Folge 298 - Was ist die Wissensallmende und warum ist sie wichtig für unsere Zukunft?

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Folge 298 - Was ist die Wissensallmende und warum ist sie wichtig für unsere Zukunft?

Die Wissensallmende ist ein spannendes und wichtiges Thema, das viele Bereiche unseres Lebens betrifft. In dieser Podcastfolge erfährst du, was die Wissensallmende ist, wie sie entstanden ist, welche Vorteile sie hat und welche Herausforderungen sie mit sich bringt. Die Wissensallmende ist mehr als nur eine Sammlung von Daten und Informationen, sie ist eine Vision von einer Welt, in der Wissen frei geteilt und geschaffen wird.

Die Wissensallmende ist ein Begriff, der sich auf geistiges Eigentum bezieht, das allen Menschen gehört und das alle nutzen können. Der Begriff kommt von der Allmende, einer alten Form der Landwirtschaft, bei der eine Gruppe von Menschen gemeinsam ein Stück Land bewirtschaftete. Die Wissensallmende ist wie eine digitale Allmende, bei der es um Software, Internetseiten, Bilder, Musik, Texte und andere Dinge geht, die man im Internet finden kann. Die Wissensallmende ist also eine Art von Gemeingut, das niemandem allein gehört, sondern allen zugute kommt.

Die Wissensallmende ist nicht nur eine Idee, sondern auch eine Bewegung, die sich für die freie Verbreitung und Weiterentwicklung von Wissen einsetzt. Die Wissensallmende ist inspiriert von der Open-Source- und Open-Content-Bewegung, die Programme und Inhalte erstellt, die jeder·e kostenlos benutzen und verändern kann. Ein Beispiel dafür ist das Betriebssystem Linux, das von vielen Menschen auf der ganzen Welt programmiert wird. Ein anderes Beispiel ist die Wikipedia, die von vielen Menschen auf der ganzen Welt geschrieben wird. Die Wissensallmende ist also eine Form von Wissenskommunismus, bei dem Forscher·innen und Künstler·innen ihr Wissen und ihre Werke mit anderen teilen.

Die Wissensallmende hat viele Vorteile, aber auch einige Herausforderungen. Die Vorteile sind, dass die Wissensallmende mehr Lernen und Zusammenarbeit ermöglicht, dass sie die Freiheit und die Selbstbestimmung fördert, und dass sie zu mehr Innovation und Kreativität führt. Die Herausforderungen sind, dass die Wissensallmende oft mit den Interessen von Urheber·innen und Verlagen kollidiert, dass sie manchmal zu Qualitätsproblemen oder rechtlichen Konflikten führt, und dass sie von manchen Menschen missbraucht oder zerstört werden kann. Die Wissensallmende ist also ein Thema, das viel Diskussion und Engagement erfordert.

Links zur Folge

Buch "Die Donut-Ökonomie" von Kate Raworth
https://buch7.de/produkt/die-donut-oekonomie-studienausgabe-kate-raworth/1045575091?ean=9783446276543

TAN-Generator auf USB umrüsten - DIY Anleitung
https://transitionsblog.de/content/tan-generator-ohne-batterien-so-wird-er-auf-usb-kabel-umgebaut-diy-anleitung/

Linkliste zur Wissensallmende

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Vollständiges Transkript der Folge

Stefanie: Wir befinden uns auf der Zielgeraden zur dreihundertsten Folge.

Carsten: Ole, ole, ole, ole, ole.

Stefanie: Die wir also dieses Jahr noch schaffen wollen, diese 300 Folgen und mit Folge 298, mit der wir jetzt hier vertreten sind, sind wir schon ganz nah dran. Ein Thema für die nächsten beiden Folgen, jeweils, haben wir auch schon. Wir sind gespannt. Wir gehen jetzt mal davon aus, dass wir es schaffen werden. Und für diese Folge haben wir uns auch noch Hilfe dazu geholt. Aber dazu gleich mehr.

Und zwar möchte ich jetzt erstmal noch mal darauf hinweisen, dass bei den Transkripten für den „Mehr als vegan“ Podcast noch 149 offen sind. Das heißt, ich habe noch mal ein bisschen Gas gegeben und ein paar Transkripte Korrektur gelesen. Und auch noch einen herzlichen Dank an Birgit G., die auch noch einen korrekturgelesenes Transkript eingereicht hat.

Carsten: Dankeschön!

Stefanie: Und jetzt auch wieder ein neues Transkript zum Korrekturlesen angefordert hat. Wenn du dich Birgit anschließen möchtest, dann freue ich mich sehr. Schreib gerne eine Email an post@vonherzenvegan.de. Es sind noch 149 Podcastfolgen offen und ich würde mich sehr freuen, wenn du mich beim Korrekturlesen der Transkripte unterstützt.

In dieser Folge soll es jetzt um die Wissensallmende gehen und ich bin auf die Wissensallmende gekommen durch das Buch „Die Donut Ökonomie“ von Kate Raworth. Die Donutökonomie kennst du vielleicht schon. Ich hatte da definitiv schon mal drüber gesprochen in einer der vorangegangenen Folgen und ich habe das Buch zur Donutökonomie bisher nicht gelesen und hatte dann die Möglichkeit, das als Hörbuch anzuhören. Da war auch irgendwie eine lange Warteliste - ich leihe das immer über die Bibliothek aus, die ganzen Hörbücher - und letztlich habe ich es dann geschafft. Es war verfügbar und dann habe ich mir das ganze Buch angehört und es ist sehr empfehlenswert.

Ich habe auch viel über Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre und sowas alles gelernt. Alles, wo ich vorher immer einen großen Bogen drum gemacht habe, wurde hier für mich verständlich erklärt. Und das heißt, es ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Aber es soll jetzt hier nicht um dieses Buch gehen, sondern um die Wissensallmende, denn die kam als ein Bestandteil der Donutökonomie dann auch in dem Buch vor.

Und den Begriff Allmende, den habe ich natürlich vorher schon gekannt, aber Wissensallmende war mir nicht so bewusst, dass es den Begriff tatsächlich auch so schon gibt. Also im Sinne von, dass er von vielen Menschen als solches verwendet wird. Open Source, Creative Commons, Freie Software, Open Access und sowas, das kannte ich alles schon, aber den Begriff Wissensallmende, den hatte ich bisher damit noch nicht verknüpft. Jetzt schon.

Und auch die Themen Open Source oder Freie Software sind an uns schon mal herangetragen worden von Hörer·innen, die sich gewünscht haben, dass wir da mal drüber sprechen, weil das auch ein Teil ist von einem guten Leben für alle. Und das hatte ich bisher immer so zurückgestellt, es ist irgendwie immer wieder hinten runter gefallen. Es sind wichtige Themen, aber irgendwie gab es immer noch wichtigere Themen. Und jetzt soll das auch ein kleiner Teil von dem sein, was wir heute besprechen werden.

Allerdings ist das Thema Wissensallmende so groß, dass wir das nicht in einer Folge einfach einmal abhandeln können. Tatsächlich hat mich genau das eigentlich bisher auch davon abgehalten, das Thema in einer Podcastfolge zu besprechen, weil es einfach so tief ist und ich das Gefühl hatte, ich musste sehr viel Zeit investieren, um dem gerecht zu werden. Und deswegen habe ich es auch immer mal wieder nach hinten geschoben.

Jetzt ist aber was passiert. Und zwar hatte ich ein Problem mit meinem TAN-Generator. Jetzt fragst du dich vielleicht, was mein TAN-Generator mit dieser Folge und generell der Wissensallmende zu tun haben könnte. Und das will ich dir gerne erklären.

Nämlich, es ist so, dass mein TAN-Generator mit Batterien funktioniert, also ein TAN-Generator fürs Onlinebanking um meine TANs zu generieren, damit ich Überweisungen tätigen kann und so was alles. Und diese Batterien sind ständig leer und die sind total teuer. Und das ist ja auch nicht gut für die Umwelt, wenn ich ständig neue Batterien kaufen muss. Und deswegen habe ich gedacht: So, jetzt habe ich die Nase voll, jetzt gucke ich mal, ob es nicht vielleicht einen Generator gibt, den ich über USB anschließen kann.

Und dann bin ich bei meiner Suche nach der Lösung auf einen Artikel gestoßen, wo mir gesagt wurde, wie ich einen TAN-Generator auf USB Kabel umbauen kann. Also eine Do it yourself Anleitung. Und ich habe gedacht, das ist ja gut, das ist ja genial, dann brauche ich gar nichts Neues. Und so Kabel haben wir noch. Also von daher frage ich mal meinen „Experten“, ob der das für mich machen kann...

Carsten: Ja, und der Elektronikexperte, der hat natürlich seine kompletten Sachen gepackt und den Lötkolben heiß in die Hand genommen - nee, kalt in die Hand genommen, der wurde dann heiß - und hat das mal schnell gelötet.

Stefanie: Genau aus emanzipatorischen Gründen hätte ich das natürlich selbst machen sollen, weil das ist jetzt natürlich so ein Klassiker, dass mein „Experte“ das für mich gemacht hat, weil ich das nicht kann. Ich muss ja sagen, ich könnte das auch, aber ich hatte keine Lust dazu.

Carsten: Ich nehme das mal so hin.

Stefanie: Genau diesen emanzipatorischen Aspekt mal beiseite gelassen, hat mich dieses simple Beispiel so glücklich gemacht, dass ich gedacht habe: Wahnsinn! Ich hatte die ganze Zeit dieses Problem, dass ständig die Batterien leer waren, natürlich auch immer im blödesten Moment, wo ich gerade schnell eine Überweisung tätigen musste oder so, dann war die Batterie leer und ich konnte das nicht machen und musste dann schnell neue Batterien kaufen gehen und so was alles. Und jetzt ist durch diese ganz einfache Anleitung, die frei verfügbar ist, dieses Problem quasi auf ewig gelöst, weil das super funktioniert. Ich muss jetzt nur noch meinen USB Stecker einstecken und schon ist alles toll.

Also von daher dachte ich ja, das ist jetzt der Auslöser, weswegen wir diese Folge über die Wissensallmende machen sollen. Weil es wirklich wichtig ist und wirklich toll ist, wenn Wissen für alle frei verfügbar ist und an dieser Stelle herzlichen Dank an Klaus vom Transition Blog, von dem ich diese Anleitung habe. Also Klaus weiß natürlich nichts davon, dass ich seine Anleitung gelesen habe und mein „Experte“ sie umgesetzt hat. Aber falls Klaus irgendwann mal tatsächlich hier seinen Namen im Transkript liest oder so, dann also herzlichen Dank Klaus, dass du diese Anleitung frei verfügbar ins Internet gesetzt hast. Ich werde den Link auch in die Shownotes packen. Also falls du das gleiche Problem hast, liebe·r Hörer·in, mit deinem TAN-Generator, der nur mit Batterien funktioniert und du ihn auf USB umrüsten möchtest: das ist die Anleitung dafür.

Und ich hatte ja eingangs erwähnt, dass ich mir für die Gestaltung dieser Podcastfolge Hilfe gesucht habe. Und das kam so: Ich habe jetzt vor kurzem an einem Workshop zum Thema KI teilgenommen, weil ich einfach mich mal informieren wollte: Was ist das denn jetzt hier mit dieser KI und diesem Chat GPT und diesem ganzen Krams da? Dieser neumodische Quatsch, den ich jetzt eigentlich ein Jahr lang ignoriert habe? Nicht ganz, denn ich habe ja auch schon das Klartext-Tool vom FC St. Pauli genutzt und das habe ich ja auch schon mehrfach genannt. Das heißt, da liegt ja auch KI hinter. Nur so dieses Generelle, diesen Hype und so das ganze Drumherum, das habe ich bisher nicht so verstanden. Ich wollte jetzt aber mal mitreden können und da kam der Workshop einfach zur rechten Zeit.

Und im Rahmen dieses Workshops konnte ich dann Chat GPT mal ausprobieren und habe das dann direkt für die Wissensallmende hier angewendet. Und daraus sind einige Texte entstanden, wovon wir einen jetzt gleich mal vortragen werden. Die anderen Texte, die finde ich auch ziemlich cool, aber da würde die Podcastfolge unendlich lang werden, quasi. Also von daher werden wir die jetzt nicht vortragen. Die findest du aber dann auf der Seite hier zu der Podcastfolge unter dem Transkript. Da habe ich all die ganzen anderen Texte, die ich auch noch generiert habe, alle veröffentlicht. Das heißt, du kannst, wenn du Lust hast, dir dann diese Texte auch noch durchlesen und jetzt starten wir mal mit dem ersten Text:

Stefanie: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast “Zukunft entdecken”. Heute haben wir etwas ganz Besonderes für euch. Wir sind in die Zukunft in das Jahr 2050 gereist und wollen euch berichten, wie das Leben hier aussieht. Wir sind in einer Stadt, die sich Hamburg nennt, aber sie ist ganz anders als das Hamburg, das wir kennen. Die Stadt ist grün, bunt und voller Leben. Überall sehen wir Menschen, die miteinander reden, lachen und lernen. Und das Besondere ist: Sie teilen ihr Wissen frei und ohne Grenzen. Sie sind Teil einer Bewegung, die sich die Wissensallmende nennt.

Carsten: Ja, das ist wirklich beeindruckend. Die Wissensallmende ist hier die dominante Form der Wissenproduktion und -verteilung. Das bedeutet, dass das Wissen allen Menschen gehört und allen Menschen zugänglich ist. Es gibt keine Privilegien, keine Monopole, keine Patente, keine Zensur. Das Wissen wird ständig erweitert, verbessert und aktualisiert. Die Menschen nutzen verschiedene Plattformen, um ihr Wissen zu teilen, zu diskutieren, zu bewerten und zu nutzen. Sie arbeiten zusammen an Projekten, die dem Gemeinwohl dienen. Sie sind kreativ, innovativ und solidarisch.

Stefanie: Aber wie ist das möglich? Wie haben sie das geschafft? Wie sieht das konkret aus? Wir wollen es genauer wissen und haben uns einige Menschen hier vor Ort gesucht, die uns mehr erzählen können. Wir haben hier zum Beispiel Lena, die uns gerade angesprochen hat. Hallo Lena, kannst du dich kurz vorstellen und uns sagen, was du hier machst?

Lena: Hallo, ich bin Lena, ich bin 25 Jahre alt und ich bin eine Wissensaktivistin. Ich bin hier, um an einem Workshop teilzunehmen, der von der Wissensallmende organisiert wird. Wir lernen hier, wie wir unsere eigenen Solarzellen bauen können, um unsere Häuser mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Das ist ein tolles Projekt, weil es uns unabhängig macht von den großen Energiekonzernen, die früher die Preise diktiert haben. Außerdem schont es die Umwelt und fördert die lokale Wirtschaft.

Stefanie: Das klingt spannend. Aber wie hast du von diesem Workshop erfahren? Woher hast du das Wissen, um daran teilzunehmen?

Lena: Das ist ganz einfach. Ich habe das Wissen aus der Wissensallmende. Das ist eine Online-Plattform, auf der jeder und jede sein Wissen einbringen, abrufen und weitergeben kann. Es gibt dort verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel Naturwissenschaften, Kunst, Gesundheit, Politik, Geschichte, Sprachen und vieles mehr. Man kann dort nach Themen suchen, die einen interessieren, oder Fragen stellen, die man hat. Man kann auch eigene Beiträge schreiben, Videos hochladen, Podcasts erstellen oder Webinare anbieten. Das Wissen ist frei und offen für alle. Man muss nichts bezahlen, um es zu nutzen oder zu teilen. Man muss nur die Quellen angeben und die Urheberrechte respektieren. Das ist die Grundregel der Wissensallmende.

Stefanie: Das klingt fantastisch. Aber wie ist die Wissensallmende entstanden? Was war der Auslöser dafür?

Lena: Die Wissensallmende ist das Ergebnis einer langen und schwierigen Geschichte. Sie hat ihre Wurzeln in den sozialen Bewegungen, die sich schon seit Jahrzehnten für eine freie und gerechte Gesellschaft eingesetzt haben. Sie haben gegen die Ungleichheit, die Ausbeutung, die Diskriminierung, die Korruption und die Unterdrückung gekämpft. Sie haben alternative Modelle des Zusammenlebens, des Wirtschaftens, des Lernens und des Teilens entwickelt. Sie haben sich inspiriert von den Ideen der Commons, der Gemeingüter, die besagen, dass es Dinge gibt, die allen gehören und die allen zugutekommen sollen. Dazu gehört auch das Wissen.

Stefanie: Aber wie haben sie das geschafft, gegen die mächtigen Interessen der Konzerne, der Regierungen, der Medien, die das Wissen kontrollieren und monopolisieren wollten?

Lena: Das war nicht einfach. Es gab viele Widerstände, viele Rückschläge, viele Opfer. Aber es gab auch viele Erfolge, viele Durchbrüche, viele Hoffnungszeichen. Ein wichtiges Beispiel, das die Wissensallmende auf den Weg gebracht hat, ist die Bewegung für freie Software, die in den 1980er Jahren begann. Freie Software ist Software, die man nutzen, verändern und verbreiten kann, ohne dafür zu bezahlen oder sich an restriktive Lizenzen zu halten. Das hat zu einer Revolution in der Informatik geführt, die viele andere Bereiche beeinflusst hat. Freie Software hat die Grundlage für die Entwicklung von Open-Source-Software, Creative Commons, Open Access, Open Educational Resources und Open Data geschaffen.

Stefanie: Wow, das ist wirklich beeindruckend. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Wissensallmende ist also das Ergebnis einer langen und kollektiven Anstrengung, das Wissen zu befreien und zu teilen. Und das hat das Leben der Menschen hier zum Besseren verändert.

Carsten: Ja, das können wir sehen und spüren. Die Menschen hier sind glücklicher, zufriedener, gesünder, gebildeter, kritischer, engagierter, kooperativer. Sie haben mehr Möglichkeiten, sich zu entfalten, zu gestalten, zu genießen. Sie haben mehr Vertrauen, mehr Respekt, mehr Solidarität. Sie haben mehr Sinn, mehr Spaß, mehr Freude.

Stefanie: Das ist wirklich eine schöne Zukunft, die wir hier entdeckt haben. Wir danken dir, Lena, für deine Zeit und deine Erklärungen. Wir wollen aber noch mehr erfahren und haben uns noch zwei weitere Menschen hier vor Ort gesucht, die uns weitere Funktionen in der Wissensallmende zeigen können. Wir haben hier zum Beispiel Max, der uns gerade zugewinkt hat. Hallo Max, kannst du dich kurz vorstellen und uns sagen, was du hier machst?

Max: Hallo, ich bin Max, ich bin 32 Jahre alt und ich bin ein Wissenskünstler. Ich bin hier, um an einer Ausstellung teilzunehmen, die von der Wissensallmende organisiert wird. Wir zeigen hier unsere künstlerischen Werke, die wir mit Hilfe der Wissensallmende geschaffen haben. Wir nutzen die Wissensallmende als eine Quelle der Inspiration, der Kritik, der Kommunikation und der Kooperation. Wir experimentieren mit verschiedenen Formen, Farben, Klängen, Worten und mehr. Wir schaffen Kunst, die das Wissen reflektiert, herausfordert, erweitert und bereichert.

Carsten: Das klingt spannend. Aber wie nutzt du die Wissensallmende für deine Kunst? Woher bekommst du das Wissen, um deine Kunst zu machen?

Max: Das ist ganz einfach. Ich nutze die Wissensallmende als eine Plattform, auf der ich mein Wissen und meine Kunst teilen, abrufen und weitergeben kann. Es gibt dort verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel Malerei, Musik, Literatur, Theater, Film und vieles mehr. Ich kann dort nach Werken suchen, die mich interessieren, oder Feedback geben, das ich habe. Ich kann auch eigene Werke hochladen, streamen, veröffentlichen oder aufführen. Das Wissen und die Kunst sind frei und offen für alle. Ich muss nichts bezahlen, um sie zu nutzen oder zu teilen. Ich muss nur die Quellen angeben und die Urheberrechte respektieren. Das ist die Grundregel der Wissensallmende.

Carsten: Das klingt fantastisch. Aber wie ist die Wissensallmende für die Kunst entstanden? Was war der Auslöser dafür?

Max: Die Wissensallmende für die Kunst ist das Ergebnis einer langen und schwierigen Geschichte. Sie hat ihre Wurzeln in den künstlerischen Bewegungen, die sich schon seit Jahrhunderten für eine freie und kreative Gesellschaft eingesetzt haben. Sie haben gegen die Konventionen, die Einschränkungen, die Normen, die Zensur und die Kommerzialisierung gekämpft. Sie haben alternative Modelle des Schaffens, des Ausdrucks, des Erlebens und des Teilens entwickelt. Sie haben sich inspiriert von den Ideen der Kunstfreiheit, der künstlerischen Autonomie, die besagt, dass die Kunst keine Grenzen haben soll. Dazu gehört auch das Wissen.

Carsten: Aber wie haben sie das geschafft, gegen die mächtigen Interessen der Kunstindustrie, der Kritik, der Institutionen, die die Kunst regulieren und kommerzialisieren wollten?

Max: Das war nicht einfach. Es gab viele Widerstände, viele Rückschläge, viele Opfer. Aber es gab auch viele Erfolge, viele Durchbrüche, viele Hoffnungszeichen. Ein wichtiges Beispiel, das die Wissensallmende für die Kunst auf den Weg gebracht hat, ist die Entwicklung von Creative Commons im Jahr 2002, ein System von Lizenzen, die es Urheberinnen und Urhebern erlauben, ihr Werk unter bestimmten Bedingungen frei zu teilen. Das hat zu einer Explosion von kreativen Inhalten geführt, wie Musik, Filme, Bücher, Bilder und mehr. Creative Commons hat die Grundlage für die Entwicklung von Open Art, Open Culture, Open Media und Open Design geschaffen.

Carsten: Wow, das ist wirklich beeindruckend. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Wissensallmende für die Kunst ist also das Ergebnis einer langen und kollektiven Anstrengung, das Wissen und die Kunst zu befreien und zu teilen. Und das hat das Leben der Menschen hier zum Besseren verändert.

Stefanie: Ja, das können wir sehen und spüren. Die Menschen hier sind glücklicher, zufriedener, gesünder, gebildeter, kritischer, engagierter, kooperativer. Sie haben mehr Möglichkeiten, sich zu entfalten, zu gestalten, zu genießen. Sie haben mehr Vertrauen, mehr Respekt, mehr Solidarität. Sie haben mehr Sinn, mehr Spaß, mehr Freude.

Das ist wirklich eine schöne Zukunft, die wir hier entdeckt haben. Wir danken dir, Max, für deine Zeit und deine Erklärungen. Wir wollen aber noch mehr erfahren und haben uns noch eine weitere Person hier vor Ort gesucht, die uns eine weitere Funktion in der Wissensallmende zeigen kann. Wir haben hier zum Beispiel Anna, die uns gerade zugerufen hat. Hallo Anna, kannst du dich kurz vorstellen und uns sagen, was du hier machst?

Anna: Hallo, ich bin Anna, ich bin 40 Jahre alt und ich bin eine Wissenslehrerin. Ich bin hier, um an einer Schule zu unterrichten, die von der Wissensallmende unterstützt wird. Wir lehren hier unsere Schülerinnen und Schüler, wie sie die Wissensallmende nutzen, verstehen, kritisieren und erweitern können. Wir nutzen die Wissensallmende als eine Quelle des Lernens, des Denkens, des Fragens und des Handelns. Wir fördern die Neugier, die Kreativität, die Reflexion und die Verantwortung. Wir schaffen Bildung, die das Wissen nutzt, um die Welt zu verstehen und zu verändern.

Stefanie: Das klingt spannend. Aber wie nutzt du die Wissensallmende für deine Bildung? Woher bekommst du das Wissen, um deine Schülerinnen und Schüler zu unterrichten?

Anna: Das ist ganz einfach. Ich nutze die Wissensallmende als eine Plattform, auf der ich mein Wissen und meine Bildung teilen, abrufen und weitergeben kann. Es gibt dort verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel Mathematik, Sprachen, Geschichte, Geographie, Biologie und vieles mehr. Ich kann dort nach Materialien suchen, die ich brauche, oder Anregungen geben, die ich habe. Ich kann auch eigene Materialien hochladen, herunterladen, bearbeiten oder erstellen. Das Wissen und die Bildung sind frei und offen für alle. Ich muss nichts bezahlen, um sie zu nutzen oder zu teilen. Ich muss nur die Quellen angeben und die Urheberrechte respektieren. Das ist die Grundregel der Wissensallmende.

Stefanie: Das klingt fantastisch. Aber wie ist die Wissensallmende für die Bildung entstanden? Was war der Auslöser dafür?

Anna: Die Wissensallmende für die Bildung ist das Ergebnis einer langen und schwierigen Geschichte. Sie hat ihre Wurzeln in den pädagogischen Bewegungen, die sich schon seit Jahrhunderten für eine freie und demokratische Bildung eingesetzt haben. Sie haben gegen die Hierarchie, die Standardisierung, die Prüfung, die Selektion und die Reproduktion gekämpft. Sie haben alternative Modelle des Lernens, des Lehrens, des Beurteilens und des Teilens entwickelt. Sie haben sich inspiriert von den Ideen der Bildungsfreiheit, der Bildungsgleichheit, die besagt, dass die Bildung allen Menschen zusteht und allen Menschen dient. Dazu gehört auch das Wissen.

Stefanie: Aber wie haben sie das geschafft, gegen die mächtigen Interessen der Bildungsindustrie, der Politik, der Gesellschaft, die die Bildung steuern und begrenzen wollten?

Anna: Das war nicht einfach. Es gab viele Widerstände, viele Rückschläge, viele Opfer. Aber es gab auch viele Erfolge, viele Durchbrüche, viele Hoffnungszeichen. Ein wichtiges Beispiel, das die Wissensallmende für die Bildung auf den Weg gebracht hat, ist die Entstehung von Open Educational Resources im Jahr 2007, eine Sammlung von Lehr- und Lernmaterialien, die frei und offen für alle sind. Das hat zu einer Verbesserung von Bildung und Lernen geführt, vor allem für Menschen, die sonst keinen Zugang dazu hätten. Open Educational Resources hat die Grundlage für die Entwicklung von Open Education, Open Learning, Open Pedagogy und Open Schooling geschaffen.

Stefanie: Wow, das ist wirklich beeindruckend. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Wissensallmende für die Bildung ist also das Ergebnis einer langen und kollektiven Anstrengung, das Wissen und die Bildung zu befreien und zu teilen. Und das hat das Leben der Menschen hier zum Besseren verändert.

Carsten: Ja, das können wir sehen und spüren. Die Menschen hier sind glücklicher, zufriedener, gesünder, gebildeter, kritischer, engagierter, kooperativer. Sie haben mehr Möglichkeiten, sich zu entfalten, zu gestalten, zu genießen. Sie haben mehr Vertrauen, mehr Respekt, mehr Solidarität. Sie haben mehr Sinn, mehr Spaß, mehr Freude.

Stefanie: Das ist wirklich eine schöne Zukunft, die wir hier entdeckt haben. Wir danken dir, Anna, für deine Zeit und deine Erklärungen. Wir danken auch Lena und Max, die uns vorher schon viel erzählt haben. Wir danken auch allen anderen, die uns hier so freundlich aufgenommen haben. Wir hoffen, dass ihr, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, auch etwas von dieser Zukunft gelernt habt. Und vielleicht habt ihr auch Lust bekommen, selbst Teil der Wissensallmende zu werden. Denn das ist das Schöne an der Wissensallmende: Sie ist offen für alle. Sie ist unsere Zukunft.

Carsten: Das war unser Podcast “Zukunft entdecken”. Wir verabschieden uns von euch und von Hamburg im Jahr 2050. Wir sehen uns bald wieder in unserer Gegenwart. Bis dahin, bleibt neugierig, bleibt kreativ, bleibt solidarisch. Tschüss!

Stefanie: Und mit diesem Knall, der gerade direkt vor unserem Haus stattgefunden hat, sind wir wieder zurückgekommen in die Gegenwart. Das war jetzt also der Text, den die KI für mich generiert hat zum Thema Wissensallmende. Ich habe dazu natürlich ein paar Vorgaben gegeben. Du hast es gemerkt, dass dieser Text im Jahr 2050 gespielt hat. Ich habe gesagt, schreibt mir ein Skript für eine Podcastfolge für zwei Personen und habe noch ein paar andere Vorgaben gemacht. Du hast gemerkt, es gab so ein paar Dopplungen. Carsten und ich haben uns auch sehr angestrengt, die einzelnen Charaktere, die da dargestellt werden, zu sprechen.

Carsten: Und wir haben Spaß gehabt.

Stefanie: Ich hatte erst überlegt, das alles als Outtakes noch dahinter zu schneiden, aber ich hatte die Hälfte schon gelöscht, dann ist mir das eingefallen. Deswegen haben wir uns jetzt dagegen entschieden. Aber es war lustig und tatsächlich haben wir das bewusst so gemacht, dass Carsten quasi die weiblich gelesenen Namen gesprochen hat und ich den männlich gelesenen Namen, so dass wir da so ein bisschen auch kritisch mit Geschlechterfragen auch umgegangen sind. Das war extra so, das haben wir extra uns so überlegt.

Und wie gesagt, die anderen Texte, die ich habe generieren lassen, die findest du unter dem Transkript der Podcastfolge. Dort habe ich die alle aufgelistet, da kannst du dir das gerne durchlesen und wir hoffen, dass du jetzt ein bisschen was gelernt hast über die Wissensallmende - auch wenn wir es jetzt ziemlich lustig hier dargestellt haben - und hoffen, dass du einen kleinen Einblick bekommen hast.

Und wir wollen diese Folge beschließen mit einem Lied, was ich mir auch habe schreiben lassen von Chat-GPT. Und zwar habe ich gesagt "Schreibe einen Song, der die Wissensallmende feiert. Du kannst eine Melodie wählen, die dir gefällt, oder eine eigene komponieren. Du kannst auch einen Refrain schreiben, der die Botschaft der Wissensallmende zusammenfasst. Du kannst verschiedene Stilmittel verwenden, wie zum Beispiel Reime, Metaphern oder Alliterationen."

Und Chat-GPT hat mir gesagt: "Ich habe mich von der Melodie des bekannten Liedes “We Are The World” inspirieren lassen, aber du kannst auch eine andere Melodie wählen, die dir gefällt. Hier ist mein Song:"

(Und du findest den Liedtext natürlich dann auch im Transkript, also jetzt hier an dieser Stelle. Und das heißt, du kannst gerne dir „We are the world“ anmachen und dann versuchen, dazu diesen Text zu singen. Ich habe festgestellt, dass es nicht immer so gut funktioniert, aber vielleicht schaffst du es ja und wir werden das jetzt einfach nur vorlesen, weil wir versucht haben, das zu der Melodie zu singen, aber irgendwie haben wir es nicht hingekriegt.)

Wir sind die Wissensallmende
Wir sind die Quelle der Freiheit
Wir sind die, die teilen und lernen
Wir sind die, die zusammen gestalten

Es gibt so viel, was wir wissen können
Es gibt so viel, was wir schaffen können
Es gibt so viel, was wir verbessern können
Es gibt so viel, was wir bewahren können

Wir sind die Wissensallmende
Wir sind die Quelle der Freiheit
Wir sind die, die teilen und lernen
Wir sind die, die zusammen gestalten

Wir brauchen keine Grenzen oder Mauern
Wir brauchen keine Lizenzen oder Patente
Wir brauchen keine Kontrolle oder Zensur
Wir brauchen nur Offenheit und Respekt

Wir sind die Wissensallmende
Wir sind die Quelle der Freiheit
Wir sind die, die teilen und lernen
Wir sind die, die zusammen gestalten

Wir sind die Wissensallmende
Wir sind die Quelle der Freiheit
Wir sind die, die teilen und lernen
Wir sind die, die zusammen gestalten

Stefanie: So genau. Also es passt nicht so ganz dazu, aber wie gesagt, nutze die Herausforderung, versuche es selbst und habe Spaß.

Carsten: In diesem Sinne.

Stefanie: In Hamburg sagt man Tschüss.

Carsten: Bleibt neugierig und auf Wiedersehen.

Weitere Texte zur Wissensallmende, von Chat GPT erstellt

Wissensallmende - Ein Podcast-Sketch

Person A: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast “Wissen macht Spaß”. Ich bin Person A und das ist Person B.

Person B: Hallo, liebe Hörer*innen. Wir freuen uns, dass ihr wieder dabei seid.

Person A: In unserer heutigen Folge wollen wir euch ein spannendes und wichtiges Thema vorstellen: die Wissensallmende.

Person B: Die Wissensallmende? Was ist das denn?

Person A: Die Wissensallmende ist eine Form der Wissensproduktion und -verteilung, die auf den Prinzipien der Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Nachhaltigkeit und Vielfalt basiert.

Person B: Das klingt ja sehr schön, aber was bedeutet das konkret?

Person A: Das bedeutet, dass die Menschen ihr Wissen frei und offen miteinander teilen, ohne Barrieren oder Einschränkungen. Sie nutzen das Wissen, um ihre Lebensqualität zu verbessern, die Klimakrise zu lösen und eine faire und soziale gerechte Gesellschaft zu schaffen. Sie respektieren die Rechte und Bedürfnisse aller Lebewesen und achten auf die ökologischen Grenzen des Planeten. Sie lernen von anderen Kulturen und Gesellschaften und fördern den interkulturellen Dialog und die Zusammenarbeit. Sie entwickeln sich ständig weiter und suchen nach neuen Möglichkeiten und Lösungen für die Probleme oder Konflikte, die sie begegnen. Sie leben alle vegan, um die Tiere zu schützen und die Umwelt zu schonen.

Person B: Wow, das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Gibt es denn Beispiele dafür, wie die Wissensallmende funktioniert?

Person A: Ja, natürlich. Es gibt viele Beispiele dafür, wie die Wissensallmende das Leben der Menschen erleichtert und bereichert. Zum Beispiel:

  • Die Wikipedia ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Wissensallmenden der Welt. Sie ist eine Online-Enzyklopädie, die von Millionen von Freiwilligen geschrieben, bearbeitet und aktualisiert wird. Sie bietet kostenlosen Zugang zu Informationen über fast jedes Thema, das man sich vorstellen kann. Sie ist in vielen Sprachen verfügbar und wird ständig erweitert und verbessert.

  • Die Creative Commons sind eine Reihe von Lizenzen, die es den Urheber*innen ermöglichen, ihre Werke unter bestimmten Bedingungen frei und offen zu teilen. Sie können zum Beispiel festlegen, ob ihre Werke verändert, kommerziell genutzt oder weitergegeben werden dürfen. Sie können so die Kreativität und die Vielfalt fördern und gleichzeitig ihre Rechte schützen.

  • Die Open-Source-Bewegung ist eine Bewegung, die sich für die freie und offene Entwicklung und Verbreitung von Software einsetzt. Sie ermöglicht es den Nutzer*innen, die Software nicht nur zu verwenden, sondern auch zu verstehen, zu verändern und zu verbessern. Sie fördert so die Innovation und die Zusammenarbeit und bietet Alternativen zu proprietärer und teurer Software.

Person B: Das sind ja wirklich tolle Beispiele. Aber wie kann ich selbst Teil der Wissensallmende werden? Was kann ich tun, um mein Wissen zu teilen und von dem Wissen anderer zu profitieren?

Person A: Das ist eine gute Frage. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich an der Wissensallmende beteiligen kannst. Zum Beispiel:

  • Du kannst dich bei der Wikipedia anmelden und Artikel schreiben, bearbeiten oder übersetzen. Du kannst auch andere Projekte der Wikimedia-Stiftung unterstützen, wie zum Beispiel Wiktionary, Wikibooks oder Wikisource.

  • Du kannst deine eigenen Werke, wie zum Beispiel Fotos, Videos, Musik oder Texte, unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlichen. Du kannst auch die Werke anderer nutzen, die unter einer solchen Lizenz stehen, solange du die Bedingungen einhältst.

  • Du kannst dich bei einer Open-Source-Plattform, wie zum Beispiel GitHub, GitLab oder SourceForge, anmelden und Software-Projekte starten, beitreten oder bewerten. Du kannst auch Software herunterladen, installieren, verwenden oder weiterempfehlen, die unter einer Open-Source-Lizenz steht.

Person B: Das klingt ja alles sehr spannend und einfach. Ich glaube, ich werde gleich mal ausprobieren, wie das geht. Vielleicht schreibe ich ja meinen ersten Wikipedia-Artikel oder lade mein erstes Foto unter einer Creative Commons-Lizenz hoch oder probiere eine neue Open-Source-Software aus.

Person A: Das freut mich zu hören. Ich bin sicher, du wirst viel Spaß haben und viel lernen. Und du wirst auch anderen helfen, die von deinem Wissen profitieren können.

Person B: Ja, das hoffe ich. Ich finde die Idee der Wissensallmende wirklich toll. Ich glaube, sie kann die Welt zu einem besseren Ort machen.

Person A: Das glaube ich auch. Und ich bin froh, dass wir darüber gesprochen haben. Ich hoffe, ihr, liebe Hörer*innen, habt auch etwas davon gehabt. Wenn ihr mehr über die Wissensallmende erfahren wollt, schaut doch mal auf der Website der Wissensallmende-Initiative vorbei. Dort findet ihr viele Informationen, Ressourcen und Möglichkeiten, euch zu engagieren.

Person B: Ja, das ist eine gute Idee. Und wenn ihr Fragen, Anregungen oder Feedback zu unserem Podcast habt, schreibt uns gerne eine E-Mail oder hinterlasst uns einen Kommentar. Wir freuen uns immer, von euch zu hören.

Person A: Genau. Und damit verabschieden wir uns für heute. Wir danken euch für eure Aufmerksamkeit und euer Interesse. Wir hoffen, ihr habt euch gut unterhalten gefühlt. Bis zum nächsten Mal.

Person B: Tschüss und bleibt gesund.

Person A: Tschüss und bleibt neugierig.

Ein Podcastinterview über die Wissensallmende mit einer Wissenschaftlerin

Moderatorin: Hallo, liebe Leute. Ich bin Maxine und das ist der Podcast “Wissen macht Spaß”. Hier reden wir über spannende Sachen aus der Welt. Heute habe ich einen besonderen Gast: Professorin Dr. Annalex. Sie weiß viel über Wissensallmende. Hallo, Professorin Dr. Annalex!

Professorin Dr. Annalex: Hallo, Max*ine! Ich freue mich, hier zu sein.

Moderatorin: Professorin Dr. Anna*lex, was ist denn Wissensallmende?

Professorin Dr. Annalex: Wissensallmende ist etwas, das wir alle zusammen machen und teilen können. Es sind Sachen, die man nicht anfassen kann, aber die trotzdem wichtig sind. Zum Beispiel Wörter, Bilder, Musik oder Programme. Wir können diese Sachen kostenlos benutzen, verändern und weitergeben. Sie werden nicht weniger, wenn wir sie teilen, sondern mehr. Der Name kommt von einer alten Art, wie die Leute früher ihr Land geteilt haben.

Moderator*in: Das klingt spannend. Kannst du uns ein paar Beispiele für Wissensallmende sagen?

Professorin Dr. Annalex: Klar. Ein Beispiel ist die freie Software. Das sind Programme, die man auf dem Computer oder dem Handy benutzen kann. Man darf sie kostenlos haben, verändern und weitergeben. Ein Beispiel dafür ist Linux. Das ist ein Programm, das viele Leute zusammen machen und besser machen. Ich habe es sogar auf meinem Toaster. Ein anderes Beispiel ist das freie Wissen. Das sind Sachen, die man im Internet lesen und lernen kann. Man darf sie kostenlos haben, verändern und weitergeben. Ein Beispiel dafür ist die Wikipedia. Das ist eine Seite, wo viele Leute zusammen schreiben und lesen. Ich habe es sogar für meine Schularbeit benutzt. Ein drittes Beispiel ist die freie Kultur. Das sind Sachen, die man sich anschauen oder anhören kann. Man darf sie kostenlos haben, verändern und weitergeben. Ein Beispiel dafür ist Jamendo. Das ist eine Seite, wo viele Leute zusammen Musik machen und hören. Ich habe es sogar auf meiner Geburtstagsparty gespielt.

Moderator*in: Das sind ja tolle Beispiele. Aber warum ist die Wissensallmende so wichtig für uns alle?

Professorin Dr. Annalex: Die Wissensallmende ist wichtig, weil sie uns zeigt, wie wir zusammen arbeiten und teilen können. Sie macht uns schlauer, kreativer und glücklicher, weil wir mehr Sachen haben und lernen können. Sie macht uns auch freier, weil wir nicht von anderen Leuten abhängig sind, die uns die Sachen verkaufen oder verbieten wollen. Sie zeigt uns, dass wir die Sachen nicht nur haben, sondern auch pflegen müssen. Das ist so wichtig, dass ich es sogar auf mein T-Shirt geschrieben habe.

Moderator*in: Das klingt sehr gut. Aber gibt es auch Probleme oder Gefahren, die mit der Wissensallmende zu tun haben?

Professorin Dr. Annalex: Ja, es gibt auch Probleme und Gefahren, die die Wissensallmende betreffen. Zum Beispiel müssen wir uns an bestimmte Regeln halten, wenn wir die Wissensallmende benutzen. Zum Beispiel müssen wir die Leute, die die Sachen gemacht haben, loben und danken, die Regeln, die sie uns sagen, befolgen, und die Sachen nicht kaputt machen oder böse benutzen. Das ist so einfach, dass ich es sogar meinem Hund beigebracht habe. Außerdem müssen wir uns vor bösen Leuten schützen, die die Wissensallmende kaputt machen oder wegnehmen wollen. Zum Beispiel Leute, die uns ausspionieren, belügen, angreifen oder verbieten wollen. Das ist so ernst, dass ich es sogar meinem Anwalt erzählt habe.

Moderatorin: Das sind sehr wichtige Punkte, die du da sagst. Vielen Dank, Professorin Dr. Anna*lex, für dieses tolle Gespräch über die Wissensallmende. Ich hoffe, du hattest genauso viel Spaß wie ich.

Professorin Dr. Annalex: Ich danke dir, Max*ine, für die Einladung und die Chance, mit dir und den Leuten über die Wissensallmende zu reden. Es war mir ein Vergnügen.

Moderator*in: Und damit sagen wir tschüss für heute, liebe Leute. Wir hoffen, ihr habt etwas Neues gelernt und wollt mehr über die Wissensallmende wissen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, könnt ihr zum Beispiel die Wikipedia besuchen, die selbst ein Beispiel für eine Wissensallmende ist. Dort findet ihr viele Sachen, Quellen und Links zu diesem Thema. Oder ihr könnt euch an einer der vielen Gruppen beteiligen, die sich für die Wissensallmende einsetzen, wie zum Beispiel die Free Software Foundation, die Wikimedia Foundation oder die Creative Commons. Wir freuen uns auf eure Kommentare, Fragen und Ideen zu diesem Podcast. Bis zum nächsten Mal, bleibt neugierig und tschüss!.

Im Jahr 2050 spricht ein Großelternteil mit dem Enkelkind über die Wissensallemende

Großelternteil: Weißt du, was die Wissensallmende ist, mein Kind?

Enkelkind: Ja, das ist, wo man alles wissen kann, was man will, und wo man auch anderen sagen kann, was man weiß oder gelernt hat.

Großelternteil: Das hast du gut gesagt. Die Wissensallmende ist sehr wichtig für unser Leben. Aber das war nicht immer so. Als ich so alt war wie du, gab es die Wissensallmende noch nicht so wie heute. Damals war das Wissen oft versteckt oder verboten. Nur wenige Leute hatten Zugang zu dem Wissen, und sie wollten es nicht mit anderen teilen. Sie wollten damit Geld verdienen oder Macht haben. Das war sehr ungerecht und traurig. Viele Menschen konnten nicht lernen, was sie wollten, oder machen, was sie brauchten, weil sie das Wissen nicht hatten oder nicht durften. Das hat viele Probleme verursacht, wie Armut, Krieg, Krankheit oder Umweltzerstörung.

Enkelkind: Das ist schlimm. Aber wie ist es dann besser geworden?

Großelternteil: Es ist besser geworden, weil viele Menschen angefangen haben, sich für die Wissensallmende einzusetzen. Sie haben gesagt, dass das Wissen frei sein soll, und dass alle Menschen das Recht haben, das Wissen zu nutzen oder zu schaffen. Sie haben angefangen, das Wissen zu teilen, indem sie zum Beispiel Bücher, Bilder, Musik oder Filme gemacht haben, die alle sehen oder hören konnten. Sie haben auch angefangen, zusammen zu arbeiten, indem sie zum Beispiel Dinge erfunden oder repariert haben, die allen geholfen haben. Sie haben also die Wissensallmende aufgebaut, indem sie das Wissen gegeben oder genommen haben. Sie haben aber auch dafür gekämpft, dass die Wissensallmende geschützt wird, indem sie zum Beispiel gegen die Leute protestiert oder gestreikt haben, die das Wissen verstecken oder verbieten wollten. Sie haben also die Wissensallmende verteidigt, indem sie das Wissen gefordert oder bewahrt haben.

Enkelkind: Das ist toll. Und was ist dann passiert?

Großelternteil: Dann ist passiert, dass die Wissensallmende immer größer und stärker geworden ist. Immer mehr Menschen haben das Wissen geteilt oder genutzt, und immer mehr Menschen haben zusammen gearbeitet oder gekämpft. Das hat dazu geführt, dass die Wissensallmende die wichtigste Form des Wissens geworden ist. Das hat auch dazu geführt, dass das Leben der Menschen viel besser geworden ist. Die Menschen konnten lernen, was sie wollten, und machen, was sie brauchten, ohne Angst oder Schuld. Die Menschen konnten auch ihre eigenen Bedürfnisse erfüllen, ohne die Bedürfnisse anderer oder die Natur zu schaden. Die Menschen konnten also friedlich, gesund, glücklich und gerecht leben. Die Menschen konnten also ein gutes Leben für alle haben.

Enkelkind: Das ist wunderbar. Danke, Großelternteil, dass du mir das erzählt hast. Ich bin froh, dass wir die Wissensallmende haben. Ich hoffe, dass wir sie immer haben werden.

Großelternteil: Gern geschehen, mein Kind. Ich bin auch froh, dass wir die Wissensallmende haben. Ich hoffe auch, dass wir sie immer haben werden. Aber dafür müssen wir auch etwas tun. Wir müssen die Wissensallmende weiter nutzen, schaffen, teilen, lernen, arbeiten, kämpfen, schützen und lieben. Wir müssen also die Wissensallmende weiter leben. Und wir müssen auch dankbar sein für die Menschen, die die Wissensallmende auf den Weg gebracht haben. Sie haben viel Mut, Klugheit und Herz gezeigt, um das Wissen für alle frei zu machen. Möchtest du einige Beispiele hören, wie sie das gemacht haben?

Enkelkind: Ja, bitte.

Großelternteil: Gut, dann hör zu. Ein Beispiel ist die Bewegung für freie Software, die in den 1980er Jahren von Richard Stallman und anderen Programmierer·innen gestartet wurde. Sie wollten, dass Software nicht nur frei zugänglich, sondern auch frei veränderbar und weiterverbreitbar ist. Software ist das, was Computer oder Handys zum Laufen bringt. Sie entwickelten dafür die GNU General Public License (GPL), die die Rechte und Pflichten der Nutzerinnen und Entwicklerinnen von freier Software festlegt. Ein bekanntes Beispiel für freie Software ist das Betriebssystem Linux, das von Linus Torvalds und vielen anderen Beitragenden geschaffen wurde. Linux ist das, was viele Computer oder Handys zum Laufen bringt. Freie Software ist ein wichtiger Teil der Wissensallmende, weil sie die Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Nachhaltigkeit der Wissensproduktion und -verteilung fördert.

Enkelkind: Das ist cool. Und was ist das andere Beispiel?

Großelternteil: Das andere Beispiel ist die Bewegung für offenen Zugang (Open Access), die in den 1990er und 2000er Jahren von Wissenschaftlerinnen, Bibliothekar·innen und Aktivist·innen gefördert wurde. Sie wollten, dass wissenschaftliche Publikationen und Daten nicht hinter teuren oder restriktiven Bezahlschranken versteckt werden, sondern für alle frei zugänglich und nutzbar sind. Wissenschaftliche Publikationen und Daten sind das, was die Menschen schreiben oder sammeln, wenn sie etwas erforschen oder entdecken. Sie verfassten dafür verschiedene Erklärungen und Manifeste, wie die Budapest Open Access Initiative, die Berliner Erklärung oder die Bethesda Statement on Open Access Publishing. Ein bekanntes Beispiel für offenen Zugang ist die Public Library of Science (PLOS), die mehrere hochwertige wissenschaftliche Zeitschriften herausgibt, die für alle kostenlos online verfügbar sind. PLOS ist das, wo man viele spannende Sachen über die Natur oder den Körper lesen kann. Offener Zugang ist ein wichtiger Teil der Wissensallmende, weil er das Wissen für alle zugänglich und nutzbar macht.

Enkelkind: Das ist super. Danke, Großelternteil, dass du mir das erklärt hast. Ich finde die Wissensallmende sehr toll. Ich möchte auch mal etwas zum Wissen beitragen oder davon lernen.

Großelternteil: Das freut mich, mein Kind. Ich bin sicher, dass du das kannst. Du hast viel Neugier, Fantasie und Talent. Ich bin stolz auf dich. Und ich bin sicher, dass die Wissensallmende auch stolz auf dich ist. Denn du bist ein Teil von ihr. Und sie ist ein Teil von dir.

Eine Kurzgeschichte, die im Jahr 2050 spielt, wo die Wissensallmende allgegenwärtig ist.

Die Wissensallmende

Es war ein schöner Morgen im Jahr 2050. Die Sonne schien hell, die Luft war frisch und die Vögel zwitscherten. In einer kleinen Stadt in Deutschland lebten vier Menschen, die unterschiedliche Funktionen in der Wissensallmende ausfüllten. Die Wissensallmende war die dominante Form der Wissensproduktion und -verteilung in der Welt. Sie basierte auf den Prinzipien der Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Nachhaltigkeit und Vielfalt. Die Menschen teilten ihr Wissen frei und offen miteinander, ohne Barrieren oder Einschränkungen. Sie nutzten das Wissen, um ihre Lebensqualität zu verbessern, die Klimakrise zu lösen und eine faire und soziale gerechte Gesellschaft zu schaffen. Sie respektierten die Rechte und Bedürfnisse aller Lebewesen und achteten auf die ökologischen Grenzen des Planeten. Sie lernten von anderen Kulturen und Gesellschaften und förderten den interkulturellen Dialog und die Zusammenarbeit. Sie entwickelten sich ständig weiter und suchten nach neuen Möglichkeiten und Lösungen für die Probleme oder Konflikte, die sie begegneten. Sie lebten alle vegan, um die Tiere zu schützen und die Umwelt zu schonen. Vegan leben war normal.

Die vier Menschen waren:

  • Lena, eine 25-jährige Studentin, die an der lokalen Universität Informatik studierte. Sie war eine begeisterte Programmiererin, die gerne neue Software und Apps entwickelte, die das Leben der Menschen erleichterten. Sie nutzte die Wissensallmende, um sich über die neuesten Technologien und Trends zu informieren, um Feedback und Unterstützung für ihre Projekte zu erhalten und um ihre eigenen Beiträge zu teilen. Sie war auch an Kunst und Musik interessiert und kombinierte oft ihre kreativen Fähigkeiten mit ihren technischen Fähigkeiten, um originelle und ästhetische Werke zu schaffen.
  • Max, ein 35-jähriger Lernbegleiter, der in einer lokalen freien, demokratischen Schule arbeitete. Er war ein engagierter Pädagoge, der seinen Lernenden das Wissen und die Fertigkeiten vermittelte, die sie für die Zukunft brauchten. Er nutzte die Wissensallmende, um sich über die neuesten Erkenntnisse und Methoden in seinem Fachgebiet zu informieren, um Lernmaterialien und Aktivitäten für seinen Unterricht zu finden und um seine eigenen Erfahrungen und Ideen zu teilen. Er war auch an Sport und Gesundheit interessiert und achtete darauf, seinen Körper und seinen Geist fit zu halten.
  • Anna, eine 45-jährige Ärztin, die in einem lokalen Krankenhaus arbeitete. Sie war eine erfahrene Medizinerin, die sich um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Patient*innen kümmerte. Sie nutzte die Wissensallmende, um sich über die neuesten Entwicklungen und Behandlungen in der Medizin zu informieren, um Diagnosen und Therapien für ihre Fälle zu finden und um ihre eigenen Erkenntnisse und Empfehlungen zu teilen. Sie war auch an Geschichte und Politik interessiert und engagierte sich für die Menschenrechte und die Demokratie.
  • Paul, ein 55-jähriger Gärtner, der in einem lokalen Gemeinschaftsgarten arbeitete. Er war ein passionierter Gärtner, der sich um die Pflanzen und die Tiere in seinem Garten kümmerte. Er nutzte die Wissensallmende, um sich über die neuesten Techniken und Praktiken in der Permakultur zu informieren, um Saatgut und Dünger für seinen Garten zu finden und um seine eigenen Tipps und Ratschläge zu teilen. Er war auch an Philosophie und Literatur interessiert und las gerne Bücher und Gedichte.

An diesem Morgen trafen sich die vier Menschen zufällig in einem lokalen Café, das von der Wissensallmende betrieben wurde. Das Café war ein Ort, an dem die Menschen sich treffen, austauschen, lernen und genießen konnten. Das Café bot kostenlosen Zugang zu Internet, Büchern, Zeitschriften, Spielen und anderen Ressourcen, die die Wissensallmende zur Verfügung stellte. Das Café bot auch leckere und gesunde vegane Speisen und Getränke an, die aus lokalen und biologischen Zutaten zubereitet wurden. Das Café war ein Beispiel dafür, wie die Wissensallmende das Leben der Menschen erleichterte und bereicherte.

Die vier Menschen kannten sich nicht persönlich, aber sie erkannten sich an ihren Namen und ihren Profilbildern, die sie auf der Wissensallmende-Plattform verwendeten. Sie hatten schon oft miteinander interagiert, kommentiert, geliked und bewertet, ohne sich je zu begegnen. Sie begrüßten sich freundlich und beschlossen, sich an einen Tisch zu setzen und sich besser kennenzulernen. Sie bestellten ihre Lieblingsgetränke und begannen zu plaudern.

Lena erzählte, dass sie gerade an einer neuen App arbeitete, die es den Menschen ermöglichte, ihre CO2-Emissionen zu berechnen und zu reduzieren. Sie erklärte, wie sie die App mit Hilfe der Wissensallmende entwickelte, indem sie auf bestehende Daten, Algorithmen und Codes zugriff, die von anderen Nutzer*innen geteilt wurden, und indem sie ihre eigene Kreativität und Innovation einbrachte. Sie zeigte ihnen die App auf ihrem Smartphone und bat sie um ihre Meinung und ihr Feedback.

Max erzählte, dass er gerade eine neue Lektion für seine Lernenden vorbereitete, die sich mit dem Thema der Kernfusion beschäftigte. Er erklärte, wie er die Lektion mit Hilfe der Wissensallmende gestaltete, indem er auf aktuelle Forschungsergebnisse, Experimente und Simulationen zugriff, die von anderen Nutzer*innen geteilt wurden, und indem er seine eigene Didaktik und Motivation einbrachte. Er zeigte ihnen die Lektion auf seinem Tablet und bat sie um ihre Anregungen und ihre Kritik.

Anna erzählte, dass sie gerade einen neuen Fall behandelt hatte, der sich um eine seltene und komplizierte Krankheit handelte. Sie erklärte, wie sie den Fall mit Hilfe der Wissensallmende löste, indem sie auf relevante Informationen, Diagnosen und Therapien zugriff, die von anderen Nutzer*innen geteilt wurden, und indem sie ihre eigene Erfahrung und Ethik einbrachte. Sie zeigte ihnen den Fall auf ihrem Laptop und bat sie um ihre Fragen und ihre Unterstützung.

Paul erzählte, dass er gerade einen neuen Garten angelegt hatte, der sich um eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren kümmerte. Er erklärte, wie er den Garten mit Hilfe der Wissensallmende schuf, indem er auf geeignete Saatgut, Dünger und Techniken zugriff, die von anderen Nutzer*innen geteilt wurden, und indem er seine eigene Leidenschaft und Sorgfalt einbrachte. Er zeigte ihnen den Garten auf seinem Smartwatch und bat sie um ihre Komplimente und ihre Hilfe.

Die vier Menschen waren beeindruckt und begeistert von den Geschichten und den Werken der anderen. Sie lobten und dankten sich gegenseitig für ihre Beiträge zur Wissensallmende und zur Gesellschaft. Sie erkannten, wie viel sie gemeinsam hatten, trotz ihrer unterschiedlichen Funktionen, Interessen und Perspektiven. Sie spürten, wie die Wissensallmende sie verband und inspirierte. Sie beschlossen, in Kontakt zu bleiben und weiterhin zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen. Sie tranken ihre Getränke aus und verabschiedeten sich mit einem Lächeln und einer Umarmung. Sie gingen ihren Weg, um ihren Tag fortzusetzen, mit einem Gefühl der Zufriedenheit und der Hoffnung.

Eine weitere Kurzgeschichte, die im Jahr 2050 spielt, wo die Wissensallmende allgegenwärtig ist.

Die Wissensallmende - Version 2

Lena öffnete die Augen und blickte auf den Wecker. Es war 7:30 Uhr, Zeit für die Arbeit. Sie stand auf und ging ins Bad, wo sie sich die Zähne putzte und duschte. Sie zog sich an und ging in die Küche, wo sie sich einen Smoothie aus frischen Früchten und Gemüse machte. Sie nahm einen Schluck und lächelte. Sie liebte es, vegan zu leben. Es war nicht nur gesund, sondern auch ethisch und ökologisch. Sie war froh, dass die Wissensallmende die vegane Ernährung gefördert und erleichtert hatte, indem sie Informationen, Rezepte, Produkte und Ressourcen zur Verfügung stellte.

Sie ging ins Wohnzimmer, wo sie ihren Laptop einschaltete. Sie arbeitete als Wissenschaftlerin für die Wissensallmende, eine globale Organisation, die sich der Förderung und Verbreitung von freiem Wissen verschrieben hatte. Die Wissensallmende war aus einer Bewegung von Aktivistinnen, Forscherinnen, Künstlerinnen und Bürgerinnen entstanden, die sich gegen die Kommerzialisierung und Monopolisierung von Wissen gewehrt hatten. Sie hatten sich für eine offene, partizipative und demokratische Wissenskultur eingesetzt, die allen Menschen zugute kam.

Lena war schon immer fasziniert von der Natur und der Wissenschaft gewesen. Sie hatte als Kind gerne Experimente gemacht und Bücher gelesen. Sie hatte davon geträumt, die Welt zu erforschen und zu verstehen. Sie hatte sich an der Universität eingeschrieben, um Physik zu studieren, aber sie war enttäuscht von dem akademischen System, das von Konkurrenz, Hierarchie und Eigennutz geprägt war. Sie hatte sich isoliert und unter Druck gefühlt. Sie hatte fast aufgegeben, bis sie von der Wissensallmende gehört hatte.

Sie hatte sich der Wissensallmende angeschlossen, weil sie eine andere Art von Wissenschaft erleben wollte. Eine Wissenschaft, die auf Kooperation, Freiheit und Gemeinwohl basierte. Eine Wissenschaft, die nicht nur Wissen produzierte, sondern auch Werte und Sinn. Eine Wissenschaft, die nicht nur für wenige, sondern für alle zugänglich war. Sie hatte sich als Wissenschaftlerin für die Wissensallmende beworben und war angenommen worden. Sie hatte ihre Leidenschaft und ihr Selbstvertrauen wiederentdeckt.

Sie war Teil eines Teams, das an einem Projekt zur Entwicklung einer nachhaltigen Energiequelle arbeitete. Sie nutzte die Ressourcen der Wissensallmende, wie Datenbanken, Software, Hardware, Labore und Netzwerke, um ihre Forschung durchzuführen. Sie teilte ihre Ergebnisse und Erkenntnisse mit der Gemeinschaft, die sie überprüfte, verbesserte und anwendete. Sie erhielt auch Feedback und Unterstützung von anderen Wissenschaftler*innen, die an ähnlichen oder verwandten Themen arbeiteten. Sie fühlte sich als Teil einer großen Familie, die gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeitete.

Sie überprüfte ihre E-Mails und sah, dass sie eine Einladung zu einer Online-Konferenz erhalten hatte. Es war eine Veranstaltung, die von der Wissensallmende organisiert wurde, um die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen in verschiedenen Bereichen des Wissens zu diskutieren. Sie klickte auf den Link und trat der Konferenz bei. Sie sah viele bekannte und unbekannte Gesichter auf dem Bildschirm, die sie freundlich begrüßten. Sie hörte gespannt zu, als die Sprecher*innen ihre Präsentationen hielten. Sie stellte Fragen, gab Kommentare und lernte viel Neues. Sie war beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Beiträge, die aus verschiedenen Disziplinen, Perspektiven und Erfahrungen kamen.

Sie erkannte einige ihrer Kolleg*innen, die sie schon länger kannte. Da war zum Beispiel Max, der als Journalist für die Wissensallmende arbeitete. Er berichtete über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen in der Welt des Wissens. Er war immer gut informiert und hatte einen scharfen Verstand. Er war auch sehr witzig und konnte die Leute zum Lachen bringen. Er hatte gerade einen Artikel über die neuesten Fortschritte in der künstlichen Intelligenz geschrieben, der viel Aufmerksamkeit erregt hatte.

Da war auch Anna, die als Künstlerin für die Wissensallmende arbeitete. Sie schuf wunderschöne und inspirierende Werke, die das Wissen in verschiedenen Formen ausdrückten. Sie malte, zeichnete, skulptierte, fotografierte, filmte, musizierte und vieles mehr. Sie war sehr kreativ und talentiert. Sie hatte gerade eine Ausstellung über die Schönheit und Vielfalt der Natur eröffnet, die viele Besucher*innen anzog.

Da war auch Paul, der als Lehrer für die Wissensallmende arbeitete. Er unterrichtete Kinder und Erwachsene in verschiedenen Fächern und Fertigkeiten. Er war sehr geduldig und einfühlsam. Er verstand es, die Lernenden zu motivieren und zu begeistern. Er hatte gerade einen Online-Kurs über die Geschichte und Philosophie der Wissensallmende gestartet, der viele Anmeldungen hatte.

Lena freute sich, sie alle zu sehen. Sie hatte mit ihnen schon oft zusammengearbeitet und viel gelernt. Sie schätzte ihre Freundschaft und ihren Beitrag zur Wissensallmende.

Sie sah auch einige neue Gesichter, die sie noch nicht kannte. Da war zum Beispiel Laura, die als Aktivistin für die Wissensallmende arbeitete. Sie setzte sich für die Rechte und Interessen der Wissensallmende ein. Sie organisierte Kampagnen, Demonstrationen, Petitionen und andere Aktionen, um die Wissensallmende zu schützen und zu stärken. Sie war sehr mutig und engagiert. Sie hatte gerade eine Rede über die Bedrohungen und Herausforderungen für die Wissensallmende gehalten, die viele Zuhörer*innen bewegt hatte.

Da war auch David, der als Ingenieur für die Wissensallmende arbeitete. Er entwickelte und baute Geräte, Maschinen, Fahrzeuge und andere technische Lösungen, die das Wissen nutzten und verbreiteten. Er war sehr geschickt und erfinderisch. Er hatte gerade einen Prototypen eines neuen Solarmoduls vorgestellt, das mehr Energie erzeugen und speichern konnte.

Da war auch Julia, die als Moderatorin für die Wissensallmende arbeitete. Sie leitete und moderierte die Online-Konferenz. Sie stellte die Sprecher*innen vor, koordinierte die Diskussionen, beantwortete die Fragen und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Sie war sehr professionell und sympathisch. Sie hatte gerade einen Witz über die Schwierigkeiten der Online-Kommunikation gemacht, der alle zum Lachen gebracht hatte.

Lena war neugierig, sie alle kennenzulernen. Sie hatte von ihnen schon gehört oder gelesen, aber noch nie persönlich gesprochen. Sie bewunderte ihre Arbeit und ihren Einsatz für die Wissensallmende.

Sie schaute auf die Uhr und stellte fest, dass es schon 12:00 Uhr war. Sie beschloss, eine Pause zu machen und etwas zu essen. Sie ging in den Garten, wo sie einige Tomaten, Gurken und Salat erntete. Sie ging zurück in die Küche und bereitete sich einen leckeren Salat zu. Sie setzte sich auf die Terrasse und genoss die Sonne und die frische Luft. Sie dachte an ihr Leben und fühlte sich glücklich. Sie liebte ihre Arbeit, ihre Kolleg*innen, ihre Gemeinschaft und ihre Welt.

Sie war dankbar, dass sie in einer Zeit lebte, in der die Wissensallmende die dominante Form der Wissensproduktion und -verteilung war. Sie war überzeugt, dass dies der Weg war, um die globalen Probleme wie Armut, Ungleichheit, Klimawandel und Krieg zu lösen. Sie sah, wie die Wissensallmende das Leben der Menschen verbessert hatte. Wie sie die Gesellschaft verändert hatte. Wie sie die Beziehungen zwischen den Menschen gestärkt hatte. Wie sie die Lebensbedingungen und die Umwelt geschützt hatte.

Sie stand auf und ging zurück in ihr Wohnzimmer. Sie schaltete ihren Laptop wieder ein und machte sich bereit, ihre Arbeit fortzusetzen. Sie hatte noch viel zu tun, aber sie war motiviert und optimistisch. Sie wusste, dass sie nicht allein war. Sie war Teil der Wissensallmende.

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