Folge 14 - Die wichtigsten Fakten zum Hühnerei

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Folge 14 - Die wichtigsten Fakten zum Hühnerei

In dieser Folge

  • sprechen wir über Ei-Alternativen zum Backen (mehr dazu in den Links zur Folge),
  • über die Praktik des Kükenschredderns,
  • über die verschiedenen Haltungsformen der Legehennen (Boden-, Freiland- und Biohaltung)
  • und wie sich diese unterscheiden,
  • über die Lebenserwartung einer Legehenne
  • und warum wir finden, dass Ethik nicht käuflich ist.

Links zur Folge

Unsere Folge zu den Kochbüchern
http://du-veraenderst-die-welt.de/podcastfolgen/folge-2-vegane-kochbuecher-mit-la-veganista-und-maeggi-kokta

Backen ohne Ei
https://vebu.de/essen-genuss/pflanzliche-alternativen/eiersatz-die-besten-ei-alternativen/

Kala Namak - das Ei-Gewürz
http://www.alles-vegetarisch.de/gewuerze-vegan-schwarzes-salz-schwefelig-aromatisch-eigeschmack-pflanzlich,art-3732

Nicole Just - La Veganista
http://www.nicole-just.de/

Colleen Patrick-Goudreau - JoyfulVegan
http://www.joyfulvegan.com/

Bruder Hahn Initiative
http://www.bruderhahn.de/

Weiterführende Informationen zu Legehennen - Albert Schweitzer Stiftung
https://www.albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/legehennen

Heinrich Böll Stiftung Dossier "Iss was?! Tiere, Fleisch und Ich"
https://www.boell.de/de/isswas

Brüten für den Weltmarkt - NDR Dokumentation
Auf YouTube anschauen

Transkript (Korrektur gelesen von Wolfgang R.)

Stefanie In dieser Folge sprechen wir jetzt über Eier. Carsten hat schon Ei-Pod Folge gesagt. Nein. Ei. Was hast Du gesagt? Die Ei-Podcastfolge

Carsten Ei-Podcast. Genau.

Stefanie Also es geht ja nicht um Apple Sachen, sondern tatsächlich um Speise Eier von Legehennen.

Carsten Genau, von Legehennen. Ja, richtig. Das ist natürlich ein Thema, gerade wenn man vom Vegetarischen ins Vegane wechseln möchte. Dann stellt man sich natürlich immer die Frage: Was macht man dann so?

Stefanie Wie soll ich jetzt ohne ein Ei backen? Was ist mit Biskuit und wo man überall massig Ei reinhaut? Also da gibt es natürlich verschiedene Lösungen und die wollen wir jetzt hier eigentlich gar nicht so diskutieren. Wir können gerne noch mal verlinken, damit du genau weißt, wie du backen kannst ohne Ei.

Carsten Genau. Also Rezepte gibt es da massig. Im Endeffekt muss ich sagen, was dieses Thema betrifft, fand ich es eigentlich relativ einfach.

Stefanie Du hast ja auch nie gebacken.

Carsten Ich habe aber sehr viele Eier gegessen.

Stefanie Ja, das stimmt. Aber gebacken habe immer nur ich.

Carsten Aber ich krieg das ja mit. Die Rezepte, die du jetzt backst, die Ei-freien, die schmecken ja...

Stefanie ...schmecken halt so nach nichts.

Carsten Genau, kein Ei Geschmack.

Stefanie Nein. Also, wir können vielleicht mal so eben die Basics nennen. Also, ich empfehle ja immer noch Nicole Just „La veganista“. Ich habe jetzt die ganze Zeit Podcastfolgen von Colleen Patrick-Goudreau, die ich auch gerne verlinke, gehört und deswegen denke ich die ganze Zeit an „Joyful vegan“. Sie ist eine Amerikanerin und die hat eben den Podcast „Food for Thought“. Und ihre Internetseite heißt colleenpatrickgoudreau.com, dort kommen und deswegen hatte ich jetzt gerade nicht mehr an „La Veganista“, sondern nur noch Joyful vegan gedacht. Aber ja, meine Kochbücher von „La Veganista“ von Nicole Just. Und da gibt es eben auch einen „La veganista backt“ und da sind die Basics drin beschrieben, also zum Beispiel Biskuit, wo dann eigentlich normalerweise ganz viel Ei rein gehört. Da nimmt sie einfach Sprudelwasser, also kohlensäurehaltiges Wasser. Oder wenn man halt diesen Eigeschmack sehr gerne mag, da gibt es ein bestimmtes Salz, das heißt Kala namak. Das ist ein ayurvedisches Salz und das hat diesen typischen Eigeschmack.

Carsten Ei, Schwefel, Ja, auch Geruch

Stefanie Eine Freundin von mir hat gesagt, ich darf nicht Schwefelig sagen. Das klingt wie Teufel und Hölle. Also, das ist negativ. Ich meine das nicht negativ, möchte ich dazu sagen. Sie meinte mit Schwefelig man gleich was negatives verbinden, also es wäre so was Ekliges. Nein, ich meine damit wirklich, wir haben das Salz auch und ich würze damit auch. Also wenn man damit zum Beispiel ein Rühr Tofu oder so was macht oder halt Omelett Ei freies Omelett dann schmeckt es genau wie Omelett mit Ei, weil man eben das ist einfach nur dieses Salz.

Carsten Ja, also es ist relativ einfach. Also es gibt natürlich auch Ei Austausch. Das haben wir noch nie benutzt, da können wir nicht viel zu sagen. Ich weiß, es gibt es, ich habe das auch mehrfach dann irgendwie in irgendwelchen Rezensionen oder Berichten gelesen, so Geschmackstest oder irgendwie so was. Aber mich hat das selber jetzt noch nicht getrieben zu sagen, ich kaufe mir das.

Stefanie Ich finde auch diese ganzen Austauschsachen, wir sind ja jetzt nicht vegan geworden, weil wir jetzt unbedingt alles eins zu eins ersetzen müssen. Also es ist halt beim Backen tatsächlich so durch dieses tradierte Verständnis, dass Mann oder Frau in diesem Falle eher Eier nimmt zum Backen braucht Mann oder Frau einen Ersatz und ist deswegen halt auf der Suche nach Ersatz für Eier. Um ja quasi ein Ei an sich zu ersetzen. Also das bräuchte ich jetzt nicht. Also damit ich jetzt halt so ein gekochtes Ei habe, das dann vegan ist.

Carsten Fehlt mir ehrlich gesagt auch nicht. Ich meine, ich habe das damals ja wirklich in Massen gegessen. Wenn Du überlegst, was ich damals so für für meinen Proteinbedarf gescheffelt habe. Mal so eine Sechserpackung Ei als Spiegelei abends noch in die Pfanne

Stefanie Du hast auch gekochtes Ei mit zur Arbeit genommen. Und das Lustige ist ja, du hast mir ja letztens erzählt, dass deine Kollegin, die dir das quasi nur nachgemacht hat, da findest du das jetzt schon ekelig, oder?

Carsten Ich mag den Geruch nicht mehr und das ekelt mich wirklich an.

Stefanie Ja. Bist du so ein bisschen mäkelig mit ihr, dass sie das jetzt noch macht? Natürlich total lustig, du hast das ja auch gemacht, aber du empfindest dann so, wie kannst du das jetzt noch machen?

Carsten Ja, genau.

Stefanie Also so, ja. Aber gut, das ist auch noch so ein Ding. So, das, was ich jetzt höre. Also, ich kann Colleen Patrick-Goudreau nur jedem empfehlen. Also, es ist halt alles auf Englisch, klar. Aber sie ist halt auch eine Institution. Bei ihr geht es halt immer um Compassion, um Mitgefühl. Und das ist also, dass wir eben auch Mitgefühl mit denen haben, die noch nicht so weit sind. Die eben noch in der Matrix stecken und noch nicht herausgetreten sind. Die das einfach eben noch nicht ihre fully compassion wirklich gefunden haben. Und das ist etwas, was wir natürlich auch ständig noch üben müssen.

Carsten Ja, da bin ich noch ganz am Anfang. Also gerade gerade, was jetzt diese besagte Arbeitskollegin betrifft, wo es mich dann wirklich ekelt. Es geht ja noch nicht mal um das Sehen, sondern der Geruch. Ja, also das ist tatsächlich etwas, wo ich im Moment Probleme habe. Ja, jahrelang selber gemacht.

Stefanie Ja genau. Und deswegen ist es halt so, das ist was, wo wir dann auch auf uns selbst schauen müssen und dann das üben müssen.

Carsten Ja, quasi auf der anderen Seite merkt man dann auch schon, welchen welchen Weg man zu selber zurückgegangen oder zurückgelegt hat. Ja, weil so lange ist das ja noch nicht her, zeitlich betrachtet.

Stefanie Eigentlich gar nicht, wenn ich so überlege. Eine Freundin von mir hatte mich zu Weihnachten gefragt, Wenn ich denn jetzt also nicht vegane selbstgebackene Plätzchen geschenkt bekommen würde, ob ich die denn essen würde. Und da habe ich tatsächlich noch mal nachgedacht. Ist das höflich? Darf ich die zurückweisen? Ist es unhöflich, wenn ich jetzt sage Nein, ich esse die dann nicht, die hat die ja extra für mich gebacken. Sie hat es nur gefragt, sie hatte mir keine mitgebracht. Aber da habe ich wirklich noch so gedacht. Heute würde ich sagen Nee, die esse ich nicht. Also auch, wenn es unhöflich erscheint. Aber ich kann das nicht. Ich kann die einfach nicht mehr essen. Das geht einfach nicht.

Carsten Okay, jetzt haben wir schon sehr stark über das Thema gesprochen, über das wir eigentlich gar nicht sprechen wollen.

Stefanie Genau.

Carsten Wir hatten eigentlich bei der Folge Ei eigentlich ein komisches Wort im Titel.

Stefanie Legehennen.

Carsten Legehennen, also mehr den ethischen Aspekt im Hinterkopf. Und den würden wir jetzt gerne auch mal diskutieren, warum wir eigentlich dazu gekommen sind, komplett auf das Ei zu verzichten. Also nicht nur, weil wir uns entschlossen haben, vegan zu werden, sondern weil wir natürlich auch eben genau diesen ethischen Background irgendwann mal beleuchtet haben. Und das sind so Fakten, da gruselt es mir einfach, wenn ich das so mitbekomme.

Stefanie Wir wollen natürlich jetzt nicht schockieren oder so, sondern wir wollen einfach nur die Fakten bringen.

Carsten Genau. Also ein paar Zahlen und ein paar Berichte.

Stefanie Also das mit dem Ei habe ich sogar noch vor der Milch so wahrgenommen, weil irgendwann im vorletztes Jahr oder so ging das durch die Medien, dass eben diese männlichen Küken geschreddert werden. Die Eintagesküken quasi. Worüber ich mir nie Gedanken gemacht habe. Du auch nicht, oder? Oder hast du dir mal Gedanken darüber gemacht?

Carsten Nee. Ich bin der Meinung, als es in den Medien hochgekocht ist, dass mir das eigentlich schon relativ lange klar war. Aber ich könnte jetzt nicht sagen, wie lange ich davon wusste. Also ich habe es einfach nur so wahrgenommen, dass es sogar in den Tagesthemen war.

Stefanie In der Tagesschau, ich weiß es nicht mehr.

Carsten Genau, also sehr stark medial präsent, dass eben diese männlichen Küken da millionenfach geschreddert werden.

Stefanie Oder Vergast.

Carsten Oder vergast.

Stefanie Oder einfach in den Müll geschmissen.

Carsten Die sind einfach überflüssig. Das sind...

Stefanie ...Männer.

Carsten Sind als Männer halt überflüssig.

Stefanie In der Milchindustrie und Eierindustrie sind männliche Nachkommen wertlos.

Carsten Genau so!

Stefanie Dir war das eigentlich schon bewusst? Also was heißt bewusst? Also du hattest, du wusstest es eigentlich schon, hast es aber weggeschoben.

Carsten Ich glaube, dass ich da in der Vergangenheit schon mal drüber gestolpert bin, dass ich das entweder einmal oder mehrfach irgendwo schon mal gehört habe. Hab es da verdrängt. Das war für mich nie ein Argument zu sagen, ich verzichte jetzt auf Ei.

Stefanie Ja gut, du warst ja eh immer mehr so der gesundheitliche Typ, als der ethische.

Carsten Ja, wobei, ich muss sagen, ich habe ja damals in meiner Schulzeit, ich war noch Schüler, da habe ich mal in den Sommerferien komplette sechs Wochen in einer Eiersortiererei gearbeitet. Und das hat dazu geführt, dass ich dann nach dieser Arbeit jahrelang kein EI mehr gegessen habe. Mir ist der Appetit vergangen.

Stefanie Eier Sortiererei heißt was?

Carsten Ja, da wird einfach das gelegte Ei angeliefert und dann überprüft. Entsprechend der Größe sortiert.

Stefanie Ach so, okay.

Carsten Größe, Güteklasse etc., hier wird geguckt, also durchleuchtet. Das ist einfach nur so die die Sortierung um das ganze anschließend in den Handel zu bringen

Stefanie Okay. Also dieses M und L.

Carsten Ja, genau.

Stefanie Das heißt, da war schon so so ein bisschen was angeteasert oder an getriggert.

Carsten Ja, da war noch gar nichts Ethisches im Hintergrund zu sehen. Du hattest im Grunde genommen nur das Ei gesehen. Wir hatten einen Lieferwagen, da haben wir dann die die Eier raus geholt. Das sind so große Gestelle gewesen. Ich weiß gar nicht, wie viele hunderte Eier oder so in so einem Rollcontainer drin waren. Und dann sprang da auf einmal eine Maus oder eine Ratte entgegen. Also Hygiene und so.

Stefanie Ich dachte schon, da sprang ein Küken aus dem Ei.

Carsten Nee, dass das Gott sei Dank nicht. Eine Eier-Sortiererei ist ja letztendlich auch relativ harmlos, da passiert ja nicht viel. Wie schon gesagt, das Tier ist einfach nur die Eier. Aber da unter diesen Sortiermaschinen oder so was, wenn da mal ein Ei runter gefallen ist und das nicht schnell genug weggeräumt oder sauber gemacht und dann in den Sommermonaten, wo es sowieso so irrsinnige hohe Temperaturen gab, ist es dieser Schwefelgeruch von verdorbenen Eier oder so was. Das sind alles so ja Eindrücke gewesen.

Stefanie Deswegen hat meine Freundin wahrscheinlich gesagt schwefelig.

Carsten Ja, okay, aber das war prägend. Das hat mich wirklich davon abgehalten, über Jahre hinweg wirklich Eier zu konsumieren. Also nicht nur hartgekochte Eier, sondern generell Ei. Ich habe also, obwohl ich nicht vegetarisch war, ja auch noch lange nicht vegan, war ich eigentlich bestrebt, überhaupt gar keine Eier mehr zu essen.

Stefanie Ich mochte eigentlich auch nie so wirklich. Ich habe auch noch Tagebuchaufzeichnungen von früher als Schülerin, wo ich ja schon vegetarisch war und dann, wo ich auch geschrieben habe, dass ich Eier eben deswegen nicht esse, weil ich sie nicht mag.

Carsten So einfach geschmacklich?

Stefanie Genau, aber später habe ich sie dann eben doch gegessen, weil ich mir irgendwie eingeredet habe, dass sie gesund sind. So, also so über diesen Gesundheitsaspekt, da war ich da doch dann irgendwie so drauf gekommen. Und klar, wenn Eier im Kuchen stecken oder sonst irgendwie so, dann schmeckst du sie ja nicht so direkt raus.

Carsten Ja, es sei denn, wir haben zusammen gebacken.

Stefanie Ja, ja, aber worum es da jetzt eigentlich ging, war ja, dass ja, wie wir jetzt drauf gekommen sind. Also ich. Ich habe da nie drüber nachgedacht, dass das da wie diese „Eierproduktion“ jetzt abläuft. Also mir war das nicht bewusst. Also was heißt bewusst? Ich habe nie darüber nachgedacht, dass es ja logischerweise auch männliche Küken geben muss und also wie das überhaupt alles abläuft. Ich habe in meiner Vorstellung gab es diese absurden draußen herum pickenden Hühner. Also ich meine, ich habe sowieso dieses von ganz ganz früher vor 150 Jahren oder so, ich habe sowieso ja nur Bioeier gekauft und nicht irgendwie aus Bodenhaltung oder sogar Freilandhaltung nicht, sondern immer nur Bio, weil ich gedacht habe, die haben es am Besten. Aber wir haben ja selber raus gefunden, was Bio bedeutet. Also sechs statt neun Tiere pro Quadratmeter.

Carsten Genau.

Stefanie Und eigentlich ist Bio genauso wie Freiland. Nur die kriegen ein bisschen anderes Futter, ein bisschen mehr Auslauf.

Carsten Aber ansonsten? Den riesigen großen Unterschied sehe ich da genau nicht.

Stefanie Ach so, und die haben ja auch riesige Herden, die da gehalten werden, dass das bei Bio sind es halt 3000 statt 6000 oder 9000 Tiere pro Gruppe. Also wenn man überlegt, dass diese Hühner eigentlich von Natur aus irgendwie in ganz kleinen Gruppen von irgendwie 5 bis 10 Hühnern und einem Hahn unterwegs sind, können die in so einer Riesengruppe überhaupt gar nicht ihr Sozialverhalten ausleben.

Carsten Also es ist nicht mal ansatzweise artgerecht. Wie gesagt, da ist Bio nicht wirklich so deutlich besser wie Bodenhaltung oder Freilandhaltung. Aber vielleicht können wir mal so diese drei Gruppierungen so ein bisschen nebeneinander stellen, wenn man das so ein bisschen eingrenzen kann. Was heißt das eigentlich? Bodenhaltung? Freilandhaltung? Bio?

Stefanie Ja, also ich wollte noch mal eben kurz das zu Ende erzählen, was ich wie das bei mir war. Also ich habe das dann in den Medien gehört. Also ich habe es dann gesehen, das mit dem typischen Schreddern und so. Und hab dann gedacht Oh Gott, und dann habe ich halt gelesen, dass Demeter und Bioland das nicht machen. Und dann habe ich erst mal bei Demeter und Bioland weiter gekauft und habe mir dann aber nicht weitere Gedanken gemacht. Also ich habe dann nur gedacht, nee, das mit den Schreddern, das will ich nicht. Also kaufe ich jetzt aber trotzdem weiterhin Eier. Aber dort, wo es nicht gemacht wird. Und jetzt erst im Zuge dessen, dass wir gesagt haben wir werden vegan. Natürlich auch, was Eier angeht, weil Eier, also Milch und Eier halt für jede Vegetarierin eben ein Problem darstellen, sag ich mal bei der Umstellung, Da muss man eben mal klären. Und Milch und Milchprodukte, klar. Jedenfalls erst da habe ich mich wirklich damit beschäftigt. Also vorher war es für mich klar natürlich, ich lasse jetzt die Eier weg. Das ist halt so bei vegan. Aber diese ganzen Hintergründe und die verschiedenen Haltungsformen, das habe ich erst dann gemacht und dann klar, also es gibt diese drei Haltungsformen. Also Käfighaltung gibt’s nicht mehr.

Carsten in den USA schon.

Stefanie Ja, also wir reden jetzt mal von Deutschland. Jetzt gibt es halt nur noch Bodenhaltung, Freilandhaltung und Biohaltung.

Carsten Genau so generell. Was die Zahlen betrifft. Bodenhaltung, was heißt das eigentlich? Bodenhaltung heißt, dass ich also extrem große Betriebe habe. Die haben mehr als 200.000 Tiere und da werden die Tiere in Gruppen von bis zu 6000 Hühnern gehalten. Im Moment ist es so, dass sich neun Tiere ein Quadratmeter Platz teilen. Genau so, das sind so ungefähr zwei DIN A4 Seiten da stehen neun Tiere drauf. Das ist schon ziemlich heftig. Wenn man sich aber überlegt, dass Bodenhaltung wirklich den großen Anteil an der Eierproduktion hält.

Stefanie Ein Quadratmeter sind zwei DIN A4 Seiten?

Carsten Ich habe es nicht ausgerechnet. Ich habe es irgendwo übernommen.

Stefanie Jetzt mal überlegen. Eine DIN A4 Seite ist 30x20cm quasi. Ja, dann müssten es drei DIN A4 Seiten sein (Anmerkung: 1qm sind 16 DIN A4Blätter)

Carsten Übernommen. Ja.

Stefanie Ne, noch mehr. Also neun DIN A4 Seiten, oder? Ich glaube, das mit den DIN A4 Seiten kann nicht sein.

Carsten Das streichen wir, Okay?

Stefanie Weil ich glaube, ein Huhn hat denn nicht mehr Platz als auf einer DIN A4 Seite. So ist das glaube ich.

Carsten Kann man das so umrechnen, dass der genau so war? Deine Notizen sind deine Notizen. Diese DIN A4 Seite sehr ansprechend.

Stefanie Ja, das war eine. Hast du das aus dem Iss-was-Report? Ja, das war, dass ein Huhn nicht mehr Platz hat, als es auf einer DIN A4 Seite. Und das hatten die da halt so gezeigt. Genau. Es geht um ein Huhn. Also neun haben halt dann drei mal drei quasi. Nein, es ist wirklich wenig Platz. Genau. Aber wir verlinken auf jeden Fall auch für dich dieses Dossier. Das habe ich auch schon in vorigen Podcastfolgen verlinkt. Ist von der von der Heinrich Böll Stiftung. Genau. Und das ist echt toll. Also das ist wirklich für jeden. Es ist eigentlich für Kinder gemacht. Also Kinder sind jetzt so Jugendliche, Kinder und Jugendliche. Aber ich finde das so toll grafisch gemacht.

Carsten Dass sind viele Fakten, aber auch extrem viel. Man sieht auf den ersten Blick, wovon die entsprechenden Zahlen handeln. Und ja, das ist nicht einfach so ein Fließtext, der über 70 Seiten geht und irgendwie Müdigkeitserscheinungen hervorruft, sondern es ist optisch echt.

Stefanie Ansprechend, echt super klasse. Und es geht auch gar nicht darum, dass jetzt alle vegan werden sollen in diesem Dossier, sondern es geht eben um die Herkunft des Fleisches.

Stefanie Genau ja.

Carsten So also das wäre Bodenhaltung. Wie gesagt, so riesige Betriebe von mehr als 200.000 Tiere und dann die Gruppengröße bei 6000 angesiedelt.

Stefanie Die dann aber alle in einer Halle sind.

Carsten Oder es können mehrere Hallen sein.

Stefanie Also ich meine jetzt diese 6000.

Carsten Die 6000 müssen in einer Halle sein und so eine Gruppe.

Stefanie Genau, eine Gruppe. Und die, die sind jetzt nicht da. Sind jetzt nicht irgendwie neun Tiere immer unterteilt in so Käfigen, sondern die laufen auf einer riesigen Fläche.

Stefanie Die Laufen übereinander hinweg.

Carsten Kleinstadt aus Hühnern.

Stefanie Genauso. Und die können halt gar kein Sozialverhalten entwickeln, weil die ja auch nicht irgendwie mal weggehen können und was weiß ich.

Carsten Die haben im Zweifelsfall auch nie Tageslicht gesehen oder so was. Und da kommen wir vielleicht nachher noch mal drauf. Ja, ich möchte jetzt kurz noch mal so die Freilandhaltung abgrenzen, Freilandhaltung selber, da sind die Betriebe ein bisschen kleiner. Von der Tiergröße her sind so um die 30.000 Tiere insgesamt, wobei die Gruppengröße gleich groß ist. Auch die haben bis zu 6000 Tiere in einer Gruppe. Aber die Freilandhaltung selber, die sagt mal, dass jedes Tier zusätzlich vier Quadratmeter Auslauf Fläche draußen hat. So allerdings mit diversen Einschränkungen. Also das klingt jetzt erst mal so total super. Die dürfen nach draußen. Also der Betriebsinhaber, darf man da noch Landwirt sagen? Also der Besitzer kann das zeitlich eingrenzen. Also der bestimmt wie häufig und wie lange dürfen die Hühner eigentlich diese Freilauffläche benutzen? Es kann ein ganzer Tag sein, das kann aber auch eine Stunde am Tag sein. Also es gibt eigentlich keine direkte Regelung und es wird auch nicht direkt überprüft. Und ob die Hühner das in Anspruch nehmen, hängt natürlich davon ab, wie diese Freilandfläche aufgebaut und beschaffen ist. Also ein Huhn hat Angst, ganz klar die, die wollen irgendwo draußen Schutz haben vor Raubvögeln. Und wenn das eine Brachfläche ist, wo man sich nicht verstecken kann, wo keine Hecken sind und und keine Büsche oder so was, ja, dann zieht es die Hühner gar nicht raus. Dann bleiben die lieber drin. Genau.

Stefanie Ja, dann nutzen die das eben gar nicht. Also es hört sich halt ganz nett an, dass die Freiland haben. Aber wenn es also zum einen, wie gesagt, kann es eben eingeschränkt werden und zum anderen, wenn es dann nicht entsprechend begrünt ist, dann wird es nicht genutzt.

Carsten Also ein bisschen niedlich, die wohnen drin mit Balkon, Garten oder einen kleinen Vorgarten. Ob der genutzt wird sei mal dahingestellt. Aber so vom Zahlenverhältnis her. Ungefähr 17 % der Legehennen kommen im Freiland in Freilandhaltung. Also der große Anteil ist wirklich reine Bodenhaltung.

Stefanie Ja, das ist ja auch gerade das Problem bei Sachen wenn man jetzt fertige Produkte kauft. Wo schon Eier drin sind, sind die meistens aus Bodenhaltung.

Carsten Klar.

Stefanie So dass du halt schon direkt damit diese Misere mit kaufst. Und klar, also wir machen lieber Sachen selber, als dass wir Fertigprodukte kaufen. So, also von daher stehen ja jetzt Eier auch gar nicht mehr zur Debatte. Aber es macht generell Sinn, mehr selber zu machen. Es ist günstiger und...

Carsten ...dann kann man es entscheiden. Genau dann kann man eben doch noch selektieren. Und dann sind wir bei Bio. Wo ist der Unterschied zu Bio oder zwischen zwischen Freiland, Bodenhaltung und Bio? Also bei Bio ist es so, dass die Gruppengröße noch mal halbiert ist. Also habe ich nicht 6000 Hühner in einer Gruppe, sondern halt 3000. Das klingt natürlich erst mal so okay, nur noch die Hälfte. Aber bei dem, was du vorhin schon gesagt hat, das in der Natur eine Gruppe so 10 Tiere umfasst, macht das einen Unterschied? Kriegt das Huhn das mit, ob es mit 6000 Gefährten untergebracht ist oder 3000? Also ich glaube nicht, dass ein Huhn zählen kann und der andere Unterschied ist, dass weniger Tiere pro Quadratmeter gehalten werden. Also bei den anderen genau mehr Platz anstatt wie bei Boden und Freilandhaltung. Dass sich neun Tiere den Quadratmeter teilen, habe ich bei Bio eben nur sechs Tiere. Nur jetzt auch nicht der „Himmel auf Erden“. Und dann gibt es eben nochmal den Unterschied, dass bei der Biohaltung der Schnabel nicht gestutzt wird oder abgeschnitten wird.

Stefanie Das ist das bei allen so?

Carsten Ich bin mir nicht sicher. Ich habe das so aus diesem Pamphlet übernommen.

Stefanie Pamphlet hört sich für mich sehr negativ an.

Carsten Na ja... finde ich nicht.

Stefanie Nicht? Also dann ist das was Persönliches. Streichen wir das jetzt hier.

Carsten Also, ich habe das so übernommen, dass bei dieser Biohaltung eben dieser Schnabel oder diese Schnabelstutzung nicht durchgeführt wird. Bei Boden- und Freilandhaltung sehr wohl. Warum wird das überhaupt gemacht? Der Hintergrund da liegt, dass man dieses kannibalistische Verhalten unterdrücken möchte. Also gerade bei dieser extrem großen Gruppenzugehörigkeit kommt es da vor, dass die Tiere einfach verhaltensgestört sind. Sich selber Picken, Federn, ausreißen oder ja, kannibalistisches Verhalten zeigen. Ja, das zeigen die aber auch, wenn der Schnabel gestutzt ist. Also das ist jetzt nicht so, dass wenn ich den Schnabel stutze, dass dieses Verhalten dann nachlässt. Also verhaltensgestört ist verhaltensgestört.

Stefanie Ja. Also generell ist halt dieser Unterschied zwischen dem, was ich mir immer so vorgestellt habe. Die laufen halt so wie bei „Michel in Lönneberga“ schön auf dem Hof herum und haben ein schönes Leben und picken sich so durch die Gegend.

Carsten Legen ab und an mal ein Ei.

Stefanie Genau so, wie sie halt gerade Lust haben. Ja, das ist halt von der Wirklichkeit ganz, ganz weit entfernt. Dann ist es natürlich auch nicht wirtschaftlich.

Carsten Sie so zu halten.

Stefanie Das kannst du nicht. Genau. Und das ist ja dann auch so. So ein Huhn, Legehuhn legt ja anscheinend 300 Eier im Jahr.

Carsten Bis zu.

Stefanie Bis zu 300 Eier. Und dass der Eierverbrauch in Deutschland auch sehr hoch ist. Ich habe jetzt gerade noch was aufgeschrieben. Aber du kannst es auch alles nachlesen in den Shownotes. Also wir verlinken dann natürlich auch die weiterführenden Informationen, wo wir das alles herhaben, damit du das noch mal in Ruhe lesen kannst. Und der Eierverbrauch ist sehr hoch. Und früher, wenn man überlegt, dieses Huhn, das also dieses domestizierte Haushuhn, das Bankivahuhns, aus Indien? Ich bin mir nicht mehr sicher. Das Bankivahuhns hat ca. 20 Eier pro Jahr gelegt hat, wie jeder andere Vogel eben auch. Und die sind alle nur zur Fortpflanzung gewesen. Sie sind nicht dafür gedacht gewesen, dass irgendein Mensch kommt und sie isst. Also es ist so: Ein Huhn legt eben Eier zur Fortpflanzung und es will die eigentlich bebrüten. Und eigentlich ist es halt nie gedacht gewesen, dass es unbebrütete Eier gibt. Das ist halt alles nur durch den Menschen gekommen, der sich gedacht hat: „Halt lecker“! Ich brauche jetzt so ein Ei zum was weiß ich Verzehren, backen, kochen, was auch immer. Und diese Hühner, diese Legehennen. Wir sprechen jetzt eben nur über Legehennen. Es gibt ja auch noch die Masthühner oder Hähnchen, die dann eben zum Verzehr gedacht sind. Und diese Legehennen, die sind ja so hoch gezüchtet worden. Früher gab es ja immerhin noch diese Zweinutzungsrassen, logischerweise, weil keiner darüber nachgedacht hat, dass er jetzt irgendwie beides getrennt züchtet, sondern das ist ja alles nur durch diese Massen entstanden. Also es gibt ja angeblich in Deutschland keine Massentierhaltung, sondern nur Intensivtierhaltung. Prozessoptimierung, wenn man mal hier als Projektmanager redet.

Stefanie Also jedenfalls es ist alles nur durch dieses immer mehr, immer mehr und und wir wollen Geld verdienen, wir wollen Geld verdienen und alle wollen billig essen. Alles muss billig sein und es muss eben ganz viel sein. Dadurch ist es ja nur gekommen. Das heißt, diese Hühner, diese Legehennen, die es heute gibt, die sind ganz, ganz weit entfernt von dem, was es früher mal war. Und also so ein Huhn hat früher auch wirklich 20 Jahre gelebt, oder10 Jahre? Also jedenfalls in dem Dossier habe ich zehn oder elf Jahre gelesen und früher hat dieses Bankivahuhns 20 Jahre gelebt.

Carsten Unterschiedlich, je nach Rasse.

Stefanie Je nach Rasse. Genau. Also jetzt sagen wir mal, selbst wenn es zehn Jahre lebt, so eine Legehennen, die jetzt in so einem Betrieb lebt, die lebt halt zwischen zwölf und 15 Monaten. Also das heißt, sie wird ein Jahr alt oder ein bisschen älter.

Carsten Dann ist sie entkräftet, ausgezehrt aufgrund dieser extrem hohen Leistung.

Stefanie Weil sie halt ständig Eier gelegt hat, was gar nicht normal wäre. Also sie legt eigentlich im Grunde nur Eier, um sich fortzupflanzen. Also eigentlich möchte sie gerne ein Ei legen, das bebrütet sie dann in dem Nest und dann soll daraus ein Küken schlüpfen und es ist nicht dafür gedacht, dass wir es wegnehmen und es essen. Also es ist halt einfach dadurch entstanden, dass der Mensch sich gedacht hat, ich greif da jetzt mal ein. Eigentlich ist es ein mieses Spiel, was wir da spielen.

Carsten Es ist ja noch nicht mal, dass das diese hohe Leistungsanforderung jetzt nur für diese Entkräftung sorgt, sondern ich habe das vorhin schon mal gesagt, dass wenn ich natürlich in so riesigen Gruppen bin, kein Tageslicht sehe, dann komme ich natürlich mit Umwelteinflüssen in Kontakt, die ich so in der freien Wildbahn gar nicht habe. Das sind also, ich sag jetzt mal Extrembedingungen. Wovor es mir eigentlich gegraut hat, als ich das gesehen habe oder gelesen hatte war die permanente Luftverschmutzung mit Ammoniak. Also die die Hühner leiden teilweise über längere Zeiträume unter Lungenproblemen, Entzündungen oder unter Krankheiten.

Stefanie Das hatte ich noch gar nicht gelesen.

Carsten Dass ist verpestete Luft. Also jeder Mensch reingeht in diese Ställe, der hat entweder einen Atemschutz drauf oder darf halt nicht so lange drin bleiben, weil er sonst irgendwo Lungenprobleme bekommt. Und die Hühner bleiben dort ihr Leben lang.

Stefanie Die haben keine Frischluft ihr Leben lang. Das bedeutet eben, dass sie nicht mal anderthalb Jahre alt werden. Also die werden maximal 15 Monate alt. Ja, und das bedeutet also, sie sind eigentlich noch Kinder sind. Also fast alle Tiere, die wir essen, von denen wir leben, sind Kinder, wenn sie sterben oder Babys.

Carsten Also Biohühner mögen jetzt vielleicht etwas länger leben?

Stefanie Bei Biohühner ist es so, dass es eventuell noch eine zweite Legeperiode gibt. Das ist halt so, dass Hühner ja normalerweise Eier periodisch legen, so dass sie dann zwei Legeperioden haben. Das sie zur kalten Jahreszeit, wenn es dunkel wird, sie dann eben einfach nicht mehr legen und dann wieder ab Ostern. Deswegen ist ja auch dieses Osterfest, weil es dann wieder Eier gab. Vorher gab es halt keine Eier. Also das ist tatsächlich diese Tradition, dass es deswegen eben diese ganzen Eier gibt zu Ostern, weil es dann wieder Eier gab und vorher eben diese Periode war, wo es keine Eier gab, dass das Huhn dann keine Eier gelegt hat, dass das Huhn jetzt also quasi jeden Tag Eier legt rund ums Jahr, liegt nur daran, dass es halt so speziell gezüchtet ist und dieses Legemehl noch gefüttert bekommt. Dazu die künstliche Beleuchtung, so dass das Huhn komplett ausgereizt wird, dass es wirtschaftlich bleibt. Und dann, wenn es eben ausgereizt ist, geht es zum Schlachter und da wird es dann zum Suppenhuhn, denn zu mehr taugt es nicht, weil da ja nicht viel dran ist. Bei Bio kann es halt sein, dass das ein bisschen langsamer geht und dass die dann noch eine zweite Legeperiode dranhängen. Aber das muss nicht sein. Also es ist halt jedem Halter dann auch wieder selbst überlassen.

Carsten Wobei ich mir da jetzt natürlich die Frage stelle ist das jetzt eigentlich angenehmer fürs Huhn oder ist es eigentlich nur ein etwas längerer Leidensweg? Ja, also gut, mag jeder sich selber die Antwort dazu geben. Aber für mich steht fest egal wie, ein schönes Leben ist das nicht.

Stefanie Ich hab da nie drüber nachgedacht, was das eigentlich bedeutet, so eine Legehennen zu sein. Ich habe auch nie über das Schicksal der Küken nachgedacht. Ich hatte jetzt auch diese Bruderhahninitiative gesehen, wo es darum geht, dass eben diese Küken gerettet werden. Die männlichen Küken, also die Bruderküken der Legehennen. Und die werben mit diesem Slogan 0,04 € für die Ethik. Und das hat mich irgendwie gestört.

Carsten Also das ist so eine Art moderner Ablasshandel.

Stefanie Ja genau, Ablasshandel hattest du gesagt. Das klingt so, als könnte man sich Ethik erkaufen. Also vier Cent für die Ethik. Du brauchst nur vier Cent zu zahlen. Guck mal, und dann gibt es Ethik. Das finde ich total herablassend. Man könnte sagen, vier Cent für die Bruderküken oder vier Cent für das Leben. Aber nicht für die Ethik. Ich finde, Ethik ist doch nicht käuflich!

Carsten Nein, Ethik ist nicht Käuflich.

Stefanie Aber ja. Ja, wir verlinken auch diese Initiative, damit du dir selbst ein Bild davon machen kannst. Und es ist natürlich alles nur unsere Meinung, was wir hier kund geben, das ist klar. Aber ich denke wirklich, Ethik hat was mit dem Gefühl zu tun und nicht was mit Geld.

Carsten Genau.

Stefanie Haben wir jetzt alle Fakten so genannt? Also es ging also um die verschiedenen Haltungsformen. Es geht darum, was unterscheidet die. Also wie gesagt, du kannst es noch mal alles nachlesen. Wirklich detailliert. In den Links. Die Lebenserwartung der Hühner, das der Legehennen, die kleinen Masthühner lassen wir mal außen vor. Die Zustände dort, fehlt uns noch was?

Carsten Nein, ich denke, für diesen Themenkomplex haben wir soweit die wichtigsten Sachen genannt. Weitere und tiefere Informationen kommen in den Shownotes. Natürlich gibt das Thema Ei noch sehr viel mehr her. Ich will jetzt nicht sagen vergleichbar umfangreich wie das Thema Milch, aber es stecken noch andere Sachen mit drin. Den gesundheitlichen Aspekt haben wir noch nicht angesprochen. Also ja, ich denke ein Thema Legehennen müsste man auch noch mal ergänzen um das Thema Masthähnchen, Schlachtereien etc. Das hat zwar mit dem Ei nichts zu tun, aber wenn wir schon beim Huhn sind, würde das auch mit reinpassen. Aber ich denke, das sind halt zukünftige Podcastfolgen.

Stefanie Wir gucken mal. Also irgendwie interessiert mich Milch mehr als Ei. Deswegen wird es auch mehr über Milch geben. Gerade auch, weil ich ja darüber jetzt forsche.

Carsten Ja, dein Forschungsprojekt. Ich will jetzt noch nicht weitere Folgen zum Thema Ei ankündigen, aber wenn wir über neue Aspekte stolpern, kann es sein, dass wir es nochmal aufnehmen.

Stefanie Wir können das auch andersherum machen. Wenn du noch irgendwelche Fragen hast. Also du liebe HörerIn, nicht du, Carsten. Wenn du noch Fragen hast, dann stelle sie uns gerne und schreib uns einen Kommentar oder eine Email und dann können wir das auch auffassen. Wir machen das ja hier nur für dich und wir wollen dir helfen und wir wollen dich mit Informationen versorgen. Wenn Du also weitere Ideen oder Wünsche hast, dann machen wir das natürlich gerne.

Carsten Klar, na klar.

Stefanie Also ich meine, das ist ja hier keine „Two Man Show“.

Carsten Sondern so ne...

Stefanie ...“Art One Woman / One Man Show“, also so, dass wir uns das hier nur gegenseitig erzählen. Wir wissen das ja schon.

Carsten Also wir freuen uns auf den Dialog. Und wenn da Input kommt von dir, dann greifen wir den gerne auf, diskutieren das oder forschen.

Stefanie Und freuen uns auch generell darüber, wenn du uns irgendwie Feedback gibst, wenn du uns erzählst, wie du den Podcast findest, wenn du uns eine supertolle Rezension auf ITunes gibst. Genau. Also konstruktives negatives Feedback. Nicht auf ITunes, sondern nur bei uns. Na? Nein, aber wir freuen uns jedenfalls auf, auf, auf Kommentare von dir! Dialog? Ja, so oder so, im Moment ist es so ein bisschen so, als würden wir so in den luftleeren Raum senden. Ohne Feedback.

Carsten Ohne Feedback. Ja, ja. Traurig.

Stefanie Genau. Irgendwie schon. Also. Applaus. Ist das nicht Lohn? Nein. Der Lohn des Künstlers. Wie war das?

Carsten Des brotlosen Künstlers.

Stefanie Da haben wir ja eine brotlose Kunst. Nein. Na gut. Also, jetzt mal, jetzt das alles hier.

Carsten So, also sind wir auch schon weit weg vom Thema.

Stefanie Genau. Ja, Hier um Applaus, schnorren und so..

Carsten Genau. Bitte.

Stefanie Bitte. Also gut. Also, beenden wir das jetzt, bevor es würdelos wird.

Carsten Richtig so? In diesem Sinne.

Stefanie In Hamburg sagt man Tschüss.

Carsten Und auf Wiedersehen.

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