaten bilden. Wenn man die jetzt aber noch presst und das Öl daraus extrahiert, hat man sehr wenige Vitamine und Mineralstoffe pro Kalorie. Und wenn ich ein Kalorienbudget von 2.000 Kalorien in irgendeiner Form auffüllen möchte und da jetzt schon zwei Esslöffel Olivenöl über den Salat tue, dann ist katorisch gesehen der Salat auf einmal zu 60 % Fett, weil einfach die Kaloriendichte so hoch ist gegenüber den sonstigen Lebensmitteln. Das Ausmaß an Fett, was man für eine gesunde Ernährung braucht, ist relativ gering. Das lässt sich decken mit einer Handvoll Walnüsse und einem Esslöffel Leinsaat pro Tag. Das sind die essenziellen Fettsäuren, die zugeführt werden müssen.

Wenn man jetzt noch beispielsweise die fettlöslichen Vitamine leichter aufnehmen möchte, dann kann man auch einfach eine Handvoll Nüsse auf den Salat werfen. Extrahiertes Öl, ein extrahiertes Produkt, macht genauso wenig Sinn wie raffinierter Zucker oder weißes Mehl. Jeder glaubt, dass weißes Mehl, ein Auszugsprodukt, nicht gesund ist. Jeder glaubt, dass Zucker, ein Auszugsprodukt, nicht gesund ist. Schlagartig beim Öl hat aber irgendwie das Marketing so gut gegriffen, dass alle Leute glauben, dass es total gesund wäre, Olivenöl zu essen. Während in den Studien, wo das rauskam, dass die ganzen Öle irgendwie gesund sind, die immer nur mit anderen, noch schädlicheren Ölen verglichen wurden. Also die meisten Studien, die beweisen, dass Kokosnussöl gesund ist oder dass Olivenöl gesund ist, haben es mit Butter verglichen. Und haben herausgefunden, das ist gesünder als Butter. Aber ich persönlich bin mir keiner Studie bewusst, wo gesunde Menschen Olivenöl oder Kokosöl in ihre Ernährung integriert haben und gesünder geworden sind. Habe ich bisher nicht sehen können. Nüsse ja, Saaten ja, aber nicht die entsprechenden Öle daraus.

Stefanie Empfiehlst du denn dann auch, also lebst du selber auch ohne Öle dann? Also empfiehlst du das?

Dirk Größtenteils ja.

Stefanie Wie machst du das?

Dirk Also, wenn ich jetzt beispielsweise unterwegs bin und bestelle was zu essen, achte ich nicht drauf. Ganz ehrlich, ich könnte jetzt auch fragen, können Sie mir das bitte ohne Öl anbraten? Ach ja und vegan und übrigens bitte Fairtrade, regional, saisonal und tot gestreichelt.

Stefanie Und plastikfrei.

Dirk Ja, plastikfrei. Klar, sicher. Man kann versuchen, so einen Lebensstil zu kultivieren. Dann wird man wahrscheinlich in seiner selbstbestimmten Lebensgestaltung einen kleineren Einfluss haben. Dann muss man alles selbst kaufen, alles selbst kochen und Freund:innen höchstens zum Kochen einladen, aber nicht mit ihnen essen gehen. Und Außendienst und Vertrieb sind sofort schon mal als Lebensalternativen ausgeschlossen. Das kann man machen. Das ist nicht die Art und Weise wie ich mein Leben führen möchte. Ich habe einfach kein Öl zu Hause, was ich benutze zum Zubereiten von Speisen und wenn ich unterwegs bin, schaue ich, dass ich nix Frittiertes esse, was in Öl reingeworfen würde.

Ich habe auch meine Phasen, wo ich dann irgendwie Bock auf Pommes habe. Nur ich merke selber, dass sich meine Geschmacksknospen irgendwie umgestellt haben. Ich denke dann vorher immer, oh geil Pommes und dann esse ich Pommes und ich denke mir, warum eigentlich Pommes? Das tut gar nicht gut. Ich fühl mich jetzt gar nicht besser. Also das ist irgendwie, das ist wie jetzt zu denken, oh, weißt du noch damals die Zeit im Studium, als du so voll besoffen auf Partys warst. Und dann betrinke ich mich und denke das ist total scheiße, da habe ich gar keine Lust drauf. Also ich habe selber kein Öl zu Hause und koche tatsächlich ölfrei.

Stefanie Und wie machst du das beim Backen? Das interessiert mich immer, weil ich da irgendwie keine Ahnung habe. Wie soll ich denn ohne Margarine oder Öl backen?

Dirk Ja, ich backe nicht. Also ich bin tatsächlich die falsche Person für diese Frage. Es gibt fast garantiert Backbücher und oder Internetseiten oder Foodblogs, die diese Frage besser beantworten können. Ich bin generell häufig in einer schwierigen Position, weil mich die Leute nach Rezepten fragen und ich sage, ich bin kein Koch, ich bin Ernährungsberater. Ich kann sagen, nach welchen Kriterien du deine Kochbücher auswählen solltest. Aber es gibt auch Kochbücher für ölfreies veganes Essen oder ölfreies Backen wahrscheinlich auch. Weiß ich nicht. Wie gesagt, ich backe nicht.

Ich habe aber kein Verlangen nach dem Geschmack süß. Und wenn doch, esse ich eine Dattel. Und das ist mir schon fast zu viel süß. Und ich habe auch kein großes Verlangen nach Junk-Food. Bei Verlangen nach, vor allem emotional starkem Verlangen nach süßem oder fettigem Geschmack würde ich persönlich immer in der Psyche ansetzen und gucken okay, zu welchem Zeitpunkt deines Tagesverlaufs kam dieses Verlangen nach Schokolade hoch. Und das kam meistens hoch, wenn der Chef scheiße zu dir war. Und dann muss ich dir nicht sagen, wie du gesündere Schokolade kaufen kannst, sondern wie du emotional damit umgehen kannst, dass dein Chef dich nicht mehr zum Schokojunkie macht.

Stefanie Klar, das ist das Thema emotionales Essen. Das ist auch ein Thema für mich. Also von daher, ja, ich weiß Bescheid.

Dirk Für alle Frauen, mach dir keine Sorgen. Also jetzt nicht für alle, aber für die meisten Frauen, die ich kenne. Wenn ich denen sage, Schokolade ist kein gesundes Lebensmittel, das ist auch keine Nervennahrung. Das ist emotionale Traumata-Kompensation. Die hören das nicht gerne, aber da sehe ich auch meine Rolle als Ernährungsberater, Leute bei der emotionalen Selbstregulation zu unterstützen. Die haben irgendwann in ihren Kindestagen beigebracht bekommen und ich habe auch in einigen Ernährungsberatungssitzungen den genauen Moment ausfindig machen können mit Trauma-Bewältigung quasi. Die haben das beigebracht bekommen. Wenn es denen schlecht geht, gibt es Süßigkeiten. Das ist eine sehr einfache Erziehungsmethode. Das Kind schreit, du gibst dem Kind Schokolade, das Kind hört auf zu schreien.

Cool, jetzt ist das Kind aber 40 und hat massiv Diabetes und hat immer noch dieses Muster von seinen Eltern in sich drin. Was sagt, wenn's dir schlecht geht, gibt‘s Süßes und das irgendwie rauszukriegen und zu gucken, wenn es dir schlecht geht, gib dir was anderes, was dich auch wieder zurück in deine Komfortzone bringt, aber weniger schädliche Nebenwirkungen hat. Da sehe ich die eigentliche Aufgabe eines Ernährungsberaters/-Beraterin oder eines Ernährungsumstellung-Begleiters/ -Begleiterin und auch meine entsprechende Kernkompetenz, zu schauen, was sind denn die emotionalen Themen, die psychoemotionalen Themen, die darunter lauern, die dann in der Kompensation zu schlechtem Ernährungsverhalten führen? Weil die wenigsten Leute haben ein Informationsdefizit, die wissen ja, was sie essen sollten und die machen es nicht. Das machen die nicht, weil die dumm sind, sondern weil die einfach bisher keine besseren Strategien zur Bedürfnisbefriedigung finden konnten.

Stefanie Genau. Ja. Kennst du Maria Sanchez? Also, was emotionales Essen angeht, ist sie für mich die Queen quasi. Also sie hat wirklich voll Ahnung und sie sagte auch, Essen war Liebe quasi früher dann, also wenn du so wirklich emotional abhängig bist vom Essen und das ja auch wie eine Sucht ist quasi für dich. Dass du diese Schokolade essen musst. Es hilft nichts, wenn du einmal um den Block gehst. Danach musst du immer noch diese Schokolade essen und so. Das ist nicht nur vielleicht eine Erziehungsmethode von den Eltern, sondern auch, dass du selber einfach gemerkt hast, okay, Essen war immer da. Also das hat dir alles gegeben. Es ist ja auch ganz einfach, sich Essen zu beschaffen. Also so als Ersatz.

Dirk Ja genau. Das ist das Spannende. Es ist der Ersatz. Also ich kenne die wenigsten Leute, die sagen oh, ich habe mich irgendwie gestresst gefühlt und dann habe ich einen Riegel Schokolade gegessen, da war der Stress weg.

Stefanie Genau.

Dirk Das funktioniert so nicht. Du bist ganz, ganz kurz, du merkst in dir einen emotionalen Spannungszustand. Dann gibt es da diese Süßigkeit und dann merkst du den emotionalen Spannungszustand nicht mehr. Der ist noch da. Und da drüber ist jetzt dieses emotionale High, die Dopaminausschüttung. Danach geht es aber weiter und nicht nur, dass du dein Problem nicht gelöst hast, jetzt hast du noch Übergewicht. Super. Also du löst das Problem nicht. Du kompensierst wieder Symptome. Und deswegen finde ich es so wichtig, ernährungspsychologisch daranzugehen, zu gucken, wo sind denn die Probleme? Und ich kenne das aus meiner eigenen Leidensgeschichte.

Ich habe auch lange massives Übergewicht gehabt und regelmäßig Süßigkeiten gegessen, die nicht gut sind oder auch Lebensmittel gegessen, auf die ich allergische Reaktionen hatte, weil ich so ein starkes Verlangen danach hatte. Und ich konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen genauen Moment im Tagesverlauf ausfindig machen, wo das angefangen hat. Es hatte nichts mit Stoffwechsel zu tun, das war 100% emotional. Ich bin irgendwo gefragt worden: Herr Maier, können Sie mal ganz kurz die Präsentation zu Ende machen, so kurz vor Feierabend? Und ich habe gesagt: Ja okay. Das ist nicht, was ich sagen wollte. Und in dem Moment hat die Schokolade, der Heißhunger angefangen. Und dann brauchst du auch eigentlich keine Ernährungsberater:in, sondern einen Psycholog:in bzw. jemanden, der/die ernährungspsychologisch bewandert ist.

Stefanie Und das stimmt, ja auf jeden Fall. Jetzt sind wir irgendwie vom Thema abgekommen, stell ich gerade fest.

Dirk Ich wollte noch sagen, um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen. Ich glaube nicht, dass Nudeln und Reis die Übeltäter beim Bauchfett sind. Ich glaube, dass die Fettbegleitstoffe, die dann irgendwie mitgegessen werden, die Übeltäter sind. Also ich habe vorgestern ein Rezept geschickt bekommen für eine vegane Käsesoße und ich glaube es war irgendwie 80 Gramm Cashewkerne, 60 Milliliter Öl, 80 Gramm Kichererbsen und noch ein paar andere Sachen. Wenn man das kalorisch mal durchrechnet, besteht das Ding zu 80% aus Fett. Dass das relativ leicht in körpereigenes Fett umgewandelt werden kann, ist verständlich.

Wenn ich mir aber Gedanken mache, dass überschüssige Kalorien je nachdem aus welchem Energieträger sie sind, also ob ich jetzt überschüssige Kohlenhydrate esse oder überschüssiges Fett esse, sagen viele Leute überschüssige Kohlenhydrate werden zu Fett umgewandelt? Ja, schon richtig. Aber überschüssiges Fett muss nicht mal umgewandelt werden. Das kann quasi sofort eingespeichert werden. Und ich merke selber, in der kohlenhydratarmen Zeit hatte ich massive Schwierigkeiten, mein Körperfett zu reduzieren. Jetzt in der kohlenhydratreichen, fettarmen Zeit: Ich kann Unmengen an Nahrung in mich reinschaufeln und habe selten Gewichtsprobleme. Ich weiß , wenn ich jetzt mal zunehmen sollte, weiß ich ziemlich genau, welche Lebensmittel das waren. Dann waren es irgendwie der vegane Burger oder es waren die Pommes oder keine Ahnung was. Das ist auch vollkommen klar. Oder es war der in Öl gebratene Tofu.

Wobei Tofu generell schon zu 60% der Kalorien aus Fett besteht, also ein fettreiches Lebensmittel ist. Wenn ich vollwertige, fettarme Pflanzen als Grundlage meiner Ernährung setze, kann ich so viel essen wie ich brauche, um satt zu werden und erreiche mein Idealgewicht langfristig. Ich habe bisher keine Person gesehen, die es anders hat beweisen können. Nur den Ölgehalt und Fettgehalt der Nahrung stark zu reduzieren und auf sättigende, mit Ballaststoffen versehene Kohlenhydrate, das heißt Vollkornprodukte, Kartoffeln sind auch super, Linsen, Erbsen, Bohnen. Das sind genau die Sachen, auf die eine Ernährung aufbauen sollte und dann möglichst viel Gemüse dazu. Dann kann man auch einen riesigen Teller essen, verspeisen, weil einfach diese kalorische Dichte nicht die gleiche ist, wie wenn man es mit Öl anbraten würde.

Stefanie Und du sagst, du hast keine Rezepte, die du so empfehlen kannst, aber hast du vielleicht Kochbücher, die du empfehlen kannst?

Dirk Ja. Es gibt zum einen von Dr. McDougall ein Start Solution Cook Book. Ich glaube, das gibt es auch auf Deutsch. Ich meine, Dr. Greger hätte zu seinem Buch How Not To Die auch ein Kochbuch mit herausgegeben. Ich weiß nicht, ob es das schon auf Deutsch gibt, aber ansonsten die Stichworte, die man benutzen könnte, um so was zu suchen, wäre vegan ölfrei oder vegan fettarm. Da gibt es fünftausende Kochbücher. Ich bin nicht jemand, der Kochbücher benutzt. Ich esse aber auch sehr simpel.

Stefanie Dann erzähl doch mal, wie du so isst. Wie sehen denn deine Gerichte aus? Wie sieht so ein typisches Frühstück aus? Ach ja Frühstück machst du ja nicht. Aber so ein typisches Mittagessen, Abendbrot vielleicht.

Dirk Genau. Also typisches Mittagessen bei mir aktuell ist entweder ein Smoothie oder ein Salat meistens, außer ich bin jetzt unterwegs. Das heißt ich tu mir Spinat oder Grünkohl meistens aus der Tiefkühltruhe in den Mixer, tu dazu Obst, damit der Grünkohl-Geschmack erträglich wird. Ich mag das Zeug nicht. Ich habe keine Ahnung, wie das Leute mögen können, aber es ist gesund. Tue solange Obst dazu bis es schmeckt. Bananen wären zum Beispiel super, die vertrage ich leider nicht so gut. Also geht es meistens auf Äpfel oder Pflanzenmilch zurück. Also eine Reismilch oder eine Hafermilch zum Beispiel, das im Mixer kurz zusammen mixen. Man kann auch gern ein paar Datteln dazutun, ist auch kein Problem. Das wäre super, um den dunkelgrünen Blattgemüse-Anteil der Ernährung zu steigern oder ich mache mir mittags einen Salat.

Das heißt ich nehme mir vielleicht Rotkohl, vielleicht Spitzkohl oder Weißkohl oder irgendwie sowas. Vielleicht ein Feldsalat. Schmeiße das zusammen. Mit ein paar Walnüssen, ein paar Datteln, ein bisschen Senf, ein bisschen Balsamicoessig, vielleicht noch Äpfel oder Tomaten mit dazu, vielleicht ein paar Frühlingszwiebeln obendrauf. Und esse das so als Mittagessen, meistens auch Kichererbsen, das heißt quasi einen nicht rohen Anteil Hülsenfrüchte für die Eiweißversorgung und den Mineralstoff-Gehalt, die noch mit dazu. Und ich merke selber, ich brauche kein Öl am Salat. Wenn ich einfach Senf und Balsamico nehme, schmeckt mir das meistens schon gut genug. Kann man gerne mal ausprobieren.

Es gibt auch ganze Bücher für ölfreie Dressings, wo man dann mit Nussmusen arbeiten kann und all solche Späße, das geht bestimmt. Ich bin nur zu faul dafür. Da nehme ich mir nicht die Zeit für. Ein typisches Abendessen ist meistens Reis-, Kartoffel- oder Nudel-basiert. Das können zum Beispiel Backofen-Kartoffelspalten sein, wo ich einfach Kartoffeln kurz abbrause, dann in Spalten schneide und die mit ein bisschen Gemüsebrühe, also gekörnter Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Paprikapulver, einfach ein bisschen schwenke in der Schüssel und die dann sofort aufs Backblech lege. Einfach ohne Öl. Schmeckt super, schmeckt auch Nicht-Veganer:innen total geil, hat sich bisher keine:r beschwert. Dazu vielleicht irgendein Pfannengemüse, was ich in Gemüsebrühe oder Sojasoße kurz ein bisschen dämpfe und dann einreduzieren lasse.

Oder ich mache mir Reis mit gedämpftem Gemüse, da benutze ich meinen Reiskocher, tu unten Reis rein, manchmal auch mit Linsen zusammen. In der Kombination weißer Reis mit roten Linsen, die dieselbe Kochzeit haben, oder brauner Reis mit braunen Linsen, die dieselbe Kochzeit haben und tue dazu oben in den Dämpf-Einsatz vielleicht Brokkoli rein. Vielleicht schmeiße ich ein bisschen Tiefkühl-Erbsen zum Reis dazu, vielleicht mach ich mir ein bisschen asiatisches Pfannengemüse oder ich mach mir eine Tomatensauce mit Spinat und Kichererbsen. Aber genau, ich dämpfe oder dünste meistens. Oder es gibt da auch wahrscheinlich YouTube-Videos zum Thema Water Frying, also „in Wasser braten“. Die Röstaromen sind nicht die gleichen, aber wenn ich dafür die doppelte Menge essen kann ohne zuzunehmen, ist das für mich ein fairer Deal.

Stefanie Wir hatten schon mal eine Folge gemacht zum Thema Öl, weil Carsten zwar nicht Ernährungsberater ist, aber sich gesundheitlich interessiert und er dann da so einige Bücher zu gelesen hatte. Und ein Hörer hat uns dann einen Kommentar geschrieben, dass er uns erst für verrückt erklärt hat, dass wir gesagt haben ohne Öl versuchen anzubraten und so, dann aber das selber probiert hat und jetzt sogar Röstaromen hinkriegt. Also von daher, es scheint…

Dirk Das geht, ja das geht, wenn man quasi während des Garprozesses noch das Wasser beibehält und dann quasi den Deckel runternimmt, nicht mehr dünstet, sondern einfach das Wasser verdampfen lässt, dann können die auch anbraten. Ich kriege den Zeitpunkt nie hin. Ich bin aber auch zu faul. Ich sitz dann irgendwie am Computer, während mein Herd an ist oder so. Sollte man natürlich nicht machen. Habe ich auch gerade nicht gesagt, aber so ist mein Lebensalltag. Ich bin kein Koch. Ich finde es immer komisch, wenn ich das sage und die Leute kriegen es in den falschen Hals, wenn ich sage mir ist Geschmack nicht so wichtig. Das heißt nicht, dass ich eklige Sachen esse oder dass ich guten Geschmack nicht zu schätzen weiß. Das ist nur einfach in meiner Priorität nicht an erster Stelle, das ist vielleicht an dritter Stelle oder so, ist aber vielleicht eine qualifizierende Berufskrankheit für einen Ernährungsberater.

Stefanie Ja, das kann gut sein. Keimst du denn auch viel? Also, dass du irgendwie Buchweizen Keime hast oder Sprossen oder so?

Dirk Ne. Obwohl ich weiß, dass ich das sollte. Also unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten ist Keimen super. Und da gibt es auch ganz viele Leute, die total viel Informationen dazu haben. Das verträgt sich aber mit meinem persönlichen chaotischen Lebensstil überhaupt nicht. Also es sagen viele Leute ja das ist super einfach, du musst dir nur morgens und abends und da fängt es schon an. Ich bin dann mal drei Tage nicht da und dann verschimmeln mir die Keime oder keine Ahnung. Ich kann mir vielleicht mal so ein Sprossen-Mix im Bioladen kaufen. Der ist aber auch auf einer Plastikschale und ist in Plastik eingeschweißt. Das ist okay. Die Bioverfügbarkeit, die Verdaulichkeit ist bei gekeimten Lebensmitteln deutlich höher. Der Kostenpunkt oder der Zeitaufwand aber auch. Ich kompensiere das einfach mit doppelter Menge Gemüse, hat bisher ganz gut hingehauen.

Stefanie Und was hältst du von dieser Formel A Grain, A Green And A Bean? Was ich jetzt schon so öfter gehört habe, was so die Traumformel sein soll, damit man alle Nährstoffe bekommt.

Dirk Super. Also absolut sinnvoll. Man kann es so nennen. Ich habe ansonsten auch immer so eine Tellermethode. Ich sage der halbe Teller ist Gemüse und dann ein Viertel Getreide und ein Viertel Hülsenfrüchte. Statt Getreide gehen auch Kartoffeln. Also irgendeine komplexe Kohlenhydratquelle, die für die Energiebereitstellung da ist. Dann eine Hülsenfrucht, die für Eiweiße, Aminosäuren und Mineralstoffe da ist und dann den Rest mit Gemüse auffüllen. Macht absolut Sinn. In der Kombination Getreide plus Hülsenfrucht ergänzen sich auch die Aminosäuren optimal, also dass da keine Aminosäure zu wenig vorhanden sind. Selbst wenn, ich könnte auch einen Tag nur Getreide essen, am nächsten Tag nur Hülsenfrüchte essen. Der Körper kriegt das hin. Wir sind ziemlich unverwüstlich, wenn man den Körper nicht mit Unsinn füttert. Also man muss nicht jeden Tag alle Aminosäuren zuführen. Das kann der Körper ausgleichen.

Stefanie Okay. Hast du noch irgendwelche Tipps, die du Thomas jetzt speziell bei seinem Problem mit auf den Weg geben könntest?

Dirk Falls Thomas glauben sollte, dass Kohlenhydrate die Wurzel allen Übels oder allen Bauchfettes sind, rate ich ihm einfach mal eine Zeit lang, vielleicht eine Woche lang, nur Reis oder nur Nudeln oder nur Kartoffeln zu essen. Das ist ernährungsphysiologisch natürlich absolut nicht ratsam, aber die meisten Leute, die immer noch so konditioniert sind, dass Kohlenhydrate Übeltäter sind und dick machen, müssen einfach mal eine Zeit lang nur Kohlenhydrate essen, um zu wissen und auch erfahren zu können, dass diese These nicht belegbar ist. Man wird meistens nur in der Kombination mit Fett zusammen dick, weil einfach die Kohlenhydrate die Energie bereitstellen und die überschüssigen Fett-Kalorien eingelagert werden.

Wenn man dieses Fett aber nicht mehr bereitstellt, neigt der Körper dazu, die überschüssigen Kohlenhydrate eher in Körperwärme umzusetzen. Also auch für diejenigen, die frieren, deutlich mehr Kohlenhydrate essen. Für diejenigen, die einen Energieumsatz von 4.000 Kalorien am Tag haben, weil sie Extremsportler:innen sind: Natürlich musst du den Fettgehalt erhöhen, weil du dafür das Magenvolumen nicht hast, um 4.000 Kalorien nur Kohlenhydrate zuzuführen. Ich kenne niemanden, der ein Kilo Reis am Tag ist. Aber für den/die Otto-Normalverbraucher:in macht es Sinn, über eine kohlenhydratreiche, fettarme Ernährung nachzudenken. Ich sage Kochbücher entsprechend von Dr. Greger oder Dr. McDougall bzw. vegan ölfrei, vegan fettarm sind da die Stichworte, um sich auf die Suche zu begeben und wie gesagt, das ist das, was ich bei den meisten Klient:innen gesehen habe, was zu Erfolg führt.

Stefanie Hey, super. Und wenn Thomas jetzt gerne wissen möchte, wo er mehr von dir findet, weil er das so super findet, was du alles erzählt hast, aber das viel zu wenig war und er einfach wissen will, was gibt es dann noch? Wo kann er dich dann finden?

Dirk Genau. Zum einen bin ich meistens zu finden auf den vegetarisch/ veganen Messen. Ich bin jetzt auf der Veggienale in Münster, Hannover, Köln und Nürnberg dabei mit Vorträgen. Ansonsten gibt es mich aber auch auf Internetseiten zu finden unter einfachsovegan.de. Da gibt es auch eine kostenlose sieben Tage Vegan Challenge für Menschen, die es interessiert. Da kann man mich auch buchen für Ernährungsberatung. Ob das jetzt ernährungspsychologische Betreuung ist oder ob das die Auswertung von Ernährungsprotokollen ist oder die Begleitung bei Gewichtsverlust, alles möglich. Und es gibt auch eine Facebookseite entsprechend, wo ich ab und zu externe Artikel oder Studien verlinke. Rezepte manchmal poste. Da kann man sich auch gerne informieren. Und für alle Menschen, die das Thema Psychologie, Selbstwahrnehmung und selbstverantwortliches Leben interessiert, findet man mich auch als Coach unter herz-plus-verstand.de. Da gibt es auch einen Podcast, kann man auch sehr gerne reinhören. Da dreht sich es mehr um die Themen Achtsamkeit und eigenverantwortliches Leben.

Stefanie Machst du deine Ernährungsberatung auch online, also über Skype oder so oder machst du die nur vor Ort?

Dirk Fast ausschließlich online. Also ich habe ganz selten Leute hier vor Ort. Aus Zeit- und Kostengründen bietet es sich einfach an, das online zu machen.

Stefanie Okay, also es ist quasi egal, von wo man kommt. Man kann eine Ernährungsberatung bei dir buchen, auch wenn man nicht aus Köln kommt?

Dirk Ja, sehr gerne.

Stefanie Genau. Okay, ja, dann hoffe ich, lieber Thomas, dass Dirk dir deine Frage beantwortet hat. Und wenn nicht, darfst du gerne entweder uns schreiben oder Dirk schreiben. Und Dirk wird dir dann natürlich alle Fragen beantworten, nicht wahr, Dirk?

Dirk Natürlich, alle Fragen.

Stefanie Alle Fragen, wie funktioniert das Universum? Okay, und ja, dann bedanke ich mich recht herzlich bei dir Dirk, dass du dir die Zeit genommen hast.

Dirk Ja, wunderbar. Auch danke von meiner Seite aus, Stefanie fürs Einladen. Ich hoffe, dir Thomas, geholfen haben zu können. Und wie auch Stefanie gerade gesagt hat, für alle weiteren Fragen einfach Mail schreiben, Facebookseite besuchen, Internetseiten besuchen. Ich antworte in der Regel.

Stefanie Genau, wenn du nicht gerade unterwegs bist.

Dirk Unterwegs bin.

Stefanie Ganz klar, ja. Okay, ja, dann in diesem Sinne. In Hamburg sagt man Tschüss und auf Wiederhören. Und jetzt darfst du wieder sagen, was man in Köln sagt.

Dirk In Köln sagt man meistens Tschö mit Ö. Ich persönlich sage meistens Ciao.

Stefanie Ciao okay, es ist die italienische Köln Variante.

Dirk Genau.

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