Kommen Rührgeräte in den Himmel?

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Folge 204 - Kommen Rührgeräte in den Himmel?

In dieser Folge sprechen wir über den Dokumentarfilm "Kommen Rührgeräte in den Himmel?" von Reinhard Günzler.

Ich war schon allein aufgrund des Titels sehr gespannt auf diesen Film und wurde nicht enttäuscht. Denn dieser Film hat mir noch einmal eine ganz andere Seite der Nachhaltigkeit offenbart, über die ich zuvor nicht nachgedacht hatte.

Der Film hinterfragt die Art und Weise, wie wir mit Dingen umgehen. Die Protagonistin Carmen macht sich auf eine Forschungsreise über die Herkunft ihres neuen/alten Rührgeräts.

Dabei trifft sie viele interessante Personen, denen sie meist auch die Frage stellt, welche Beziehung wir zu unseren Dingen und ob Dinge vielleicht auch eine Seele haben.

In jedem Fall ein sehr sehenswerter Film, Du solltest aber offen für philosophische und spirituelle Gedanken sein.

Links zur Folge

Mehr zum Film "Kommen Rührgeräte in den Himmel?"
http://www.rg28.de/

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Vollständiges Transkript (Korrektur gelesen von Rupert)

Stefanie Wir haben einen Film geschaut.

Carsten Ja, mal wieder einen ganz tollen.

Stefanie Das ist nämlich jetzt die Frage. Wir haben ihn gestern angeschaut, und wir haben nicht darüber gesprochen, damit wir jetzt hier live quasi für dich miteinander über diesen Film sprechen können, und wir vorher uns nicht gegenseitig irgendwie beeinflussen mit unserer Meinung. Ich wusste nämlich nicht, dass du ihn ganz toll findest. Also du fandest ihn ganz toll.

Carsten Ach so, habe ich echt schon gespoilert. Okay, das wollte ich ja noch gar nicht verraten. Das wollte ich jetzt so ganz langsam sukzessive herausarbeiten. Aber vielleicht fangen wir mal am Anfang an. Wie heißt denn überhaupt dieser Film, diese Dokumentation?

Stefanie Jetzt hast du die DVD umgedreht? Jetzt weiß ich grad nicht mehr, oh ja.

Carsten Ich helfe dir mal. Ich habe sie jetzt wieder zurückgedreht.

Stefanie Dankeschön. Kommen Rührgeräte in den Himmel? heißt der Film.

Carsten Kommen Rührgeräte in den Himmel? Eine sehr interessante Frage. Ich wollte Sie noch mal wiederholen, weil ich ja aufgrund dieses Titels tatsächlich aufmerksam auf den Film geworden bin. Weil es ja, ich sage jetzt mal recht.

Stefanie Wie bist du eigentlich darauf gekommen, auf den Film?

Carsten? Degrowth ist mal wieder schuld. Also degrowth, also das Thema degrowth, was mich ja jetzt schon seit Monaten beschäftigt. Aufmerksam geworden bin ich über die diesjährige degrowth- Onlinekonferenz, in Wien, aus Wien, keine Ahnung. Sollte eigentlich in Wien stattfinden. War ja online, dementsprechend weltweit, und in irgendeinem, doch, es ging um das Thema Design, Produktdesign, wie kann ein Produkt so vom Design gestaltet werden, dass es langlebig ist? Da sind von meinem Empfinden viele tatsächlich Studenten, Designstudenten angesprochen worden, die für mich den Eindruck ergeben haben oder die mir den Eindruck vermittelt haben, die wollen gerne tatsächlich Produkte designen, die eben langlebig sind, scheitern dann aber nachher in der Umsetzung, weil sie im beruflichen Umfeld genau das nicht leisten sollen, also.

Stefanie Okay, jetzt, dann verstehe ich das auch, dann passt es auch sehr gut (lacht). Also weil ich nämlich, ich habe mich auch schon gewundert dann, Carsten hatte auf einmal diesen Film auf seiner Merkliste, der Bücherhallenmerkliste, und dann hat er ihn auf einmal aus der Zentralbibliothek mitgebracht. Und ich habe dann natürlich auch gelesen, was hinten draufsteht, und das passt auch alles super hier dazu. Dann erzähl doch noch mal, worum es geht.

Carsten Ja, es geht um die zentrale Frage, ob Rührgeräte tatsächlich in den Himmel kommen (lachen).

Stefanie Ja, natürlich. Um die Seele der Dinge.

Carsten Um die Seele der Dinge. Ja, um das Thema Nachhaltigkeit bei Produkten. Und zwar gibt es in diesem Film zwei Hauptdarsteller. Das eine ist, jetzt muss ich selber schauen, sie heißt Carmen, und der andere Hauptdarsteller ist tatsächlich ein Rührgerät.

Stefanie Namens RG 28

Carsten Und ich habe ganz zum Schluss des Films dann endlich realisiert, dass RG für Rührgerät steht.

Stefanie Ja, das muss man ja auch nicht sofort realisieren. Das ist ja auch einfach nur.

Carsten Ich brauche einen kleinen Tacken länger, genau.

Stefanie Das RG 28 ist nämlich in dem Fall schon 30 oder 40 Jahre alt. Das weiß, wissen wir nicht, weil die eine Hauptdarstellerin, die andere Hauptdarstellerin (lacht), auf dem Flohmarkt ergattert. Die Rahmenhandlung ist also, dass die Protagonistin, sagen wir mal die menschliche Protagonistin.

Carsten Carmen nennen wir sie.

Stefanie Carmen, nennen wir sie Carmen, einen Kuchen backen will, und sich ein Rührgerät in einem Supermarkt oder einem Multimedia Markt kauft. Und dieses Gerät geht sofort kaputt, und sie kann es nicht reparieren, weil sie es nicht öffnen kann. Und dann ist sie auf dem Weg durch die Stadt und ich meine, dass sie eigentlich das kaputte Rührgerät hinten hat, auf dem Fahrrad dabei hat. Aber dann nachher ist es auf einmal weg.

Carsten Hat sie wahrscheinlich getauscht. Wie auch immer.

Stefanie Nein, nachher wirft sie das, später wirft sie das noch weg. Ganz später im Film wirft sie das noch in die Verbrennungsanlage.

Carsten Dann hat der Kameramann das wahrscheinlich.

Stefanie Ich befürchte, das ist etwas, also was bei der Produktion, na ja, gut, sagen wir mal so, also es ist eine deutsche Produktion, dieser Film, und jedenfalls, also die Rahmenhandlung: Sie will ein Rührgerät, Rührgerät geht kaputt, sie macht sich auf den Weg. Wahrscheinlich will sie es eigentlich reklamieren, wir gehen mal davon aus, fährt mit ihrem Fahrrad an einem Flohmarkt vorbei und findet dann das orangene RG 28, das Rührgerät, und kauft das. Und das ist einfach perfekt und super. Und das ist dann der Auslöser dafür, dass sie rausfinden will, wie ist das überhaupt entstanden, wo kommt es her, das RG 28, und warum funktioniert es jetzt überhaupt noch? Also nach so vielen Jahren? Und warum sind denn jetzt Dinge, die wir heute kaufen, so wie ihr Vorgängerrührgerät, nicht eben auf Langlebigkeit ausgelegt, und auch generell, ob Dinge tatsächlich eine Seele haben können, und ob wir eine bestimmte Beziehung zu Dingen haben. Und ich finde, es ist ein sehr philosophisch-spiritueller Film.

Carsten Ja, mir kam er sehr ruhig, tiefsinnig vor. Also es ist wirklich ein sehr, sehr ruhiger Film ohne Effekthascherei, aber auch eben mit Tiefgang, weil genau diese Fragestellung, es geht Philosophie ja vielleicht auch so, ein bisschen Weltanschauung, ja, Spiritualität so gerade so in diesen Fragen haben Dinge eine Seele oder bzw., weisen wir ihnen eine Seele, einen inneren Wert zu? Bauen wir eine Beziehung zu Dingen auf?

Stefanie Übertragen wir vielleicht auch Gefühle, Gedanken und alles Mögliche auf sie?

Carsten Genau. Und in der Hinsicht finde ich den Film wirklich echt gut. Also da hat er mir sehr, sehr gut gefallen. Es sind auch so Themen angesprochen worden oder Sätze gefallen, wo ich einfach nur wirklich zustimmen konnte. Also das ist ja im Grunde genommen komplett meine Sichtweise, die da vertreten wird, und dementsprechend, ja, mich hat er komplett überzeugt. Bis… Stefanie Ich habe nur mich, ich muss da noch mal eben kurz einhaken, weil das hat mich nämlich interessiert. Wir haben ja extra nicht drüber gesprochen, aber ich habe gedacht, du bist ja sonst auch eher so faktenorientiert. Und ich kenne ja viele, auch Veganer:innen, die gerade dafür kämpfen, dass alles so faktenbasiert ist und Fakten, Fakten, Fakten, und bloß nichts Spirituelles und so. Und deswegen hatte ich eher so den Eindruck gewonnen, und bin jetzt halt mal gespannt, ob du mir zustimmst, dass, wenn du so wirklich rein faktenorientiert bist, dass dich der Film vielleicht an manchen Stellen irritieren kann.

Carsten Ähm, habe ich ehrlich gesagt beim Schauen des Films gar nicht drüber nachgedacht. Ich fand, weil er sehr emotional ist. Also einmal die Hauptdarstellerin, geht ja auch gerade so in diesen Traumsequenzen, die da gezeigt werden, lässt sich ja erahnen oder nicht nur erahnen, wird ja dargestellt, dass sie irgendwo eine Beziehung zu diesem Rührgerät aufbaut, und was dann ja eben auch zu dieser Recherchearbeit führt. Und der Film geht halt emotional weiter in der Hinsicht, dass ja gerade mit den Personen gesprochen wird, die an der Entstehung dieses Produktes mitgearbeitet haben.

Stefanie Ja, nur ich dachte, dass wenn du wirklich rein wissenschaftlich faktisch orientiert bist, du dich vielleicht nicht darauf einlassen kannst.

Carsten Nee, war für mich gar kein Problem. Ich habe auch gar keine Fakten erwartet.

Stefanie Ich meinte jetzt nicht dich persönlich, sondern generell. Weil du ein Mensch bist, der eher faktenbasiert ist und du bist da jetzt, du glaubst ja jetzt zum Beispiel auch nicht an Gott. Also von daher, und du hast auch so dein Problem mit dem Universum. Also von daher ist das halt, glaube ich, also ich hatte so das Gefühl, dass du schon so ein bisschen offen sein musst für spirituelle Sichtweisen und dich, also zumindest Offenheit, du musst ja nicht wirklich an irgendetwas glauben, aber zumindest offen dafür sein, damit du nicht den Film quasi ausmachst und sagst: Nee, das ist mir jetzt zu verschwurbelt.

Carsten Ja klar. Ja, doch. Gut, in der Hinsicht kann ich's mir vorstellen. Wenn du wirklich ein Menschentypus bist, der sagt: Ich brauche tatsächlich harte Fakten mit Zahlen, Daten, Grafiken und so. Einfach, um zu gucken, wie verhält sich das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie gerade im, ja, hier geht es ja konkret um Produktdesign, Produktnutzung, Langlebigkeit. Dann ist das vielleicht doch nicht der Film. Also wie gesagt, mich hat der Film deswegen gefangen genommen, weil eben genau diese emotionale Seite mit reingekommen ist. Dadurch, dass eben die einzelnen, ja ehemaligen Werksangehörigen aus diesem, was war das, ein Elektronikwerk, die haben ja nicht nur dieses Rührgerät, sondern auch andere Sachen da hergestellt. Die sind zu Wort gekommen, es wurde die Historie nochmal rekapituliert. Es wird darüber gesprochen, warum damals, da muss man mal einlenken, das war ja ein Betrieb in der ehemaligen DDR, wo noch mal andere Prämissen galten. Da war ja Ziel, tatsächlich Produkte mit einem, wie haben sie das genannt, einem Nutzwert herzustellen. Und die eben auch tatsächlich auf Langlebigkeit ausgelegt waren, auf Reparaturmöglichkeiten. Also die Geräte wurden auch vom Zusammenbau her so konzipiert, dass sie innerhalb recht kurzer Zeit und mit wenigen Handgriffen dann repariert werden können und trotzdem langlebig sind durch hochwertige Materialien, was ja in Westdeutschland ja auch schon damals nichts, ich sag jetzt mal von der Grundphilosophie anderes ist als das, was wir heute haben, also Kurzlebigkeit, verhältnismäßig Kurzlebigkeit. Es gab so einige Marken, die sich über Qualität definiert haben, aber letztendlich ging es ja darum, Stückzahlen zu verkaufen. Das kannst du ja nicht realisieren, wenn du ja, ich sag jetzt mal zehntausend verkaufst, und dann halten die ein ganzes Leben und keiner kauft nach. Das war damals in der DDR ein anderes Setting. So, und entsprechend hat man, ich glaube, in Suhl war das, der Ort ist Suhl, da war dieses Werk. Da spielt halt eine große Episode und das fand ich spannend, weil natürlich auch darüber gesprochen wurde, wie denken die Menschen über das, was sie damals erlebt haben, Was hat die Arbeit ihnen damals bedeutet, weil sie ja wussten, sie, das war ihnen bewusst: wir arbeiten, wir produzieren hier langlebige Produkte. Und wie sehen sie es heute? Wie gehen sie selber mit dem Konsum um? Und auch schön zu sehen, dass Sie selber diese Geräte noch nutzen. Also gerade dieses Rührgerät schien ja zumindest so im Kontext des Films mit den beteiligten Personen so eine Art Star zu sein. Jeder kannte es irgendwie, und viele nutzen es auch heute noch. Oder zumindest zu dem Zeitpunkt, wo der Film gedreht wurde und haben auch betont, dass gerade dieses Gerät eben locker mal eben 30, 40 Jahre alt werden konnte. Und das war für die überhaupt nichts Ungewöhnliches.

Stefanie Und die Rührgeräte, die jetzt noch existieren, die müssen ja auch 30, 40 Jahre alt sein, weil das Werk ja mit der Wende geschlossen wurde.

Carsten Genau, das stimmt, ja.

Stefanie Und dann wurden ja keine neuen mehr produziert. Also von daher ist das ja jetzt auch schon 31 Jahre her oder vielleicht auch 30 Jahre, das heißt, die sind mindestens 30 Jahre alt, die Rührgeräte, und teilweise eben viel älter.

Carsten Ja, und die Personen haben ja auch durchaus eine persönliche Beziehung zu diesem Utensil aufgebaut, was man sich ja so eigentlich nicht vorstellen kann. Ich meine, wenn du jemanden fragen solltest, hast du irgendwie eine bestimmte Beziehung zu deinem Rührgerät, dann, ich glaube, dann braucht man nicht so viele Fragen stellen, dann wird man erst mal schräg angeguckt. Aber aus den Gesprächen ging hervor, dass die Leute schon traurig waren, wenn das Gerät dann tatsächlich mal kaputtgegangen ist und sie sich jetzt irgendwie mit minderwertigen Produkten neue Geräte kaufen mussten. Also die hatten einfach nicht mehr den Stellenwert. Also neue Geräte, die wurden einfach gekauft und ja, weil du halt mixen musstest, und das andere, das war halt irgendwie so eine, so eine Alltagsbegleitung. Eine erzählte dann, dass sie das Geräusch irgendwie wiedererkennt und so. Das fand ich, das lässt ja schon irgendwo erkennen, dass die Leute dann über diese lange Nutzungsdauer eben tatsächlich eine Beziehung zu solchen Produkten aufbauen und ich glaube, das Rührgerät war da ja einfach nur stellvertretend für generell Produkte.

Stefanie Ja, na klar. Was hast du denn gelernt aus dem Film?

Carsten Ja leider lässt er die Antwort ja offen, ob Rührgeräte wirklich in den Himmel kommen (lachen). Ja, was habe ich gelernt?

Stefanie Also, ich meine, das mit dem Himmel, das wurde, zwischendurch wurde eben auch gesagt, dass es halt früher ja Grabbeigaben gab, ja, in dem Sinne kann man das so in diese Richtung ja auch deuten, dass einem das Hörgerät beigelegt wird sozusagen dann, wenn du dann beerdigt wirst, so kommt es dann mit in den Himmel. Also insofern könnte man die Frage schon beantworten (lacht).

Carsten Ja. Ja, okay.

Stefanie Gaber es ging ja auch da drum, dass eben Dingen eine Seele zugewiesen wird.

Carsten Genau, genau, ein Eigenwert an sich. Ja, was habe ich gelernt? Ich habe noch mal, für mich wurde das Thema Wertschätzung an Produkten noch mal so ein bisschen gehighlightet. Ich habe mich so ein bisschen… stolz, weiß ich nicht, aber ich habe mich nochmal bestärkt darin gefühlt, auch tatsächlich mit einem technisch veralteten Handy, Smartphone durch die Gegend zu laufen, aber zu sagen okay, gut... ich muss zugeben, anfangs, als ich das Gerät genutzt hatte, oder auch das Vorgängermodell, da war ich ja auch schon so technisch auf einem sehr veralteten Stand. Da gab es eine Situation, da habe ich mich schon verglichen. Ich habe dann gemerkt, so in meinem Umfeld, gerade im beruflichen Kontext, die hatten immer so das neueste Modell, den neuesten Schnickschnack, und ich komme da mit so einem alten Schinken daher. Mittlerweile finde ich das cool. Also, ich weiß nicht, ich finde das mittlerweile so absonderlich, wenn die dann ihr, keine Ahnung, iPhone zehn oder elf zücken und ich dann mit meinem alten Knochen daherkomme. Knochen ist es ja jetzt nicht, aber.

Stefanie Deins ist noch jünger als meins, wollte ich nur mal so anmerken (lacht)

Carsten Ja, richtig, Ja, aber der Film hat mich da noch bestärkt, weil ich denke, es ist total, total richtig, was ich da mache. Also solange nutzen, bis das Ding irgendwie auseinanderfällt. Gut, es ist letztens auseinander gefallen, dann hab ich nochmal repariert, was ja auch noch ging.

Stefanie Aber es ist nicht von alleine auseinander gefallen (lacht).

Carsten Ja, aber ich hab's repariert.

Stefanie Das war nicht eigen, durch das Gerät verschuldet.

Carsten Nee. Aber das sind, ja klar, das sind aber auch so Situationen, wo in dem Film ja auch gefragt wird: Was machst du eigentlich, wenn Geräte kaputt gehen?

Stefanie Ja, aber da musst du dazu sagen, das ist das älteste iPhone, was noch repariert werden konnte. Für meins gibt es keine Reparatur, also gibt es keine Ersatzteile mehr. Also ich könnte meins jetzt nicht mehr reparieren, selber reparieren, bei deinem ging das noch, weil das noch neuer ist als meins, aber bei meinem geht es halt nicht mehr. Und jetzt auch zum Beispiel bei meinem MacBook. Das ist jetzt ja auch schon zehn Jahre alt und ich muss leider demnächst, also wir versuchen es noch mal mit einer neuen Festplatte, ob es dann besser wird. Aber es funktioniert dann auch einfach nicht mehr so richtig. Und das ist ja gerade das Problem. Ich würde es ja gerne ganz lange nutzen, aber leider wird alles so hergestellt, zumindest im Jetzt und Hier, dass es eben schnell kaputt geht. Ja, das ist ja genau das. Das ist ja auch dieses Beispiel mit der Glühbirne und so, dass die ursprünglich so konzipiert waren, dass die ewig halten, aber jetzt so, dass also dieser eingebaute Verschleiß einfach.

Carsten Ja wobei der jetzt nicht explizit thematisiert wurde, also es ist kein Film über diesen eingebauten Verschleiß, sondern es geht wirklich so in diesen philosophischen Kontext rein. Das fand ich wie gesagt eben spannend, das rauszuhören. Und ich habe einen Satz, ich weiß nicht mehr. Das kam, glaube ich, von einer Psychologin ganz zum Schluss des Films. Da hatte sie noch mal darauf hingewiesen, dass wir ja eine gewisse Arbeitsleistung erbringen müssen, um Geld zu verdienen, um uns diese Dinge zu kaufen. Und das, was sie dort sagte, ich weiß nicht mehr exakt, wie sie es ausformulierte, aber ich versuche es mal sinngemäß wiederzugeben, weil es mich so beeindruckt hat, war: In dem Moment, wo wir dann Sachen kaufen und kurz danach wieder wegschmeißen, weil wir uns wieder was Neues kaufen, dann schmeißen wir ja auch ein Teil von uns weg oder.

Stefanie Unsere Arbeitsleistung.

Carsten Unsere Arbeitsleistung.

Stefanie Das, was wir gegeben haben.

Carsten Genau. Genau das ist einfach keine Wertschätzung unserer eigenen Leistung entsprechend. Also habe ich noch nie so wirklich drüber nachgedacht. Aber ja, ist so, ich reiss mir irgendwie den A. auf, um mir so was leisten zu können, nur um es dann ja mit der nächsten Modewelle wieder.

Stefanie Ja, ja, das stimmt. Ja, ist auch. Ich habe jetzt während des Films auch immer wieder gedacht, das ist eigentlich ein guter Auftakt für unseren Podcast, den also extra neuen.

Carsten Unser neues Projekt.

Stefanie Neues Projekt, neu in Anführungsstrichen, weil es ja jetzt auch schon ein paar Jahre uns begleitet, was wir ja noch umsetzen wollen zum Thema Konsum. Das passt eigentlich sehr gut dazu, weil es wirklich die Art und Weise, wie wir mit Dingen umgehen, hinterfragt, dieser Film. Und ich fand es auch noch interessant, zum einen, da wurde auch noch gezeigt, ein Recyclinghof quasi gezeigt, wie die einzelnen Sachen recycelt werden. Und ich hatte das Gefühl, dass die beiden Besitzer, das Ehepaar, Besitzerehepaar, da von diesem Recyclinghof ein bisschen unterdrückte Wut hatten, während sie gesprochen haben. So nach dem Motto „Wow Leute, warum kapiert ihr das eigentlich nicht?“ Die eben dann auch ganz klar gesagt haben: Auch Recycling kostet unheimlich viele Ressourcen. Da ist es halt schön, dass gesagt wird okay, es kann ganz viel recycelt werden, aber auch das ist anstrengend, und Menschen müssen hart arbeiten. Das ist eine Ressource, und dann müssen halt verschiedenste Zwischenschritte passieren, damit etwas recycelt werden kann. Und das verbraucht eben auch unheimlich viel Energie. Und das ist halt auch wieder was, wo ich gedacht habe Ja, das habe ich auch schon von gehört, auf jeden Fall, aber das noch mal so zu sehen, das war schon gut. Und das andere, der andere Aspekt, der mich noch so fasziniert hat, war, es spielt ja viel dann auch eben in der ehemaligen DDR, dass da dann einiges halt eben gezeigt wurde auf den Spuren des RG 28, unter anderem auch eine Art Museum, wo ein passionierter Sammler da alle möglichen Dinge, Geräte, Gerätschaften gesammelt hat, die eben in der ehemaligen DDR noch hergestellt wurden und die alle eigentlich noch funktionieren. Und er erzählte eben, dass nach der Wende die Menschen alles einfach auf die Straße gestellt haben, zum Sperrmüll gegeben haben, um damit abzuschließen, obwohl es noch funktioniert hat, weil es ja eben auf diese lange Nutzungsdauer ausgelegt war. Und ja, ich kann das verstehen, wenn, dass du alles abgeben, alles loswerden möchtest, was dich an die alte Zeit erinnert. Aber im Hinblick tatsächlich jetzt so auf die Langlebigkeit ist es ja tatsächlich auch wieder so ein Schritt, dass wir denken Okay, ach ja, ich brauche mal wieder was Neues. Ich, also auch wenn das Alte noch funktioniert, aber es ist halt alt und deswegen brauche ich jetzt mal was Neues.“ Und da war es natürlich auch ein Akt der Befreiung zu sagen: Okay, jetzt die Wende, jetzt alles neu, jetzt alles gut usw. und so fort. Und eben nicht in diesem Nachhaltigkeitsbewusstsein zu sein.

Carsten Ja, die hatten ja auch einen Designprofessor noch mal zu Wort kommen lassen, und der hatte ja auch noch mal betont, dass gerade so dieser Unterschied zwischen den Designansätzen oder dem Produktdesign der ehemaligen DDR und den Produkten, die in Westdeutschland gefertigt wurden, da war es so, dass die Produkte in der DDR eher still und ruhig und zurückhaltend daherkamen. Also die waren, wie hat er es gesagt, gesellig oder irgendwie so was, die konnte man halt irgendwo dazwischen stellen, und die passten sich irgendwo ein. Und die Produkte, auch so wie wir es heute kennen, die sind eher so.

Stefanie Du meinst jetzt die Produkte aus Westdeutschland bzw..

Carsten Was wir heute so kaufen, dass sie ja so prominent sind, so raumfüllend. Hier bin ich und und.

Stefanie Ja, er hatte gesagt zu den Produkten aus der ehemaligen DDR, dass die wohl eher, wenn sie eine Botschaft hätten, sagen „vertrau mir“, und die aus Westdeutschland bzw. dann eben aus der konsumorientierten Welt, aus dem Kapitalismus.

Carsten Aus dem Hyperkonsum.

Stefanie Aus dem Hyperkonsum?

Carsten Sag ich jetzt mal, Hyperkonsum, kam jetzt im Film nicht vor, aber.

Stefanie Okay ist jedenfalls, dass die Produkte dann eher äh schreien und auch dieses „Ich bin alleine der einzige, ich bin der oder die einzig Wahre“ und so, also dieses „Hier, nimm mich“ (lacht) und so

Carsten Also dieses marktschreierische, genau. Allein vom Design her, da muss man die Werbung nicht mal bemühen, sondern das Aussehen zählt da halt und nicht die wirklichen, tatsächlich inneren Werte, die innere Wertigkeit. Ja, das war total spannend. Also deswegen allein für solche Klarstellungen oder für solche Betrachtungen halte ich den Film für extrem empfehlenswert.

Stefanie Was fandest du denn am besten? Was war so dein Lieblingsmoment?

Carsten Hm... schwer zu sagen. Ich glaube, ich habe gar keinen Lieblingsmoment gehabt. Also ich finde den Film generell von der Machart her einfach ganz gut, weil er eben nicht so eine übliche Dokumentation ist, wie wir sie aus anderen Bereichen kennen.

Stefanie Ja, es ist ganz anders. Ja, es ist keine typische Dokumentation, es ist halt eingebettet in eine Geschichte, die teilweise auch ein bisschen lustig ist. Ja, die einfach auch so ein bisschen spirituell, finde ich, und philosophisch hinterfragt, aber überhaupt nicht wertet.

Carsten Ja, genau das stimmt. Das Wertende steht da, also kommt eigentlich gar nicht vor. Also es wird durch das Hinterfragen merkst du schon, du kommst beim Betrachten als Zuschauer schon in die Bewertung, so ging es mir. Aber der Film, der verurteilt halt nicht. Der stellt halt Fragen. Und ja, das reicht aber auch, um zum Nachdenken anzuregen.

Stefanie Ja, also ich finde, du musst dich darauf einlassen können. Also wenn du eben, wie gesagt, sehr faktenbasiert und orientiert bist und überhaupt Spirituelles oder Philosophisches nicht ertragen kannst, dann ist der Film nichts für dich. Ich finde, du musst dich darauf einlassen können auf die Geschichte und dann ist es wirklich gut.

Carsten Ja, genau. Da würde ich genauso sagen. Ja, und natürlich, schön wäre es gewesen, wenn eben diese Antwort gekommen wäre.

Stefanie (lacht) Wer soll denn so was beantworten?

Carsten Ja, wer hier schon mal so eine Frage stellt.

Stefanie Es war einfach ein schöner Titel.

Carsten Naja, oder ich kann ja mal sagen, die kommen nicht in den Himmel, waren auf dem Weg dorthin.

Stefanie Die kommen in die Hölle, oder?

Carsten Nee, nee, nee. Es gab ja einige Filmsequenzen. Das sieht man ja auch auf dem Titelbild, wo dieses Rührgerät quasi in den Himmel geworfen wurde.

Stefanie Ja, aber ist der Himmel denn immer oben? Das ist ja auch die Frage. Welcher Himmel ist denn gemeint?

Carsten Es ist halt ein bildhafter Vergleich, aber man hat gemerkt, das fällt wieder runter. Von daher das mal als Antwort auf die Frage.

Stefanie (lacht) Ja, aber die Seele des Rührgeräts könnten wir ja wahrscheinlich gar nicht sehen. Also von daher.

Carsten Du meinst, die war da nach oben geflogen?

Stefanie Genau, also das Materielle, der Körper ist runtergefallen. Asche zu Asche, du weißt schon. Und die Seele ist in den Himmel gestiegen.

Carsten Ja, lassen wir das mal so stehen.

Stefanie (lacht) Ja. Wem empfiehlst du diesen Film?

Carsten Oh, Gott. Darf ich die Frage mal umdrehen? Wem würdest du das denn empfehlen?

Stefanie Wie drehst du die denn um? Das war nicht umgedreht. Das war an mich zurückgegeben.

Carsten Ja, ist egal. Hauptsache, Hauptsache, ich muss da jetzt keine Antwort finden.

Stefanie (lacht) Also ich empfehle diesen Film tatsächlich jedem und jeder, der oder die in Richtung Minimalismus unterwegs ist. Und Zero Waste, also jedem und jeder, der oder die seinen oder ihren Konsum überdenken möchte. Also das finde ich, ist ein super Anstoß mal darüber nachzudenken und zu philosophieren. Was bedeuten Dinge überhaupt für mich? Besonders schön ist es natürlich, wenn du noch am Anfang stehst und das Gefühl hast: Okay, ich kann aber nicht auf X, Y, Z verzichten. Du hast vielleicht einen 3 Meter langen Kleiderschrank, und der ist 3 Meter tief oder so. Also da stehst da, du hast ganz viel Zeug und du kannst dich nicht davon trennen. Dann finde ich, ist der Film sehr gut. Aber eben, auch wenn du schon auf dem Weg bist, dann bestärkt es dich und es eröffnet dir vielleicht auch noch ein paar neue Aspekte.

Carsten Ja, finde ich auch.

Stefanie (lacht) Genau.

Carsten Also hätte ich nicht besser sagen können.

Stefanie Genau. Ja, ja, ich weiß. Wir sind ein Gehirn.

Carsten Absolut. Pinky and the Brain.

Stefanie Genau. Also, ich bin auf jeden Fall dankbar, dass du diesen Film gefunden und ausgeliehen hast. Wer auch immer ihn dir empfohlen hat. Herzlichen Dank, unbekannterweise. Ich bin echt froh, weil mir das noch mal eine ganz andere Perspektive eröffnet hat. Einen ganz anderen Blick auf die Nachhaltigkeit. Oft sind solche Dokumentationen ja dann sehr, sehr schwer, auch weil immer und immer wieder gezeigt wird, wie schrecklich alles ist, was ja auch so ist.

Carsten Ja, die wollen irgendwie massiv überzeugen. Die wollen auf einen Missstand hinweisen.

Stefanie Ja, aber es ist ja auch wichtig. Also ich will das nicht in Misskredit bringen, aber es ist auch nicht, also der Film ist auch nicht so wie Tomorrow, der ja auch sehr, also der hat mich irgendwie total beschwingt und inspiriert zurückgelassen, da bin ich aus dem Kino raus und Yeah! und so. So war es nicht nach dem Film. Das war eher so ein, dass es mich irgendwie berührt hat. Also es hat noch mal, hat irgendwie noch eine ganz andere Seite in mir zum Schwingen gebracht.

Carsten Ja, er gibt ja jetzt auch keine positive Vision oder irgendein Lösungsszenario, sondern er stellt einfach Fragen und lässt dann die Antworten in einem nachklingen. Und ich glaube, das ist es, was diesen Film dann so auszeichnet, dass da noch was nachwirkt, ohne dass er jetzt tatsächlich konkret irgendwie Bilder projizieren muss, an denen man sich dann festhalten kann, die einen motivieren.

Stefanie Ich denke, du kannst den Film auch sehr gut irgendwie mit deiner Familie gucken. Also ich meine jetzt mit deiner Herkunftsfamilie, sicherlich auch mit Kindern, denn es ist jetzt nichts, der ist ab null. Also mit Kindern, die schon was verstehen von Nachhaltigkeit.

Carsten Das stimmt, das finde ich sogar eine gute Idee, gerade weil vielleicht ältere Jahrgänge noch einen anderen Bezug zu Produkten hatten. Vielleicht erkennen sie das eine oder andere ja noch mal wieder oder werden so, ich will jetzt nicht sagen Kindheitserinnerungen oder so was, aber ich kann mir vorstellen, dass dann aufgrund dieses Films dann entsprechende Gespräche stattfinden.

Stefanie Genau, das war auch mein Hintergedanke, dass ich gedacht habe, das ist ein guter, eine gute Grundlage, um über Konsum generell zu diskutieren. Wenn in deinem Umfeld, also wäre auf jeden Fall etwas, was auch ein schöner Film ist für irgendwie einen Popcornabend oder so. Also einfach um gemeinsam dann darüber auch weiter zu diskutieren. Also es kann natürlich sein, unser Kind hat jetzt nicht mit geguckt, dass es für jüngere Kinder noch zu langweilig ist. Das ist ja oft der Fall. Aber ich denke, so ab zehn sind die bestimmt schon aufgeschlossen, so was sich auch anzugucken und finden das dann auch lustig und interessant.

Carsten Ich kann mir auch vorstellen, genau.

Stefanie Und ich möchte diese Folge natürlich nicht beenden, ohne mich bei unseren tollen treuen Steadyunterstützern und Unterstützerinnen (nuschelt) zu bedanken. Herzlichen Dank, ihr Lieben! Ich habe auch nichts getrunken, aber, ich übergebe an Carsten (lacht).

Carsten Ja. Jetzt. Jetzt! Jetzt pass auf hier. (singt) Danke für deine Unterstützung!

Stefanie (lacht) Ist das wegen des Himmels?

Carsten Ich weiß nicht. Irgendwie kam ich jetzt gerade drauf. Ich will euch aber nicht, also ist es wirklich ein herzliches Dankeschön. Ich wollte euch da jetzt nicht mit quälen. Also kommt von Herzen. Ja, glaub mir.

Stefanie (lacht) Dazu fällt mir gerade irgendwie nichts ein. Ohne Worte. Ja, genau. Also herzlichen Dank. Und wenn auch du von uns und unserm tollen Gesang profitierst und von all den anderen Dingen, die ich kostenlos über „Von Herzen vegan“ anbiete, dann freue ich mich natürlich riesig, wenn du Carstens Gesang und all meine Projekte über Steady unterstützt oder wenn du magst, auch über eine Einmalzahlung über PayPal. Also wäre es super, wenn du das Gefühl hast, du möchtest etwas zurückgeben, dass du das jetzt sofort machst. Du findest den Link hier unter der Folge, Klick auf den Link und wähle entweder, ich muss es immer lauter schreien, weil es gerade ganz heftig regnet, wähle.

Carsten Du schaffst es.

Stefanie Wähle eine Unterstützung deiner Wahl aus. Jetzt sofort. Damit ich endlich wirklich alle laufenden Kosten gedeckt habe und es nur noch in Anführungsstrichen, denn das ist natürlich der viel größere Teil, um die Kosten für meine Arbeit geht, also meine Arbeitszeit. Genau damit.

Carsten Ich werde jetzt aber nicht in jeder Folge singen.

Stefanie Nicht?

Carsten Nein.

Stefanie Also, das ist wahrscheinlich, also wenn du möchtest, dass Carsten in der Folge singt, schreib das in dein Unterstützungs… was auch immer.

Carsten Du kannst auch reinschreiben, wenn ich nicht singen soll.

Stefanie Du kannst auch dafür bezahlen, dass Carsten nicht singt. Genau. Also, wie auch immer, wenn du die Möglichkeit hast, wähle jetzt eine finanzielle Unterstützung deiner Wahl über den Link hier unter der Folge. Und dann bleibt uns nur noch zu sagen.

Carsten Es war nettes Gespräch. In diesem Sinne.

Stefanie In der Metropolregion Hamburg regnets.

Carsten Und wir sagen trotzdem Tschüss.

Stefanie Und auf Wiedersehen. Ach nein, hören, hören.

Carsten Hören. Du musst nicht winken.

Stefanie (lacht) Es ist heute besonders lustig.

Carsten Ja. Ist der Kaffee

Stefanie Stimmt, ja. Das musstest du jetzt verraten.

Carsten Oh, mein Gott. Unser Geheimnis ist aufgeflogen.

Stefanie Dass wir Kaffee getrunken haben vor dieser Folge. Also es tut uns leid, das besonders quietschige kam vom Kaffee in dieser Folge. Da ist Kaffee in der Folge. Okay?

Carsten Ja. Tschüss. Ja.

Stefanie Bis zum nächsten Mal. Ohne Kaffee.

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