Jagd ist Naturschutz oder die Lust am Töten

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Folge 175 - Jagd ist Naturschutz oder die Lust am Töten

„Wild zu kaufen ist okay, weil die Jäger ja eh die Quote erfüllen müssen." sagte ein Bekannter zu einer Podcasthörerin, die sich daraufhin hilfesuchend an mich wendete.

Das ist jetzt schon ein Jahr her und wir haben damals einige Fakten zusammengetragen, die diese Aussage widerlegen konnten- dennoch war ich nie ganz zufrieden damit und habe ich sehr gefreut, als ich im Mai diesen Jahres auf dem ersten Buchholzer Tierschutzfest einen Vertreter des Vereins "Natur ohne Jagd" kennengelernt habe.

Leider war er ein bisschen schüchtern und wollte nicht für den Podcast interviewt werden. Stattdessen hat er mir jede Menge Infomaterial mitgegeben, für das ich einige Zeit gebraucht habe, um es durchzuarbeiten.

Mittlerweile habe ich es geschafft und kann Dir in dieser Folge die Fakten gegen die Jagd präsentieren und erklären, warum Jäger wirklich jagen.

Außerdem stellt Carsten noch ein Kinderbuch vor, das die Fakten gegen die Jagd kindgerecht verpackt und zum Schluss erzählt unsere Hörerin Amy ganz subjektiv, wie sie sich der Herausforderung stellt einen Jäger als Familienmitglied zu haben.

Wenn Du also schon immer nach Fakten gegen die Jagd gesucht hast- hör unbedingt rein.

Ergänzung: Richtigstellung

Unsere Hörerin Mareike hat mich daraufhingewiesen, dass der Part betreffend dem Erschießen von Haustieren so nicht so ganz stimmt. Das Bundesjagdgesetz besagt, dass in „befriedeten Bezirken“ nicht gejagt werden dar (§ 6 BJagdG). Die Länder erlassen Landesjagdgesetze und in dem für Schleswig-Holstein zählen zu befriedeten Bezirken u.a. Gebäude, eingegrenzte Hofräume und Hausgärten, öffentliche Parkanlagen, Sport- und Spielplätze, Friedhöfe, Kleingartenanlagen, Tiergehege, Bundesautobahnen (§ 4 LJagdG). Darüber hinaus dürfen nur wildernde Hunde und Katzen getötet werden, d.h., „Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung der sie führenden Person sichtbar Wild verfolgen oder reißen“ und „Katzen, die im Jagdbezirk weiter als 200 m vom nächsten Hause angetroffen werden“. Ausgenommen sind außerdem als solche erkennbare Hirten-, Jagd-, Blinden-, Behindertenbegleit-, Such-, Rettungs- und Diensthunde (§ 21 LJagdG). Bei Katzen ist das „Wildern“ nach o.g. Definition in ländlichen Gegenden natürlich relativ schnell erfüllt. Aber im Garten und über den Zaun hinweg darf ein Jäger eine Katze nicht erschießen. 

Links zur Folge

Natur ohne Jagd e.V.
http://natur-ohne-jagd.de/

Buch: "Das Geheimnis des Waldes" von Rudolf Pohlenz
http://natur-ohne-jagd.de/Literatur.htm

Zeitschrift Freiheit für Tiere, Sonderausgabe Fakten gegen die Jagd
http://freiheit-fuer-tiere.de/sonderausgabenaturohnejagd/index.php

Initiative "Zwangsbejagung Adé" - gegen die Zwangsbejagung Deines Grundstücks
https://zwangsbejagung-ade.de/

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Von Herzen Vegan Clan
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