Folge 70 - Schluss mit schnell

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Folge 70 - Schluss mit schnell

In dieser Folge

  • erzählt Carsten von der ARTE-Dokumentation, die er in den letzten Tagen gesehen hat,
  • sprechen wir darüber was neu für uns ist und was bekannt und
  • erklärt Carsten, warum die Dokumentation einen neuen Blickwinkel in unseren Alltag bringt.

"Schluss mit schnell" ist eine ARTE-Dokumentation aus dem Jahr 2014, die heute immer noch so aktuell ist, wie vor 3 Jahren, wenn nicht noch aktueller.

Und auch wenn der vegane Aspekt in dieser Dokumentation (mal wieder) nicht vorkommt, lohnt es sich trotzdem über Entschleunigung nachzudenken.

Müssen wir denn immer alles so schnell wie möglich erledigen?

Noch ein Tipp: lies die Kommentare unter dem YouTubeVideo nicht- reine Zeitverschwendung ;-)

Links zur Folge

Vollständiges Transkript (Korrektur gelesen von Rupert)

Carsten Heute treten wir mal auf die Bremse. Entschleunigung ist unser Thema.

Stefanie Entschleunigung.

Carsten Entschleunigung.

Stefanie Und ja, Carsten hat ohne mich eine Dokumentation geguckt.

Carsten Ja, aber nur, weil ich das in der Mittagspause mache. Ich hatte ja gar nicht die Möglichkeit...

Stefanie Carsten hat mir das erst im Nachhinein verraten. Hat es gebeichtet, quasi, dass er ohne mich eine Dokumentation...ja, es kam mir so vor.

Carsten Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?

Stefanie Hast die neunschwänzige Katze wieder rausgeholt.

Carsten Das habe ich vorhin schon. Genau.

Stefanie Ja. Okay. Also was ist es denn für eine Dokumentation?

Carsten Das ist eine Dokumentation mit dem Titel „Schluss mit schnell“. Und zwar ist die, ich weiß nicht wann, aber irgendwann mal auf dem Sender Arte gelaufen, und behandelt viele Aspekte, die wir eigentlich auch schon mal angesprochen haben und die uns interessieren. Aber aus einem ganz anderen Blickwinkel, und zwar aus dem Blickwinkel Schnelligkeit, Beschleunigung. Also dass wir in einer Gesellschaft leben, die eigentlich immer schneller wird, da wo Dinge schneller laufen. Wo.,,

Stefanie Wo wir auf einmal ganz schnell sprechen?

Carsten Schneller sprechen und und und. Genau. Nein, aber wo die Beschleunigung und die Zeitrhythmen, also Beschleunigung immer schneller wird, immer größer wird, und die Zeitrhythmen immer kleiner, und das Ganze wird aus der Perspektive, oder wird so hergeleitet, dass quasi durch die Art und Weise, wie Kapital zirkuliert, quasi eine automatische Beschleunigung eintritt, weil Kapital immer schneller zirkulieren möchte.

Stefanie Was heißt das?

Carsten Das heißt.

Stefanie Für die Unbedarften.

Carsten Für die Unbedarften.

Stefanie Für mich zum Beispiel.

Carsten Ja, die leiten das zum Beispiel ab von dem Aktienhandel. Das ist so ein.

Stefanie Meinst du bei der Börse, wo dann immer schneller, schneller, schneller.

Carsten Oder ja.

Carsten Was wird da.

Stefanie Computer gesteuert?

Carsten Ja, genau. Es wird einer zitiert, der gesagt hat: Damals, vor ein paar Jahrzehnten hast du dir eine Aktie gekauft und das war eine Aktie. Ist ja im eigentlichen Sinne ein Unternehmensanteil, und du hast diese Aktie irgendwie liegen lassen und darauf gewartet, dass das Unternehmen sich entwickelt, so dass du dann im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte irgendwann eine Wertvermehrung hast. Mittlerweile ist es ja so, dass Aktien als Spekulationsobjekt gekauft werden. Also du hast ja gar kein Interesse mehr daran, dass das Unternehmen jetzt irgendwie floriert und wächst und größer wird und an Wert gewinnt, sondern du kaufst diese Aktien, spekulierst damit und versuchst möglichst schnell möglichst viel Gewinn zu scheffeln. Und diese Art und Weise führt eben dazu, dass unglaublich viel Geld in unglaublich kurzer Zeit transferiert wird, also zirkuliert. Und das führt aber gleichzeitig dazu, dass wir als Gesellschaft, dass auch die Wirtschaft immer schneller reagieren müssen. Das heißt, Unternehmen müssen schneller reagieren, um sich diesen Finanz, dieser Doktrin der Finanzmärkte irgendwie anzupassen. Waren müssen stärker, schneller zirkulieren und transportiert werden, weil eben auch der Konsum dadurch stärker wird. Also es wird immer mehr Geld in den Umlauf gebracht, der Konsum wird angetrieben und das Ganze ist quasi so eine Beschleunigungsspirale. Und…

Stefanie Ist ja vielleicht so, was mir dazu einfällt, ich habe ja den Film wie gesagt nicht gesehen. Ist ja auch, dass die Gegenstände immer schneller kaputtgehen, die wir uns kaufen.

Carsten Das, genau.

Stefanie Oder auch, dass es dafür dann ganz schnell gar keine neuen also, dass die neuen Programme jetzt zum Beispiel beim Smartphone gar nicht mehr für die älteren Modelle funktionieren.

Carsten Und dich zwingen, was Neues zu kaufen.

Stefanie Genau, dich zwingen, wenn du das Programm haben willst, musst du ein neues Smartphone haben, aber auch, dass die neuen Geräte immer schneller rauskommen oder.

Carsten Genau, die Produktlebenszyklen. Ja, das hängt, also das ist so diese Facette von dieser Beschleunigung, und diese Dokumentation greift den Aspekt der Beschleunigung aus unterschiedlichen Sichtweisen auf. Eben dieser Aktienhandel wird genannt, und was ich da sehr interessant fand, war ein Beispiel von einem, ich weiß nicht, ein Aktienhändler war es nicht, das ist ein Computer- oder ein IT Spezialist, der in den 80er Jahren einen der ersten Computer mit Touchscreen für Börsenmakler erfunden hat. Der ist also wirklich so hingegangen, hat ein riesiges Gerät entwickelt, was total unhandlich aussieht, aber was den Börsenhändler auf dem Parkett ermächtigt hat, den Wert einer Aktie quasi vom Display abzulesen. Okay, und das war damals wohl so eine Zeit, wo die meisten Händler noch durch Zurufen und so was eine Wertbestimmung durchgeführt haben. Und er hat eben seinen Kunden den Vorteil gegeben: Du brauchst jetzt nicht großartig mit irgendwelchen Leuten in Kontakt treten und raten, was die jetzt gerade für einen Wert da runterschreiben, sondern du kannst den Wert jetzt direkt hier auf dem Display lesen und die Aktie handeln. So, mittlerweile ist dieser IT Spezialist, das Unternehmen was er gegründet hat, ist glaube ich irgendwie so sieben, acht oder neun Milliarden schwer, hat also richtig viel Kohle gescheffelt in den letzten 20, 30 Jahren, und der wird mehrfach gezeigt und auch zitiert, und der hat momentan Analysesoftware, die diesen Hochfrequenzhandel analysiert. Er erklärt auch das Konstrukt Hochfrequenzhandel, was ja nichts Anderes heißt, als dass heute nicht unbedingt reale Personen Aktien handeln, sondern das sind Computer, Algorithmen.

Stefanie Genau, das habe ich auch schon mal gehört.

Carsten Genau. Und da wird auch genannt, dass zum Beispiel an der Wall Street das Parkett eigentlich nur noch so ein Showroom ist für die Medien, für die Presse, die irgendwie Fotos oder Filme oder Dokus drehen möchte. Aber der eigentliche Aktienhandel findet eigentlich schon ich sag jetzt mal in den Kellerräumen, in Rechenzentren statt. Und es wird quasi so ein Ausschnitt gezeigt, wo an dieser Computersimulation der Verlauf einer Aktie, ich glaube einer Stunde oder einen Tag gezeigt wird, im Zeitraffer. Da wird gezeigt, wie diese Aktie gehandelt wird, im Hochfrequenzbereich, weltweit. Und du siehst quasi, das ist irgendwie ein Bruchteil von einer Sekunde, den sie zuerst einblenden, und du siehst einfach nur irgendwie so ein, so ein Aufgedonner, dass da auf dem Bildschirm irgendwie 1000 Zeichen hin und her flattern, und dann ist es auf einmal wieder still. Ja, und dann wird das Ganze in mehreren Sequenzen immer langsamer gezeigt, bis hin zu einer Art richtigen Slow Motion, wo du wirklich siehst, wo bewegt sich jetzt so ein Pfeil von rechts nach links, und du siehst dann auch diese globalen Zusammenhänge, dass von New York nach Tokio, und diese Börsenplätze werden dadurch ersichtlich, die Anzahl und die Geschwindigkeit, und da wird einfach klar, dass diese Computer, die miteinander interagieren, innerhalb von Millisekunden zehntausende von Transaktionen tätigen, wo eigentlich gar keine menschliche Person mehr involviert ist. Und dieser Analyst oder dieser Computerspezialist, der zeigt oder erklärt, dass dieses Monitoring Tool nichts Anderes macht, als zu prüfen, ob hinter einer dieser teilnehmenden Stelle eventuell ein Mensch steckt, oder ob es ein Algorithmus ist. Also die Algorithmen belauern sich gegenseitig, und das Perfide ist, die werfen einfach so Aktien in den Aktienmarkt, um zu gucken, welcher Algorithmus reagiert jetzt wie da drauf? Und wenn irgendwo in diesem Algorithmus erkenntlich ist: Nein, das ist kein Computer auf der gegenüberliegenden Seite, sondern das ist ein Mensch, weil die Reaktionszeit vielleicht ein bisschen geringer ausfällt oder so was, dann wird Alarm ausgelöst, so dass auf der teilnehmenden Seite irgendein Aktienhändler weiß: Okay, da steckt ein Mensch hinter, und Menschen sind fehlbar. Und dann können die hingehen und versuchen, diesen Menschen um keine Ahnung, nen Cent zu erleichtern, oder so was. Bei diesem ganzen Transaktionsvolumen was da durchgeht, werden dadurch dann halt Millionen oder Milliarden gescheffelt. Das erinnert ein bisschen an einen Terminator, dieser Skynet oder so was, dieser Computer, der dann die Algorithmen, die sich verselbstständigen. Das war sehr imposant, einfach zu verstehen, dass Aktienmärkte heute eigentlich fast schon autonom verlaufen, und nur noch zwischen den einzelnen Computern sich die Algorithmen dann verabreden und untereinander handeln. Also das war wirklich beängstigend, und dadurch eben auch diese Beschleunigung. Und gleichzeitig werden aber auch andere Projekte gezeigt, wie jetzt zum Beispiel ein Tunnelbau in Italien, der von Mailand glaube ich nach Lyon laufen soll, von Italien nach Frankreich. Genau. Und da kommen jetzt Beispiele immer noch rein, wo das Ganze wieder für uns interessant wird. Und zwar ist das eine Entscheidung gewesen, also eine Schnellzugverbindung zu bauen, die um die 26 Milliarden Euro kosten wird. Und da begehren jetzt auf allen beteiligten Seiten die Bürger auf und sagen, das ist totaler Humbug, so viel Geld für ein Unternehmen oder für eine Unternehmung zu investieren, die niemandem nützt, weil die Fahrt selber ist noch nicht mal billig. Sie ist noch nicht mal wirklich direkt. Das heißt, du hast nicht den wirklichen Zeitvorteil, weil du irgendwo, ich sag jetzt mal jenseits der Stadt dann anhältst, und musst dann von dem Endpunkt der Bahn, der Schnellbahn, nochmal irgendwie eine halbe Stunde oder sowas bis in die Stadt reinkommen. Und die Einwohner und Anwohner profitieren davon überhaupt gar nicht. Die sagen halt, das sind letztendlich irgendwelche politischen Entscheidungen, wo irgendwelche Firmen von profitieren, also Baufirmen und Logistik, Firma etc., weil das ganze vom Staat finanziert wird, um Staatsgelder irgendwo abzuschöpfen, und deswegen begehren die halt auf und protestieren und treten für mehr Langsamkeit ein. Und das ist jetzt tatsächlich so dieses „Schluss mit schnell“ Szenario, weil im weiteren Verlauf dieser Dokumentation werden Personen und Vereinigungen und Organisationen gezeigt, die versuchen, aus dieser Schnelligkeit, aus diesem schnellen Konsum, aus dieser ganzen Beschleunigungsspirale auszusteigen. Und da treten dann Akteure auf wie zum Beispiel Rob Hopkins. Den kennst du auch.

Stefanie Nee, habe ich noch nie von gehört. Wer ist das denn?

Carsten Das ist der Mann mit dem Segelohren

Stefanie (lacht) Ja genau, so kann man sich denn immer gut merken. Ja, den kennen wir ja alle. Auch du, liebe Hörerin, lieber Hörer, weil du ja fleißig unsere ganzen Folgen hörst, und deswegen hast du ja auch das „Einfach jetzt machen – Transitionhandbuch“ dir angehört, also unsere Rezension dazu. Das Hörbuch folgt. Carsten lacht im Moment überhaupt nicht mit, der guckt immer nur so.

Carsten Ja.

Stefanie Wir müssten euch tatsächlich noch ein Video machen.

Carsten Um Gottes Willen.

Stefanie Damit man sieht, wie Carsten guckt. „Ey, ich habe den Witz nicht kapiert.“

Carsten Ja, also Foto machen.

Stefanie Toll. Slow Motion.

Carsten Slow Motion.

Stefanie Also, was willst du mir damit sagen? Rob Hopkins kennen wir alle.

Carsten Ja, die Transitionbewegung kommt dann ins Spiel.

Stefanie Zeigt er auch seine 21 Pfund-Note?

Carsten Nein, die hat er diesmal nicht dabei. Aber er erklärt, dass ganz viele Menschen auf der Welt mit unterschiedlichen Konzepten versuchen, dieser Beschleunigung entgegenzuwirken. Und da werden jetzt in dieser Dokumentation tatsächlich andere Beispiele genannt als in den Filmen, die wir vorher gesehen haben.

Stefanie Okay.

Carsten Die aber in die gleiche Richtung reingehen, dass sich Bürger zusammentun und auf regionaler Ebene wirtschaften und das soziale Miteinander anders aufzäumen. Die ganz bewusst sagen Nein, ich möchte an dieser Art und Weise, wie Wirtschaft auch im globalen Zusammenhang stattfindet, da möchte ich nicht dran teilnehmen. Wir wollen uns lokal regional mit anderen Konzepten auseinandersetzen. Da wird in Amerika, ich glaube nördlich von New York, oder ein Stadtteil von New York, zum Beispiel ein ich glaube ein Lebensmittelgeschäft gezeigt, die aus der Region Bio-Lebensmittel einkaufen und an, ich glaube, du musst quasi Mitglied in dieser Food Corporation sein oder Foodcoop oder wie auch immer, nur dass, ich glaube ungefähr 70 % der Stadt Mitglied in dieser Initiative sind. Und dieser Supermarkt lebt von Freiwilligen. Also es ist so gestaltet, dass du vergünstigte Preise bekommst, musst aber dafür monatlich…

Stefanie Soundso viele Stunden arbeiten.

Carsten Zwei, zweieinhalb Stunden oder so was dort mitarbeiten.

Stefanie Ah ja.

Carsten Und das zeigen die halt, dieses Konzept und das Ding. Also dieser Supermarkt ist extrem groß geworden, die haben vor 30 Jahren irgendwie angefangen.

Stefanie Also so ein Konzept war auch in einem der Filme, den ich da gesehen hatte, im Rahmen, ich meine, der war im Rahmen der Wandelwoche. Okay, also, weil ich hatte glaube ich zwei Filme ohne dich gesehen, meine ich, also doch.

Carsten Den auf der Wandelwoche ja.

Stefanie Da hatten wir gedacht: Habe ich sonst noch etwas ohne dich getan?

Carsten Das interessiert mich jetzt auch (lachen).

Stefanie Aber da war auch so ein Konzept, da war dieser Gemeinschaftshof, wo die quasi günstiger zur Miete wohnen, dafür aber sich einmal in der Woche dann eben beim Essen machen beteiligen. So, solche Sachen. Das ist schon ganz interessant so ein Modell.

Carsten Ja, ich fand das auch sehr spannend, gerade weil du gesehen hast, die haben vor 30 Jahren schon damit angefangen. Das war so eine ganz kleine Initiative, die irgendwie im Hinterhof oder in so einem kleinen Büro gestartet hat. Und wurde jetzt zu einem der größten, sagen wir mal Supermärkte in der Stadt und eben so unwahrscheinlich hohen Anklang in der Bevölkerung findet. Also es ist wirklich ein kompletter Ort, der sich dahinter stellt und sagt: So wollen wir jetzt leben.

Stefanie Ja, das ist ziemlich cool, dass du so eine Gemeinschaft bildest. Wobei, ich war jetzt am Wochenende bei einem Seminar, und da hatten sich zwei Teilnehmerinnen, also die sind so aus dem Norden von Deutschland dann nach Hamburg gereist, und zwei Teilnehmerinnen hatten sich unterhalten. Ich weiß nicht wo dann eine dritte Person wohnte, aber die eine meinte dann: Oh, das ist aber schon sehr spießbürgerlich da, da muss man dann auch schon in der Feuerwehr Mitglied sein und so. Das ist ja auch eine Art von Gemeinschaft. So, und das da weiß ich auch nicht. Also ich meine, ich bin auch nicht so der Typ, der gerne so, also bisher. Ich, irgendwie scheint sich da was zu entwickeln. Also bisher war ich sagen wir mal so nicht der Typ, der jetzt unbedingt im Dorfleben Teil hat. Jetzt haben wir in Hamburg jetzt nicht unbedingt das Dorf, aber so dieses ich weiß nicht. Empfindest du das noch anders? Ist das anders für dich?

Carsten Ich weiß nicht, ob du das als Vereinsmeierei irgendwie, das ist es ja, so dieser negative Touch. Ob der nun tatsächlich existiert.

Stefanie Also ich hatte so eine Befürchtung irgendwo, und ich weiß auch nicht, ob das. Vielleicht ist es dann irgendwie wieder nicht so für alle, weil es ja durchaus eben Menschen gibt, die das nicht möchten.

Carsten Gut, ich habe es ja persönlich noch nie erlebt. Ich kenn das ja nur aus diesen Dokumentationen, und da hatte ich eigentlich schon den Eindruck, dass noch ein gewisses Maß an Anonymität existiert. Das hilft ja dann auch zu sagen: Okay, da ist so eine Grenze, ich möchte mich so stark und so viel einbringen und darüber hinaus bitte nicht, weil das ist dann keine Ahnung meine Privatsphäre. Ja, und bei einer Vereinsmeierei habe ich ja immer so, also, das ist mein persönliches Empfinden, eher so den Eindruck, da ist diese Grenze nicht so wirklich existent.

Carsten Okay.

Carsten Also, dass man sehr viel vom Persönlichen und Privaten preisgibt, um eben auch Mitglied dieser Gemeinschaft zu sein.

Stefanie Okay. Ja, aber ich weiß nicht. Also irgendwie sperrt sich da in mir auch noch so was, wo ich dann denke du, wo ist der Unterschied zwischen dem normalen Dorfleben sag ich mal, wo du dann halt wirklich in den verschiedenen Vereinen Mitglied bist und diesen Fortschlitt lieber Fortschrittlich (lacht), fortschrittlicheren Vereinigungen wie dem, was du jetzt erzählt hast.

Carsten Ich glaube, der Charakter ist auch anders. Wenn ich mir jetzt überlege, was für Vereine hast du da?

Stefanie Ja, vielleicht ist die Motivation ist irgendwo anders.

Carsten Na ja, du hast den Schützenverein, die Freiwillige Feuerwehr oder so was. Die haben ja.

Stefanie Vielleicht auch alle als Motivation nur zusammen saufen und grillen.

Carsten Das klingt hart, aber genau das Bild habe ich auch vor Augen, jaja.

Stefanie (lacht) Das ist, wie es mir vermittelt wurde.

Carsten Ja, oder THW, ich glaube schon, dass der Hilfeaspekt und der soziale Aspekt schon so eine treibende Kraft ist, also dieses anderen Leuten helfen.

Stefanie Die meisten gehen halt dahin.

Carsten Und ich glaube bei diesen. Also eigentlich reden wir über Transitionprojekte. Ja, Transition ist ja ein breiter.

Stefanie Die wollen ja was bewegen.

Carsten. Genau, du willst ja, du hast ja eine andere Grundmotivation. Du willst ja bestehende Wertesysteme oder Wirtschaftssysteme irgendwie komplett anders aufstellen. Du willst eigentlich die Welt verändern.

Stefanie Und das wollen die ja nicht. Die wollen ja eigentlich. Vielleicht könnte…also ich will hier niemandem zu nahe treten, aber für mich ist es mehr so das Gefühl von mir heraus, dass es bei diesen Vereinen gar nicht so darum geht, irgendwas zu verändern, sondern über das Bestehende zu reden.

Carsten Die haben auch so, Tradition fällt mir jetzt gerade so ein.

Stefanie Genau, Tradition weiterzugeben und auch nicht unbedingt was Neues zu wagen, und vielleicht auch bei den meisten Sachen eher über Dinge zu lamentieren und zu jammern, die bestehen, als irgendwie das zu machen. Ich glaube, der Machen-Aspekt steht da, das Tun steht dann nicht so im Mittelpunkt.

Carsten Oder anders gesagt: Dinge anders zu machen.

Carsten Ja genau.

Carsten Du machst schon was, bei der Feuerwehr oder wie auch immer.

Stefanie Trinken, essen (lacht) Halt so dich in einen Rausch saufen.

Carsten Ja. Ja, genau. Rauschsaufen.

Stefanie Irgendwelche, wie du das damals gemacht?

Carsten Ich war noch nie. Doch, Ich war im Verein.

Stefanie Siehst du.

Carsten Aber das war ein anderer Verein.

Stefanie Ja, Ja. So, ich wollte jetzt mal kurz, eine kurze Pause machen. Wir gehen mal eben zur Toilette und dann sehen wir uns gleich wieder. Tschüss. Nein, Scherz. Nein. Ich wollte einfach mal mittendrin mich bei unseren zwei neuen Patronen bedanken.

Carsten Mittendrin.

Stefanie Mittendrin.

Carsten Statt nur dabei. Genau.

Stefanie Ja, Patronen. Hört sich an wie Matronen. Das sind doch so ältere Damen. Aber.

Carsten Also das sind jetzt Herren. Ob sie älter sind, weiß ich nicht.

Stefanie Gut, es könnte ja auch ein Pseudonym sein. Also jedenfalls wollen wir uns bei Dirk und Sven bedanken.

Carsten Genau. Dirk und Sven. Das ist uns eine La Ola wert, oder?

Carsten Okay, hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhey! Vielen Dank!

Stefanie Das war ganz, ganz toll. Das war so kurz hintereinander, habt ihr beide euch dazu entschlossen, uns zu unterstützen. Und neben Birgit seid ihr jetzt die beiden Neuen, die unseren Podcast mit möglich machen. Denn mit euren drei Beiträgen es ist jetzt auch schon wieder näher dran an den Hostinggebühren, und das ist wirklich toll, weil das jetzt, es mag jetzt erst mal wenig erscheinen, aber es.

Carsten Tut sich was tut sich. Wir waren total überrascht und ja, freuen uns einfach. Ja, es ist total klasse.

Stefanie Positiv überrascht.

Carsten Genau. Also noch mal danke, danke, danke.

Stefanie Danke. Und wenn du dich jetzt entscheiden solltest, auch Patron zu werden, dann freuen wir uns natürlich riesig. Denn je mehr Patronen es gibt, desto mehr können wir eben machen. Und schau dir gerne unser Video an, dann weißt du Bescheid.

Carsten Motiviert das auch nochmal. Genau.

Stefanie Und ja, wir freuen uns auf jeden Fall über jeden, der uns unterstützt. Und wenn du der Meinung bist, du kannst uns jetzt nicht finanziell unterstützen, dann freuen wir uns natürlich auch über eine iTunes Bewertung, und wir freuen uns auch generell, wenn du uns weiter empfiehlst, Kommentare schreibst, uns Emails schreibst, uns einfach wissen lässt, dass du da bist und dass du uns ganz toll findest.

Carsten Das ist ganz wichtig.

Carsten Ja genau, das hält uns am Leben.

Stefanie Das gehört dazu. Also bitte erzähl uns täglich, dass du uns ganz toll findest. Dann gibt es auch ganz hoch motivierte Podcastfolgen, das nur so nebenbei.

Carsten Genau.

Carsten So, jetzt ist die Pause vorbei.

Stefanie Genau, so, warst du auch auf dem Klo?

Carsten Das sag ich jetzt nicht.

Stefanie Okay, erzähl mal weiter. Also wir waren jetzt gerade bei der Transition-Bewegung, bei Rob Hopkins und dem…

Carsten Genau, Rob Hopkins, sein Heimatort Totnes wird auch erwähnt. Er selbst wird in dem Film oder in der Dokumentation auch nochmal gezeigt, wie er nach Frankreich reist, um einfach dort vor, ich weiß gar nicht was für ein Publikum, auch mal seine Transitionidee auszusprechen und vorzustellen. Und im Endeffekt ist dieser Film auch nochmal eine Zusammenfassung an alternativen Wirtschafts- und Wertemodellen. Er geht so ein bisschen in den Bereich mit rein Regional und Lokalwährungen, aber nicht so tief wie andere Dokumentation. Was ich sehr gut fand an der Dokumentation war, dass überdurchschnittlich lang über das Thema Permakultur berichtet wurde.

Stefanie Oh ja, das ist cool.

Carsten Ich glaube, das war eine französische Initiative, die dort Permakultur durchführt. Ich weiß jetzt nicht in welchem Zusammenhang, ob das jetzt ein Dorf war oder einfach ein Hof. Auf jeden Fall waren dort mehrere ehrenamtliche Personen, die wirklich dort in diesem Permakulturgarten sag ich jetzt mal oder Acker oder was auch immer es ist, einfach gezeigt haben, dass Permakultur ein tragendes Element für Ernährung sein kann, also, dass eben auch eine Art Ernteertrag existiert, der nennenswert ist.

Stefanie Dass es da eben nicht auf die Quadratmeter ankommt, sondern die Art, den Boden zu nutzen, die Fläche zu nutzen.

Carsten Genau. Und ich meine, nagle mich jetzt bitte nicht drauf fest, aber ich meine, dass in der Dokumentation auch gesagt wurde, dass Permakultur natürlich arbeitsintensiver ist, dementsprechend auch mehr Personeneinsatz erfordert. Aber man solle sich quasi mal überlegen, ob man das Geld für höhere Erträge eher in Dünger und in Landmaschinen und in Monokulturen und all das, was damit zusammenhängt, Abhängigkeiten investiert oder ob man lieber sagt: Nein, ich muss eigentlich Geld investieren, generell, um halt Ernteerträge zu bekommen, aber ich wähle jetzt eine Art, die nachhaltig ist. Permakultur ist ja letztendlich vom Konzept her so ausgelegt, dass sie durch sich alleine bestehen kann. Der Begriff Perma heißt ja nichts anderes als permanent. Ja, also ich habe eigentlich eher mehr Nutzen aus dieser Art der, wie nennt man das…

Stefanie Zyklus?

Carsten Nein, also der, der Bepflanzung, also, des Gärtnerns oder der Landwirtschaft oder wie auch immer, aber es gibt es ja auch verschiedene Konzepte, Garten oder Landwirtschaft oder Forstwirtschaft oder so was. Also du hast letztendlich mehr Nutzen aus dieser Permakultur, als dass du Energie aufwenden musst. Am Anfang ist es aufwendiger, um erst mal dieses System aufzubauen. Aber nachher trägt es sich selbst, wird immer arbeits, also wird immer weniger arbeitsintensiv, aber ist langfristig ausgelegt. Ich habe auch irgendwo mal gelesen, dass das im Hintergrund so diese Philosophie da ist, dass du quasi etwas schaffst, was auch der siebten Generation nach dir noch von Nutzen ist, also dieser Nachhaltigkeitsaspekt, krass ist das.

Stefanie Der siebten Generation?

Carsten Ja, und das hat mir nochmal so ein bisschen verdeutlicht, wo dieser Begriff Perma oder Permakultur herkommt. Du könntest das rein theoretisch auch auf Unternehmen ummünzen, dass man eben sagt: Nicht Permakultur im landwirtschaftlichen Sinne, sondern das Unternehmen selber soll halt nach diesem Perma, nach dieser Permaphilosophie aufgebaut werden, um letztendlich mehr Nutzen für die Gemeinschaft, für die Menschen zu schaffen, als dass Arbeitsaufwand investiert werden muss oder Kapital oder so was also, oder Ressourcen verbraucht werden. Also das fand ich eigentlich ganz interessant von diesem Konzept, aber ich bin mir nicht sicher, ob das mit dem Unternehmen auch wirklich in dieser Dokumentation genannt wurde, oder ob ich das irgendwie als Randnotiz mal so gelesen habe. Auf jeden Fall fügt sich da so ein bisschen das Bild, weil ich das Konzept Permakultur sehr spannend finde.

Stefanie Urururururenkel.

Carsten Hast du gezählt?

Stefanie Ja, ich habe an den Fingern abgezählt.

Carsten Da musstest du ja zwei Hände bemühen, das ist ja krass.

Stefanie Und, gab es sonst noch was?

Carsten Ja, das ist das, was interessant war. Wir haben das ja immer so aus diesem Nachhaltigkeitsaspekt kennengelernt, um quasi aus diesem…

Stefanie Und jetzt ist das gar nicht nachhaltig (lachen).

Carsten Nein, ich fand den Blickwinkel interessant, weil entweder also.

Stefanie Aufgedeckt, es ist nichts Nachhaltiges dabei, so ein Mist.

Carsten Also, Nachhaltigkeit und auch diese Globalisierung oder jetzt als Gegenpol der Globalisierung des Wirtschaftens oder dieses Konsumverhaltens, das waren ja eigentlich so mehr unsere Ansatzpunkte. Deswegen sind wir auf Transition und Permakultur aufmerksam geworden. Ja, und hier im Rahmen dieser Dokumentation war es eben die Perspektive der Beschleunigung. Also dieser zeitliche Aspekt.

Stefanie Das ist dann halt entschleunigt.

Carsten Genau, das ist dann auch die große Klammer, also die Dokumentation fängt quasi an, indem verschiedene, weiß nicht, Wirtschafts- und Philosophieexperten und was auch immer, also Leute, die sich mit dem Thema Beschleunigung und so was...

Stefanie Deswegen beschleunigst du jetzt gerade auch blblblblbl.

Carsten Du spulst doch vor, gibt es zu. Ja, so steigt die Dokumentation ein und bildet da eben diese Klammer, und genau diesen Aspekt, den fand ich unglaublich interessant, weil ich den vorher in diesem Zusammenhang noch nicht so kennengelernt habe. Also sprich Beschleunigung, oder was ich ja am Anfang sagte, Entschleunigung.

Stefanie Hm hm. Viele kluge Worte.

Carsten Viele kluge Worte.

Stefanie Und empfiehlst du unseren Hörern und Hörerinnen denn, den Film zu sehen?

Carsten Sofern du, lieber Hörer oder liebe Hörerin…

Stefanie Du fängst immer mit den Männern an, das ist unhöflich. Wir Frauen hier, Frauen an die Macht.

Carsten Ich bin jetzt ganz unhöflich. Die Männer, die uns unterstützen, sind im Moment in der Mehrzahl, also Frauen, ne?

Stefanie Hör mal, Birgit hat uns viel länger unterstützt. Die war die erste Pionierin!

Carsten Spul mal zurück. Habe ich vielleicht damals auch Frauen zuerst genannt? Ich weiß es gar nicht.

Stefanie Ja, ja, ja

Carsten Ja, ja.

Stefanie Also, du, liebe Hörerin, lieber Hörer.

Carsten Genau. Ungefähr, ich glaube, anderthalb Stunden maximal, also irgendwie eine Stunde 15 Minuten, eine Stunde 20 Minuten oder so was geht diese Dokumentation.

Stefanie Eine Stunde 40 Minuten glaube ich sogar.

Carsten Eine Stunde 40 Minuten?

Stefanie Oder 50, 60, 70.

Carsten Wird immer mehr.

Stefanie Beschleunigt.

Carsten Genau, richtig. Ja, also kannst auf alle Fälle mal anschauen. Es ist jetzt keine sonderlich spannende Dokumentation wie „Cowspiracy“ oder „What The Health“, aber so in der Art und Weise, wie diese Art der Dokumentationen, vom Sachlichen, Emotionalen her gestaltet sind, sind sie auf alle Fälle sehr sehenswert. Okay, sehr informativ, sagen wir es mal so und für, ich sage jetzt mal.

Stefanie Ist denn das Thema vegan da irgendwie drin?

Carsten Nein, leider nicht. Es hat vom veganen her ...

Stefanie Das ist total merkwürdig, dass die immer so Nachhaltigkeit und Entschleunigung und keine Ahnung, und wie kann ich jetzt besser anbauen, Permakultur ... aber vegan spielt keine Rolle. Das ist so, so ein Tabu.

Carsten Weiß ich nicht, ob es ein Tabu ist.

Stefanie Doch, es ist ein Tabu.

Carsten Genau. Stimmt. Da waren mal so ein paar vegane Schilder. Die haben sie rausgeschnitten, Mit schwarzen Balken und so.

Stefanie Und wie hast du dann erkannt, dass es vegan war?

Carsten Ich habe die unzensierte Version (lachen).

Stefanie Die über 18? Ja Okay, ich verstehe.

Carsten Da waren nackte Schilder.

Stefanie Die kann man nicht unverhüllt lassen. Die müssen unbedingt verhüllt werden. Okay. Ja, gut. Möchtest du abschließend noch etwas über diese Dokumentation, die du ohne mich gesehen hast, denn noch sagen?

Carsten Ja, vielleicht nicht häppchenweise schauen, so wie ich das gemacht habe. Ich habe mir in der Mittagspause über mehrere Tage hinweg immer mal so Schnipsel von 15 bis 20 Minuten angeschaut. Ich habe heute gemerkt, es hätte sich empfohlen, das wirklich am Stück mal anzuschauen, weil wenn man das über so langem Zeitstrahl versucht irgendwie zu konsumieren, dann geht doch einiges verloren an Information. Ich habe heute Mittag nochmal ein bisschen reingeschaut und mir war der Anfang schon gar nicht mehr richtig klar.

Stefanie Ja, okay.

Carsten Wirklich so am Stück durchgucken und dann lohnt sich das auch. Und dann ins Handeln kommen! Also nicht nur angucken, sondern auch wirklich Transition leben.

Stefanie Mach es, lass jucken (lachen).

Carsten Genau. Also zumindest dann das Buch von Rob Hopkins besorgen.

Stefanie Einfach Jetzt Machen.

Carsten Einfach Jetzt Machen. Wird auch noch mal verlinkt. Für alle, die das jetzt nicht mitschreiben können.

Stefanie Na ja, manchmal ist es ja so, dass wir irgendwie geistig das ausblenden. Dann so, dass wir nur das wahrnehmen, was wir auch gerade wahrnehmen wollen. Wir filtern ja gerne. So wie du bei dem „Milch besser nicht“, bei der Folge ja auch am Anfang die ganzen ethischen Aspekte ausgefiltert hattest und dann.

Carsten „Mythos Milch“ meinst du?

Stefanie Hieß der Mythos Milch? Ach ja, Milch besser nicht war das Buch.

Carsten Weil wir filtern manchmal und blenden aus.

Stefanie Hier das beste Beispiel (lacht). Ich habe das jetzt live vorgeführt. Milch besser nicht. Die neue Podcastfolge vom SWR 2.

Carsten Genau. Die wissen das nur noch nicht, dass sie die produziert haben.

Stefanie Ja, also beim Mythos Milch hattest du gesagt, dass du das Ethische ausgeblendet hast. Ja, du bist ja nicht so der ethische Typ.

Carsten Ethisch, Ethnisch.

Stefanie Genau, der ethnische Typ. Ja, genau. Okay, dann würde ich sagen, war es das.

Carsten Haben wir es für heute.

Carsten Genau. Hey!

Stefanie Na ja. Ja, okay. Wenn ich ein bisschen was raus schneide, bist du bei Hey.

Carsten Just in time.

Stefanie Ich dachte schon, was ist mit Justin?

Carsten Ich kenne keinen Justin. Nein, das habe ich jetzt ausgeblendet (lachen). Ich wollte es vermeiden.

Stefanie Carsten hatte früher auch diese Poster.

Carsten Wir beenden das jetzt. In Hamburg sagt man Tschüss und…

Stefanie (lacht)

Carsten Okay. Die kann gerade nicht. Und auf Wiedersehen.

Stefanie In Hamburg sagt man Tschüss.

Carsten Und auf Wiedersehen.

Stefanie Aber ich, warte mal… In diesem Sinne hast du vergessen. Ich wollte gerade sagen, das waren immer drei Teile.

Carsten Na, dann sagst du halt.

Stefanie In diesem Sinne.

Carsten In Hamburg sagt man Tschüss.

Stefanie Und auf Wiederhören.



Stefanie Mir fällt gerade kein Titel mehr von Nsync ein, den ich jetzt anstimmen könnte, so weit weg ist das.

Carsten Ich habe die nie gehört.

Stefanie Ja, ja, ja. Das sagst du jetzt.

Carsten Da gibt es eine Simpsonsfolge, wo die mit drin waren.

Stefanie Echt? Nsync waren bei den Simpsons?

Carsten Ich glaub schon.

Stefanie Ich habe das alles vergessen.

Carsten Sei froh.

Stefanie Es ist weg. Filter, Filter. Ich habe es verdrängt. Tja, dann musst du wohl selber deine CDs rauskramen und was hören (lacht). Nun gut, beenden wir das mal für heute.

Carsten Tschüss.

Stefanie Tschüss.

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