Folge 214 - Die grüne Lüge - der Film

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Folge 214 - Die grüne Lüge - der Film

Das Buch zum Film "Die grüne Lüge" habe ich schon in Folge 128 mit Svenja Sgodda besprochen.

Den Film habe ich aber erst vor kurzem mit Carsten zusammen gesehen - sogar zwei mal und wir besprechen ihn für Dich in dieser Folge, weil er einfach sehenswert ist.

Kathrin Hartmann und Werner Boote hatten eindeutig sehr viel Spaß beim Dreh, schon allein das macht den Film zu einem unterhaltsamen Abendprogramm.

Aber natürlich ist das Thema ernst und so wird Schritt für Schritt gezeigt, wie uns große Firmen hinters Licht führen und uns mit grünen Versprechen blenden.

Die Botschaft des Films ist relativ simpel: wir müssen aufwachen und für ein gerechtes und gutes Leben für alle Lebewesen auf diesem Planeten kämpfen.

Links zur Folge

Die grüne Lüge - Filmwebseite
http://www.thegreenlie.at/

Gelassen vegan leben - Dein Reisebuch für das Leben in einer nicht-veganen Welt
https://von-herzen-vegan.de/gelassen-vegan-leben-dein-reisebuch

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Drei Möglichkeiten meine Arbeit zu unterstützen

Von Herzen Vegan Clan
http://clan.vonherzenvegan.de

Vollständiges Transkript

Stefanie Die letzte Folge ist jetzt schon etwas länger her.

Carsten Ja, wir sind wieder da.

Stefanie Gemeinsam wieder da. Die letzte Folge hab ich ja alleine aufgenommen, weil Carsten gerade im neuen Job angefangen hat und viel zu tun hat, nicht wahr?

Carsten Es waren bewegte Wochen.

Stefanie Ja, genau. Und ich habe jetzt die letzten zwei Wochen damit zugebracht, zwei Bildungsurlaube für die VHS zu geben zum Thema „Aktiv fürs Klima“. Und das war Vollzeit, so dass ich am Wochenende eigentlich nicht wirklich die Möglichkeit hatte, mich mit Carsten zusammenzusetzen, weil natürlich alles liegengeblieben ist, was ich sonst so unter der Woche mache und wir das am Wochenende erledigen mussten. Die ganzen Hausarbeiten und Vorkochen und Energieriegeln machen, Wraps vorbereiten, also die Tortillafladen und was auch immer.

Carsten Eigentlich ist unser Familienleben auf das Wochenende kondensiert.

Stefanie Das, haben wir gemerkt, funktioniert bei uns nicht so gut. Aber das ist jetzt einfach etwas, wo ich auch noch mal überlegen werde, was Arbeit für mich bedeutet und Carsten für sich jetzt erstmal in den neuen Job hineinfindet. Und jetzt haben wir aber die Zeit gefunden, tatsächlich wieder eine Podcastfolge aufzunehmen. Und wir haben uns den Film „Die grüne Lüge“ angeschaut. Das Buch hatte ich ja schon rezensiert, da habe ich damals mit Svenja mich ausgetauscht, nicht mit Carsten. Und den Film, den gibt es jetzt auf Filmfriend. Das ist ja das Portal von den Bibliotheken, also ein kostenlos nutzbares Streamingportal mit Filmen, die nicht so ganz Mainstream sind.

Carsten Immer teilweise ein sehr atypisches Sortiment, muss man ja so sagen.

Stefanie Aber nichtsdestotrotz viele Dokumentationen und jetzt auch „Die grüne Lüge“ und wir haben gedacht, wir gucken uns das mal an, das haben wir schon letzte Woche gemacht, das ist jetzt tatsächlich schon ein bisschen her. Und dann haben wir ihn gestern noch mal geguckt, um das aufzufrischen.

Carsten Alles frisch.

Stefanie Weil es fast zwei Wochen her war, dass wir den angeguckt hatten und irgendwie ist da einfach in diesen zwei Wochen so viel passiert. Ich habe während der Bildungsurlaube zweimal die gleichen Filme immer wieder gesehen. Und dadurch ist irgendwie alles so ein bisschen vermengt worden. Und jetzt war es ganz gut, dass wir den Film nochmal angeschaut haben. Und bevor wir jetzt in die Filmbesprechung einsteigen, möchte ich mich noch ganz herzlich bei Rieke und Astrid bedanken, die diesen Podcast und alles andere, was ich so kostenlos anbiete, meine Arbeit unter Von Herzen Vegan jetzt finanziell über Steady unterstützen und ein Dankeschön an Rieke und ein ganz herzliches Dankeschön an Astrid, so gestaffelt nach dem Betrag.

Carsten Wie, du wertest?

Stefanie Ja, ich werte. Boah, ist das fies, nicht wahr? Aber irgendwie muss es ja einen Unterschied geben zwischen den Beträgen, die gezahlt werden. Also generell immer ein Dankeschön, weil jeder Betrag zählt und das Dankeschön wird immer praller, je höher der Betrag.

Carsten Ja, aber von mir gibt es auch noch mal ein herzliches Dankeschön an beide.

Stefanie Wir nähern uns jetzt tatsächlich der 100 € Grenze. Im Moment sind wir bei 93 €, was ja dann quasi auch 93 % sind.

Carsten Das ist einfach zu rechnen.

Stefanie Also das heißt, es würde jetzt zum Beispiel noch einmal 5 € und einmal 2 € fehlen oder dreimal 2 €, dann fehlt ja noch 1 €, also vier mal 2 € oder einmal 10 €, dann sind wir schon drüber.

Carsten Also passt schon, wir kriegen das hin.

Stefanie Ja, also 1 bis 4 Leute brauchen wir noch, die diesen Podcast und all die anderen kostenlosen Dinge, die ich so anbiete, unterstützen. Und dann hätte ich tatsächlich alle laufenden Kosten raus. Das wäre genial.

Carsten Ja, ist ja bald Weihnachten.

Stefanie Ist bald Weihnachten. Genau. Wünsch dir das einfach zu Weihnachten, eine finanzielle Unterstützung hier von Von Herzen Vegan, von diesem Podcast und den anderen beiden Podcasts, dem Clan.

Carsten Und den Link, damit dein Wunsch in Erfüllung geht, findest du unter dieser Podcastfolge in den Shownotes.

Stefanie Sowohl als auch. Sowohl als auch. Das ist nicht eins, sondern unter dieser Podcastfolge und in den Shownotes. Und wenn du auf die Webseite gehst, gibt es oben rechts auch einen Button unterstützen.

Carsten Also du kannst gar nicht vorbei klicken.

Stefanie Genau, Du kannst gar nicht vorbei klicken. Und ebenfalls noch ein herzliches Dankeschön an alle, die mein Buch kaufen. Ich freue mich ja, dass ich das jetzt nach Österreich und Dänemark und natürlich innerhalb Deutschlands verschicken darf. Und den Link zum Buch findest du natürlich auch hier unter der Folge oder in den Shownotes.

Carsten Und damit zum Film.

Stefanie Ich dachte schon: „Und damit beenden wir das jetzt.“

Carsten Hätten wir auch machen können. Nein, nein, nein. Wir wollen ja noch über den Film sprechen. Genau. „The Green Lie - die grüne Lüge“.

Stefanie Von Werner Boote und Kathrin Hartmann müssen wir ja dazu sagen.

Carsten Ja, nicht nur von, sondern auch mit.

Stefanie Von und mit. Genau.

Carsten Ja, es gibt so zwei Schauspielende. Und das sind die beiden.

Stefanie Ja. Was heißt Schauspielende?

Carsten Ja, so ein bisschen gescriptet werden sie es machen, damit auch die Gags funktionieren.

Stefanie Ja, sie werden bestimmt sich ein Skript geschrieben haben. Ja. Werner Boote kennen wir ja schon von dem Film „Plastic Planet“ und er hat natürlich noch ein paar mehr Dokumentarfilme gedreht. Und über diesen Film haben sich die beiden auch kennengelernt. Und Kathrin Hartmann kennen wir schon von verschiedenen Büchern. Zuletzt haben wir „Grüner wird's nicht“ von ihr rezensiert. Und ich kann jetzt schon mal vorab sagen: wir empfehlen diesen Film, absolut sehenswert.

Carsten Ja, sehr sehenswert.

Stefanie Wir haben viel gelacht. Ja.

Carsten Und bevor wir jetzt aber auf den Inhalt kommen, muss ich noch mal einmal kurz eingrenzen, was dieser Film nicht ist. „Die grüne Lüge.“ Wer weder das Buch noch den Film im Vorfeld schon mal so in die Hand bekommen hat, könnte wahrscheinlich denken, es geht hier um Bio. In den Medien wird ja häufig immer irgendwie verbreitet, dass Bio auch irgendwie gelogen ist oder nicht alles so ist, wie man sich das eigentlich in der schönen, heilen Welt dann wünscht und vorstellt. Hier geht es nicht um Bio, hier geht es um Greenwashing.

Stefanie Genau, Greenwashing hatten wir ja schon öfter drüber gesprochen und hatten auch diesen einen Roman mal ganz am Anfang vorgestellt. „Greenwash, Inc.“.

Carsten Ja, stimmt.

Stefanie Wenn du Kathrin Hartmanns Bücher schon gelesen hast und von Werner Boote schon mal einen Film geschaut hast, dann weißt du, wie ungefähr der Tenor ist. Und ich habe zu Carsten auch gesagt, beide Male, die hatten ganz viel Spaß beim Dreh.

Carsten Ja, definitiv. Ja, geht so ein bisschen in Richtung „Good cop, bad cop.“ Der eine ist so ein bisschen unbedarft, naiv.

Stefanie Das ist Werner Boote.

Carsten Und Kathrin Hartmann ist die Person, die an der Stelle den Bad Cop gibt und Fakten zitiert und einfach mal klarstellt: Hey, so schön, wie du dir das jetzt gerade mit deinem Feenstaub in deinen Augen vorstellst, ist es nicht. Und diese Mischung, die ist tatsächlich den kompletten Film über, ja, süffisant. Also es ist so ein teilweise auch unterschwelliger Humor. Also jetzt nicht so ein Kalauer Humor, aber genau das macht den Film ja so sehenswert.

Stefanie Vielleicht können wir auch nur darüber lachen, weil wir das alles schon wissen, was da passiert. Also ich meine, wir kennen ja die Hintergründe schon und es sind einfach zwischendurch so Sachen, wo sie dann zum Beispiel... Sagen wir doch mal einfach so worum geht es jetzt? Es geht viel um Palmöl. Dass es kein nachhaltiges Palmöl gibt. Es geht ja darum, wie große Firmen ihr Image grün waschen und reinwaschen auf verschiedenste Art und Weise. Und eigentlich ist der Tenor wie in dem Buch „Grüner wird's nicht“, dass wir auf die Straße gehen und unser Recht erkämpfen müssen. Und dass wir tatsächlich dafür kämpfen müssen, dass die Politik endlich etwas tut.

Carsten Ja, und es werden auch mit so ein paar Mythen aufgeräumt. Zum einen, dass wir unser Kaufverhalten gezielt einsetzen können, um die Welt zu verändern, zu verbessern. Das ist nicht der Fall. Warum das nicht der Fall ist, wird in dem Film relativ schön gezeigt. Es wird auch gezeigt, dass da, wo Firmen vielleicht nach außen hin zeigen Mensch, wir sind grüner als je zuvor - RWE wird dort genannt als einer der größten Umweltverschmutzer in Europa, also CO2 Emittent - da wird eine Vorstandssitzung bzw eine Aktiensitzung gezeigt, wo der Vorstandschef das sagt: „Wir waren nie grüner als jetzt!“

Stefanie Was ja sein mag. Das heißt aber nicht, dass sie grün sind.

Carsten Ja, also ja, an der Stelle weiß ich nicht, sind sie schwarz, sind so braun. Also Braunkohle wurde gezeigt, also naja, okay, gut, also grün. Ja, muss man schon ein bisschen farbenblind sein, um das behaupten zu können. Aber egal. Damit wurde ein bisschen aufgeräumt und sehr interessant fand ich dann auch die Klarstellung, dass selbst Firmen, die sich ja untereinander in diesem Greenwashing versuchen zu überbieten – da wurde so eine Veranstaltung gezeigt, wo sich dann weltweit die großen Firmenchefs hingesetzt und dann sich selber zelebriert haben: „Oh, wie toll sind wir doch im Reich der Nachhaltigkeit.“ - dass da auch eine Klarstellung kam: Es sind eigentlich Firmen, die für den Profit arbeiten und nichts anderes.

Und Werner Boote hat das dann da auch noch mal als Off Sprecher betont: Alle Aktiengesellschaften, alle Konzerne sind For-Profit Unternehmen, die müssen Profit erwirtschaften. Das ist auch deren Ziel. Also egal wie grün die sich geben, egal wie nachhaltig die sich geben, die müssen in erster Linie auf Profit arbeiten. Und das ist vielleicht vom Marktwirtschaftlichen her logisch, aber es beißt sich komplett mit dem Nachhaltigkeitsanspruch. Du kannst entweder nachhaltig oder nur auf Profit aus, aber beides gleichzeitig? Du wirst immer Konflikte haben und diese Konflikte werden im Zweifelsfall immer für den Profit ausgefochten. Müssen sie, weil das der Sinn eines Konzerns, einer Aktiengesellschaft ist

Stefanie Ja, es werden einige Firmen vorgestellt, wie BP zum Beispiel. Was ich auch so lustig fand: Werner Boote wird da in der ersten Einstellung gezeigt, wie er am Strand sitzt in so einem Liegestuhl mit Sonnenschirm. Und dann liest er die Zeitung. Und als er sich so ein bisschen vorbeugt, sieht man, dass da so ein Logo von BP auf dem Sonnenliegestuhl ist. Die haben einfach sehr schöne Gags mit eingebaut.

Carsten Das ist aber an dem Strandabschnitt, wo damals aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko Water Horizon, also BP, immense Umweltschäden produziert hat. Und das Öl wurde damals nicht abgefischt, sondern man hat es mit Chemikalien besprüht, teilweise auch in einer Nacht und Nebel Aktion. Deshalb werden im Film betroffene Fischer interviewt, die auch noch mal klarstellen, dass auch Menschen da besprüht wurden.

Stefanie Die dann sagen: „Wir wurden besprüht wie Insekten.“, also dass sie dann mit Flugzeugen gekommen sind und einfach komplett...

Carsten …alles komplett eingesprüht haben. Das sind diese Chemikalien, die das Öl gebunden haben, so dass das Öl auf den Meeresboden gesunken ist. Und das ist natürlich insofern katastrophal, als dass der Meeresboden eigentlich Quell jeglichen Lebens ist. Und wenn da jetzt so eine zentimeterdicke, verdickte Ölschicht drauf liegt, dann ist das genau das Gegenteil von einer nachhaltigen Aktion, um das Meer zu säubern. Und diese Ölbrocken, die werden nach wie vor an diesem Strand angespült. Und der Hauptverursacher von dieser Katastrophe ist BP. Und deswegen ist das so ein bisschen süffisant gewesen, dass Werner Boote sich da so ein bisschen naiv in so einem Sonnenstuhl mit dem BP Logo, ne?

Stefanie Genau. Werner Boote spielt die ganze Zeit den Naiven. Er ist eigentlich immer derjenige, der keine Lust hat, sich zu verändern und der glaubt, was ihm gesagt wird und der auch an die ganzen Nachhaltigkeits- und Fair Trade Siegel glaubt und so. Also es wird viel klargestellt, dass das alles eine schöne heile grüne Lügenwelt ist und dass wir eigentlich an dem System etwas ändern müssen. Also solange wir an diesem kranken System herumdoktern und uns zum Beispiel - Tesla war auch ein Teil davon - den Fahrspaß nicht verbieten wollen, also quasi nur eins zu eins von Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren umsteigen, sich auch nichts ändern wird. Also damit retten wir einfach nicht die Welt. Und ich denke, das ist dir, liebe·r Hörer·in, schon klar, wenn du uns schon länger zuhörst. Das ist einfach nicht die Lösung eins zu eins einen Ersatz zu finden, sondern es geht wirklich darum, das System zu verändern. Die Mobilität muss ganz anders aussehen.

Und Kathrin Hartmann sagt das in dem Film auch so ein bisschen entnervt, dass wir alle immer auf so grüne Daniel Düsentriebs warten, die dann mit so einer super Idee um die Ecke kommen, damit wir genau so weiterleben können wie bisher und ja nichts ändern müssen an unserer Art zu leben. Aber eigentlich geht es darum, dass wir einige Privilegien abgeben müssen. Und das ist eigentlich der Grundtenor. Durch diese ganzen grünen Lügen uns suggeriert wird, wir könnten uns Nachhaltigkeit erkaufen. Wenn wir nur dieses Produkt kaufen oder jenes Produkt kaufen, dann machen wir was fürs Klima, gegen den Klimawandel und sind besonders nachhaltig und gut. Es ist also gut für unser Gewissen. Wir können uns unser Gewissen rein kaufen. Aber darum geht es nicht.

Das ist ja das, wo ich eigentlich auch bei Kathrin Hartmanns Buch „Grüner wird's nicht“ so ein bisschen mit mir selbst zu kämpfen hatte, dass sie das auch immer und immer und immer wieder sagt, dass wir nicht über unseren Kassenzettel abstimmen können und dass es nicht ums Kaufen geht. Ich meine jetzt, durch den Film habe ich endlich verstanden, was sie eigentlich sagen will. Nämlich dass ihre Grundthese ist, dass sich das System ändern muss. Und da stimme ich natürlich mit ihr überein. Und ihr Gedanke ist: Wir müssen aufstehen, uns erheben und kämpfen, wir müssen auf die Straße gehen, wir müssen laut werden, wir müssen den Betrieb stören.

Was aber nicht heißt - die Diskussion hatte ich auch in einer meinen Bildungsurlaubsgruppen - das so zu machen, dass wir dann wie Extinction Rebellion den Verkehr stören - das hatte Kathrin Hartmann ja auch schon in ihrem „Grüner wird's nicht“ thematisiert - und damit alles lahmlegen, damit eigentlich die Falschen erreichen. Das sind ja nicht die Entscheider ˜innen, sondern das sind die, die es letztlich ausbaden müssen.

Carsten Ich glaube das prominenteste Beispiel, wo sie ein bisschen fehlgeleitet waren, war, dass diese Aktivist·innen das U Bahn System in London stillgelegt haben. Das ist ja genau die Infrastruktur, die es gilt, in Zukunft weiter auszubauen. Und da ist es dann durchaus kontraproduktiv, da jetzt ein Nadelstich rein zu setzen und genau da dann dafür zu sorgen, dass die Leute damit nicht fahren können.

Stefanie Da hatte ich aber eine Teilnehmerin, die genau das befürwortet hat und gesagt hat, eigentlich müsste man mal sowas machen, wo ich dann gesagt habe, nein, es trifft dann die Falschen. Also das ist nicht der Ansatz, das würde ich jetzt auch nicht befürworten, sondern klar auf die Straße gehen. Es wird auch am Ende gezeigt, wie Werner Boote, der am Anfang sagt „Ich war nie so der, der Krawall gemacht hat.“ am Ende dann doch mal bei der Demonstration mitgelaufen ist. Klar, die werden ein Skript gehabt haben, das ist schon klar. Aber letztlich war für mich die Botschaft des Films: Geh auf die Straße, kämpfe für dein Recht.

Carsten Genau das ist auch tatsächlich das, was aus dem Film auch für mich deutlich geworden ist. Das ist mir persönlich noch ein bisschen zu dünn, muss ich sagen. Ich glaube nicht, dass wir die Welt verändern können, wenn wir auf die Straße gehen. Also ausschließlich.

Stefanie Es ist ein Teil davon. Das auf die Straße gehen ist schon wichtig, finde ich.

Carsten Es ist wichtig, es ist ein Politisierungsprozess und wir müssen politischer werden. Als Einzelpersonen müssen wir uns mit mit anderen politisch engagieren. Wir müssen eine kritische Masse bilden, also kritisch in der Hinsicht, dass wir einmal kritisch reflektiert mit unserer Umwelt umgehen, aber auch eine kritische Masse hinsichtlich, dass wir genug werden, um damit tatsächlich etwas zu verändern. Aber dieses Auf die Straße Gehen impliziert immer noch, dass wir Entscheider·innen umstimmen können. Und ich glaube, da überschätzen wir unsere Hebelwirkung.

Stefanie Wobei, ich habe ja den Film Tomorrow gleich zweimal geguckt, in den letzten zwei Wochen, weil ich den im Bildungsurlaub immer am Ende gezeigt habe, weil ich damit motivieren wollte, dass die wirklich jetzt mal was anpacken und ändern. Und ein Teil des Films ist Demokratie. Und da wird ja auch gezeigt, wie in Island die Regierung gestürzt wurde. Allein dadurch, dass die Menschen auf die Straße gegangen sind und Wochen- und Monatelang gefordert haben, dass die Regierung zurücktritt und die ist auf Druck dieser Demonstrationen zurückgetreten.

Carsten Gut, ja, da muss ich aber sagen Andere Länder, andere Sitten. Ich glaube, da sind wir Deutschen tatsächlich noch so ein bisschen zu sehr genügsam und nicht politisiert. Frankreich ist ja auch ein positives Beispiel, wo die Menschen auch stärker für ihre Rechte auf die Straße gehen und dann auch die Regierung damit beeinflussen können. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich will einfach nur sagen, dass ich glaube, dass es nicht da aufhören soll. Also selbst wenn jetzt die Quintessenz von dem Film ist „Geht mehr auf die Straße“ würde ich persönlich sagen: ja, erster Schritt, fangt da an, aber dann müsst ihr noch ein paar weitere Schritte gehen. Also ihr müsst auch bereit sein, an Alternativstrukturen aktiv mitzuarbeiten und nicht hoffen, dass andere das für euch übernehmen.

Stefanie Ja, das wurde ja auch so ein bisschen zumindest am Ende da gezeigt in Brasilien, dass die Indigenen dort dann auch sich auflehnen gegen Herrschaftsstrukturen, die dort gegeben sind.

Carsten Die Landnahme für Weiderinder und so, dass die da eigentlich den Indigenen auch tatsächlich rechtlich gehörende Ländereien einfach sich aneignen und dann mit paramilitärischer und auch mit Militärpolizeigewalt verteidigen. Also dass dann die Indigenen da auch gar nicht mehr die Möglichkeit haben, physisch das Land wieder in Anspruch zu nehmen.

Stefanie Genau. Und da war ja für mich die Quintessenz, also die Botschaft eigentlich dahinter: Wir müssen immer weiter kämpfen, wir dürfen nicht aufhören zu kämpfen, wir müssen für unsere Rechte einstehen und es gibt gar keine Option aufzuhören. Also, und das war für dich auch so?

Carsten Das habe ich genauso empfunden. Da wird ein gutes Beispiel gezeigt.

Stefanie Ich denke aber, was ich jetzt auch gemerkt habe - tut mir leid, falls eine·r von meinen Teilnehmer·innen dieses Bildungsurlaubs jetzt zuhört, aber vielleicht bist du persönlich nicht gemeint - aber was ich einfach gemerkt habe ist, dass wir da doch sehr bequem sind und es uns so schwerfällt, unsere Privilegien loszulassen. Und wir sind ja jetzt nicht direkt betroffen. Also die Indigenen sind da ja direkt betroffen und gehen auf die Straße oder wehren sich auf verschiedene Art und Weise, weil sie in ihren Rechten massivst beschnitten werden und das so stark, dass sie eigentlich nicht wirklich überleben können. Wir hier merken ja vom Klimawandel noch nicht so wirklich viel. Wir merken ihn schon, aber nicht so stark, dass er uns jetzt übermäßig einschränkt.

Carsten Oder reden es sogar noch schön: „Hach, hatten wir einen sonnigen Sommer.“

Stefanie Genau. Oder „Ich muss dann nicht mehr weiter reisen. Und deswegen ist es so schön hier.“ Und so wie bei dem Vortrag von Will Steffen, ein australischer Klimaforscher ist das, dessen Vortrag habe ich zu Beginn des Bildungsurlaubs gezeigt und der sagte, wenn er das in Australien einem Regierungsmitglied erzählt, dann sagen die ja, dann wird es vier Grad wärmer, dann stelle ich die Klimaanlage hoch. Also das Bewusstsein dafür muss ja geschärft werden. Ja, aber die Bereitschaft, die ist irgendwie noch nicht so wirklich da. Also du musst ja weiter denken als nur für dich, für deinen Komfort. Du musst ja wirklich dann global denken und sehen Hey die Erde steht in Flammen quasi. Also unsere Lebensgrundlage. Das geht nicht mehr lange gut. Auch in dem Vortrag von Will Steffen, der ja schon Mitte 2018 gefilmt wurde, sagt Will Steffen, dass wir bis 2020 die Kehrtwende haben müssen. Wenn wir das nicht schaffen, driften wir auf ein Vier Grad Ziel zu. Er zeigt dass dieses Szenario auch immense Auswirkungen hat.

Und am Ende kann es sein, dass auf unserer Erde nur noch Platz ist für 1 Milliarde Menschen. Und im Moment sind wir 7,5 Milliarden ungefähr. Also von daher. Hey, also das Problem erledigt sich von alleine automatisch, wenn wir jetzt nicht lernen, unsere Privilegien zurückzuschrauben. Und es sind Privilegien. Wir haben es richtig gut hier. Ja, natürlich nicht flächendeckend. Ja, es gibt Obdachlose, die natürlich keinesfalls ähnliche Privilegien haben wie Carsten und ich zum Beispiel und sicherlich auch Menschen, die in prekäreren Lagen sind als wir. Aber im Großen und Ganzen geht es uns in Deutschland sehr gut.

Carsten Und Privilegien oder Bequemlichkeit, das finde ich ganz gut, dass der Film so was indirekt auch thematisiert. Die spielen dort schon so mit bestimmten Themen, wo wir glauben, mit einer nachhaltigeren Entscheidung haben wir eigentlich die Kuh vom Eis geholt.

Stefanie Wenn ich nur das nachhaltigere Spülmittel kaufe, dann...

Carsten Beim Palmöl fand ich das gut. Kathrin Hartmann verbinde ich tatsächlich mit Palmöl, dadurch, dass sie auch damals in dem Buch „Aus ökologischem Raubbau“ das sehr stark thematisiert hat, das war ja auch für uns ein Augenöffner. Dieses Buch und diese Thematik findet sich dann - ich muss sagen, in so einem schon abgeschwächter Form, aber trotzdem noch eindringlich genug - auch in diesem Film wieder.

Und da gibt es eine Szene, wo Werner Boote und Kathrin Hartmann in einem relativ großen Supermarkt dann einfach so durch flanieren. Werner Boote mit dem Einkaufswagen und packt ständig Sachen in den Einkaufswagen. Und dann kommen die beiden in den Dialog, weil Kathrin Hartmann wissen möchte: Was packst du denn da eigentlich alles rein? Und dann meinte sie: Guck mal hier, da ist Regenwald drin und dann wird dann so ein bisschen persifliert Ja, aber das ist ja nachhaltig, da steht ja hier keine Ahnung, da ist aus nachhaltigem Anbau und Kathrin Hartmann - ich weiß nicht mehr genau, hat sie gesagt: „Ja, glaubst du, dass das da der Regenwald nieder gekuschelt wird?“ oder irgendwie so?

Stefanie So ein bisschen wie das Niederstreicheln und Kuscheln der Tiere, die bio gehalten werden, die werden nicht geschlachtet, sondern die werden niedergekuschelt.

Carsten Totgekuschelt.

Stefanie Totgekuschelt, genau.

Carsten Die haben es dann bis zum Schluss noch kuschelig. Genau. Ja und ich kann vorweggreifen: Katrin Hartmann und Werner Boote schauen sich dann auch tatsächlich vor Ort die Gegebenheiten an und das ist schon so ein bisschen erschreckend. Wirklich so eine abgebrannte, will nicht sagen Wüste, aber totale Einöde. Und ich glaube 600 Hektar oder sowas. Oder waren es Quadratmeter?

Stefanie Das war schon heftig.

Carsten Ja, ich glaube Hektar waren es, die da abgebrannt wurden. Die wurden nicht für diese Szene abgebrannt. Aber diese Szene spielt auf diesem Land und das war dann auch tatsächlich ein Areal, was einer Palmölfirma gehört, deren Mutterkonzern ein paar Minuten vorher in dieser Dokumentation beteuert hat: Ja, bei uns passiert sowas nicht. Wir sind nachhaltig. Wir bezahlen nur nachhaltig oder wir bauen nur nachhaltig an und so.

Stefanie Das war illegal abgebrannt.

Carsten Illegal.

Stefanie Weil nicht legal abgebrannt, sondern illegal. Und auch generell wurde ja immer behauptet nachhaltiges Palmöl, da wird nichts für abgebrannt.

Carsten Genau so und das wird hier widerlegt und und das ist das Schöne an diesem Film, die beiden treten direkt mit den Firmen in den Dialog an der Stelle, was das Palmöl betrifft, auf der weltgrößten Messe für Palmölproduzenten.

Stefanie Auf Bali.

Carsten Da werden die beiden noch vorher gebeten, bei der Akkreditierung, bitte keine kritischen Fragen zu stellen, aber die Dialoge machen sie trotzdem. Das finde ich total gut. Und ja, so ist der gesamte Film aufgebaut, dass sie auch versuchen, mit diesen Vertreterinnen da in einen Dialog zu gehen und kritische Fragen zu stellen und die dann so indirekt auch so ein bisschen bloßzustellen, aber bzw auch mal den den Schleier von den Augen zu ziehen und zu denken okay, klar, nach außen hin betreiben die massives Greenwashing und man könnte den Eindruck bekommen, die tun richtig was fürs Klima. Aber im Endeffekt ist das alles nur hohles Gewäsch um die eigenen Produkte ein bisschen grüner zu färben und damit dann die Umsätze zu sichern.

Stefanie Also für mich war jetzt nicht viel Neues dabei, für dich?

Carsten Nee, inhaltlich war es eigentlich das, was wir schon kannten. Nur die Aufarbeitung dieses Ganzen, die fand ich gut.

Stefanie Also es war relativ kurzweilig, aber ich befürchte irgendwie, dass wir dadurch, dass wir schon so tief drin stecken im Thema, deswegen uns so amüsiert haben darüber, weil das diese gängigen Vorurteile waren, die immer wieder ausgespielt wurden.

Carsten Ja, ich glaube Werner Boote ist ja auch wirklich betont naiv, darum ist das schon so überspitzt gewesen aus meiner Sicht, dass das einfach so eine gewisse...

Stefanie Er spielt den·die Durchschnittskonsument·in.

Carsten Aber das wirkt wie eine Persiflage auf den Durchschnitt. Ich empfand es als lustig.

Stefanie Ja und ich frage mich, ob wir das lustig finden, weil wir nicht mehr - wir waren ja auch mal so. Also wir können uns nicht freisprechen von Schuld - diesem·r Durchschnittskonsument·in entsprechen, sondern uns emanzipiert haben zu Bürger·innen. Also von daher könnte ich mir vorstellen, dass Menschen, die noch genauso denken wie Werner Boote - ich hoffe, er tut nur so, als würde er so denken, aber sonst hätte er ja nicht den Film gemacht - dass die sich vielleicht ein bisschen bloßgestellt fühlen können.

Carsten Ja, bleibt nichts anderes übrig. Wir müssen auf Feedback warten. Wenn du dir den Film anschaust, wie empfindest du das denn?

Stefanie Also ich gehe davon aus, dass unsere Hörer·innen so sind wie wir und auch, da sie uns ja meistens schon länger begleiten.

Carsten Vielleicht das auch schon so genau so sehen.

Stefanie Also gehen wir jetzt mal davon aus, dass du das auch lustig finden wirst, aber wenn du das jetzt anderen zeigst, die noch nicht so weit sind, könnte es sein, dass die das nicht lustig finden.

Carsten Dann musst du denen das in zwei, 3, 4, 5 Jahren noch mal zeigen.

Stefanie Also ja, vielleicht hast du ja Erfahrung damit, dass Menschen zu zeigen, die bisher noch in ihrer heilen Konsumwelt verweilen und nicht bereit sind, irgendwelche Privilegien aufzugeben, dann freuen wir uns natürlich darauf, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst. Das kannst du im Clan machen. Im Von Herzen Vegan Clan, der ist kostenlos und da tauschen wir uns mit einer Community aus, die aus Menschen besteht, die alle von Herzen vegan, also ethisch motiviert vegan leben und unseren Podcast hören, wahrscheinlich auch die anderen Podcasts und auch generell einfach miteinander in Austausch kommen wollen. Oder du schreibst mir eine Email an post@vonherzenvegan.de.

Carsten Also um an den Anfang anzuknüpfen: Ein kurzweiliger Kinoabend oder Fernsehabend - es kommt jetzt nicht mehr im Kino - aber Streaming DVD, wie auch immer.

Stefanie Ja, aber Streaming - muss ich jetzt ja dadurch, dass ich zwei Wochen lang Menschen in Nachhaltigkeit geschult habe, sagen - Streaming ist böse, nicht sehr nachhaltig. Also wenn du das unbedingt streamen musst, am besten ist es, wenn du es runterlädst, wenn es öfter angeguckt wird. Aber besser ist es, sich eine DVD zu besorgen.

Carsten Ja genau.

Stefanie Auszuleihen, also nicht zu kaufen. Wenn du sie kaufst - Du kannst auch dir noch mal die Folge „Wie nachhaltig ist das Internet anhören?“ Da habe ich das auch schon gesagt. - wenn du sie kaufst, fahr nicht mit dem Auto dahin, sondern geh zu Fuß oder fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln, weil das mit dem Auto dahin fahren, um einen DVD neu zu kaufen tatsächlich das gleichwertig macht mit dem Streamen.

Carsten Ich kann sogar mit Zug zur Zentralbibliothek fahren.

Stefanie Ja, das ist sehr schön, ziemlich cool. Du kannst auch mit dem Fahrrad einfach zur nächsten Bücherhalle fahren.

Carsten Das ist uncool.

Stefanie Also jedenfalls bedenke: Streaming ist zwar bequem, aber es ist nicht nachhaltig.

Carsten Genau so der mahnende Finger ganz zum Schluss. Trotzdem ist der Film gut. Guck ihn dir an.

Stefanie Wir kontrollieren dich auch nicht. Habe ich meinen Teilnehmer·innen auch gesagt: Ich komme ja jetzt nicht zu euch nach Hause und überprüfe, ob ihr das wirklich alles umsetzt, was ich euch jetzt hier mitgegeben habe. Also ihr dürft euch jetzt Dinge aufschreiben und sie dann auch nicht umsetzen, auch wenn ich das natürlich blöd finde, aber ich kann es ja nicht überprüfen. Also keine falsche Scheu.

Carsten Ich dachte das gibt so ein Agreement, dass die drei Monate Zeit haben und dann irgendwie einen schriftlichen Nachweis geben müssen und ansonsten wird deren Teilnahmebescheinigung wieder eingezogen.

Stefanie Also die erste Gruppe hat sich das tatsächlich auch so ein bisschen gewünscht, in der Art, so ein bisschen zumindest, dass wir uns wieder treffen. Aber wir haben auch so ein bisschen darüber gewitzelt, dass ich nach Hause komme und überprüfe, wie das so ist bei denen.

Carsten Kannst du das jetzt zur Weihnachtszeit machen? Also Knecht Ruprecht Nee. Was ist die weibliche Form von Knecht Ruprecht?

Stefanie Nikolaus - also nicht die weibliche Form.

Carsten Ach, der Nikolaus ist die weibliche Form vom Knecht Ruprecht?

Stefanie Ja, okay. Also der Knecht Ruprecht gehörte zum Nikolaus, wollte ich sagen, aber der ist ja ausgestorben irgendwie. Den gibt es ja schon ganz lange nicht mehr.

Carsten Das ist schwarze Pädagogik, ja.

Stefanie Aber der ist irgendwie ausgestorben. Als wir noch klein waren, gab's den noch.

Carsten Aber ich weiß, ich habe den damals auch noch mal gesehen.

Stefanie Ich war ja später klein als du.

Carsten Ich war früher groß als du. Meine Güte. Okay, wir neigen uns dem Ende zu. In vielerlei Hinsicht. Also. Ja. Frohe Weihnachten wollte ich schon wünschen.

Stefanie Wir können die Folge auch erst... Tut mir leid. Es hat sehr lange gedauert. Wir konnten die jetzt erst senden, weil Carsten frohe Weihnachten gesagt hat.

Carsten Ja, stimmt das. Ist das Nikolaus Bashing? Okay, bevor das noch weiter abdriftet und

Stefanie wir ganz viele schlechte 1-Sterne Bewertungen bei iTunes bekommen, weil wir auch mal gelacht haben.

Carsten Da kommt der Knecht Ruprecht.

Stefanie Verabschieden wir uns hiermit. In diesem Sinne.

Carsten Horrido! Und in - wo wohnen wir noch? In der Zentrale, der Zentralregion?

Stefanie Das war jetzt zu lustig. Also jetzt wieder ganz ernst. In der Metropolregion Hamburg sagt man Tschüss.

Carsten Und auf Wiederhören.

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