Du schadest dem Veganismus!

Ein Beitrag

Folge 161 - Du schadest dem Veganismus!

Neulich sprach ich mit einem Veganer, der gemeinsam mit seiner Frau ab und zu in der Öffentlichkeit steht. Er erzählte mir, dass er bei öffentlichen Auftritten immer versuche so gesund wie möglich auszusehen.

Das bedeutet für ihn z.B.,

  • dass er vorab auf Diät geht, um überflüssige Pfunde loszuwerden und
  • dass er Pickel möglichst abdeckt.

Nun sagst Du vielleicht, das machen viele Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und das ist (leider) Alltag. Er macht es aber nicht, um sich selbst besonders gut zu präsentieren, sondern um den Veganismus voranzubringen.

Denn Du dienst dem Veganismus nur, wenn Du gesund und fit aussieht. Und Du siehst nur gesund und fit aus, wenn Du schlank und sportlich bist.

Im Umkehrschluss schadest Du dem Veganismus, sobald Du nicht dieser Norm entsprichst.

Was ich von dieser These halte, erfährst Du in dieser Podcastfolge...

Vollständiges Transkript

Stefanie In der heutigen Folge möchte ich mich ein wenig echauffieren und Carsten mit einbeziehen, quasi. Und zwar habe ich mich letztens mit einem Veganer unterhalten, der ab und zu auch in der Öffentlichkeit steht und mit seiner Frau zusammen ein Unternehmen führt. Und er erzählte, wenn sie einen Stand betreiben, auf einem Straßenfest oder sonst irgendwo vor der Kamera stehen oder so, dass sie dann tatsächlich darauf achten, dass sie besonders gesund aussehen.

Und zwar geht das auch so weit, dass sie, wenn sie wissen, dann und dann haben sie einen Termin und wenn da zu viele Kilos auf den Hüften sitzen, dass sie dann auch abnehmen, extra deswegen. Um dann möglichst gut auszusehen. Und zwar nicht aus einem Schönheitsideal heraus, weil sie modeln wollen und bei Heidi Klum irgendwas gewinnen oder so. Sondern um dem Veganismus zu dienen. Also um einer Norm zu genügen, von der sie ausgehen, dass sie den Veganismus vorantreibt. Und ich war, gelinde gesagt, entsetzt, als er mir das erzählt hat.

Und als ich gesagt habe, dass das für mich nicht authentisch ist, weil sie ja sonst, wenn sie nicht vor der Kamera stehen oder irgendeinen öffentlichen Auftritt haben, eben nicht gerade abnehmen oder nicht so aussehen, wie sie dann aussehen, meinte er: „Ja, das Fass will ich nicht auch noch aufmachen, wenn ich dann mit Nicht-Veganer·innen spreche oder mich da präsentiere. Ich will da keine Angriffsfläche bieten und deswegen achte ich darauf, dass ich immer so gut wie möglich aussehe und so gesund wie möglich.“ Und ich hatte ihm zuvor erzählt, dass mir gesagt wurde, wenn ich schlanker wäre und wenn ich abnehmen würde, dann würde ich mehr erreichen und er hat dem zugestimmt.

Carsten Ja, das ist ja das bekannte Thema, was uns oder wahrscheinlich auch dir liebe·r Hörer·in öfters mal begegnet. Dieses Idealbild, wie wir Veganer·innen uns nach außen präsentieren müssen, um eben auch möglichst effektiv und mit der größtmöglichen Wirkung dem Veganismus Vorschub zu leisten. Und da muss ich sagen, das ist ein Thema, da zieht sich in mir wirklich alles zusammen, da wächst ein ganz großer Widerstand und ein ganz großes Nein ist quasi in mir zu spüren und das muss ich auch zum Ausdruck bringen, weil es ist ja, ach, ich weiß es nicht.

Stefanie Ja, ich wollte eigentlich erst die Folge alleine aufnehmen. Für meinen Von Herzen Vegan Podcast, hatte dann aber Carsten davon erzählt und der hat sich gleich mit echauffiert. Deswegen habe ich gedacht: ach schön, dann echauffieren wir uns jetzt hier zusammen in unserem gemeinsamen Podcast. (lacht)

Carsten (lacht) Ja, das ist tatsächlich ein Thema, über das ich mich aufregen kann. Und da werden ganz, ganz unruhige Gefühle in mir hervorgerufen. Also ich kann mich da überhaupt nicht mit identifizieren, mit diesen Leitbildern, dass ich in irgendeiner Art und Weise möglichst perfekt nach außen wirken muss, um als Aushängeschild, als Werbeplakat, als Werbebotschaft für eine vegane Bewegung dienen zu müssen oder mich andienen zu müssen.

Stefanie Im Umkehrschluss bedeutet es ja auch, ich darf eigentlich gar nicht auf der Bühne stehen, weil ich nicht dieser Norm entspreche.

Carsten Ja, und das ist, ich glaube, lieber Veganismus, wer auch immer du bist, du tust damit wirklich keinen Gefallen. Lass es bleiben, das geht nach hinten los. Ich kenne die Argumentation so von wegen möglichst effektiv und dass man auch mit diesem Idealbild eigentlich ja die schönen Seiten irgendwie nach vorne bringt. Und es gibt ja diverse Argumente, die versuchen, das zu untermauern. Ich glaube wirklich, das geht nach hinten los.

Stefanie Und auch immer fröhlich und freundlich und gut gelaunt und äh, ja, entspannt zu sein, das sage ich auch, aber ich meine es halt anders. Also ich meine nicht, dass du immer entspannt sein muss und immer total gelassen und relaxed, sondern dass es dir besser geht, wenn du gelassen bist.

Carsten Ja, also Authentizität ist eigentlich das Thema. So, und ich möchte mich nicht verstellen müssen, um irgendeiner Sache zu dienen. Das fällt mir im beruflichen Kontext schon schwer, dass ich in gewissen Situationen eher die Firma als mich repräsentiere. Und es fällt mir auch hinsichtlich der veganen Bewegung schwer, eher die vegane Bewegung präsentieren, mal repräsentieren zu müssen, anstatt mich selbst. Und das ist etwas, da komme ich wirklich nicht mit klar, weil ich glaube, in dem Moment, wo ich versuche, ein anderer zu sein und das ist ja zwangsläufig, wenn ich mich verstelle, wenn ich mich keine Ahnung schöner mache, attraktiver mache, gesünder mache, fitter mache, wie auch immer, dann bin ich halt nicht ich selbst. So, und das ist ja im Grunde genommen ja, ich sag jetzt mal, das ist ja nicht nur ein Krankheitsbild, das sich aus meiner Sicht jetzt nur in dieser veganen Bewegung zeigt, sondern das ist sehr allgemein gesellschaftlich, das ist ja dieses typische: Glamour. Da wo ich jetzt irgendwo versuche, ein Idealbild, ein Schönheitsideal oder so was anzuschauen, lande ich automatisch bei ähnlichen Stereotypen.

Stefanie Ja, und das ist eben das, worüber die Menschen, mit denen ich so rede, argumentieren, dass sie sagen, weil das eben so ist und die Menschen Gesundheit mit schlank verbinden, deswegen müssen wir schlank sein, um den Veganismus voranzubringen, weil eben Gesundheit wiederum das beste Argument ist, was zieht und gesund ist nur, wer schlank ist.

Carsten Genau das ist so ein aus meiner Sicht schon fast – sorry - dummes Argument. Wir müssen das machen, weil wegen ist so! Das mag sich ja vielleicht auch mit Klickzahlen, mit Seitenaufrufen, mit was weiß ich, also aus Marketingsicht irgendwo verargumentieren lassen. Aber das ist aus meiner Sicht doch genau, ich nenne es jetzt mal das Krebsgeschwür, weil was versuche ich denn dort für Bilder zu projizieren? Bilder, die eigentlich kaum erreichbar sind. Ich adressiere ja nicht ein Bild, was 90 % der Menschen repräsentiert, sondern etwas, wo, ich sag jetzt mal, wirklich nur ein Minimum, also ein kleiner Prozentsatz irgendwo optisch hinkommt. Ich meine, ich kann das ganze zuspitzen und dann wird es ganz eklig, dass wenn ich dann sage okay, wie muss denn jemand aussehen mit dem Idealbild und ich orientiere mich jetzt wirklich nur so an diesen körperlichen Faktoren. Also schlank, sportlich, vielleicht Mitte 20? Vielleicht auch noch irgendwo eine bestimmte Hautfarbe, vielleicht noch eine bestimmte Haarfarbe. Ja, ich fange an auszugrenzen.

Stefanie Hetero.

Carsten Hetero, genau. Ich fange an auszugrenzen, in dem Moment, wo ich beginne, diese Stereotypen aufzubauen.

Stefanie Ja und das ist ja eben auch das, was du sagtest, als wir da vorher mal drüber gesprochen haben, dass es ja auch ein Privileg ist, schlank zu sein. Wir hatten ja mal eine Folge gemacht über Privilegien und dass das eben auch ein Privileg ist, in unserer Gesellschaft schlank zu sein.

Carsten Ja, tatsächlich aus der privilegierten Rolle heraus argumentieren die, die wir schlank sind. Und es gibt ja Menschen, die von Natur aus schlank sind, die einfach, egal was sie machen, schlank bleiben. Und das kann ich aber nicht als idealtypisches Bild hinsetzen, weil dem nicht jede·r entspricht. Nur weil andere Menschen diesem schlanken Bild nicht entsprechen, heißt das noch lange nicht, dass sie durch, keine Ahnung, bestimmte Lebensweisen, bestimmte Ernährungsweisen oder nur durch Selbstdisziplin diesem Bild irgendwann mal entsprechen werden. Das ist aus meiner Sicht ein krankmachendes Bild. Also vor allen Dingen, da spreche ich jetzt aus persönlicher Erfahrung: Ich selbst war nie dick. Ich werde wahrscheinlich auch nie dick sein, weil ich unter einem schnellen Stoffwechsel tatsächlich leide. Das ist nicht in allen Situationen angenehm, aber es ist einfach so, dass ich wahrscheinlich immer schlank bleibe. Und was würde ich mich dann erdreisten, wenn ich jetzt sage: Hey, alle anderen müssen genauso schlank sein wie ich? Also das funktioniert irgendwie nicht.

Stefanie Ja, das ist es ja gerade. Also natürlich schlanke Menschen, die argumentieren, dass man halt schlank sein sollte. Das ist halt immer schwierig.

Carsten Das ist total einfach, klar.

Stefanie Ja, genau, das ist einfach für die. Aber für diejenigen, die eben nicht natürlich schlank sind, ist es nicht einfach. Und ich habe ja hier im Podcast in Folge 84 mit Gesche darüber gesprochen, dass Veganerinnen immer schlank sind. Es gibt, haben wir auch gesagt, es gibt so viele Gründe, warum Menschen dick sein können. Und es gibt Menschen, die dick sind und trotzdem gesund. Also, auch dicke Menschen können Sport machen und der BMI hat da nicht wirklich was zu sagen. Es gibt Menschen, die haben tatsächlich eine breite Hüfte einfach und setzen mehr Speck irgendwie am Hintern an oder wo auch immer. Und trotzdem sind sie gesund und laufen Halbmarathon oder gehen regelmäßig joggen oder machen halt generell Sport und haben super Blutwerte und alles mögliche. Aber sie entsprechen eben nicht dieser Norm.

Und genauso kann man das ja auch ausweiten auf: was ist, wenn du auf einmal Pickel im Gesicht hast? Der Mann, mit dem ich da gesprochen hatte im Eingangsbeispiel sagte er, er retuschiert all seine Pickel weg sozusagen. Also er schminkt die über, damit es nicht gesehen wird. Also er achtet wirklich auf alles mögliche, damit er möglichst gesund aussieht. So aber was ist denn, wenn ich einfach unter unreiner Haut leide? Und das ist halt so, ich kann es halt gerade nicht ändern. Also gibt es ja durchaus. Dann schadest du dem Veganismus. Wenn du unreine Haut hast, schadest du dem Veganismus, du schadest dem Veganismus, wenn du dick bist. Du schadest dem Veganismus wahrscheinlich auch, wenn du zu klein oder zu groß bist. Wahrscheinlich schadest du dem Veganismus, auch wenn du irgendwie nicht sportlich genug bist. Also es gibt so vieles, was dann nicht der Norm entspricht und womit du dann automatisch dem Veganismus schadest. Und das finde ich, das geht einfach so nicht.

Carsten Nein, wir müssen ja Inklusion betreiben und nicht Exklusion. Ich kann mich da wirklich nur wiederholen, was ich vorhin schon sagte, es sind ja 90, wahrscheinlich 99 % der Menschen halt nicht so optisch beschaffen, dass sie diesem Idealbild auch nur annähernd nahe kommen werden. Die können tun, was sie wollen. Also selbst eine chirurgische plastische Operation wird die wahrscheinlich nicht in diesen Bereich der Schönheitsideale hier transferieren. So, denen stoße ich doch vor den Kopf. Wenn ich jetzt irgendwie versuche, solche Bilder zu projizieren, dann lege ich eine imaginäre Messlatte so hoch, dass ich ein Großteil der Menschen eigentlich gar nicht erreiche. Die kapitulieren doch.

Stefanie Ja, und wenn ich die ganze Zeit über Gesundheit spreche und nur immer über die Ernährung gehe, dann vergesse ich ja auch, dass es beim Veganismus um Werte geht, um Mitgefühl und nicht um eine Ernährungsweise. Also ja, die Ernährungsweise gehört dazu. Das ist irgendwie dann die Ausgangssituation. Aber eigentlich geht es um Werte und es geht auch darum, aus diesem System auszusteigen. Nicht umsonst sind wir immer auf der Suche und schauen, wie wir das System anders gestalten können. Aber wenn ich so argumentiere und sage: Hey da gibt es halt diese Norm und das ist halt so und alle finden es toll und du musst halt schlank sein und du musst halt sportlich sein und du musst halt so aussehen, dann denke ich ja nur innerhalb dieser Grenzen, dann denke ich innerhalb dieses Systems und das kann einfach nicht funktionieren, weil dann bleibe ich ja in dieser Box drin und ich will doch eigentlich da raus, weil ich doch ein anderes System, eine andere Welt und Mitgefühl für alle Lebewesen will. Und das heißt eben auch nicht nur für die Tiere, auch für die Menschen und dann eben für alle Menschen. Und dann eben auch Mitgefühl zu haben für Menschen, die eben nicht der Norm entsprechen.

Carsten Ja, weil sonst verkomme ich zu so einer Art Marketing Karikatur, die sieht zwar schön aus optisch, aber letztendlich bin ich dann Marketingobjekt, wirklich ein Objekt.

Stefanie Und wie authentisch bin ich denn, wenn ich halt tatsächlich Monate vorher erst mal anfange auf Diät zu gehen, um dann einem bestimmten Bild zu entsprechen, um dann wieder danach Fett anzusetzen, um dann wieder auf Diät zu gehen? Also wie authentisch bin ich denn? Weil hey, ich bin doch nur authentisch, wenn ich auch wirklich das lebe, wozu ich stehe. Wenn ich gerne Sport mache und natürlich schlank bin, dann ist es doch alles gar kein Problem. Und auch emotional essende Dicke können zu natürlich Schlanken werden, was Maria Sanchez zum Beispiel bewiesen hat. Es ist also nicht so, dass du für immer dazu verdammt bist, dick zu sein, wenn du es gar nicht möchtest, also wenn du zwanghaft isst. Aber es muss halt authentisch sein. Wenn du gerade in diesem Teufelskreis steckst und sagst: Hey, ich esse eben zwanghaft und ich bin dick, dann macht das überhaupt keinen Sinn, dann immer wieder eine Diät anzufangen, nur um den Veganismus nicht zu schaden. Also was ist das für ein krankes System?

Carsten Ja und genau das gilt es jetzt zu überwinden, weil das ist ja jetzt nicht etwas, was dem Veganismus ureigen ist, sondern eigentlich ein typisches Phänomen unserer Gesellschaft, dass wir versuchen, diesen Idealen irgendwo nahe zu kommen, dass das irgendwo ganz stark nach außen getragen wird und da natürlich eine gewisse Popularität hat. Und wir unterfüttern das, indem wir argumentieren: es ist ja wirksam, also müssen wir es auch so machen. Also dieses, das ist ja das Kranke daran, wenn man das mal ein bisschen durchdenkt, das ist ja im Grunde genommen ein Aspekt, mit dem sich der Karnismus rechtfertigt, durch diese ständige Wiederholung: „Ja, alle haben es so gemacht und wir machen es auch so und es funktioniert ja“ und immer wieder und immer wieder und immer wieder und jetzt greifen wir im Veganismus nach diesem gleichen Prinzip.

Stefanie Ja, genau, wir bedienen uns des gleichen Systems, wir bleiben da drin, wir wollen doch eigentlich da raus, aber wir bleiben da drin, wenn wir sagen, wir müssen dieser Norm entsprechen, sonst schadest du dem Veganismus, so wie mir die eine Hörerin auch geschrieben hat, ich sei zu emotional und deswegen würde ich dem Veganismus schaden. Also das ist halt wirklich so! Dir wird ja gesagt, du darfst dich nicht als vegan outen, wenn du nicht der Norm entsprichst.

Carsten Ja, und ich muss sagen, wenn ich solche Stimmen höre, die auch das einfordern, dass man sich dieser Norm in irgendeiner Art und Weise anpasst oder vielleicht sogar unterwirft, aber ich sag jetzt mal anpasst, dann muss ich sagen, lieber Veganismus, bin ich kein Teil von dir. Ja, das ist ja was. Definiere mal Veganismus oder vegane Bewegung.

Stefanie Dann ist unser Veganismus ein anderer Veganismus als deren Veganismus.

Carsten Machen wir einen eigenen auf.

Stefanie Ja, ich mach meinen eigenen Veganismus.

Carsten Ja aber dann möchte ich nicht dazugehören. Dann titulier ich mich irgendwie anders oder so was. Für mich bin ich dann nach wie vor vegan, aber dann fühle ich mich nicht zugehörig zu einer solchen Bewegung, weil das sind tatsächlich Werte, die ich nicht teile, die ich auch nicht teilen kann.

Stefanie Ich muss sogar daran denken. Ich weiß nicht, vielleicht kennt ein·e Hörer·in die Bücher von Jasper Fforde um Thursday Next. Ich höre die gerade so zur Entspannung nebenher. Und das ist so eine Parallelwelt, so ein bisschen wie die Scheibenwelt, von dem – wie hießt er noch gleich? (kichert)

Carsten Terry Pratchett! Hallo?

Stefanie Von Carstens Lieblings-Terry Pratchett.

Carsten Disc world.

Stefanie Also jedenfalls so ein bisschen so, aber eigentlich ganz anders. Da geht es ganz viel um Bücher und jedenfalls die haben da, weil die Religionen sich nicht einigen konnten, haben sie die globale Standardgottheit ins Leben gerufen, wo du halt machen kannst, was du willst und alle konvertieren jetzt zur globalen Standardgottheit. Und so ein bisschen erinnert mich das jetzt daran. Dann wird uns wahrscheinlich wieder vorgeworfen, dass der Veganismus religiös ist, wenn es halt verschiedene Formen davon gibt. Und dann konvertieren wir alle zum globalen Standard-Veganismus.

Carsten Okay.

Stefanie Okay?

Carsten Ich will jetzt aber auch keine Religion, also weder eine Religion noch eine Ideologie, noch einen weiteren Veganismus ins Leben rufen. Ich will mich einfach nur distanzieren von dieser Strömung und will dazu auch gerne mal ein bisschen drastischer formulieren. Aber im Grunde genommen geht es einfach nur darum zu sagen: Das sind Werte, die ich einfach nicht mittrage, weil ich einfach der Meinung bin, wir müssen halt offen für alles sein. Und selbst wenn da jetzt ein Couchpotato ist, der oder die sich dann abends gerne mal mit zwei, drei Dosen Bier mehr oder so was vor den Fernseher setzt und ansonsten.

Stefanie (lacht) Zwei, drei Dosen mehr als wir...

Carsten Aber trotzdem sich vegan ernährt, dann ist das so.

Stefanie Wenn wir jetzt mal einfach ein kleines Gedankenspiel machen und uns vorstellen, die ganze Welt ist vegan, wollen wir denn jetzt hier nur so genormte Barbiepuppen da rumlaufen haben?

Carsten Ich glaube, den Versuch gab es schon mal und der ist Gott sei Dank kläglich gescheitert. Also jetzt nicht im Veganismus, aber diesen Versuch, irgendwo so ein Idealbild zu züchten.

Stefanie Ich dachte schon, genormte Barbiepuppen gab's schon mal. Okay, ich weiß, was du meinst. Es war nicht Brave New World. Nachdem ich dieses Gespräch geführt habe, mit dem besagten Veganer vom Anfangsbeispiel, war ich irgendwie schon wieder so vor den Kopf gestoßen, weil er das so für selbstverständlich genommen hat, dass das so ist. Und dass ich eben tatsächlich doch bitte mal abnehmen sollte, damit ich dem Veganismus nicht schade. Und ich habe dann im Anschluss mal im Internet so nach dicken Veganer·innen gesucht und im Deutschen bin ich da so gar nicht fündig geworden und hab dann im Englischen nach „Fat vegan“ gesucht und bin dann fündig geworden. Da gibt es offensichtlich dann noch mehr Berichte und auch dicke Veganer·innen, die eigene Internetseiten haben und Social Media Profile usw. und da auch ein bisschen aktiv sind. Und habe da einen Erfahrungsbericht gelesen von einer Veganerin, die erzählt hat, sie wollte eigentlich vegan leben. Weil ihr aber vermittelt wurde: Du darfst dich nur vegan labeln, wenn du dünn bist, hat sie sich nicht getraut vegan zu leben, weil sie einfach nicht dünn war. Und sie hat alles versucht, aber sie wurde einfach nicht dünn und hat dann eben gedacht: okay, ich darf dann nicht vegan leben. Also eigentlich hat sie sich dem Veganismus zugehörig gefühlt und wollte das auch, aber hat sich eben nicht getraut.

Carsten Und ich kann mir wirklich vorstellen, dass so was anderen Leuten auch passiert. Das, was mir so einfällt, sind die Straßenkontakte. Wenn ich Aktivist·innen auf der Straße sehe und wenn die sich jetzt quasi so verkörpern würden, dass sie diesem Idealbild noch stärker irgendwo Vorschub leisten, dann fällt es mir nicht schwer vorzustellen, dass Personen, die per se von von ihren Ansichten, von ihren Werten, dem Veganismus nahestehen, einfach den Kontakt meiden, weil sie vom Optischen her einfach merken: „da gibt es so große Unterschiede, da komme ich einfach nicht hin. Ich komm nicht in die Gruppe rein, die würden mich gar nicht bei sich haben wollen.“ Allein diese Ängste und Vorbehalte und das passiert ja unterschwellig und allein dadurch, dass eben immer dieses typische Schlankheitsideal / Schönheitsideal mit dem Veganismus verbunden wird. Das ist mir ja auch schon passiert, dass ich, ich glaube zwei oder dreimal schon von mir bekannten Personen angesprochen wurde, die gesagt haben: Ja, Veganer sind ja eigentlich immer schlank. Für die war das auch unvorstellbar, dass ein Veganer nicht schlank ist. Und das waren selber keine vegan lebenden Menschen, sondern das waren Omnivore, die aber dieses Bild aus den Medien her auch schon aufgesogen haben.

Stefanie Ja, das ist ja auch so ein anderes Erlebnis, das Gesche und ich auch schon in Folge 84 besprochen haben, dass eine Person geschrieben hat, sie wollte abnehmen und ist dann zu Weight Watchers gegangen, weil sie früher immer versucht hat da abzunehmen. Und mittlerweile war sie vegan geworden und hat sich gedacht, okay, sie muss jetzt diesem Idealbild entsprechen und dann muss sie abnehmen. Und so ist sie zu Weight Watchers gegangen und da wurde der Ernährungsplan mit ihr besprochen und dann wurde ihr gesagt: ja, hier, da isst du dann halt Hühnchen und da isst du Ei und so. Und dann hat sie gesagt: Naja, eigentlich lebe ich vegan und ich kann das ja dann ersetzen, das ist kein Problem. Und dann hat der oder diejenige, der oder die da mit ihr gesprochen hat, sie so von oben bis unten angeguckt und „Wirklich?“ gesagt, weil das halt so diese Reaktion ist: „Wie, du lebst vegan und bist so dick?!“ Und das ist auch das, was Gesche halt sagte, entweder kommt die Reaktion: „Echt, das kann ja gar nicht sein.“ Also du lügst, oder: „Ja, wie dick warst du denn vorher?“ Also so diese Reaktion, es muss einfach so sein, dass du schlank bist, wenn du vegan bist. Es kann einfach keine dicken Veganer·innen geben, weil du per se mit veganer Ernährung abnimmst.

Carsten Ja, also lasst uns aufhören mit diesem ganzen Unsinn und versuchen da irgendwie diesen Schlankheitswahn auch noch mit dem Veganismus zu verknüpfen, sondern mehr Mut zu Authentizität. Was jetzt nicht heißt, dass wir ungewaschen, unrasiert und mit fettigen Haaren jetzt irgendwo permanent draußen rumlaufen sollen, sondern...

Stefanie Wenn wir uns dann wohlfühlen, würden wir auch das tun.

Carsten Wenn das zu deinem persönlichen Idealbild gehört, okay...

Stefanie und du dich damit wohlfühlst.

Carsten Genau. Ja.

Stefanie Also solange du keinem anderen damit schadest, ist es in Ordnung. Schadest du jemanden damit? Naja, du müffelt vielleicht dann, aber dann wirst du das schon merken, weil dich die anderen wahrscheinlich meiden, wenn du die ganze Zeit müffelst. Und dann ist halt die Frage vielleicht wolltest du das auch so oder halt nicht. Aber ich finde generell, dass es eben darum geht, dass es dir gut geht und nicht, dass es den anderen irgendwie gut geht, oder? Klar, du willst natürlich, dass es den Tieren besser geht, aber meine Theorie ist, sobald es dir gut geht, wirst du das auch ausstrahlen. Und durch diese Ausstrahlung alleine wirst du ein besserer Aktivist oder eine bessere Aktivistin sein und dadurch wirst du mehr bewirken können für den Veganismus. Durch deine Ausstrahlung, durch das positive in dir, was daher rührt, dass du dich wohlfühlst mit dir. Und wenn du halt die ganze Zeit faken musst, fake it till you make it, na dann ist das Stress. Und mit dem Stress wirst du dich einfach nicht wohlfühlen und dann strahlst du eben das auch nicht aus. Und das ist eben das Ding. Wenn wir jetzt alle irgendwie diesem Ideal entgegenstreben, was eigentlich gar nicht unser Ideal ist, sondern das Ideal ist, von dem wir denken, dass es gut ist für den Veganismus, aber wir eigentlich gar nicht wissen, ob es wirklich gut ist - falls du mir noch folgen kannst - ist das einfach nicht das, womit du dich wohlfühlst. Wenn du das Gefühl hast, du bist dick und möchtest abnehmen und dann fühlst du dich besser und das ist das, was für dich am besten ist, dann bin ich die Letzte, die sagt: Jetzt bleib dick. Meine Meinung ist, es hängt alles mit dir zusammen und wie du dich fühlst.

Carsten Und ja, genau darum geht es. Das wollte ich auch gerade mal anmerken. Es geht ja um deine Gefühle. Das ist ja der Grund, weswegen du jetzt auch vegan geworden bist, weil du deinen eigenen Gefühlen, deinen Werten auf einmal einen höheren Stellenwert einräumst als den Werten, die von deinem Umfeld auf dich projiziert wurden. Sei es jetzt durch deine Eltern, sei es jetzt durch deine Freunde, durch deine Bekannten. Wie auch immer, Du bist ja aufgewachsen in einem Werteumfeld und in einem Gefühlsumfeld, was eigentlich nicht originär dir gehörte, aber was du adaptiert hast und wo du auch tatsächlich wahrscheinlich, nehme ich jetzt mal an, ein bisschen dran zu knabbern hattest, dich davon zu lösen. Genau so und jetzt, um alles in der Welt, sollen wir wieder zurückfallen und Ideale von irgendwelchen anderen, vielleicht uns noch nicht mal bekannten Personen adaptieren?

Stefanie Also es ist nämlich genau das. Wir tauschen quasi das eine Wertesystem gegen das andere Wertesystem. Aber beides gehört nicht uns. Und wenn wir jetzt diesen Normen entsprechen wollen, rennen wir wieder irgendwas anderem hinterher, aber den Weg, den ich jetzt hier propagieren möchte, ist tatsächlich ein etwas unbequemerer. Der andere ist natürlich viel bequemer, wenn ich jemanden habe, der mir sagt, was ich tun soll und wenn das die Mehrheit ist. Und wenn das anerkannt ist, dann kann ich mich viel besser daran orientieren. Wenn ich aber, was ich hier propagieren möchte, zu meinen eigenen Werten stehe, dann muss ich mich halt gerade machen. Dann muss ich für das einstehen, was ich wirklich möchte. Und da muß ich auch wirklich erst mal herausfinden, was ich möchte. Und das ist eher so eine Art Ausgrabung. Also das dauert auch, das ist ein Prozess, das ist ein Weg. Am Anfang werden ganz viele Zweifel da sein, weil du ja erst mal dieses alte Wertesystem loswerden musst und dann erstmal alles in Frage stellst und dann schaust, was passt denn eigentlich, wenn der Kompass dein Mitgefühl ist und du dich nach diesem Kompass richtest?

In meiner Erfahrung ist es tatsächlich so, wenn ich sage okay, ich höre auf mein Gefühl, ich höre auf das, was mein Herz mir sagt und mein Kompass ist mein Mitgefühl, dann schau ich mir eben alles noch mal neu an und bewerte alles neu. Und das ist ein Prozess, das dauert. Und das ist am Anfang mit ganz viel Zweifel verbunden und mit ganz viel Unsicherheit und auch ganz viel Schmerz teilweise. Also wenn du, wie ich, von Herzen vegan lebst, dann ist es mit ganz viel Schmerz teilweise verbunden. Und natürlich ist es dann einfacher zu sagen: okay, ich entspreche jetzt dieser Norm und dann hacken die wenigstens nicht auch noch auf meinem Gewicht rum oder auf meinen Pickeln oder darauf, dass ich so klein bin oder darauf, dass ich so groß bin oder dass ich keine Ahnung irgendwie, ich weiß nicht was könnte es noch sein, die falschen Ohren habe, irgendwas Diskriminierendes. Dass ich nicht hetero bin, dass ich zu alt bin, zu faltig oder was auch immer.

Carsten Ja, also es wird immer irgendetwas geben, dem du nicht entsprichst.

Stefanie Ja, also so die super Norm. Also ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was ist denn die super Norm? Wie muss mein Gesicht aussehen, dass ich dann die perfekte Veganerin bin?

Carsten Na ich glaub du hast schon eine Bandbreite. Und wenn ich mir jetzt zum Beispiel überlege, wie jetzt auf Instagram im Visuellen das Ganze propagiert wird, da sind ja häufig eben auch Bilder von schlanken, sportlich athletischen Menschen abgelichtet, teilweise auch in Unterwäsche oder in Sportbekleidung oder schon schon in sehr typischen sexy Posen. Und das ist natürlich dann auch einer von diesen visuellen, treibenden Faktoren, die da dieses Bild projizieren. So, da bin ich jetzt bei einer Bandbreite. Also es gibt jetzt nicht so einen bestimmten Hauttyp oder eine Größe oder so, aber es tendiert schon so in diese Richtung, sportlich, vielleicht sogar muskulös. Aber auf alle Fälle erst mal schlank. Ja, das fällt auf.

Stefanie Wenn du jetzt natürlich gerne sportlich bist und gerne Sport machst und gerne schlank bist und so, und das alles dich glücklich macht und du von innen spürst, das ist mein Leben und das ist genau das und ich fühle mich pudelwohl damit - warum heißt es eigentlich pudelwohl? Ich weiß es nicht, warum auch immer - also du fühlst dich halt Pudel pudelwohl. Ich könnte auch sauwohl sagen.

Carsten Sau saukomisch.

Stefanie Oder? Ja, gut, lassen wir das. Also jedenfalls, du fühlst dich wohl. Dann ist es natürlich völlig in Ordnung. Also das ist hier kein „Dünnen Bashing“ oder so, sondern es geht mir wirklich darum, dass du dich wohlfühlst mit dir und mit deinem Körper und dass du das nicht machst, um einer gewissen Norm zu entsprechen, sondern weil das du bist. Für mich ist es das gleiche auch mit Social Media. Ich bin ja nicht mehr bei Facebook und ich war auch tatsächlich nur bei Facebook, weil man mich dazu überredet hat, weil ich dann eine größere Reichweite erzielen könnte und einfach alle bei Facebook sind. Und ich soll auch bei Instagram sein, weil halt alle bei Instagram sind und ich dann eine größere Reichweite erzielen könnte. Du verstehst das Prinzip und ich bin aber der Meinung, dass Facebook eine Datenkrake ist und ich kann das mit meinen Werten nicht vereinbaren. Ich halte die Privatsphäre und den Datenschutz hoch und ich bin der Meinung, dass Freiheit wichtiger ist als Sicherheit. Und deswegen kann ich einfach nicht bei Facebook und bei Instagram sein, weil das meine Werte verraten würde. So, ich schneide mir damit ins eigene Fleisch, weil meine Reichweite dadurch geringer ist als von allen anderen, die natürlich alle auf Instagram und auf Facebook sind. Gut, das ist der saure Apfel, in den ich beiße. Aber das ist für mich authentisch. Ich kann halt nicht einerseits sagen: Hey, ich finde Facebook total blöd und ich kann das nicht akzeptieren, was die machen, aber andererseits trotzdem da sein. Und ich habe das gemacht. Ich meine, ich bin auch nur ein Mensch. Ich habe gedacht, okay, ich muss bei Facebook sein, alle sind bei Facebook. Und ich bin jetzt tatsächlich noch privat bis zum Juni bei Facebook, weil ich noch meine „Hamburg vegan erkunden“ - Touren abwickeln muss und alle veganen Geschäfte sich nur über Facebook austauschen. Also zumindest in Hamburg.

Und das Gleiche ist mit Amazon. Amazon ist total cool, wenn du sagst okay, jetzt mal schnell was bestellen und du kriegst da alles usw. und so fort. Aber es ist für mich ethisch nicht vertretbar, da was zu kaufen. So, dann geht es weiter. Du kannst es immer weiterführen. Hermes zum Beispiel. Wenn ich jetzt über Hermes was bestelle und es wird mir geliefert und ich denke okay, die Menschen, die da arbeiten, die arbeiten als Subunternehmende und die arbeiten echt für einen geringen Lohn pro Paket, nicht mal pro Stunde. Also die müssen wirklich schuften und es ist echt nicht ethisch vertretbar. Und so kannst du das immer weiter spinnen. Du kannst es immer weiter spinnen und es ist für mich immer ein Ausloten, wie ich mit meinen Werten übereinstimme. Und es ist natürlich nie perfekt. Ich bin ein Mensch, ich bin nicht perfekt, aber ich versuche so authentisch wie möglich zu leben und ich versuche das zu leben, was ich auch propagiere und für das ich stehe. Und deswegen kann ich eben bestimmte Dinge nicht machen, weil sie sich mir aus ethischer Sicht verbieten.

Und genau so ist es eben auch mit diesen Normierungen. Also ich kann nicht irgendwie sagen, okay, ich muss so und so aussehen. Ich sehe aber eigentlich gar nicht so aus und ich fühle mich auch überhaupt nicht so und innerlich kann ich das auch gar nicht vertreten. Und ich mache das eigentlich nur, weil mir alle anderen halt immer sagen: „Hey, wenn du das nicht machst, dann schadest du dem Veganismus.“ Und ich möchte jetzt hier einfach mal meine Stimme erheben und sagen: Nein, du schadest nicht dem Veganismus, du schadest nicht dem Veganismus, wenn du nicht der Norm entsprichst. Du schadest dem Veganismus viel eher, wenn du nicht nach deinen Werten lebst. Wenn du nicht dein Inneres zum Strahlen bringst und auf dein Herz hörst, dann schadest du mit dem Veganismus viel eher. Ich finde, du schadest nicht dem Veganismus, wenn du auf das hörst, was dir dein Mitgefühl sagt.

Carsten Ja, denn wir brauchen eigentlich mehr Wahrheit und Echtheit als irgendwie eine aufgesetzte Rolle, und sei sie noch so erfolgreich in der jetzigen Konstellation, weil es das zu überwinden gilt.

Stefanie Genau, wir wollen ja raus aus dem System. Wir wollen ja überhaupt gar nicht in diesem System drin bleiben, was uns diese Norm diktiert und was eben gefesselt ist an dieses normal, natürlich, notwendig und nice. Das wollen wir ja gerade nicht, wir wollen doch raus und dann müssen wir auch das überwinden. Und ja, hab keine Angst, komm mit.

Carsten Alles wird gut.

Stefanie Alles wird gut.

Carsten Oh, jetzt sind wir schon wieder fast so beim Religiösen.

Stefanie Ja, komm zum globalen Standard-Veganismus mit Carsten und Stefanie.

Carsten TM.

Stefanie TM (lacht) Deine Priester·innen erwarten dich.

Carsten Deine Hohepriester·innen.

Stefanie Genau. Huldige uns, Deine Hohepriester·innen erwarten Dich. Also, Scherz beiseite. Und ich möchte diese Folge auch nicht beenden, ohne mich zu bedanken bei unseren treuen, treuen Steady Unterstützer·innen, die uns finanziell beglücken.

Carsten Auch von meiner Seite aus vielen, vielen lieben Dank.

Stefanie Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss Ich bin von Kathrin und Daniel von bevegt interviewt worden. Die waren in Hamburg und da haben wir uns getroffen und haben nett geplaudert mit Mikrofonen. Die haben ja drei Mikrofone. Ich bin total begeistert von ihrer Technik. Also wunderbar. Es war ein sehr interessantes Gespräch. Vielleicht hast du es schon gehört. Wenn nicht, du findest den Link in den Shownotes, hör doch einfach mal rein.

Carsten Ja, dann kann ich jetzt schließen mit: In diesem Sinne.

Stefanie In Hamburg sag man Tschüss.

Carsten Und auf Wiederhören.

Links zur Folge

Zurück

Hinweis zum Von Herzen Vegan Clan

Im November 2021 ist der Von Herzen Vegan Clan ein Teil meiner damals neuen Community, des Experimentariums geworden.

Das Experimentarium gibt es seit Dezember 2022 nicht mehr.

Ich bin gerade dabei eine neue Online-Community aufzubauen. Wenn Du interessiert bist, schau doch mal vorbei:

>> Hier gehts zur neuen Community

Mehr als Vegan Podcast

Du möchtest etwas zurückgeben?

Der Mehr als Vegan Podcast soll barrierefreier werden und dafür brauchen wir Deine Unterstützung.

Wir suchen ständig Menschen, die bereit sind Transkripte der Podcastfolgen Korrektur zu lesen.

Die Hälfte der Podcastfolgen sind schon geschafft, für die andere Hälfte brauchen wir Dich!

Schreib uns gern, wenn Du Dich angesprochen fühlst.