Folge 24 - Harte Kost von Valentin Thurn & Stefan Kreutzberger

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Folge 24 - Harte Kost von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger

In dieser Folge

  • stellen wir Dir das Sachbuch "Harte Kost" von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger vor,
  • erzählen wir Dir wann Du dieses Buch lesen solltest
  • und wann Du besser zu einem anderen Buch greifst.

"Harte Kost" ist das Buch zum Kinofilm "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?" und trägt den Untertitel "Wie unser Essen produziert wird - Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt."

Das Buch ist an die Struktur des Kinofilms angelehnt und enthält daher persönliche Texte zu den Dreharbeiten von Valentin Thurn und Fakten geschrieben von Stefan Kreutzberger.

Die Autoren haben den Anspruch den Leser am Ende nicht hilflos zurückzulassen, sondern praktische Handlungsoptionen aufzuzeigen - ob es ihnen gelingt, hörst Du in unserem Podcast. :-)

Links zur Folge

Vollständiges Transkript

Stefanie Heute sprechen wir wieder über ein Buch, und zwar über "Harte Kost". Heute gibts "Harte Kost".

Carsten "Harte Kost", ja, nur noch hartes Brot.

Stefanie Genau das ist das Buch zum Kinofilm „10 Milliarden. Wie werden wir alle satt?“, den wir beide nicht gesehen haben? Oder hast du denn gesehen?

Carsten Den habe ich nicht gesehen. Nein.

Stefanie Und zwar von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger. Und der Untertitel ist „Wie unser Essen produziert wird - Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt.“

Carsten Genau. Und wenn ich das richtig verstehe, ist das mindestens das zweite Buch. Oder der zweite Film von diesen beiden.

Stefanie Genau das erste war das mit „Taste the Waste“.

Carsten Genau den wir auch nicht gesehen haben, aber der auch hier in diesem Buch relativ häufig genannt, wird der Film.

Stefanie Ich muss dazu sagen, dass ich das Buch noch nicht komplett gelesen habe. Ich muss mich jetzt mal outen als Leserin, die immer mal so Bücher zwischendrin liest. Also zumindest bei Sachbüchern, also bei Romanen mache ich das nicht, aber bei Sachbüchern gucke ich manchmal so rein und dann finde ich ein Kapitel, was ich gut finde, dann lese ich das und deshalb habe ich das Buch noch nicht komplett gelesen, aber du hast es schon ganz gelesen.

Carsten Ja, ich gehöre zu den Klassikern. Ich fange vorne an und höre hinten erst auf. Ja und lese auch zwischendurch keine anderen Bücher, sondern ich muss mich da durchkämpfen, egal was für ein Buch es ist.

Stefanie Ich gebe ja zu, wir sind da etwas unterschiedlich in der Leseweise, aber immerhin, wir ergänzen uns. Ich wollte auch hier einmal kurz hinten lesen.

Carsten Genau den Klappentext.

Stefanie Ist das auch ein Klappentext, wenn er hinten drauf?

Carsten Sag einfach, du liest das, was hinten draufsteht.

Stefanie Ja, Also: „Wir haben es satt. Wir alle wünschen uns friedlich grasende Kühe. Schweine, die bis zu ihrem sanften Ende ein glückliches Leben führen dürfen und giftfreies Obst vom Bauern aus der Region.“

Tut mir leid, ich muss das mal gerade unterbrechen. Ich wünsche mir nämlich ehrlich gesagt keine Schweine, die bis zu ihrem sanften Ende ein glückliches Leben führen dürfen, sondern Schweine, die überhaupt nicht geschlachtet werden. So, dann geht's weiter.

“Massentierhaltung finden wir nicht in Ordnung. Chemischen Dünger, Pestizide und Gentechnik auch nicht. Aber sind wir nicht naiv, wenn wir glauben, ohne all das könne man die 10 Milliarden Menschen ernähren, die bald unsere Erde bevölkern werden? Das jedenfalls behaupten die Vertreter der Agrarindustrie. Doch gegen eine ressourcenfressende Lebensmittelproduktion, die kein Maß mehr kennt, vermehrt sich überall auf der Welt Widerstand. Und dessen Protagonisten haben jede Menge Alternativen im Gepäck. Was essen wir morgen? Eine Reise zu den Pionieren einer neuen Landwirtschaft.“

Carsten, sach mal, hält das Buch, was es verspricht?

Carsten Definitiv nicht.

Stefanie Warum nicht?

Carsten Weil diese Frage „Wie werden wir denn in Zukunft alle satt?“ vorne auf dem Klappentext ist ja entlehnt aus dem Filmtitel „Wie werden wir alle satt?“ und ich habe eigentlich erhofft, genau auf diese Frage eine Antwort durch dieses Buch erarbeiten zu können. Ich musste aber feststellen: Nee, also doch. Die Antwort wird gegeben. Indirekt. Aber nicht in diesem Buch, sondern in dem Film „Taste the Waste“, was ich sehr irritierend fand.

Stefanie Und du hast gesagt, eigentlich geht es darum, nicht mehr so viel wegzuschmeißen.

Carsten Ja, richtig. Also Quintessenz, das mag ich, auch wenn es ein bisschen blöd ist und vielleicht spoilert, aber jetzt schon mal vorwegnehmen. Die Quintessenz ist: Wir haben eigentlich das Problem gar nicht. wir würden heute schon die 10 Milliarden satt kriegen, weil wir auch heute schon genügend Lebensmittel produzieren, davon aber die Hälfte wegschmeißen.

Stefanie Sie sind ungerecht verteilt.

Carsten Das, was dann übrig bleibt, ist ungerecht verteilt. Aber diese beiden Autoren haben ja vorher in dem Film „Taste the Waste“ schon mal anscheinend - ich kann es nur so rezitieren, wie es hier aus diesem Buch "Harte Kost" hervorgeht, schon dargelegt, dass 50 % der Nahrungsmittel eigentlich vernichtet werden, teilweise schon während des Produktionsvorgangs, während der Ernte, während des Transports, während der Lagerung und nach dem Kauf und nach dem Zubereiten, das heißt die komplette Kette hinweg fällt so viel Abfall an oder wird zu viel an Lebensmittel vernichtet, dass es ungefähr die Hälfte dessen ausmacht, was weltweit überhaupt produziert werden könnte.

Und wenn man das, wenn ich sage jetzt mal erhält und auch gerecht verteilt, würden wir locker 10 Milliarden Menschen satt bekommen. Ja, das ist aber die Krux, weil eigentlich habe ich genau deswegen das Buch "Harte Kost" gelesen, um darauf eine Antwort zu bekommen und muss dann aber feststellen: Nee, irgendwie gehen die beiden Autoren immer wieder auf diesen Film „Taste the Waste“ ein und erklären eigentlich nicht so aus oder nicht so direkt, wie ich es jetzt gemacht habe, sondern eher aus meiner Sicht so ein bisschen subtil, dass die Antwort eigentlich schon in ihrem vorherigen Buch oder Film zu finden ist. Okay, das fand ich sehr irritierend.

Stefanie Also jetzt so dadurch, dass wir beide ja jetzt "Tomorrow" gesehen haben: Mir fällt auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt der Film "Tomorrow" dazu ein. Findest du dann "Tomorrow" besser gemacht? Eine subtile Frage.

Carsten Eine sehr subtile Frage. Also ein eindeutiges Ja. Ich finde "Tomorrow" deutlich besser. Wenn man sich jetzt beide Filme vielleicht vom Cover anschaut, stellt man auch schon einen größten Unterschied fest. "Harte Kost" hat, wie hier auf dem Bild zu sehen ist, ja nicht nur in Ernährung, sondern es ist ein düsteres Bild. Du hast ein Kornfeld mit einem sehr düsteren Himmel. Das sind Gewitterwolken oder was auch immer. Und bei "Tomorrow" ist es genau das Gegenteil. Da wirkt locker flockig, auch der Himmel wirkt positiv.

Und so ist auch der Grundtenor. "Harte Kost" geht drauf ein: Mensch Leute, wir haben ein Problem und ich zeige euch jetzt Lösungen. Und davon handelt auch dieses Buch "Harte Kost", dass die verschiedenen Ernährungskonzepte oder vermeintlichen Lösungen dargestellt werden und zwar sehr, sehr ausführlich. Aber um anschließend quasi sagen zu müssen: eigentlich ist es keins von diesen Konzepten wirklich tragfähig. Das ist so leider das, was dann aus diesem Buch rauskommt. Und bei "Tomorrow" werden ja eigentlich Konzepte vorgestellt, die alle funktionieren, wo die Autor·innen des Films "Tomorrow" anschließend auch sagen: Hier, komm, wir haben euch Einzelbeispiele sehr, sehr intensiv und ausführlich dargestellt, aber jede einzelne Idee, die wir jetzt hier in diesem Film behandelt haben, gibt es weltweit 100 oder 1000 Mal.

Stefanie Ja, das fand ich sehr schön am Ende. Also wenn du den Film noch nicht gesehen hast, unbedingt angucken.

Carsten Und wir haben auch die Podcastfolge zu diesem Film natürlich.

Stefanie Also solltest du noch unentschieden sein, hör dir die Podcastfolge an und geh dann ins Kino. Genau.

Carsten Also insofern ist "Tomorrow" deutlich interessanter, weil er beflügelt, während "Harte Kost" eher irritiert. Das mag aber auch vielleicht so die Intention gewesen sein von diesen beiden Autoren, die "Harte Kost" geschrieben haben, dass die eher irritieren wollten oder nicht irritieren wollten, sondern eher mäßigen wollten hinsichtlich der Lösungskonzepte, die hier durchgesprochen werden.

Stefanie Wobei ich hier gerade sehe, dass das Vorwort auch von Dr. Vandana Shiva wieder ist, die ja als Veganerin, Botschafterin usw eigentlich unterwegs ist und die hier auch noch schreibt. „Ich bin mir sicher, dass Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn mit "Harte Kost" einen bedeutenden Beitrag zu diesem Sinneswandel leisten werden von einem mechanistischen, wissenschaftsorientierten Weltbild hin zu einem ökologischen, von einer abfallproduzierenden, zu einer nachhaltigen Landwirtschaft, von Gewalt zur Gewaltlosigkeit, von Krankheit zu Gesundheit und Wohlbefinden, vom Monopol hin zum Gemeingut und von der Monokultur zu Diversität.“

Carsten Ja, das ist ein schöner Anspruch. Vielleicht hat sie das Vorwort geschrieben, ohne das Buch zu kennen. Ich werte das so, also natürlich diesen Impuls und und das ist für mich persönlich auch die Lösung, da ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Aber das finde ich so in diesem Buch leider nicht wieder. Das ist direkt das Vorwort und als ich das gelesen habe, habe ich gedacht Mensch, das ist ja super interessant. Ja, kriege ich auch in diesem Grundtenor entsprechende Informationen. Leider ist es nicht so, aber ich würde gerne trotzdem noch mal erklären, was denn überhaupt in diesem Buch geschrieben wird. Also es ist so ein bisschen zweigleisig. Das sind zwei Autoren und die haben zwei verschiedene Arten, ein bestimmtes Thema zu behandeln. Ich weiß jetzt nicht, wer was geschrieben hat, aber einer versucht sachlich mit Fakten darzulegen.

Stefanie Der Stefan Kreutzberger.

Carsten Der ist das mit den Fakten, genau.

Stefanie Und Valentin Thurn berichtet von den Dreharbeiten.

Carsten Genau. Okay. Richtig. Also dieser Faktenteil selber ist optisch auch hervorgehoben in einer anderen Schriftart und auch grau hinterlegt. Da merkt man, wo geht es jetzt hier um reine Fakten? Da werden Hintergrundinformationen geboten, auch sehr, sehr detailliert. Das ist hochinteressant, ist aber natürlich sehr sachlich geschildert. Ja, während der andere Autor, wie du gerade schon vorgelesen hattest, über Dreharbeiten zu diesem Film, aber auch teilweise, meine ich, auch aus „Taste the Waste“ - Zeiten berichtet. Der jettet wirklich um die Welt und unterhält sich mit Pionier·innen oder Macher·innen oder Ideengeber·innen von bestimmten Nahrungskonzepten. Und da ist er sehr breit gestreut. Also der unterhält sich mit den Leuten, die die Gentechnik favorisieren. Sowohl was jetzt den Getreideanbau betrifft. Er hat auch versucht, bei Monsanto Interviewtermine zu bekommen.

Stefanie Die er nicht bekommen hat.

Carsten Er hat dann aber bei Bayer Crop Science einen Interviewtermin bekommen.

Stefanie Das war eines der Kapitel, das ich gelesen habe. Tatsächlich, wo er gesagt hat, dass er irgendwo, ich glaube im Rheinland dann direkt um die Ecke, da wo er wohnt, einen Interviewtermin bekommen hat bei Bayer Crop Science. Und dann meine ich mich zu erinnern, dass er irgendwas gesagt hätte, dass das so ein großes Gewächshaus gewesen ist. Kuppel, irgendwas? Oder war das war was anderes, was ich gelesen habe, wo er dann reingeführt wurde?

Carsten Ja, ausnahmsweise. Das haben die ganz oben auf einem Gebäude gebaut, damit Greenpeace Aktivisten keinen Zutritt auf dieses Gelände bekommen. So wurde es dargestellt. Ja, also Gentechnik spielt da eine Rolle, wie gesagt beim Getreidebereich, aber nachher auch in der Fischzucht, da werden diese Frankenfische oder so dargestellt, so eine Forelle, die genetisch manipuliert wurde, die hat noch keine Zulassung. Er geht aber auch auf andere Konzepte ein. Also auch der ökologische Landbau wird von ihm behandelt. In Japan besucht er eine Fabrik, die eigentlich als ganz, ganz hyper modernes Gewächshaus funktioniert. Da wird Gemüse angebaut in einer Art, ich will schon sagen Aquakultur, die werden nur noch in der Nährlösung gehalten. Also die Wurzeln, die haben eine Nährlösung, die sitzen gar nicht mehr im Boden. Das wird über mehrere Ebenen und Stockwerke gemacht. Das ist Reis. Ja, genau. Genau das sind die!

Stefanie Für alle, die gerade nicht sehen, was ich mache. Ich habe gerade ein Foto hochgehalten.

Carsten Ja, richtig. Das sind so unter Reinraum-Bedingungen gezüchtete Gemüsesorten oder Pflanzen. Genau Stefanie hält mir gerade noch mal das Foto hin. Da steht da so ein Mann in seiner Reinraummontur und das sieht alles so ähnlich aus wie Weltraumforschung. Das stimmt total.

Stefanie Das eine ist ganz pink, das ist hier unter LED Licht.

Carsten Und genau die experimentieren zum einen mit bestimmten Licht, versuchen das Pflanzenwachstum so weit zu optimieren, dass es mit bestimmten Lichtarten, Wellenlängen und auch Länge der Dauer der Belichtung möglichst hohes Pflanzenwachstum erwirkt. Dann wird das Ganze nur noch mit Nährlösungen gefüttert. Also die haben keinen Kontakt mehr zum Boden und das Ganze ist so effektiv, dass da mehrere 100 fach mehr geerntet werden kann, als auf einer Vergleichsfläche im normalen ländlichen Ackerbau und hat den Vorteil, dass du unabhängig vom Standort bist. Du kannst das Ding also wirklich mitten in die Stadt reinsetzen. Ein solches Gebäude braucht auch kein Tageslicht mehr, sondern das wird wirklich in so einer abgeschirmten Halle durchgeführt.

Und diese ReinraumBedingungen haben den Vorteil, dass du keine Pestizide hast, keine Krankheitserreger, sondern du hast hochreines Essen, was du dann rausbekommst. Aber das ist wieder typisch Japaner. Die gehen extrem ins Extrem. Was bei diesen Lichtanlagen bei mir noch hängen geblieben ist, die versuchen natürlich die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten und haben bei der Beleuchtung mittlerweile LEDs. Aber die sind bei denen immer noch zu energieintensiv und die experimentieren jetzt mit Laser. Die wollen die die Pflanzen mit bestimmten Laserstrahlen belichten, weil ein Laser noch mal deutlich weniger Energie benötigt als eine LED und LED, hat schon fast keinen Energiebedarf. Um die Produktionskosten so niedrig wie möglich zu halten.

Und solche Konzepte werden da durchgesprochen. Und was ich an dieser Schilderung interessant finde, der Autor geht wirklich direkt ins persönliche Gespräch mit den Leuten, die für diese Technologie brennen. Also diese Pionier·innen oder teilweise auch alteingesessene Forscher·innen, die jetzt im Rahmen dieser Gentechnik Thematik voll überzeugt sind von ihren Konzepten. Da werden erst mal die Vorteile von diesen Technologien beleuchtet. Der Autor versucht immer zwischendurch so ein paar kritische Fragen mit einfließen zu lassen, aber der Grundtenor von dieser Darstellung ist erstmal positiv hinsichtlich des Konzeptes oder der Technologie. Ja, wenn man das so liest, dann denkt man okay, es ist sehr einseitig. Erst mal vom Befürworter geschildert, ja und dann kommt der harte Umbruch. Das ist dann meistens so, dass ich sage jetzt mal so zwei, drei Seiten oder vielleicht sogar noch mehr über diese Technologie berichtet wird, sehr, sehr positiv.

Und dann so der letzte Abschnitt, also empfunden habe ich das so als zwei bis Dreizeiler, da geht dann der Autor noch mal hin und führt eine Schlussfolgerung ein, die er sehr subjektiv mit einfließen lässt. Und da ist es durchweg so, dass er sagt: Ja, klingt alles toll, aber funktioniert nicht. Bringt nichts, ist zu teuer oder bringt nicht die Mengen raus. Er zieht eine Schlussfolgerung heran, wo ich mich immer wieder gefragt habe: Wo kommt die denn jetzt auf einmal her? Es wird gerade in der epischen Breite sehr positiv über diese Technologie berichtet und du ziehst eine Schlussfolgerung, die sehr, sehr subjektiv ist. Die kann ich als Leser nicht unbedingt immer nachvollziehen, es sei denn, ich habe mir aus anderen Quellen schon mal diese Informationen erarbeitet. Aber aus diesem Buch gehen die nicht hervor. Die kommen also für den unbedarften Leser wirklich sehr, sehr willkürlich daher und er zerredet damit die Lösung.

Er sagt okay, alles toll, aber funktioniert nicht. Und dann kommen so ein, zwei Totschlagargumente und die bleiben dann da stehen und dann geht er zum nächsten Thema. Und das ist so etwas, wo ich dann irgendwann zum Ende des Buches hin gedacht habe okay, du hast jetzt keine Ahnung, schon deine 20, 30 Lösungskonzepte, alle klingen toll, aber funktionieren nicht. Jetzt muss langsam mal eins kommen, was wirklich funktioniert. Und das fehlte. Das wird aber bis zum Schluss des Buches nicht wirklich so ausführlich dargestellt, sondern das, was zum Schluss hin kommt, sind so Konzepte, die mehr so auf dieses Buch oder auf diesen Film „Taste the Waste“ hindeuten. Da wo es dann wirklich darum geht zu sagen: Hey, wir müssen eigentlich das, was wir heute produzieren, eher umverteilen oder dafür sorgen, dass es nicht vernichtet wird. Und da habe ich dann gedacht, das kann es doch nicht sein. Dafür lese ich jetzt ja nicht 300 Seiten tollste Technologien durch, um dann anschließend zu hören: Naja, die Lösung haben wir schon im vorherigen Buch präsentiert.

Stefanie Oder im vorigen Film.

Carsten Oder im vorigen Film. Das war so ein bisschen. Hm.

Stefanie Du hörst, liebe·r Hörer·in, Carsten echauffiert sich ein wenig über das Buch.

Carsten Minimalst.

Stefanie Ich kann noch mal dazu sagen, dass ich bei diesen Büchern meistens immer ganz hinten gucke, was denn da jetzt steht. Also das mache ich manchmal auch bei Romanen, aber bei diesen, wenn es darum geht, ja, was kann man denn jetzt tun? Und naja, also ich blättere gerade mal.

Carsten Du blätterst gerade mal im Nachwort. Wie viele Seiten sind das?

Stefanie Das sind 5 Seiten im Vergleich zu knapp 300 Seiten. Da steht jetzt „Was haben wir gelernt, unsere Erkenntnisse und Folgerungen“ Und mich interessiert dann wirklich, was kann ich denn jetzt tun? Also ich weiß ja, wie es ist, dann möchte ich jetzt auch was tun und dann möchte ich gerne Antworten haben. Und diese Antworten, das kann ich auch bestätigen, dadurch, dass ich ja nur das Ende nochmal gelesen habe, gibt das Buch nicht wirklich. Also was ich ganz interessant finde, ist, dass auch hier jetzt das „Incredible Edible Project“ vorgestellt wird. Ich glaube, das gibt es jetzt schon zehn Jahre.

Carsten Das weiß ich nicht. Wie lange es gibt, habe ich jetzt gar nicht so gelesen. Aber das, was da in dem Film „Tomorrow“ dargestellt wird, wird ja auch sehr gut geschildert. Es sind die gleichen Personen, die benannt werden. Das gleiche Konzept ist hier in dem Kapitel sogar als „die essbare Stadt“ firmiert. Ich glaube im Film "Tomorrow" hieß es auch so.

Stefanie Essbare Städte, genau.

Carsten Das wird aber nicht als Lösungskonzept vorgeschlagen, sondern das wird hier in diesem Buch "Harte Kost", einfach mehr so als nette Beilage dargestellt. Also er geht auf diese essbaren Städte ein. Er nennt auch Fairteiler.

Stefanie Das haben die ja initiiert. Foodsharing stammt von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger. Von ihrem Film „Taste The Waste“ kommt die Foodsharing Plattform. Das haben sie quasi dadurch initiiert, das haben sie ins Leben gerufen. Sie haben also tatsächlich schon mal was gemacht. Also das ist so, das stammt von denen. Aber wie du jetzt berichtet hast, scheinen sie daran hängengeblieben zu sein. Also es kommt nicht mehr.

Carsten Es ist ja auch okay, wenn das die Lösung ist.

Stefanie Nur darüber dann nochmal einen neuen Film und ein neues Buch zu schreiben und nichts gelernt zu haben, ist irgendwie.

Carsten Ja, es ist dürftig, weil das ist wirklich, wo ich denke Hm, irgendwie fühle ich mich so meiner Lesezeit beraubt, weil ich natürlich eine gewisse Erwartung habe. Und wenn sich die Erwartung nicht durch dieses Buch befriedigen lässt, oder ich da jetzt nicht die die entsprechende Lösungen bekomme, dann hätte am Anfang eigentlich gereicht: Okay, dann guck dir doch „Taste the waste“ an, dann weißt du eigentlich alles, worauf es ankommt. Ja, dieses Buch ist hilfreich, um einfach mal so mit diesen einzelnen Ernährungskonzepten, die sich hier weltweit aufgetan haben, auseinanderzusetzen, um einfach mal zu gucken okay, wie gehen jetzt die Befürworter·innen mit diesen Technologien um und was haben die für diese Technologie mit einzubringen? Und da durch diese Fakten, die dann parallel beigesteuert werden, kriegt der·die Leser·in schon mal ziemlich viel Hintergrundinformationen an die Hand. Und das ist das einzige wirklich Interessante. Aber gelockt hat mich natürlich schon so die Aussicht: Okay, da gibt es Antworten auf: Wie ernähren wir uns oder wie kriegen wir die Masse an Menschen ernährt? Und ich lese ja das Buch, um genau diese Frage beantwortet zu bekommen.

Stefanie Ja. Und wenn man jetzt mal wieder das mit dem Film "Tomorrow" vergleicht, finde ich, dass in dem Film wirklich sehr schön dargestellt ist. Ganz kurz wird das Problem dargestellt und dann liegt der Fokus wirklich auf den Lösungen. Ja, und das sehr positiv.

Carsten Genau. Ja, durchweg positiv. Da ist nichts, wo gesagt wird, okay, da gibt es Probleme.

Stefanie Nur am Anfang, wenn das Problem beziffert wird, also gesagt wird, was jetzt los ist, was Sache ist und dann das Positive. Also ich habe jetzt schon ganz viel Feedback zu dem Film auch gesehen, gelesen, gehört und die meisten sagen, dass sie wirklich total beschwingt aus dem Film rausgehen und ich weiß nicht - kannst du das mit dem Buch genauso sagen?

Carsten Nein, absolut nicht. Was mich auch sehr irritiert hat, was ich sage jetzt mal meine Enttäuschung noch mal untermauert hat, sind so zwei Sachen bei diesem Buch Die "Harte Kost". Zum einen geht er auch auf den ökologischen Landbau ein, faktisch aber auch aufgrund von so einer Reiseberichterstattung, wo er sich mit einem Biobauern trifft und da diskutiert.

Stefanie Mit den Kühen, meinst du das?

Carsten Ja, das auch. Aber auch einfach so, dass er nachher auch diesem ökologischen Landbau per se die Fähigkeit abspricht, als tragbares Lösungskonzept zu funktionieren. Weil da wird einfach, ich sage jetzt mal so ein bisschen abgekürzt gesagt: Ja, klingt gut, aber produziert nicht die Mengen, die wir eigentlich bräuchten. Was ja auch im Kontext dieses Buches absolut irritierend ist, weil, wenn ich ganz zum Schluss sage naja, eigentlich haben wir heute schon genug, da muss ich doch den Ökolandbau nicht deswegen zerreden, weil er nicht diese hohen Mengen produziert. Er geht aber ganz zum Schluss auf den letzten Seiten in diesem Buch auch auf Permakultur und so was ein. Und da wird ja auch in diesem Zusammenhang mit Permakultur ganz oft gesagt, dass diese Art der des Landbaus eine sehr viel größere oder einen sehr viel größeren Ertrag erwirtschaftet, als der klassische oder der ökologische Landbau. Ja, aber Permakultur wird einfach nur so mehr am Rande erwähnt, ohne ihn als einzelne Facette oder als Lösungskonzept genauso intensiv zu behandeln wie alle anderen Dinge, die in diesem Buch dargestellt werden. Also dass der Ökolandbau schlecht weggekommen ist, das finde ich persönlich nicht so schön. Fand ich sehr enttäuschend. Deswegen hattest du gerade das mit der Kuh eingebracht. Es ist kein veganes Buch.

Stefanie Noch nicht mal ein vegetarisches.

Carsten Noch nicht mal ein vegetarisches. Und der Autor? Ich weiß nicht, wer von den beiden, aber einer der beiden hat aus meiner Sicht ein absolut dummes Zitat mit eingebracht. Also er hat das selber gesagt, nicht von einem Gesprächspartner.

Stefanie Er hat was Dummes gesagt, sagen wir mal so.

Carsten Und zwar geht er darauf ein, dass es in Irland in der Universität Cork wohl ein Stipendium gegeben hat oder jetzt gibt, wo zwei Forscher mit einer Summe von 50.000 £ die Möglichkeit haben, eine kuhfreie Milch zu entwickeln. Die soll auf Hefebasis entstehen. Und der Autor sagt er, er kann sich das irgendwie nicht vorstellen. Quasi so, ich sag jetzt mal ein bisschen frei übersetzt: eine Welt ohne Kühe, dass man komplett auf die Kuhhaltung verzichtet. Und dann kommt das aus meiner Sicht wirklich dumme Argument: weil er befürchtet, dass dann eine Verbuschung der Wald- und Wiesenflächen stattfindet. Weil wenn keine Kühe mehr da sind, kann auch keiner mehr das Gras fressen und dann verbuscht das ja. Wo ich dann denke äh, Junge, irgendwie hast du es nicht ganz kapiert, oder?

Stefanie Ich glaube, er hat einfach noch nicht den Bewusstseinszustand erreicht.

Carsten Also sein Argument war an Steilhängen kannst du nicht mit einem Traktor mit einem Rasenmäher hin. Da müssen irgendwelche lebenden Tiere hin. Und dafür brauchst du Kühe, die an den Steilhängen dann das Gras wegfressen. Nicht, dass es verbuscht.

Stefanie Also wobei ich mich frage warum eigentlich Kühe? Da können doch auch Schafe grasen oder irgendwelche anderen Tiere.

Carsten Ich sag jetzt mal ein bisschen überspitzt: Er nimmt ganz bewusst Tierleid und Tod in Kauf, um sein ästhetisches Landschaftsempfinden in den Vordergrund zu stellen. Da denke ich also irgendwo hast du Schuss nicht gehört.

Stefanie Gut, also wir. Wir beruhigen uns jetzt mal wieder.

Carsten Ich habs zumindest durchgelesen.

Stefanie Carsten hat's durchgelesen und sagt jetzt: Hopp oder Topp!

Carsten Na eher hopp...

Stefanie Hopp, hopp! Okay. Und ich hab bis jetzt nur so reingelesen. Und was ich gelesen habe, fand ich ganz interessant, mal diese ganzen Aspekte kennenzulernen. Ich glaube, ich habe es einfach noch nicht genug gelesen, dass ich das so empfunden hätte, wie du. Ich bin jetzt aber unsicher, ob ich es überhaupt noch lesen soll, weil irgendwie. Naja, also zum einen finde ich, durch den Film "Tomorrow" haben wir ja schon viel mehr Lösungen rausgefunden und zum anderen, naja, also wenn es mir sowieso nichts gibt.

Carsten Ja, also wie gesagt, wenn du dich mit diesen einzelnen Themen auseinandersetzen möchtest, die in diesem Buch besprochen werden, dann ist das absolut lohnenswert, weil es sehr kompakt ist, es werden Hintergrundinformationen geliefert, aber du musst drauf achten, dass die Technologie oder dieses Konzept erst ausnahmslos positiv dargestellt wird von den Befürworter·innen. Dieses kritische Hinterfragen erfolgt marginal, aber es ist kein Diskurs. Also nicht so, dass der Autor jetzt hingeht und versucht, das mit kritischen Fragen so stark zu untermauern, dass dann die Entscheidung dem Leser obliegt, sondern es ist erst mal primär aus Sicht des·der Befürworter·in geschrieben. Aber um nachher genauso massiv mit Totschlagargumenten widerlegt zu werden vom Autor, was auch wirklich nicht unbedingt so die schöne Art ist, um so ein Thema zu behandeln. Okay, also wenn du dich da generell so mit diesen Fakten und Facetten auseinandersetzen möchtest, dann lies es. Vielleicht kommt es dir auch gar nicht so negativ vor, wie ich mir. Vielleicht bin ich da einfach zu negativ geprägt gewesen, weil ich von dieser Frage geleitet wurde. Wenn man sich von dieser Frage löst, dann mag das Buch ja ganz anders wirken.

Stefanie Ich würde ganz gerne noch den letzten Absatz einmal vorlesen, womit das Buch dann endet. „Wir müssen mit der Aufklärung bei den Kindern anfangen, in den Schulen. Fleischverzehr, Massentierhaltung und ihre Folgen für die Gesundheit und Umwelt thematisieren. In allen öffentlichen Mensen und Kantinen sollte mindestens ein vegetarisches Gericht angeboten werden und sie sollten sich verpflichten, nur noch Fleisch aus Weidehaltung einzukaufen. Es geht nicht um Verbote. Es geht darum, dass die Verbraucher unterstützt werden, damit sie leichter erkennen, was gesünder ist, besser schmeckt und zu einer Landwirtschaft beiträgt, die auch unsere Kinder und Enkel noch ernährt.“

Carsten Ja, also das ist ein sehr, sehr wichtiger und guter Absatz.

Stefanie Wobei ich jetzt gerade so denke ein vegetarisches Gericht und dann auch noch nur Fleisch aus Weidehaltung, da hat „Cowspiracy“ schon widerlegt, sag ich mal nur Fleisch aus Weidehaltung geht einfach gar nicht, weil wir nicht die Flächen haben für die Weidehaltung. Aber was ich total wichtig finde, ist die Kinder aufzuklären. Ja, die Kinder sind wirklich diejenigen, die es am besten verstehen.

Carsten Und du musst berücksichtigen das Buch, wie wir vorhin schon gesagt hat, ist definitiv kein veganes Buch. Der Veganismus wird hier zwar auch kurz behandelt, wird aber auch ganz klar gesagt: auch der kann keine Antwort auf die Ernährungsfrage liefern, weil er kein Konzept da hat. Also es gibt da schon einen Abschnitt, der das behandelt. Aus meiner Sicht auch idiotisch behandelt. Wieder mit dieser Frage: Was würde denn passieren, wenn alle Menschen von heute auf morgen aufhören würden, Fleisch zu essen? Was passiert mit diesen ganzen Tieren. Wo ich dann denke: Also sorry, das ist ja wohl ein Treppenwitz der Geschichte und den dann hier absolut ernsthaft in so ein Buch reinzubringen.

Stefanie Ja, aber ich glaube, dass das einfach so ist, wir sind einfach jetzt schon weiter. Also denn solche Fragen hättest du dir vielleicht vor zwei Jahren auch gestellt.

Carsten Ja, ja, okay, da muss ich jetzt zugeben ja, jetzt, wo ich mich mit dem Thema beschäftige, ist das für mich eine absolut irrelevante Frage.

Stefanie Das Buch liegt schon länger hier. Als ich das letztes Jahr gelesen habe, hat mich das noch nicht gestört.

Carsten Ja, das ist ja ähnlich wie diese Frage: Was würdest du machen, wenn du auf einer einsamen Insel bist und nichts essen? Würdest du dann auch das Fleisch essen? Also solche Fragen sind absolut Blödsinn, weil diese Situation nie vorkommen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering.

Stefanie Ja, genau. Ja, gut. Also um das jetzt mal abzuschließen. Was empfiehlst du?

Carsten Bedingt lesen.

Stefanie Nur wenn du noch nichts anderes vor hast….

Carsten Nein, nein. Also vielleicht vorher im Fachhandel oder im Buchhandel einfach mal das Buch in die Hand nehmen, das Inhaltsverzeichnis anschauen, gucken, ob die Themen, die dort behandelt werden, interessant sind und dann durchaus mal rein lesen. Ich glaube, kostenmäßig wäre es gar nicht mal das Problem. Das kann man ja auch durchaus relativ günstig im Gebrauchthandel bekommen.

Stefanie Oder Du gehst in die Bibliothek deines Vertrauens und leihst es dort aus.

Carsten Das ist immer die Frage: Möchte ich jetzt Zeit investieren für ein Buch, was auf die Kernfrage, die anfangs gestellt wird, eigentlich gar nicht die Antwort liefert?

Stefanie Und ich kann es jetzt noch nicht wirklich empfehlen, weil ich es noch nicht komplett durchgelesen habe.

Carsten Vielleicht kommst du zu einer ganz anderen Schlussfolgerung.

Stefanie Ja, genau. Und dann machen wir eine neue Folge.

Carsten "Harte Kost" Reloaded.

Stefanie Ja. Also ich weiß nicht, ob es ein Zeichen dafür ist, dass es nicht so toll ist, dass ich es bis heute noch nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe letztes Jahr im Oktober damit angefangen, das zu lesen.

Carsten Ja gut, Du hast aber zwischendurch auch so viele andere Bücher gelesen.

Stefanie Ja, natürlich. Ich habe ganz viel anderes gelesen. Aber es zeigt ja auch irgendwie, dass es jetzt nicht so ganz so. Es hatte nicht so die Priorität.

Carsten Und auch nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit.

Stefanie Also von daher. Naja gut, also wir sagen erst mal so eine Semi- Empfehlung. Also es ist ganz interessant, um mal Hintergründe noch mal zu sich anzueignen. Also wenn du da noch nicht so viel gelesen hast, dann macht es Sinn da mal reinzulesen. Aber am besten ist, kauf es nicht direkt, sondern leih es dir erst mal aus.

Carsten Erst mal reinschnuppern. Ja.

Stefanie Also das ist jetzt keine super Kaufempfehlung. Ja genau. Schau dir aber auf jeden Fall "Tomorrow" an und auch zu „Cowpiracy“. Da haben wir ja auch eine Podcastfolge gemacht. Also die Filme schau dir auf jeden Fall an, die können wir uneingeschränkt empfehlen.

Carsten Ja, definitiv. Die bringen einen Mehrwert. Da ist egal, wie man zu dem Thema steht, aber man kriegt Informationen, die auch in diesen Kontext passen. Genau. Okay. Ja, in diesem Sinne.

Stefanie In Hamburg sagt man Tschüss.

Carsten Und auf Wiedersehen.

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